Was für Infos bekommt man vorab über mich? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Trixi2011

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Februar 2011
Beiträge
1.174
Bewertungen
362
Bin gerade dabei einen abgespeckten Lebenslauf für mein Erstgespräch am Montag beim Rehadienst zu schreiben und stelle mir die, in meinen Augen wichtige Frage: WAS FÜR INFORMATIONEN BEKOMMEN DIE DORT VORAB VON MIR?

Kann der zuständige Mitarbeiter z.B Einblick in meine Akte vom JC nehmen um sich ein Bild über mich zu verschaffen oder mein Onlineprofil einsehen?

Das ist sehr wichtig für mich, weil ich nämlich in meinen Lebenslauf nicht ALLES an gemachten Dingen preigeben möchte und das auch nicht vor habe im Gespräch kund zu tun.

Mir wurde dazu geraten, dass wenn es mir mit der Reha ernst ist, keinesfalls mein volles geistiges Potentzial zu zeigen. Dann könnte es mir nämlich passieren, dass man mich als Rehafall, trotz Empfehlung des medizinischen Gutachtens, ablehnt und ich wieder in den "normalen" Vermittlungsbereich komme.

Wenn die beim Rehadienst allerdings schon vorab jede Info über mich bekommen können, die sie wollen, dann kann ich mir das Theater sparen und zu dem stehen, was ich bisher so alles an Arbeits und Bildungs-Maßnahmen durchlaufen habe.

Wäre also total nett von euch, wenn ihr mir helfen könntet und Danke im voraus!
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
7.769
Bewertungen
6.684
Wenn du mit Rehadienst den der BA bzw. (wenn es sowas gibt) vom JC meinst, dann hat man dort natürlich auch Zugriff auf das Vermittlungsprogramm Verbis und sehen, was dort abgespeichert ist.

Helga
 

Trixi2011

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Februar 2011
Beiträge
1.174
Bewertungen
362
Wenn du mit Rehadienst den der BA bzw. (wenn es sowas gibt) vom JC meinst, dann hat man dort natürlich auch Zugriff auf das Vermittlungsprogramm Verbis und sehen, was dort abgespeichert ist.

Helga
Danke für die Info!

Na dann kann das morgen ja "heiter" werden :icon_kotz:.
 

Barbarossa

Elo-User*in
Mitglied seit
18 November 2011
Beiträge
255
Bewertungen
22
Bin gerade dabei einen abgespeckten Lebenslauf für mein Erstgespräch am Montag beim Rehadienst zu schreiben und stelle mir die, in meinen Augen wichtige Frage: WAS FÜR INFORMATIONEN BEKOMMEN DIE DORT VORAB VON MIR?

Die "Herrschaften" von der REHA Stelle haben ALLE (!) Infos die auch das JC hat.-D.h, der Lebenslauf den Du beim JC abgegeben hast liegt auch denen vor. Es wird Dir somit kaum etwas helfen den Lebenslauf in eine Kurzform zu bringen oder zu schönigen.

Kann der zuständige Mitarbeiter z.B Einblick in meine Akte vom JC nehmen um sich ein Bild über mich zu verschaffen oder mein Onlineprofil einsehen?

Hierzu ist es einfach dies für Dich selbst nachzuprüfen.Logge Dich in das Profil ein, auf der Startseite ,rechts unten ( siehe Anhang ) sind die " Betreuer" aufgeführt die zu Deinem Profil Zugriff haben.

Das ist sehr wichtig für mich, weil ich nämlich in meinen Lebenslauf nicht ALLES an gemachten Dingen preigeben möchte und das auch nicht vor habe im Gespräch kund zu tun.

Wenn Dein Profil NICHT "betreut" durch den SB sein sollte, rate ich Dir diesbezüglich den Lebenslauf noch zu ändern. Alles was nicht dirn sthen sollte kannst Du somit ändern. Andernfalls, also bei einem "betreutem" Profil hast Du auf die Schnelle keine Chance einen Eingriff darauf zu nehmen. Hierzu musst Du erst mit Deinem SB Kontakt aufnehmen und die Änderung besprechen.

