Was für Möglichkeiten, wenn ich für 318,- € keine Whg. finde

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Hawk

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Für Hamburg sind ja 318,- € für eine 1 Person Wohnung angemessen.

318,. Euro incl. Nebenkosten, außer den Heizkosten! Also für das Geld finde ich in gnaz Hamburg keine 45 - 50 qm Wohnung. Habe ich da irgendwelche Möglichkeiten, zu klagen oder so, dass mir eine teurere Whg. bezahlt wird?

Ich möchte von einer anderen Stadt aus, nach Hamburg umziehen und mein Umzug ist auch von meiner ansässigen Arge genehmigt. Jedoch Dopplemiete und Kaution wurde mir schon gesagt, wollen sie nicht bezahlen. Obwohl dass ja zu einem Umzug dazugehört. Also das weiß ich schon, dass ich das danach einklagen kann, aber ich muss ja erstmal eine Wohnung haben zu einer angemssenen Miete!

Wie verhält es sich mit Genosenscchaftsanteilen? Die sind in der Regel meist teurer als Kaution (Kaution ist ja meist immer 3 Monatsmieten) Genossenschaftsanteile für die meisten Wohnungen betragen um die 2.000,- € ca.

Habe ich eine Chance, die Genossenschaftsanteile von der Arge einzufordern? wie müßte ich dabei forgehen?

Die Mieten von Genossenschaftswohnungen sind ja in der Regel etwas günstiger als die Mieten auf dem normalen Wohnungsmarkt.


Bedanke mich schonmal für Eure Hilfe.


Gruß

Hawk
 
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Wenn du nicht aus wichtigen Gründen umziehen musst oder willst, hast du mit der Übernahme vom Umzugskosten und Kaution ect. eigentlich überhaupt schlechte Chancen. Egal wo du hinziehen willst.
Da du ja erst umziehen wilst, seh ich eigentlich auch keine Chance, eine höhere Miete zu bekommen.
Wenn du bereits in Hamburg in einer zu teuren Wohnung wohnen würdest und nachweisen würdest, dass es keine billigeren Wohnungen gibt, dann könnte man diese dann übernommen bekommen, da dan die KdU nicht durch Umzug senken könnte, man nicht umziehen kann.
Du willst ja aber erst recht in eine "teure" Gegend ziehen. Das werden sie dir wohl nicht genehmigen. Auch eine Klge würd da wohl nicht viel bringen.
 

Hawk

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Lillybelle meinte:
Wenn du nicht aus wichtigen Gründen umziehen musst oder willst, hast du mit der Übernahme vom Umzugskosten und Kaution ect. eigentlich überhaupt schlechte Chancen. Egal wo du hinziehen willst.
Da du ja erst umziehen wilst, seh ich eigentlich auch keine Chance, eine höhere Miete zu bekommen.
Wenn du bereits in Hamburg in einer zu teuren Wohnung wohnen würdest und nachweisen würdest, dass es keine billigeren Wohnungen gibt, dann könnte man diese dann übernommen bekommen, da dan die KdU nicht durch Umzug senken könnte, man nicht umziehen kann.
Du willst ja aber erst recht in eine "teure" Gegend ziehen. Das werden sie dir wohl nicht genehmigen. Auch eine Klge würd da wohl nicht viel bringen.


Umzug aus wichtigen Gründen? Mir wurde eben bislang nur der Umzug genehmigt. Ok also muss ich es schriftlich machen, wie beantrage ich das am Besten, dass dort wichtige Gründe ersichtlich werden? Ich leide an Zwängen und etwas Depressionen in meiner zu kleinen Wohnung (derzeit nur 22 qm) und kann da überhaupt nicht drinn leben. Ich habe auch vom Amtsarzt eine Bestätigung dass er einen Umzug für erforderlich hält.


Zur teuren Gegend: ich suche in Hamburg in einem sehr einfachen Stadtteil (Hamburg Wilhelmsburg) eine Whg. Also kann man ja nun nicht sagen, dass ich in eine teure Gegend umziehen möchte. Oder müsen mittlerweile alle Harz4 empfänger in ländliche Regionen umziehen, nur weil dort die Mieten günstiger sind?

