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Was haltet ihr von dem neuem sozialem Projekt "MitArbeit"?

cibernauta

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es gibt keinerlei Arbeitnehmerrechte
Das denke ich nicht. Die Betroffenen müssen sie halt auch einfordern. Das haben wir ja im Bereich geringfügiger Beschäftigung auch, dass AN-Rechte mit Füßen getreten werden, weil die Beschäftigten es sich bieten lassen.

Spätestens wenn die Lohnsubventionen nicht mehr 100% betragen, müsste m.E. auch AV-Beiträge abgeführt werden.

Also ich denke, ich würde mich auf so etwas nicht einlassen, muss ich ja auch nicht, weil ich als Behinderter andere Förderinstrumente nutzen kann. Das neue Model soll ja ausdrücklich nicht für Minderleister gelten, wenn ich das hier richtig mitbekommen habe.
 

Kerstin_K

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"Minderleister", was für ein grausiges Wort. Wer sagt denn bitte, dass jemand mit einer Behinderung weniger leistet am passenden Arbeitsplatz?
 

cibernauta

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Na ja auch nicht grausiger als "behindert", oder? Den passenden Arbeitsplatz müsste man erstmal finden. Ich arbeite halt weniger an einem nicht ganz passenden, auch kann ich bestimmte Tätigkeitsbereiche in meinem Beruf nicht abdecken. Auf einzelnen Tätigkeiten bezogen mag das nicht zutreffen, da leiste ich vielleicht sogar mehr als mancher andere. Die AG sehen aber die Eierlegende Wollmilchsau im Ganzen ;-).
 

Kerstin_K

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Nö, sehe ich anders. Meine Behinderung kann ich ja nicht wegzaubern, die besteht nunmal. aber das heisst eben nicht zwingend, dass ich weniger leiste.

Mein Arbeitgeber zu Beispiel sieht das so: Jeder hat Bereiche, in denen er besonders gut ist und andere, die ihm nicht liegen. Dabei ist es egal, was die Ursache dafür ist, eien Behinderung, Erfahrungen, eine andere Ausbildung usw. Die Aufgabe der Führungskraft ist es, jeden der verfügbaren Mitarbeiter an der Stelle einzusetzen, wo er die beste Leistung für das Unternehmen bringen kann.

Mal als Beispiel, ichhatte gerade heute in meinem Job so eine Situation: Es ging um eine spezielle Vertragsform (EVB-IT). Wir hatten ein Angebot abgegeben und der Kunde hat jetzt noch Änderungswünsche am Vetrag. Der Kollege, der das Angebot ertellt hat, ist bis auf weiteres krank und sonst kennst sich keiner in unserem Tema wirkich mit diesen Verträgen aus. Man kann sich das anlesen und wir haben da auch eine Rechtsanwältin, die wir hinzuziehen können, aber das dauert halt dann länger.

Meine Teamleiterin wusste aber, dass ich bis Mitte 2017 sollche Verträge bearbeitet habe. Nun hat sich da seitdem einiges geändert, aber trotzdem habe ich in dem Bereich sicher immer noch mehr Wissen als andere Teammitglieder. Deshalb hat sie mich gebeten, das zu übernehmen.

Genauso hat jeder mensch mit einer Behinderung socher Bereiche, in denen er besonders gut ist. Dass es nicht immer leicht ist, den dazu passenden Arbeitspltz zu finden, ist mir klar, aber wenn alle Arbeitgeber der Maxime folgen würden, jeden dort einzusetzen, wo er sich am besten einbringen kann, dann hätten wir viel weniger Probleme ´, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu finden.
 

Stauer

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Der Trick liegt darin, dass dieser Job zwar "sozialversicherungspflichtig" ist, aber nicht "arbeitslosenversichert".
Hallo,
das ist kein Trick. Das ist das Ziel. Es soll niemand aus dem ALG II rauskommen. Es wurde den AG-Verbänden versprochen, dass sie sich keine Sorgen um die Löhne machen brauchen. Darum würde sich der Staat kümmern.
Freiwillig macht kein AN solche Machenschaften mit. Es wurden Mittel und Wege gefunden, AN zu zwingen, gefälligst die miesesten AV's zu akzeptieren( z.B. Sanktionen, § 16 i). So kommt man an Millionen Menschen heran, ohne ein fremdes Land zu überfallen. Denn noch billiger sind nur Kriegsgefangene. Der ALG II- Bezug soll deshalb möglichst nie aufhören. Deshalb keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.
 