Mir wurde dazu geraten, dass wenn es mir mit der Reha ernst ist, keinesfalls mein volles geistiges Potentzial zu zeigen. Dann könnte es mir nämlich passieren, dass man mich als Rehafall, trotz Empfehlung des medizinischen Gutachtens, ablehnt und ich wieder in den "normalen" Vermittlungsbereich komme.

Das sehe ich persönlich komplett anders; Wenn Du dein Potential verscheigst wirst Du auch im Falle einer REHA nicht entsprechend zu taxieren sein.Das würde bedeuten, z.B. - ein Dipl.Ing, der rehafähig ist und sein "Bildungsniveau" verschweigt, wird wohl kaum in einen konformen Bereich der Umschulung einzuordnen sein. Somit ist eine sinnvolle Umschulung, Weiterbildung nicht gegeben. Wie denn auch, wenn die bei der Rehastellen nicht wissen was derjenige in der "Brine" hat?!

Wäre also total nett von euch, wenn ihr mir helfen könntet und Danke im voraus!
Es wäre in jedem Fall für Dich zweckdienlicher gewesen wenn Du Deine Fragen zeitiger hier eingestellt hättest.1 Es wäre somit möglich gewesen das du Dir eine Kopie Deiner Verbis zur Einsicht vornehmen hättest können.Daraus ist ersichtlich was die "Leute" vom JC überhaupt mit Dir im Schilde führen.

1(Es muss Dir schon länger eine Einladung zur REHA-Prüfung zugegangen sein. In der Regel sind das mind. 2 Wochen vor Termin. - so war es zumindest bei mir!)
 

Trixi2011

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Februar 2011
Beiträge
1.174
Bewertungen
362
Ja, die Einladung habe ich schon vorletzte Woche bekommen, aber die Frage ist mir halt, wirklich erst heute Nacht eingefallen, als ich meinen Lebenslauf geschrieben habe.

Wenn die doch sowieso schon alles von mir wissen bzw. haben, warum soll ich dann morgen überhaupt noch mal was mitbringen?

Das mit dem Zugriff auf mein Profil kann ich vergessen. Den Code wollte mir die SB beim JC beim letzten Termin dort nicht zusenden, weil sie eben meinte, wenn ich ein Rehafall werde, dann ändert sich sowieso vieles.

Dann bin ich ja mal gespannt der Dinge, die da kommen mögen - Auch wenn ich jetzt mit den Hintergrundwissen, meine Chance auf meinen Rehawunsch gering einschätzen kann :icon_sad: .
 

Barbarossa

Elo-User*in
Mitglied seit
18 November 2011
Beiträge
255
Bewertungen
22
J
Wenn die doch sowieso schon alles von mir wissen bzw. haben, warum soll ich dann morgen überhaupt noch mal was mitbringen?

Den genauen Grund hierfür kann ich Dir leider auch nicht nennen. Ich schildere Dir hier meine eigene Erfahrung mit der Abwicklung in einer REHA Frage. Bei mir war es das selbe-alles war schon in meiner Akte, trotzdem sollte ich das nochmal beibringen. Kannst ja in anbetracht dessen das es bei Dir nicht anderweitig gerlgelt sein wird, mal vorbringen washalb sie den LL nochmal wollen!?

Das mit dem Zugriff auf mein Profil kann ich vergessen. Den Code wollte mir die SB beim JC beim letzten Termin dort nicht zusenden, weil sie eben meinte, wenn ich ein Rehafall werde, dann ändert sich sowieso vieles.

Die Zugangsdaten werden Dir in der Regel direkt beim Termin mit SB generiert und ausgedruckt.Es liegt Dir jedoch frei einen eigenen Account bei der JB zu erstellen. Die Zugangsdaten, bzw die offizielle Einrichtung wird dir dann per Post zugehen.

Dann bin ich ja mal gespannt der Dinge, die da kommen mögen - Auch wenn ich jetzt mit den Hintergrundwissen, meine Chance auf meinen Rehawunsch gering einschätzen kann :icon_sad: .
Ich wünsche Dir in jedem Fall mal alles Gute für den morgigen Termin-wird schon nicht gleich sooo schlimm werden!!
 