Sind wir schon so weit? Ich dachte die Wohnortwahl wäre frei, und es muss doch in Städten wie Hamburg, München oder so, eine anderer Satz gelten als in ländlichen Regionen. Das muss doch dem Mietspegel angepasst sein, oder liege ich da falsch?


Gruß

Hawk
 

Gozelo

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Hawk meinte:
Hat hier Einer von Euch eine Genossenschaftswohnung angemietet? Wie seid ihr vorgegeangen?

Ich habe versucht, eine Genossenschaftswohnung anzumieten. Mir wurde dort gesagt, dass die Genossenschaft auch Wohnungen vermietet, die im Rahmen der Mietobergrenzen liegen, ich müsse mich nach Einzahlung der Genossenschaftsanteile auf eine Warteliste setzen lassen.

Tja, in ganz Bremen findest Du sonst keine "angemessene" Wohnung. Ich überzieh also mein Konto und kaufe zwei Genossenschaftsanteile......... Wartelisten heissen Wartelisten, weil man warten muss. Und genau das tue ich jetzt schon seit geraumer Zeit. Auf Nachfrage teilte mir die Genossenschaft mit, es könne noch recht lange dauern, bis eine "angemessene" Wohnung frei sei. So billige Wohnungen seien sehr selten. Derweil zahle ich weiter fleißig Überziehungszinsen für die Genossenschaftsanteile. Na dann.....

lg
gozelo
 

Ralf Hagelstein

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Hawk meinte:
Sind wir schon so weit? Ich dachte die Wohnortwahl wäre frei, und es muss doch in Städten wie Hamburg, München oder so, eine anderer Satz gelten als in ländlichen Regionen. Das muss doch dem Mietspegel angepasst sein, oder liege ich da falsch?

Der Wohnungsmarkt in Hamburg ist mehr als nur angespannt,
der Senat hält sich bisher bedeckt.

Guckst Du hier: https://www.elo-forum.org/search/2984.html
 
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Gast
Wenn es sich medizinisch begründen lässt und du Atteste hast,so ist der Umzug natürlich zu übernehmen mit allen Folgekosten. Aber nur, wenn die Wohnung "angemessen " ist.
Entweder du findest etwas in Hamburg für das Geld oder du musst woanders hinziehen, sorry.
 

narssner

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wohnen in Hamburg

ich habe verschiedentlich von Leuten gelesen, Genossenschaftanteile werden wie Mietkaution bei Wohnung mieten behandelt, also unter den gleichen Einschränkungen übernommen.
Ob eine Klage bei Miete über der Förderugsgrenze in diesem Fall Aussicht auf Erfolg hätte, das traut sich im Augenblick wohl keiner, auch nur abzuschätzen.
einen freundlichen Gruß
narssner
 

Hawk

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bschlimme meinte:
Genossenschaftanteile werden wie Mietkaution bei Wohnung mieten behandelt

wenn die Genossenschaftanteile *angemessen* sind.

Hi, was gilt denn, für eine 1 Person Whg mit 45 - 50 qm, an Genossenschaftsanteile noch als angemessen in etwa?

Wären 2.000,- als "angemessen" zu bezeichnen?

Angenommen 2.000,- € sind nicht angemessen und 1.000,- € sind angemessen, gonge es dann dass man die 1.000,- Eurio vom Amt bekommt und die anderen 1.000,- dann selber (aus ersparten Eigenleistungen oder geschenktem Geld von Dritten) dazulegt?
Ginge so etwas?


Gruß

Hawk
 
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Gast
Hawk meinte:
bschlimme meinte:
Genossenschaftanteile werden wie Mietkaution bei Wohnung mieten behandelt

wenn die Genossenschaftanteile *angemessen* sind.

Hi, was gilt denn, für eine 1 Person Whg mit 45 - 50 qm, an Genossenschaftsanteile noch als angemessen in etwa?

Wären 2.000,- als "angemessen" zu bezeichnen?