cibernauta

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Es soll niemand aus dem ALG II rauskommen.
Die Urheber glauben vermutlich selbst daran, dass diese Arbeitsmarktinstrumente funktionieren. Dafür werden teure Berater in den Ministerien engagiert. Dass zu 100% subventionierte Löhne nicht zu Alg-I führen, macht eingentlich Sinn. Es ist ja nicht Sinn einer Sozialversicherung, aus Steuermitteln finanziert zu werden. Bei mir wurden auch während der 100%-Subvention Beiträge abgeführt, aber das war nur ein kurzer Zeitraum.

Ob die Teilnehmer wirklich so billig sind? Es gibt doch Tariflohn. Ich kenne nun auch die AG-Seite, arbeite in einen Kleinbetrieb und weiß, dass es auch mal in die Hose gehen kann, wenn man jemanden eine Chance gibt, der sich dann als nicht produktiv erweist oder einfach die Segel streicht.

Viele werden das freiwillig mitmachen, weil sie ein wenig Hoffnung auf ein Ende der Erwerbslosigkeit haben. Kritisch zu hinterfragen ist jedes Arbeitsverhältnis allemal.



aber wenn alle Arbeitgeber der Maxime folgen würden
Das tun sie aber nicht. Selbst im öffentlichen Dienst nicht. Die meisten Behinderten finden keinen angemessenen Arbeitsplatz. Da hatten wir beide wahnsinniges Glück, was man nicht oft genug sagen kann. Ob das noch einmal so sein wird, wenn ich dort aufhöre, kann niemand garantieren und dass die Arbeitswelt sich in den nächsten Jahren mal zum Besseren wandelt? Ich wage es zu bezweifeln.
 

Stauer

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Ob die Teilnehmer wirklich so billig sind? Es gibt doch Tariflohn.
Hallo,
im § 16 i ist Mindestlohn vorgesehen. Man kann zu jeder Zeit abberufen werden ( Ermessenssache vom JC ). Kein Beitrag gezahlt- wieder Hartz IV. Firma pleite, wieder Hartz IV. Nach spätestens 5 Jahren wieder Hartz IV, wenn man nicht übernommen wird.

Ich kenne nun auch die AG-Seite,
Möchtest Du deren Dogma hier verbreiten? Über Hartz IV rer wird schon genug gehetzt.
 

cibernauta

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lino

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Das ist das Ziel. Es soll niemand aus dem ALG II rauskommen.
Der ALG II- Bezug soll deshalb möglichst nie aufhören. Deshalb keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.
Andersherum gesagt: Es geht um Beiträge zur Rentenversicherung, um das Loch da zu stopfen.Also bezahlen die Hartz4 Empfänger die Rentner.
Der eigentliche Zweite Arbeitsmarkt ist ja der in der Betreuung der Erwerbslosen, weil das Wählerstimmen für die etablierten Parteien bringt und damit zur stabilisierung der Demokratie beiträgt.
Deswegen besteht gar kein Interesse daran, die Arbeitslosen in langfristige Arbeitsverhältnisse zu bringen.
 

cibernauta

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Deswegen besteht gar kein Interesse daran, die Arbeitslosen in langfristige Arbeitsverhältnisse zu bringen.
Kann ich aus meiner Sicht nicht bestätigen. Ich habe letztlich nach langer Überzeugungsarbeit Unterstützung bekommen.

