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Was darf das Jobcenter bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlags verlangen? Droht ansonsten eine Sanktion?

Benz61

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#1
Hallo

bekam Vermittlungsvorschläge mit der Aufforderung mich umgehend telefonisch zu bewerben und auch gleich einen Vorstellungstermin zu vereinbaren. Meine Telefonnummer muss ich laut SB ebenfalls beim AG angeben.

Nun wäre es mir lieber die Bewerbungen nur schriftlich dem AG zu schicken also kein Anruf, ich würde die Bewerbungen dann als Einwurfeinschreiben fort schicken, dann habe ich gleich einen Beleg das ich mich auch beworben habe !

Nun meine Frage kann ich sanktionier werden wenn ich mich schriftlich und nicht wie verlangt telefonisch bewerbe wie sieht es mit der Telefonnummer aus ? Die Will ich auch nicht angeben die sollen sich schriftlich melden.

zu allem übel will SB die gesamten Bewerbungunterlagen von mir in Kopie haben SOWIE den beigefügten Vordruck Bestätigung des Arbeitgebers über Vorsprache mit dem Ergebnis ob ich genommen werde oder warum nicht. Dies ALLES soll ich zusammen bis nächster Woche schriftlich zum SB schicken

Rechtsfolgebelhrung ist überall dabei, eine EGV, EGV VA liegt nicht vor
Das mit der Bewerbung geht ja noch okay aber mit dem Vordruck wie soll das bitte klappen was wenn der nicht wie gefordert ausgefüllt vom AG mit bei ist, ja wird da denn sanktioniert ???

Danke und gute Nacht noch
 

Nena

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#2
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Wenn Du Dich anders bewirbst als vom pot. AG gewünscht, kann es als Anti-Bewerbung ausgelegt werden.
Ich würde mir von jemandem ein Telefon leihen, um dort anzurufen, dazu sagen, dass ich kein eigenes Telefon habe, über dieses nicht zu erreichen bin (sollte dann natürlich keine Verwandte/Mitbewohnerin sein), ich aber Briefpost zuverlässig lese und ggf. beantworte (außer natürlich Du willst den Job).
Was SB sagt oder will, [weißt Du doch selber...]
Ich würde mich so bewerben, wie es in den VV gefordert ist (wenn da steht "telefonisch oder schriftlich", hast Du ja die Wahl). Aber eben nicht mit meiner eigenen Nummer.
Das mit dem Einschreiben würde ich lassen. Damit beweist Du nur, dass Du einen Umschlag da hin geschickt hast, mehr hilft Dir das nicht.
 

Kerstin_K

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#3
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Man kann auch mit unterdrückter Nummer anrufen. Ob der arbeitgeber ein VG mit dir vereinbart, ist seine Sache, nicht deine.
 

Benz61

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#4
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

wie die AG die Bewerbung haben wollen ist aus dem Zettel den mir das JC geschickt hat nicht enthalten ist nur eine Kopie von der Arbeitsstelle irgendwo vom JC aufgestöbert...

Es sind auch ZAF dabei wo ich mich bewerben soll, habe keinerlei Erfahrung im Umgang mit ZAF

Nun will ja nächste Woche das JC den ganze Mist zugeschickt bekommen was wenn die AG und ZAF bis dahin keinen Vorstellungstermin mit mir machen dann können die den Vorsprachezettel nicht ausfüllen somit kann ich den auch nicht zum JC schicken, laut RF gibt es dann eine Sanktion
 

Badener

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#5
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Hallo,
vielleicht sollte das alles anonym hier eingestellt werden.
Dann kann es von den "Spezialisten" besser beurteilt werden ;-)
LG
 

Benz61

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#6
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

wenn ich es hier einstelle auch anonym und mein SB liest hier vielleicht mit
dann hat der alle Karten auf der Hand der erkennt ja seine Schreiben

Es steht im VV " Bewerben sie sich umgehend telefonisch und vereinbaren sie einen Vorstellungstermin "
zu diesem Termin sind beim arbeitgeber die vollständigen Bewerbungsunterlagen ( lebenslauf, anschreiben mit angabe ihrer telefonnummer, zeugnisse ) vorzulegen.

Informieren sie uns bis spätestens ...... über das ergebnis ihrer bewerbung mit beiligendem Vordruck und durch vorlage des bewerbungsanschreibens und lebenslaufs in abdruck.

dann kommt noch wenn die bis ... nichts von mir gehört haben gehen die davon aus das ich mich nicht beworben habe.

hinten ist dann die RF dran geheftet worden
auszug :

sollten sie bis oben genannten termin das ergebniss meiner bewerbung nicht vorliegen oder durch mein verhalten das vorstellungsgespräch bzw vertrag nicht zustande kommen bzw von mir verhindert werden gibt es eine sanktion
dann steht noch klein kram in der RF drin
 

obi68

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#7
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Was nicht vom ELO beeinflussbar ist, darf nicht sanktioniert werden.

Sollte SB es dennoch versuchen, fällt er beim Widerspruch, spätestens aber vor dem SG krachend auf die Schnauze.
 

Benz61

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#8
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

wie soll ich am besten vorgehen ? bis spätestens morgen also Freitag muss ich da anrufen. und wie komme ich zu dem unterschriebenen und ausgefüllten zettel zur vorsprache ? einfach bei denen vorbei gehen ausfüllen lassen und gleichzeitig bewerbung abgeben ?
 

obi68

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#9
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

einfach bei denen vorbei gehen ausfüllen lassen und gleichzeitig bewerbung abgeben ?
Das wäre eine Möglichkeit.

wie die AG die Bewerbung haben wollen ist aus dem Zettel den mir das JC geschickt hat nicht enthalten ist nur eine Kopie von der Arbeitsstelle irgendwo vom JC aufgestöbert...
Meiner Meinung nach ist es, wenn es kein ordentlicher VV ist, ohnehin nicht sanktionierbar, sich darauf entweder gar nicht oder ganz normal auf dem Postweg zu bewerben. Das selbe gilt imo für eine Aufforderung, sich irgendwo telefonisch zu melden und diesen ominösen Vorsprachezettel.
 