Foederalist

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Mai 2010
Beiträge
235
Bewertungen
40
Mir wurde dazu geraten, dass wenn es mir mit der Reha ernst ist, keinesfalls mein volles geistiges Potentzial zu zeigen. Dann könnte es mir nämlich passieren, dass man mich als Rehafall, trotz Empfehlung des medizinischen Gutachtens, ablehnt und ich wieder in den "normalen" Vermittlungsbereich komme.
Ich würde DRINGEND davon abraten, sich dümmer zu stellen als man ist. Sowas geht eigentlich nur nach hinten los (evtl. bekommst Du dann nicht eine passende Reha-Integrationsmaßnahme, weil man denkt, hierzu fehlt Dir die intelektuelle Leistungsfähigkeit). Das man Dich als Reha-Fall nicht anerkennt, halte ich für sehr unwahrscheinlich (offensichtlich werden ja auch in Deinem ÄG berufsfördernde Maßnahmen empfohlen).
Wie kommst Du eigentlich darauf, dass es nun anderst läuft, wenn Du ein anerkannter Reha-Fall bist? Normalerweise läuft die vermittlerische Betreuung durch das JC ganz normal weiter (wenn man nicht "Kunde" von der Agentur für Arbeit ist). Der/die Reha-Berater(in) stellt eben den Reha-Bedarf fest und gibt eine Empfehlung an das JC ab. Die müssen dann aber auch noch zustimmen (da das nicht über die AfA läuft und die das bezahlen müssen). Ich kenne Jobcenter, die haben für Reha-Integrationsmaßnahmen gar keine Gelder mehr vorgesehen und solche Kurse gar nicht mehr eingekauft (obwohl immerhin ein Rechtsanspruch auf berufl. Reha besteht), was auch für entsprechende Frustration und Empörung bei den entsprechenden Reha-Beratern sorgt.
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
Wer schlau ist, kann sich dumm stellen, umgekehrt geht es nicht.

Erhard Corbus
 

Trixi2011

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Februar 2011
Beiträge
1.174
Bewertungen
362
Was ist mit dieser Maßnahme gemeint?

Heute Morgen also bin ich mit Beistand beim Termin aufgeschlagen und tatsächlich hatte der gute Mann schon sämtliche Infos von mir vor sich auf dem Tisch liegen!

Übrings war außer dem SB noch ein "Hospitant", so stellte er sich uns vor, mit im Raum - Naja :icon_kinn:...

Das Gespräch ging gut 30 Minuten und führte mich leider nicht dahin wo ich hin möchte :icon_sad: . Ich hatte gehofft ich könnte direkt in eine Behindertenwerkstatt ins Eingangsverfahren, weil ja im Gutachten bereits festgehalten wurde, dass ist nach dem notwendigen Paragarphen zu behandeln sein soll.

Stattdessen gibt es jetzt ab frühestens ab April für mich eine FESTSTELLUNGSMASSNAHME bei einen Träger (Es fiel der Name CJD CJD Zentrale - CJD - die Chancengeber und mir wurde :icon_kotz2: , weil ich schon anno 2003 mit diesem Verein Bekanntschaft machen konnte. Es wurde versucht im Sinne des christlichen Gedankenguts mich zu einen gurppendynamischen Menschen zu formen). Es soll und muss im Vorfeld weiteren Vorgehens überprüft werden, für welche Art der Reha ich in Frage komme.

Vorrangig, lt. Bearbeiter, ist NATÜRLICH :icon_rolleyes: die Reha, die mich bestmöglich auf dem 1. Arbeitsmarkt platzziert - Das sehe ich irgendwie ganz anders! Für mich ist wichtig, was für mich gut ist und meine Situation verbessert.

Jedenfalls wurde diese Feststellungsmaßnahme als eine Aneinanderreihung von Praktika in unterschiedlichen Betrieben beschrieben, die bereit sind solchen geistig beschränkten Menschen wie mir eine "leichte" Arbeit zu geben und sie dafür auch noch zu entlohnen.

Ziel ist natürlich, dass am Ende ein AV für mich, im Rahmen einer unterstützten Beschäftigung, dabei rausspringt bzw. die Ernkenntnis ob ich überhautpt für den 1.AM geeignet bin oder doch besser in einer WfbM aufgehoben wäre.

Hat jemand von euch hier Erfahrungen mit dieser Art von Maßnahmen und kann mir Näheres sagen, was mich dort erwarten wird?!
 
Oben Unten