Angenommen 2.000,- € sind nicht angemessen und 1.000,- € sind angemessen, gonge es dann dass man die 1.000,- Eurio vom Amt bekommt und die anderen 1.000,- dann selber (aus ersparten Eigenleistungen oder geschenktem Geld von Dritten) dazulegt?
Ginge so etwas?


Gruß

Hawk

Hawk
ich denke das solltest du mit deiner zuständigen Arge klären!
 

Hawk

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Ralf Hagelstein meinte:
Hawk meinte:
Sind wir schon so weit? Ich dachte die Wohnortwahl wäre frei, und es muss doch in Städten wie Hamburg, München oder so, eine anderer Satz gelten als in ländlichen Regionen. Das muss doch dem Mietspegel angepasst sein, oder liege ich da falsch?

Der Wohnungsmarkt in Hamburg ist mehr als nur angespannt,
der Senat hält sich bisher bedeckt.

Guckst Du hier: https://www.elo-forum.org/search/2984.html


Hallo Ralf,

danke für Deine Antwort. MIr ist aufgefallen dass Hamburg das einzige BUndesland ist, wo "nur" 45 qm als "angemessen" gelten. In den meisten anderen Bundesländern gelten ja 50 qm als Richtlinie.

Wie sioeht es Deiner Erfahrung nach aus in HH, bekommt man dort trotzdem noch eine 50 - 52 qm große Wohnung durch, sofern die Miete unter 318,- Euro liegt?

Darf die Miete eigentlich auch 10 % über 318,- Euro liegen (habe irgendwo sowas mal gelesen)?

Also dann 318,- € + etwa 10 % (gerundete 30 Euro) = 348,- € Miete ohne Heizkosten.

Kann man sowas noch als "angemesen" durchbekommen?


Gruß

Hawk
 

Hawk

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Wohnungsbeschaffungskosten, Mietkautionen und Genossenschaftsanteile

Die Übernahme von Wohnungsbeschaffungskosten, Mietkautionen und Genossenschaftsanteilen gemäß § 22 SGB II ist als Kannleistung nur nach vorheriger Zustimmung durch den kommunalen Träger möglich.

Die Zustimmung zur Kostenübernahme soll erteilt werden, wenn

die Miete der anzumietenden Wohnung angemessen ist,
der Umzug erforderlich ist und
ohne die Zustimmung in einem angemessenen Zeitraum keine Unterkunft gefunden werden kann.


https://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuel...leistungen-unterkunft-heizung.html#headline2.
 

Hawk

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Danke bschlimme,


dieser Text hier aus Deinem Link, läßt ja hoffen :D :

Gemäß einer Vereinbarung mit dem Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften dürfen im Sozialwohnungsbestand grundsätzlich nur Genossenschaftsanteile verlangt werden, die unter der Obergrenze von derzeit 51,13 € pro qm liegen. Bis zu dieser Höhe sind Genossenschaftsanteile grundsätzlich als sozialhilferechtlich angemessen anzusehen. Eine Bewilligung erfolgt ausschließlich als Darlehen.



Lt. dem Auszug sind also Genossenschaftsanteile angemessen, sofern sie unter 51,- € pro qm liegen. Und 45 qm x 51,- € = 2.295,- € :D

Aber ich schätze mal, dass dieses wohl eher in der Theorie so ist, und in der Praxis schwer umzusetzen sein wird. Knapp 2.300,- € für Anteile klingt mir recht hoch, als dass das Amt das so einfach bewilligt, wäre ja bald zu schön um wahr zu sein.....



Gruß

Hawk
 

Hawk

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uups, hatte mich fast schon zu früh gefreut, und den letzten Satz übelresen "Eine Bewilligung erfolgt ausschließlich als Darlehen."
:(

Also gibt es Genossenschaftsanteile wohl generell nur als Darlehen. Weiß einer wie und ab wann das dann zurückgezahlt werden muss? Behalten die dann monatlich etwas von meinem Regelsatz ein, oder wie läuft so etwas, wenn man ein Darlehen vom Amt erhält?