Benz61

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#10
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

hier mal eine abschrift von dem zettel:

Bestätigung des Arbeitgebers über Vorsprache

Herr Frau blablabla Adresse

hat sich am ......... in unserem hause vorgestellt.


kann ab dem ............. als ........ eingestellt werden.


hat eine Beschäftigung durch sein ihr Verhalten verhindert.



hat eine angebotene beschäftigung abgelehnt.



wird nicht eingestellt weil :




die Entscheidung steht noch aus



name und anschrift des arbeitgebers





ort datum unterschrift firmenstempel



die einzehlnen punkte muss dann der AG ankreuzen
 

Fairina

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#12
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Also zuerst einmal: NIEMAND muss seine Telefonnummer bei irgend jemanden angeben. Daran kommt auch ein machtgeiler SB nicht dran vorbei.

Der SB hat auch kein Recht, deine Bewerbung zu sehen, lustigerweise will er nämlich deine Bewerbung sehen. Ähm... wie macht man das bei einer telefonischen Bewerbung? Außerdem würde ich ihn fragen, ob er beruflich ein Personaler ist, das er das beurteilen kann, ob eine Bewerbung gut oder schlecht ist, denn es gibt dafür auch keinerlei Richtlinien. Und jetzt komme mir keiner mit der albernen DIN-Norm. Da lachen Personaler drüber. Auch wegen der DSVGO kann sich SB-ichherrschegerneübermeineSklaven-Elos das von der Backe schmieren.

Aber: wenn du deine Bewerbung per Einschreiben schickst, ist das nicht gut. Das geht nach hinten los.

Ob du eingestellt wirst, ob der Arbeitsplatzvergeber dir so einen Schmarrn ausstellt, liegt ganz alleine bei ihm.
Sollte der das nicht mitmachen, dann kannst du nicht sanktioniert werden.

Du brauchst auch dem anderen Unsinn nicht zu folgen. Wie man sich bewirbt bzw. was man dem potentiellen AG gibt, liegt im Ermessen deinerseits und des potentiellen AG´s und nicht in der Hand eines Möchtegernegernegroß-SBs auf irgend einem popligen JC-Stuhl.

Wie alt bist du eigentlich. Ü25 und U25? Hier will SBlein wohl Papa spielen wenn ich mir die Sätze zu Gemüte führe. Aber da solltest du ja wohl raus sein aus dem Alter wo Papa noch das Sagen hatten.
 

Benz61

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#13
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Ü 25,
und wie sieht es mit der mitgeschickten Rechtsfolgebelehrung aus ?

wie soll ich mich dann nächste woche verhalten steht ja drinn wenn die bis ... nichts von mir hören gehen sie davon aus das ich mich nicht beworben habe.
genauso wenn ich die geforderten unterlagen , belege nicht beim JC abliefer gibt es laut RFB sanktion

oder ist das nur angst mache ?
 

erwerbsuchend

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#14
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

und wie sieht es mit der mitgeschickten Rechtsfolgebelehrung aus ?
Wenn du diese RFB nicht hochlädst oder zumindest Wort für Wort hier in das Forum schreibst, kann diese nicht von anderen für dich beurteilt werden.

wie soll ich mich dann nächste woche verhalten steht ja drinn wenn die bis ... nichts von mir hören gehen sie davon aus das ich mich nicht beworben habe.
genauso wenn ich die geforderten unterlagen , belege nicht beim JC abliefer gibt es laut RFB sanktion
Dies steht tatsächlich so wortwörtlich in der RFB? Die möchte ich aber nun wirklich mal sehen oder ist das nur die Standard-RFB?
 

Benz61

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#15
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

also im anschreiben wo die aufforderung zur bewerbung steht und der ganze kram vom jc steht steht geschrieben :

sollten wir bis zu diesen termin keine nachricht von ihnen erhalten haben ist davon auszugehen das sie sich nicht beworben haben. was eine kürzung arbeitslosengeldes II zur folge haben kann.

da auf dem extra blatt die rechtsfolgebelehrung :

am anfang das ganze sgb II geplänke mit paragraphen und um wieviel sich was reduziert dann der satz :

sollten Sie daher das Ergebnis ihrer Bewerbungsbemühungen nicht bis o g zeitpunkt vorlegen, die Anbahnung des oben angebotenen Beschäftigungsverhältnisses ewerbung insbesondere das zustande kommen eines vorstellungsgesprächs durch Ihr verhalten ohne darlegung eines wichtgen grundes verhindern, hat dies eine absenkung Ihrer leistungen zur folge.
dies gilt gleichermaßen wenn eine angebotene beschäftigung nicht angenommen oder angetrten wird

unten noch belehrungen und hinweise was man dann alles noch beantragen kann bei sanktion minderjährige kinder und lebensmitelgutscheine ... denke das ist nicht von bedeutung
 

swavolt

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#16
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Wenn das JC etwas verlangt, muss vorher die Kostenfrage geregelt sein.
Bezahlen die Telefonate? Ich kann nur von öffentlichen anrufen und das bringt ja nix wegen Lärm und schlecht schreiben bzw. wenn man eine funktionierende überhaupt noch findet.
Bezahlen die die Portokosten für die Rückmeldung? Meine Rückmeldungen(wenn ich denn überhaupt welche bekommen habe) habe ich immer bei den Meldeterminen abgegeben.
Ich schätze mal in der EGV ist das alles nicht geregelt - deshalb nada.
 

