Was gehört alles in ein Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen?

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Susa

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Hallo,

kennt sich jemand aus, was alles in einem MDK Gutachten stehen darf?

Ist es normal, dass es zwei verschiedene Gutachten gibt? Eine Kurzversion für die Krankenkasse und eine ausführlichere Version für den Hausarzt?

Stehen in einem Gutachten auch Diagnosen? Ich habe mal wo gelesen, dass dem nicht so sein sollte.

Ist es normal, dass der MDK Prognosen abgibt, besser gesagt Empfehlungen ausspricht, dass man nicht mehr an den alten Arbeitsplatz soll.

Würde mich über ein paar Rückmeldungen freuen.

Ich habe ein ganz komisches Gefühl, als ob mein Arbeitgeber mich so hinterrum aus der Firma hat.

Viele Grüße
Susa

PS: Bin neu hier. Sorry für evtl. Fehler
 

Kerstin_K

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Die KK bekommt eine verkürzte Fassung des Gutachtens wegen der ärztlichen Schweigepflicht.

Mit den Empfehlungen das ist ganz normal.
 

Susa

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Komischerweise waren aber beide Gutachten an die gleiche Sachbearbeiterin der Krankenkasse adressiert.
 

AsbachUralt

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Natürlich stehen im MDK-Gutachten auch Diagnosen, bzw. die ICD-10-GM .
Und natürlich gibt der MDK auch Empfehlungen darüber, welche Tätigkeiten man noch ausüben kann und welche nicht.
 

verona

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Nein, der Arbeitgeber erhält die Unterlagen nicht. Allerdings muss man mitteilen sofern die Beeinträchtigungen die Arbeit einschränken oder nicht ausführbar sind.
Sollte er aus versehen etwas erhalten, kann man rechtlich gegenüber diejenenigen vorgehen, die hier die Schweigepflicht und den Datenschutz verletzt haben.
Selbstverständlich schreibt der MD für welche Tätigkeiten man gesundheitlich geignet ist und für welche nicht. Ist ja wichtig für das JC.
Siedürfen aber nur erhalten, was konkret für eine Arbeit wichtig ist. Z.B. darf nicht Überkopfarbeiten ausführen, nicht lange Stehen etc. Keine Diagnosen
 

Susa

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Nein, war zuerst beim MDK und der äD hat nach Aktenlage auf Basis des MDK eine sozialmedizinsche Begutachtung erstellt. Sowohl MDK und äD schreiben, dass Sie von einer Verschlechterung meines Gesundheitszustandes ausgehen, wenn ich zu meinem Arbeitgeber gehe. Ich würde es aber gerne mit einer stufenweisen Wiedereingliederung versuchen. Reha wurde abgelehnt, da ich erst letztes Jahr eine hatte. Jetzt musste ich beim AfA unterschreiben, dass ich mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stelle.
 
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