Letztlich darf man sich natürlich nicht darauf verlassen, einen passenden Arbeitsplatz vermittelt zu bekommen. Da sind die Behörden leider seit eh und je hoffnungslos mit überfordert.
 

lino

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Könnte man meinen aber so große Löcher mit dem kargen Lohn stopfen? Wielange soll das denn dauern?
Deine Mentalität des Realismus bringt dich hier nicht weiter. Ein Politiker denkt ja erstmal daran, wie er 10.000 Euro im Monat Netto, als Minister gerne mehr abkassieren kann. Da ist jedes Mittel recht.
Wenn Politiker realistisch denken würden, dann wäre der Ansatz 2005 folgender gewesen:
Wir haben 5 Mio Arbeitslose und 1 Mio unbesetzter Arbeitsstellen.
Um diese sicher zu besetzen, brauchen wir 2Mio Kandidaten.
Dann hätte man aus den 5 Mo Arbeitslosen diejenigen rausgesucht, die für diese Stellen in Frage gekommen wären, hätte bei Bedarf nachqualifiziert und dann alle offenen Stellen besetzt gehabt.
Die restlichen 4 Mio Arbeitslosen hätten weiterhin Arbeitslosenhilfe bezogen.
Ist doch easy, oder?
Womit auch cybernautikas Einlassung beantwortet wäre.

Und warum machen Politiker das nicht so?

Letztlich darf man sich natürlich nicht darauf verlassen, einen passenden Arbeitsplatz vermittelt zu bekommen. Da sind die Behörden leider seit eh und je hoffnungslos mit überfordert.
Wenn eine Behörde nicht das leistet, wozu sie da ist, dann braucht man diese Behörde nicht.
 

Stauer

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Und warum machen Politiker das nicht so?
Ich schätze mal, die haben sich an die Konzerne verkauft. Sieh', doch mal wie viele von denen Mitglied in verschiedenen Vorständen sind. Sobald die genug angerichtet haben, arbeiten die nur noch für Konzerne. Irgendwann hieß es , dass Politiker das Wechseln zum Konzern nicht mehr als nahtlosen Übergang gestalten sollen. Da bekommt ja selbst der Dümmste mit, für Wen die da Politik machen.

Wenn eine Behörde nicht das leistet, wozu sie da ist, dann braucht man diese Behörde nicht.
Richtig, ich hätte auch keine Verwendung für so eine Behörde. Wenn sich mal ansieht, wie viele Fehler mit Bescheiden rausgehen :icon_kotz2:und was das das für Auswirkungen haben kann.
Was ist das für eine Rechnung: 1000000 braucht 2000000 Leute :icon_kinn:
 

cibernauta

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Und warum machen Politiker das nicht so?
Das würde ja nun auch nicht reichen, um die Massenerwerbslosigkeit zu beseitigen. Früher hat man viel mehr qualifiziert, was aber nicht viel gebracht hat. Die AG haben halt ganz bestimmte Vorstellungen und wer da nicht mitkommt, wird aussortiert. Das könnte man nur lösen, wenn man den Faktor Arbeit verknappt.

dann braucht man diese Behörde nicht.
Da hast du Recht. Die Arbeitsvermittlung könnte man bei JC und AfA ohne große Konsequenzen einstampfen. Auf dem Arbeitsmarkt würde man davon wohl nicht viel merken.
 

Kerstin_K

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Es geht ja nicht nur um das zahlenmäßige gegenüber von offenen Stellen uns Arbeitslosen, dazu kommt ja auch noch, dass nicht nur fabchlich, sondern auch noch örtlich passen muss. Man kann ja nicht jeden bundesweit verpflanzen.
 

Stauer

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Man kann ja nicht jeden bundesweit verpflanzen.
Hallo,
nein, das kann man nicht. Da gibt es viele Auswahloptionen. Es kommen auch familiäre Verpflichtungen dazu. Mir will nur schwer in den Kopf, dass das am Arbeitslosen alleine liegt, wenn freie Stellen nicht zu besetzen sind. Das wird wohl eher an den miesen Arbeitsbedingungen liegen und auch am kargen Lohn.
 

Kerstin_K

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Mir will nur schwer in den Kopf, dass das am Arbeitslosen alleine liegt, wenn freie Stellen nicht zu besetzen sind. Das wird wohl eher an den miesen Arbeitsbedingungen liegen und auch am kargen Lohn.
Manchmal liegt es vielleicht auch an ungünstig formulierten Stellenausschreibungen.

ALs ich mich 1996 auf die Stelle beworben habe, die ich noch heute inne habe, stand in der Anzeige neben anderen Dingen was von Vertriebserfahrung. Hatte ich nicht, habe ich bis heute nicht und braucht man auch für diese Stelle nicht. Ichhabe mich trotzdem beworben, jemand anderes tut das vielleicht nicht.