Benz61

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#17
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Wenn das JC etwas verlangt, muss vorher die Kostenfrage geregelt sein.
Bezahlen die Telefonate? Ich kann nur von öffentlichen anrufen und das bringt ja nix wegen Lärm und schlecht schreiben bzw. wenn man eine funktionierende überhaupt noch findet.
Bezahlen die die Portokosten für die Rückmeldung? Meine Rückmeldungen(wenn ich denn überhaupt welche bekommen habe) habe ich immer bei den Meldeterminen abgegeben.
Ich schätze mal in der EGV ist das alles nicht geregelt - deshalb nada.
nö es liegt auch gar keine EGV vor
 

karuso

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#18
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

bekam Vermittlungsvorschläge mit der Aufforderung mich umgehend telefonisch zu bewerben und auch gleich einen Vorstellungstermin zu vereinbaren. Meine Telefonnummer muss ich laut SB ebenfalls beim AG angeben.
Die Telefonnummer bei einem Arbeitgeber anzugeben ist freiwillig.Was dein SB sagt ist Quatsch.
Hier mal ein Urteil vom Thüringer Landesarbeitsgericht vom Mai 2018 da ging es genau um diese Sache.Das Urteil kannst mal gleich deinem SB unter die Nase reiben damit er weiß wohin der Hase läuft.Bewerbung schriftlich ohne Angabe der Telefonnummer wenn du sie nicht weitergeben willst.

https://www.mdr.de/thueringen/thueringen-landesarbeitsgericht-handynummer-von-mitarbeitern-100.html
Az.: 6 Sa 442/17 und 6 Sa 444/17

zu allem übel will SB die gesamten Bewerbungunterlagen von mir in Kopie haben
Die Bewerbungsunterlagen unterliegen dem Datenschutz(DSGVO) und dein SB hat kein Anrecht drauf.Mach deine Bewerbung schriftlich an den Arbeitgeber und dein SB bekommt nur den Rückmeldebogen ausgefüllt mit Kreuz beworben am:"Datum" und daneben schreibt man Ergebnis der Bewerbung noch offen.Und dann ab zum JC oder BA mit dem Zettel.Mehr würde ich da nicht machen.:wink::wink:
 
Zuletzt bearbeitet:

Nena

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#19
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Die Bewerbungsunterlagen unterliegen dem Datenschutz(DSGVO)
Ich darf ganz alleine entscheiden, was ich mit von mir erstellten Dokumenten mache. Das Vorzeigen verbietet wirklich kein Gesetz (und die Daten der AG müssen vor dem JC ja nun wirklich nicht geschützt werden).

Ja, JC hat kein "Anrecht" darauf. Aber besser nicht mit der DSGVO argumentieren...
 

karuso

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#20
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Ja, JC hat kein "Anrecht" darauf. Aber besser nicht mit der DSGVO argumentieren...
Warum soll man nicht mit dem DSGVO argumentieren.Ich entscheide wo meine Bewerbungsunterlagen hingehen auf jedenfall nicht als Kopie bei JC oder BA.:wink::wink:
 

Benz61

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#21
danke an euch !

sorgen bereitet mir halt die Rechtsfolgebelehrung # 15
gestern vom zettel abgeschrieben

habe gerade wo gelesen das das JC in der Beweispflicht ist, wenn es darum geht das bei den VV eine Rechtsfolgebelehrung dabei war !

Wisst ihr wie die das machen ?

also als Anlage ist nichts vermerkt oder Durchnummeriert ist auch nichts ist halt nur mit ner Klammer am ersten Schreiben festgemacht......

was mir gerade aufgefallen ist, normal steht unter einer Rechtsfolgebelehrung doch die Rechtsbehelfsbelehrung
Mit folgenden Satz :

" gegen diese Aufforderung können Sie nach Bekanntgabe innerhalb eines Monats widerspruch einlegen usw usw ...... "

das fehlt bei mir komplett !
 
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0zymandias

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#22
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Ein Vermittlungsvorschlag ist kein Verwaltungsakt und deswegen gibt es da auch keine Rechtsbehelfsbelehrung.
 

Fabiola

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#23
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Mach deine Bewerbung schriftlich an den Arbeitgeber und dein SB bekommt nur den Rückmeldebogen ausgefüllt mit Kreuz beworben am:"Datum" und daneben schreibt man Ergebnis der Bewerbung noch offen.Und dann ab zum JC oder BA mit dem Zettel.Mehr würde ich da nicht
Ja, genau so würde ich es machen

und,
sollten wir bis zu diesen termin keine nachricht von ihnen erhalten haben ist davon auszugehen das sie sich nicht beworben haben. was eine kürzung arbeitslosengeldes II zur folge haben kann.
somit hat das JC zu genanntem Termin wie gewünscht eine Nachricht von Dir erhalten, mit dem Hinweis
sollten Sie daher das Ergebnis ihrer Bewerbungsbemühungen nicht bis o. g. zeitpunkt vorlegen, ...
dass das Ergebns der Bewerbung noch offen ist.
 

Benz61

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#24
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

ist es laut RFB denn keine Verletzung wenn ich die darin geforderten Unterlagen NICHT abliefere

Genauso mit meinem Verhalten wo in der RFB steht ja wie soll ich mich den richtig verhalten damit ich keine Sanktion bekomme
wenn es zu Vorstellungsgespräch kommt und ich muss GÄHNEN heißt es dann gleich der hat keine lust ...???

oder ich Unterschreibe vor Ort nichts ist das denn auch wegen meines verhaltens ???
ich weiß ja garnicht mehr wie ich mich verhalten soll
 
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#25
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Schaue mal in Deiner Wohngegend, ob es irgendwo dort noch einen guten, alten Münzfernsprecher gibt. ( Du bist ja nicht verpflichtet, ein eigenes Telefon zu haben )

* Ergänzung : früher ging das auch regional aus den Räumlichkeiten der Arbeitsagenturen oder Jobcenter .

Dann rufst Du von dort bei der Firma an und bittest um einen Vorstellungstermin. ( so, wie es gewünscht wird )

Den etwaig vereinbarten Vorstellungstermin nimmst Du dann ganz normal wahr unter Vorlage eines Lebenslaufes und dem Angebot , Arbeitszeugnisse und sonstige Dokumente erst bei konkretem Bedarf in Kopie nachzureichen. ( so was kostet auch Geld und Ressourcen und ist meist nicht mehr für andere Bewerbungen verwendbar... sofern man es überhaupt zurück bekommt . )

Lasse Dir auf dem Rückmeldebogen von der Firma unterschreiben, dass Du Dich am / um tatsächlich dort persönlich vorgestellt hast.
 