Gruß

Hawk
 
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Hawk meinte:
uups, hatte mich fast schon zu früh gefreut, und den letzten Satz übelresen "Eine Bewilligung erfolgt ausschließlich als Darlehen."
:(

Also gibt es Genossenschaftsanteile wohl generell nur als Darlehen. Weiß einer wie und ab wann das dann zurückgezahlt werden muss? Behalten die dann monatlich etwas von meinem Regelsatz ein, oder wie läuft so etwas, wenn man ein Darlehen vom Amt erhält?


Gruß

Hawk

Sicher behalten die Argen was von deinem Regelsatz ein. Die Höhe erfährst du ebenfalls von deinem SB
 

Hawk

Elo-User*in
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bschlimme meinte:
Hawk meinte:
uups, hatte mich fast schon zu früh gefreut, und den letzten Satz übelresen "Eine Bewilligung erfolgt ausschließlich als Darlehen."
:(

Also gibt es Genossenschaftsanteile wohl generell nur als Darlehen. Weiß einer wie und ab wann das dann zurückgezahlt werden muss? Behalten die dann monatlich etwas von meinem Regelsatz ein, oder wie läuft so etwas, wenn man ein Darlehen vom Amt erhält?


Gruß

Hawk

Sicher behalten die Argen was von deinem Regelsatz ein. Die Höhe erfährst du ebenfalls von deinem SB


Also hier unter 9.3 https://www.erwerbslosenforum.de/dvo/22SGBII.pdf

steht ja, dass man auch eine Darlehensabtretung machen kann. Und sowas habe ich bei meiner derzeitigen Wohnung auch, d.h. die Arge zahlt die Kaution oder Genossenschaftsanteile als Darlehen, ich muss aber nichts zurückzahlen von meinem Regelsatz, und wenn ich ausziehe bekommt die Arge dann das Geld zurück.

Das finde ich, ist auch fair.


Gruß

Hawk
 

Arania

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Übrigens was die qm betrifft ist es nicht nur in Hamburg so das 45qm für eine Einzelperson als angemessen gelten sondern auch in NRW
 

Hawk

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Arania meinte:
Übrigens was die qm betrifft ist es nicht nur in Hamburg so das 45qm für eine Einzelperson als angemessen gelten sondern auch in NRW

wie ist dabei Eure Erfahrung, in wie strikt die Ämter das befolgen? Also wenn man jetzt ne Whg. hat die leicht über 45 qm ist? wird schon bei 46 qm "Nein" geasgt? oder gingen jetzt z. Bsp. 47 - 52 qm noch durch, sofern die Miete unter den besagten 318,- Euro liegt?
 

Hawk

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ne 2 Zimmer Wohnung mit 45 qm zu finden ist auch nicht gerade leicht, die meisten Wohnungen haben da meist immer um die 50 qm, 50 - 52 qm meistens....
 
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Was für Möglichkeiten

Hawk, es gibt doch auch die Möglichkeit außerhalb von Hamburg zu wohnen, dort sind die Mieten billiger und Wohnraum findet man nach vielleicht langem suchen. Mein Bruder hat viele Jahre in der City von Hamburg gewohnt und gearbeitet, jetzt leben sie in Tornesch bei Hamburg, schönes Städtchen, allerdings muß er jeden Tag von Tornesch nach Hamburg zur Arbeit fahren.
 

Arania

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Also das wird von ARGE zu ARGE anders gehandhabt mit der strengen Auslegung, aber ich habe da mal eine grundsätzliche Frage?

Für den unwahrscheinlichen Fall das man eine 100 qm -Wohnung zu dem annehmbaren Mietpreis ( bei uns 215 Euro) bekommen könnte, dürfte man die nicht nehmen? Es geht doch nur um Kostensenkung oder nicht? Da ist es doch egal wie man die erreicht :kinn: :kinn:
 

Hawk

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Bei dem Beispiel mit den 100 qm, hättest du aber immens höhere Heizkosten, die ja zusätzlich gezahlt werden.

Wobei, jetzt bei 45 qm oder 50 oder 52 qm, das Mehr an HK kaum ins Gewicht fallen dürfte......
 
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