Und miese Arbeitsbedingungen is relativ. Meine Haushaltshilfe arbeitet im Hauptjob bei real. Die suchen seit über einem Jahr noch weitere Leute für die Abteilung. Bezahlung ist nicht grossartig, aber deutlich über Mindestlohn, der betriebsrta dort achtet sehr darauf, dass nur wenige überstunden gemacht werden usw. Die sind bei den Arbeitszeiten recht flexibel, Vollzeit, Teilzeit, ginge alles. der einzige Unsicherheitsfaktor ist derzeit, dass real verkauft werden soll und noch niemand weiss, wie es dabnach weitergeht. Sie haben nur wenige Bewerbungen, viele Bewerber erscheinen dann einfach nicht zum Vorstellungsgespräch oder sie sind für die Arbeit, die zu erledigen ist, einfach nicht zu gebrauchen. Es gab da euch schon welche, die sind dann nach 2 oder 3 Tagen einfach nicht mehr gekommen, keiner weiss, warum oder wo sie abgeblieben sind.
 

Stauer

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Vertriebserfahrung. Hatte ich nicht, habe ich bis heute nicht und braucht man auch für diese Stelle nicht. Ichhabe mich trotzdem beworben, jemand anderes tut das vielleicht nicht.
Frechheit siegt, manchmal hat man damit Glück. ;)

Es gab da euch schon welche, die sind dann nach 2 oder 3 Tagen einfach nicht mehr gekommen, keiner weiss, warum oder wo sie abgeblieben sind.
So einen sollte ich vom Chef aus mal suchen gehen. Hab' ich nicht gefunden. Ich kann Dir nicht erklären, wie das gegangen ist. Es hatte niemand Streit mit dem. Ich verstehe die Mentalität auch nicht. So kann man nicht tun. Man dachte alles mögliche. Vieleicht verunglückt oder Herzinfarkt? Mitnichten. Der war einfach nach Hause gegangen. Wir alle hatten das nicht verstehen können.
Aber mal was anderes, real probiere ich mal.
 

Kerstin_K

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Das hatte nichts mit Frechheit zu tun. Ich habe ganz offen in die Bewerbung geschrieben, dass ich die Erfahrung nicht habe, alles andere konnte ich. Und naja, die Chemie zwischen mir und meiner ersten Chefin damals hat von der ersten Minute an gestimmt. Irgendwie waren wir für einander bestimmt. Inzwischen ist sie längst nicht mehr im Unternehmen, ich habe einige Chefs kommen und gehen sehen, gute uns schlechte, es gab diverse Firmenübernahmen, Betriebsübergänge usw, mein Aufgabengebiet hat sich immer mal verändert, aber Vertriebserfahrung brauchte ich noch nie wirklich, ich habe gar keinen direkten Kontakt zum Endkunden.

Nur einmal, da hab ich direkt nen Stundensatz ausgehandelt. Eine Vertragsverlängerung stand an. Dazu sollte ein neuer Stundensatz ausgehandelt werden. Unser Ansprechpartner bei Kunden wollte nachmittags anrufen. Plötzlich musste der zuständige Vertriebler wegen eines familieären Notfalles nach England fliegen und und es war ungewiss, wann er zurückkommen würde. Ichhabe ihn noch auf der Fahrt zum Flughafen erwischt: Meine Fragen: Welchen Stundensatz hättest Du gerne? Wo ist die unterste Schmerzgrenze? Als der Kundenmitarbeiter dann anrief habe ich ihn aufgefordert, mir zu sagen, welchen tundensatz er für angemessen hielt. Der war 10 DM über unserem Wunschpreis! Ichhabe ganz schnell akzeptiert und alle waren glücklich.

Mit Bewerbern, die einfach verschwinden, das finde ich ganz schlimm. Ichhabe das bei der Suche nach einer Haushaltshilfe erlebt. gibt hier auch eine Thread von mir dazu. Man vereinbart telefonisch einen Termin, bestätigt den noch per Mail und dann sitzt man da und wartet und keiner kommt. Und das ist mir mehrfach passiert. Da kann man doch wenigstens mal anrufen und kurz Bescheid geben, dass man nicht kommt. Aber scheinbar ist das heutzutage zuviel verlangt.
 
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