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Couchhartzer

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#26
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

ist es laut RFB denn keine Verletzung wenn ich die darin geforderten Unterlagen NICHT abliefere
Nein, denn dazu bedürfte es einer EGV oder eines EGV-VA der aktuell rechtswirksam genau diese Regelungen enthält.
Und du selber schreibst ja in Beitrag #1 deutlich nachlesbar:
eine EGV, EGV VA liegt nicht vor
 

Benz61

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#27
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Nein, denn dazu bedürfte es einer EGV oder eines EGV-VA der aktuell rechtswirksam genau diese Regelungen enthält.
Und du selber schreibst ja in Beitrag #1 deutlich nachlesbar:
gibt es da Urteile , Gesetze ect ????
 

Benz61

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#28
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

sehe gerade, dass die ZAF sogar ein polizeiliches Führungszeugnis als Anforderung haben will

habe ich nicht zur Hand brauchte ich auch noch nie ....
wer zahlt das denn ? das JC will immer alles gibt VV raus wo mir dann wieder Kosten entstehen

wie lange dauert es überhaupt um ein Führungszeugnis zu erhalten ???
Danke
 

erwerbsuchend

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#29
Bei den meisten Stellenausschreibungen, die ein Führungszeugnis verlangen, reicht es aus, wenn man im VG nachweisen kann, dass man dieses beantragt hat. Jeder AG weiß, dass man dieses nicht auf Vorrat zu Hause hat, insbesondere, wenn die AG ein aktuelles Führungszeugnis haben wollen. Normalerweise trägt die Kosten dafür der Bewerber. Daher solltest du beim JC nachfragen, ob dieses diese Kosten übernimmt und dann den entsprechenden Antrag dafür stellen.

Das Führungszeugnis wird normalerweise im Bürgerbüro der Stadt beantragt. Dort kann man dir dann auch sagen, wie lange die Zusendung dessen aktuell an dich dauert.
 

swavolt

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#30
Das JC muss die Kosten für das Führungszeugnis übernehmen.
Also erst beantragen - dann bewerben.
 
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#31
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Manchmal hätte ich gerne das selbe Michelkraut in meinen Tee:
Ich darf ganz alleine entscheiden, was ich mit von mir erstellten Dokumenten mache. [...]
Da du das offenbar noch nicht selbst gefunden hast - die Argumente könnten für die Debatte um Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, auch die deiner Vertragspartner, Vertraulichkeit des Wortes, etc. interessant sein.
Hier (m)ein Link-Sammelsurium zum Thema "Wer darf meine Bewerbungspirouetten sehen":

- Der Auflehnende - Bewerbungsunterlagen + Schriftverkehr an-von Jobcenter weitergeben ist verboten
- Tenzen - SB will Bewerbungsunterlagen kopieren und zur Akte legen
- Faden von saininja - SB verlangt Bewerbungsvorlage
- teddybear - Maßnahmeträger Bewerbungsunterlagen vorlegen - personenbezogene Daten müssen nicht preis gegeben werden
[...] Das Vorzeigen verbietet wirklich kein Gesetz [...]
Die m. E. interessantesten KO-Argumente, was unbefugte Einsichtnahme unbeteiligter/unautorisierter Dritter angeht,
liefert ein Rechtsanwalt, der sich Arbeitsrecht auf die Fahne geschrieben hat:
- Tilo C.L. Neuner-Jehle - Bewerbungsunterlagen im Arbeitsrecht
Benennung der Urheberschaft wurde im Artikel ausdrücklich erwünscht

Um dieses Thema entspann sich bereits eine angeregte Diskussion
Spring in den Faden von elomon
[...] (und die Daten der AG müssen vor dem JC ja nun wirklich nicht geschützt werden). [...]
Ist das eine Variante des altehrwürdigen
Ich habe nichts zu verbergen.
?
 

Benz61

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#32
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

Für den Fall das sich doch jemand für ein Vorstellungsgespräch melden würde ( per normaler Post oder per e-mail, da meine Bewerbungen auch per e-mail rausgehen oder normaler Post ) Können die das beweisen ???
 
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#33
AW: was darf JC bei Rückmeldung des Vermittlungsvorschlag verlangen droht ansonsten Sanktion

[...] Können die das beweisen ???
Wundere dich nicht, wenn Radio-Eriwan-Fragen nicht beantwortet werden, die du dir - mit etwas Mühe - selbst beantworten könntest.

Recherchiere doch mal nach Stichworten wie:
"Welche Dokumente haben bei Gericht Beweiskraft."
 

erwerbsuchend

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#34
@Benz61, bei einem VV solltest du immer bedenken, dass sich der AG auch direkt an deinen SB wenden kann, wenn du nicht auf die dir zugegangenen Schreiben antwortest. Der AG kann zwar bei normaler Briefpost oder E-Mail kaum bis unmöglich dir den Zugang beweisen, jedoch könnte sich für deinen SB ein bestimmtes Bild ergeben, wenn du immer bei VV von ZAF oder anderen bestimmten AG regelmäßig deren Schreiben nicht bekommen haben willst. Je häufiger du diese Karte spielst, desto unglaubwürdiger wirst du in den Augen deines SB.
 

Benz61

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#35
aktueller Stand keine Rückmeldung weder ZAF noch AG

aber wenn ich mir die Bewerbungsaufforderung so ansehe, fallen mir viele Sanktionsfallen auf. wenn SB es drauf anlegt.


1. sanktion : schriftlich beworben , statt wie vom SB telefonisch

2. kein Vorstellungsgespräch statt gefunden da ja schriftlich beworben und auch noch keine Rückmeldung.

3. Beim Bewerbungsanschreiben habe ich nicht wie vom SB gefordert meine Telefonnummer angegeben.

4. dadurch das kein Vorstellungsgespräch stattgefunden hat, kann ich den Vordruck über meine Vorsprache beim AG auch nicht mitschicken, dies will SB aber laut Bewerbungsaufforderung haben.

Ich lade die RFB mal hoch vielleicht lese ich ja auch zu viel da raus was gar nicht so schlimm ist ???

Morgen muss alles raus bzw was ich nur zu bieten habe.



Danke !
 

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erwerbsuchend

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#36
1. sanktion : schriftlich beworben , statt wie vom SB telefonisch
3. Beim Bewerbungsanschreiben habe ich nicht wie vom SB gefordert meine Telefonnummer angegeben.
Das steht so schriftlich in dem VV?

Lade doch einfach mal den gesamten VV hoch. Das ergibt für die Helfer einen besseren Überblick, was tatsächlich gefordert wird und was nur von dir hinein interpretiert wird.

Wenn dein SB eine Rückmeldung zu dieser Bewerbung will, dann kannst du auch nur das mitteilen, was der derzeitige Stand ist.
 

Benz61

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#37
nein nicht so das waren meine eindrücke von den ganzen möglichkeiten

bei mir geht das zitieren nicht :(

ich lade mal den VV hoch, dauert kurz
 

erwerbsuchend

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#39
In dem Fall wäre tatsächlich eine telefonische Vereinbarung eines VG Pflicht gewesen.
Bis wann musst du dem JC eine Rückmeldung dazu geben? Es wäre daher zu empfehlen, dass du umgehend ein VG telefonisch vereinbarst.

Wenn du keine Telefonnummer dem JC bekannt gegeben hast, dann kann es auch nicht fordern, dass du eine Telefonnummer weitergibst.
Sind auf deinen anderen Bewerbungen, die du dem JC nachgewiesen hast, eine Telefonnummer von dir enthalten?
Wenn ja, dann wird es schwierig zu argumentieren, warum du bei dieser Bewerbung keine Telefonnummer angeben willst.
 

Benz61

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#40
also doch sanktion wegen bewerbungsform ? Und die schriftliche bewerbung wird nun nicht anerkannt ?! die hätten sich ja melden können wegen vorstellungsgespräch
 

Benz61

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#41
ist schon zu spät habe es schon weg geschickt :(

die anderen VV waren genau so also telefonisch Vorstellungsgespräch machen und alle zusammen dann beim JC abgeben

kann ich ja auf die Sanktion direkt warten.
ich lese über all das der AG und ich die wahl haben wie die Bewerbung zu erfolgen hat und das schriftlich immer besser ist.....
 

erwerbsuchend

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#42
also doch sanktion wegen bewerbungsform ? Und die schriftliche bewerbung wird nun nicht anerkannt ?
Es kann durchaus passieren, dass du zumindest eine Anhörung vor der Verhängung einer Sanktion erhälst. Auf diese kannst du dann entsprechend antworten. Je nachdem wie glaubwürdig deine Antwort für deinen SB ist, kann dann tatsächlich eine Sanktion folgen.

die hätten sich ja melden können wegen vorstellungsgespräch
Das kommt darauf an, wie das Unternehmen das sieht. Wenn es der Meinung ist, dass ein angekündigter Anruf erfolgen soll, dann kann es sein, dass eben nur auf Anrufe geantwortet wird.
Ob deine Meinung, dass das Unternehmen auch auf deine schriftliche Bewerbung hätte dir antworten sollen, im Rahmen der Sanktionsabwehr Gehör findet, kann ich dir nicht garantieren. Dies kommt auf deinen SB und ggfs. auf den Richter beim SG an.

PS: Es wäre hilfreich, wenn du meine Fragen an dich aus Post # 39 beantwortest.
 
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#43
Telefonische Bewerbung ließe sich nicht belegen.
Deshalb hast du die Schriftform mit bezeugtem Einwurf gewählt.

Erbsen zählen:
Abgesehen von den datenschutzrechtlichen Bedenken, die beim RA für Arbeitsrecht nachzulesen sind:
Welche Bewerbungsunterlagen wären denn bei einer telefonischen Bewerbung zu "sehen"?

Der gelassene "Kunde" würde die Passagen des VV ignorieren, die nicht rechtskonform sind und artig tun, was das Gesetz vorschreibt.

DIESE Kopplung von Unterstellung und Annahme an eine Rückantwort halte ich für ausgesprochen fragwürdig.
Das ist im Ergebnis das selbe Spiel wie:
Wenn Sie bis dd.mm.yyyy nicht nachweisbar mitgeteilt haben, daß Sie das für Sie reservierte [hier einen unerwünschten Artikel eintragen] nicht haben wollen, sind Sie den Vertrag mit uns eingegangen, dies und das abzunehmen und dafür zu blechen.
Mir fällt grad nicht ein, wie dieser - unzulässige - Dreh genannt wird.

Um den Befehl ansatzweise zu erfüllen, würde ich knapp und ohne großes Federlesen zurück melden, daß das Ergebnis der Bewerbungsbemühungen offen sei.
Damit wäre dem Wortlaut sehr genau gefolgt und der Forderung Genüge getan. :biggrin:

Ach ja - vorab sei zu meiner Entlastung zu klären, daß, wenn SB die Bewerbungsunterlagen sehen wolle, SB zuvor eine schriftliche, gerichtsverwertbare Erklärung abgeben möge, selbstschuldnerisch zu haften, falls mir aus der vom SB geforderten Datenschutzverletzung Nachteile entstehen sollten. Sämtliche damit einhergehenden Kosten seien vom SB zu tragen.
Vorstellbar seien in einem Rechtsstreit:
Kosten für RA, Gericht, Korrespondenzen, Fahrten, Spesen für aushäusige Verpflegung, etc.

Der mündige Bürger und "Kunde weist Dienstleister auf die Plätze, springt nicht über jedes hingehaltene Stöckchen und tut allein das, was er wirklich zu tun hat.
Dazu gehört auch, sich nicht für alles zu erklären und rechtfertigen zu suchen.


Lies noch mal - und verinnerliche - was der RA zu der Berechtigung der Kenntnis- und Einsichtnahme Dritter in derart sensible Dokumente geschrieben hat.
SB ist nicht der Vertragspartner.
Der ist zwar patronisierend und übergriffig aber weiterhin un-be-tei-lig-ter Dritter.
Un-autorisiert, die konkreten Bewerbungsdokumente zu sehen.

Ich bin stets kooperativ und zeige dem SB immer ersatzweise meine Templates. :wink:
Nein, die darf SB auch nicht kopieren.
Warum?
Stichworte:
Mein Copyright.
Muß ich nicht begründen.
SB möge sich bitte selbst in Urheberrecht aufschlauen.

Nächster Programmpunkt des Stelldicheins bitte.
 

Spiegelsaal

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#44
Man kann es sich auch etwas einfacher machen bei solchen VV´s und eine schriftliche Bewerbung abschicken, aufgrund von Nichterreichen des Arbeitgebers, fertig. Herr/Frau Miesepeter war nicht im Haus. Denn wie will der AG beweisen, dass er erreichbar war? Grad, weil du mehrmals angerufen hast.:bigsmile: Allein die Telefonnummer wird nicht reichen. Somit hast du deine Bewerbungspflicht erfüllt und in der Rückmeldung würde ich schreiben - "Bewerbung offen".
 

Benz61

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#45
Und wisst Ihr was, der SB ist auch noch der Teamleiter von dem ganzen Zirkus dort vor Ort !!!!!
 

Fairina

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#46
Was kannst du denn dafür, daß dein Telefon nicht funktionierte. Du wolltest dir halt die Stelle nicht entgehen lassen. :icon_hihi::icon_mrgreen::icon_hihi:
 

erwerbsuchend

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#47
Was kannst du denn dafür, daß dein Telefon nicht funktionierte.
Dieses Argument wird eher nicht ziehen. Schließlich gibt es immernoch Münzfernsprecher, wenn auch nur noch wenige. Zudem kann man auch in Internetcafes telefonieren.

Du wolltest dir halt die Stelle nicht entgehen lassen.
Gerade in dem Punkt, dass man sich die Stelle nicht entgehen lassen wollte, müsste man doch eher dafür Sorge tragen, irgendwie doch noch telefonieren zu können, wenn das eigene Telefon defekt sein sollte.
 

Fairina

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#48
Ähm, hier kenne ich keine einzige Telefonzelle und kein Internetcafe. Gibbet nicht. Da hab ich mich in der Übergangszeit während meines Umzugs schon dumm und dämlich gesucht. Also nicht immer das voraus setzen, was in Großstädten noch vereinzelt anzutreffen ist.
 

Benz61

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#49
was darf der AG und die ZAF meinem JC über mich weitergeben bzw was darf das JC auf Nachfrage von denen erfahren ? Klar, ob ich mich beworben habe ?! Auch wie die Bewerbung erfolgte ?


Dürfen die meine Bewerbungsunterlagen dem JC, oder JC dem AG auch ohne meiner Einwilligung raus geben ?
 
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#50
[...] Dürfen die meine Bewerbungsunterlagen dem JC, oder JC dem AG auch ohne meiner Einwilligung raus geben ?
Gegenfrage:
Hast du den Beitrag des Rechtanwalts mit Schwerpunkt auf Arbeitsrecht nicht gelesen ?

Um mit diesem Wissen wirklich auftrumpfen zu können, sollte zuerst geklärt sein, ob du deinem JC wirklich keine Freigabe erteilt hast.

Gelegentlich wird es schwierig an Hand seiner eigenen Akten nachzuvollziehen, ob ja oder nein.
Gern werden dem HE-Noob Zettel mit Freigaben zur Unterschrift vorgelegt, von denen er kein Duplikat für seine Akten erhält.
Von bisher unerschüttertem Vertrauen in den Rechtsstaat beseelt, denkt er sich gar nichts dabei.
Im Streitfall wird das Erlaubnis-Papierchen gezückt und vor seiner Nase hin und her gewedelt.
Tscha, daß er so blöd war, sich das noch nicht mal richtig durch zu lesen, was er da unterschreiben hat, kann dem Grinsekatzengesicht gegenüber nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Deshalb empfiehlt sich, dem JC vorsorglich die eigene Datenschutzerklärung zukommen zu lassen, die du hier in den Vorlagen finden kannst.
Die kannst du gleich mit dem selben Brief abetzen, in dem deine Rückmeldung steckt.
mir sagte :
Die Nachweisbarkeit des Eingangs meiner Schreiben stelle ich mit der Methode "doppelt gemoppelt" auf niedrigem Kostenniveau sicher.
Die als zu häufig empfundene Erwähnung der Vorgehensweise geht einer Mit-Forentin zwar voll auf den Docht - aber - da ich nicht davon ausgehen kann, daß Noobs sie sogleich finden werden, werde ich mir trotzdem weiterhin erlauben, diese Verlinkung zur Verfügung zu stellen.
Mein JC hat sich unlängst darauf verlegt, nur die jeweils erste Seite eines Fax' erhalten zu haben.
Das ist die Seite, die das Sendeprotokoll "abbildet"
Die fünf anderen seien unleserlich/nicht komplett übermittelt worden.

Also - gehen mehrseitige Dokumente bei mir neuerdings peu a peu raus. :biggrin:


***
Um Scharmützeln wie dem, was sich bei dir abzeichnet, vorzubeugen, hefte ich an offizielle Schreiben/Emails einen Disclaimer an, der sich von dir auf Papier-Bewerbungen umformulieren ließe:
===================================================
Behörden und Gewerbetreibenden sollte es ohnehin bekannt sein - vorsorglich mache ich Privatpersonen nachdrücklich darauf aufmerksam, daß die Weitergabe meiner personenbezogenen Daten an Dritte (Email, Telefonnummern, etc.) meines schriftlichen Einverständnisses bedarf, das ZUVOR einzuholen ist.
===================================================
Bei Bedarf:
Kontaktdaten:
Vorname Name
XY Str. 08/15
D-22335 Wolkenkuckucksheim (Wolke 3)

===================================================
Beachten Sie bitte, daß jede Form der unautorisierten Nutzung, Veröffentlichung, Vervielfältigung, gar Weitergabe des Inhalts dieser E-Mail sowie deren Anhänge nicht gestattet ist.

Diese Nachricht ist ausschließlich für den bezeichneten Adressaten oder dessen Vertreter bestimmt.
Sollten Sie nicht der vorgesehene Adressat dieser E-Mail oder dessen Vertreter sein, werden Sie gebeten, sich mit dem Absender der E-Mail in Verbindung zu setzen.
-----------------------------------
For legal and security reasons the information provided in this e-mail is not legally binding.
Upon request we would be pleased to provide you with a legally binding confirmation in written form.
Any form of unauthorised use, publication, reproduction, copying or disclosure of the content of this e-mail is not permitted.
This message ist exclusively for the person addressed or their representative. If you are not the intended recipient of this message and its contents, please notify the sender immediatly.
===================================================
Das läßt sich leicht auf Schriftverkehr umformulieren und um die Konsequenzen ergänzen, die du zu ergreifen gedenkst, sollte deinem Wunsch zuwider gehandelt werden.

Stichworte:
Der Datenschützer wird mit der Angelegenheit betraut.
Derzeit sind Firmen sensibilisiert, die Bußgelder könnten schmerzhaft sein.

Ähm, [...] Gibbet nicht. [...]
Schalter umleg :wink:
[...] Um pawlowsche Reflexe nachvollziehen zu können, die sich stets beim Begriff "Telefon nicht [...] die damit einhergehende Gesetzesgrundlage nachlesen.

Wenn es die - wie ich vermute - gar nicht gibt, könnte es sich um einen der seltenen Fälle von TNMD (Telephone Number Mental Disorder) handeln.
[...]
Bei allen weiteren Fragen, die [...] den Begriff "Telefon" beinhalten, verweise ich erneut an DEN Faden.
Nach neuesten Erkenntnissen läßt sich eine TNMD-Epedemie derzeit nur durch Ignorieren eingrenzen. :wink:
 

Fairina

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#51
Oh beleidige die wunderbare schöne Grinsekatze nicht mit dem Vergleich. :peace:
 

Benz61

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#52
@Pixelschieberin vielen, vielen Dank für deinen super Rat !!!! Werde ich direkt so machen ! :O)

Deine Frage zum Anwalt klar habe ich es gelesen , mehrmals, ABER die Stellen wo ich mich Vorstelle, muss, sind doch nicht MEINE Arbeitgeber sondern NUR potenzielle Arbeitgeber.

Ist das die richtig so ?

Widerspruch zur Datenweitergabe
gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)



Im Falle einer Zustimmung zur Weitergabe meiner persönlichen Daten an Dritte
ziehe ich diese mit sofortiger Wirkung zurück, soweit es Daten betrifft,
die über den vom Gesetzgeber vorgesehenen Umfang hinausgehen



Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnisses stehender Dritter kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben oder verwerten
(§ 51 BDSG).
 
Zuletzt bearbeitet:
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#53
8...] ABER die Stellen wo ich mich Vorstelle, muss, sind doch nicht MEINE Arbeitgeber sondern NUR potenzielle Arbeitgeber. [...]
Wer sendet denn i. d. R. Bewerbungen an wen?
Der, der noch gar keinen Arbeitsvertrag mit einem pot. AG hat.
Oder?
 

Benz61

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#54
Ist es nicht so, dass die rechtliche Relevanz eines Disclaimer erst in Kraft tritt, wenn die Gegenseite bzw Empfänger dem Disclaimer zustimmt ?
Ansonsten ist es Einseitig und ohne Folgen.
 
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#55
Meine Güte, dann mach halt deine Willenserklärung als solche kenntliche(er).
Hier gehts nicht um einen noch abzuschließenden Vertrag sondern um den Schutz DEINER Daten.
 

Benz61

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#56
könnte es sein das das JC die Unterlagen von mir und Rückmeldezettel sowie meine telefonnummer als " Mitwirkpflicht" ansieht und sich dann auch auf diese Berufen wird ? Habt Ihr da mal im was im Forum gehört bzw gelesen ??????
 

Benz61

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#57
heute war wieder ein Schreiben vom Fallmanager im Briefkasten,

mit dem Schreiben werde ich aufgefordert bis morgen !!!! Die geforderten Bewerbungsunterlagen nachzuweisen,
weiter steht in dem Schreiben von heute , dass in meinem Schreiben nicht ersichtlich ist ob ich die geforderte Bewerbungsart ( telefonisch ) angewendet habe.

Das Schreiben vorherige Woche an Das JC habe ich so wie Ihr vorgeschlagen habt, ganz neutral gehalten :

An das JC .....


Wird mitgeteilt das ich mich bei der Firma .........

und bei der Firma ..........

beworben habe .

Und das das Ergebnis meiner Bewerbungen noch offen ist

Was soll ich dem JC jetzt mitteilen ? Die suchen das Haar in der Suppe

das es ja wieder eine Sanktion gibt.

Ach so, der eine AG hat sich bei mir schriftlich gemeldet und mir eine absage erteilt, halt das standard Schreiben wie immer.
 
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#58
heute war wieder ein Schreiben vom Fallmanager im Briefkasten, [...]
Würdest du das Anschreiben an dich ausreichend anonymisiert hochgeladen haben, ließe sich mehr dazu sagen.

Ich bin es so leid, immer wieder die genauen Forderungen der SBs zu erfragen.
Der GENAUE Wortlaut gehört zur Problemlösung dazu, da der Teufel stets im Detail steckt.
[...] mit dem Schreiben werde ich aufgefordert bis morgen !!!! Die geforderten Bewerbungsunterlagen nachzuweisen, [...]
DAS soll der genaue Wortlaut sein?
Oder ist das deine Interpretation und Zusammenfassung?!

Zuewrst - don't panic.
Wenn das nicht per PZU gekommen ist, der SB es nicht unter Zeugen selbst bei dir eingeworfen hat, dürfte es ihm sehr schwer fallen, zu belegen, DASS und wenn überhaupt, OB der Brief bei dir heute oder morgen eingetroffen ist.

Selbst wenn du das "verspätet" abgibst, ließe sich daraus schwerlich eine Sanktion stricken.
Grund:
Von der Vorlage der Dokumente beim SB kommt der HE nicht schneller in Arbeit.

0zymandias hat dazu ein paar bemerkenswere Posts verfaßt.
[...] weiter steht in dem Schreiben von heute , dass in meinem Schreiben nicht ersichtlich ist ob ich die geforderte Bewerbungsart ( telefonisch ) angewendet habe. [...]
Solche Fragen würde ich weiter ignorieren, da es solange irrelevant ist, wie dir keine Gesetzesgrundlage für eine ganz bestimmte Kommunikationsform - Telefonieren - genannt wurde.
Die sind dazu angetan, daß du dich schriftlich um Kopf und Kragen "reden" sollst.
So wie die das auch machen - einfach nicht auf das reagieren, was dir nichts nutzt.
Du ignorierst, was die gar nichts angeht.
Du hast dich fristwahrend am dd.mm.yyyy dort beworben.
Nachweisbar. :biggrin:

Falls es darob zum Eklat kommen sollte, soll SB dir zuerst das Gesetz benennen, in dem wortwörtlich steht, daß du nicht keinesfalls schriftlich sondern telefonisch zu bewerben hättest.

Die Forderung nach beizubringenden Unterlagen sei in diesem Zusammenhang mehr als absurd und bekräftigt deine vorsichtige Haltung, sowas stets schriftlich zu machen.

WIE zum Teufel soll ein Bewerber denn telefonische Bewerbungsunterlagen beibringen?
Soweit mir bekannt, sind unautorisierte Mitschnitte unzulässig.
Abgesehen von fehlendem Equipment, schon die Frage danach dürfte eine sich vorsichtig anbahnende Vertrauensbasis beim potentiellen Arbeitgeber erheblich erschüttern.

Der SB sollte mal einen Bildungsurlaub anstreben, in dem unter Anderem über moderne Umgangsformen referiert wird.
[...] Was soll ich dem JC jetzt mitteilen ? [...]
Na was wohl?
Das, was Phase ist.
Sag ihm an, daß das Ergebnis der Bewerbung bei Soundso noch offen ist, bzw, die auf Bewerbung bei soundso bedauerlicherweise eine Absage eingegangen ist, die nicht begründet wurde.

Bewerbungsunterlagen?
Ein schickes Template mit Platzhaltern kann SB gerne haben.
Die konkrete Korrespondenz unterliegt dem Datenschutz.
Dafür benötigst du eine gerichtsverwertbare, selbstschuldnerische Bürgschaft vom SB, daß der sämtliche finanziellen Nachteile trägt, die aus derartigen Datenschutzverletzungen erwachsen können.

Falls du das noch nicht selbst gefunden hast - die Argumente könnten für die Debatte um Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, auch die deiner Vertragspartner, Vertraulichkeit des Wortes, etc. interessant sein.
Hier (m)ein Link-Sammelsurium zum Thema "Wer darf meine Bewerbungspirouetten sehen":

- Der Auflehnende - Bewerbungsunterlagen + Schriftverkehr an-von Jobcenter weitergeben ist verboten
- Tenzen - SB will Bewerbungsunterlagen kopieren und zur Akte legen
- Faden von saininja - SB verlangt Bewerbungsvorlage
- teddybear - Maßnahmeträger Bewerbungsunterlagen vorlegen - personenbezogene Daten müssen nicht preis gegeben werden

Die m. E. interessantesten KO-Argumente, was unbefugte Einsichtnahme unbeteiligter/unautorisierter Dritter angeht,
liefert ein Rechtsanwalt, der sich Arbeitsrecht auf die Fahne geschrieben hat:
- Tilo C.L. Neuner-Jehle - Bewerbungsunterlagen im Arbeitsrecht
Benennung der Urheberschaft wurde im Artikel ausdrücklich erwünscht

Um dieses Thema entspann sich bereits eine angeregte Diskussion
Spring in den Faden von elomon
 

Benz61

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#61
erstellt wurde das Schreiben am 17.08. und heute Nachmittag ist es angekommen per Post ganz normal ohne pzu
 

Fairina

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#63
Himmel, a... Springst du auch in den Brunnen weil dein SB das so sagt? So langsam solltest du kapiert haben wie der Hase läuft. du eierst jetzt seit Tagen herum. Wir brauchen, Pixelschieberin fragte nicht umsonst nach deinen Schreiben vom JC nach. Du musst lernen Rückgrat zu zeigen, sonst wird das immer schlimmer. Die SB ist wie ein Pampersrocker, die versuchen auch auszutesten wie weit sie gehen können. Schiebst du da keinen Riegel vor, hast du verloren und das wird immer schlimmer und in der Pupertät hast du ein Etwas, das jeder vernünftige Mensch auf den Mars wünschen würde. Dumm, provozierend, aggressiv, vorlaut, unselbständig - einfach ein Nichtsnutz und genauso ist derzeit deine SB. Noch ist sie im Pampersalter, aber wenn du weiterhin den Stöckchenträger mimst, wird sie bald zur Göre.
 

Benz61

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#64
immerhin hat sich SB in all den Jahren zum Teamchef hoch gearbeitet

@Fairina hast ja recht, wenn das nicht mit den Sanktionen wäre .....
 

erwerbsuchend

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#65
erstellt wurde das Schreiben am 17.08. und heute Nachmittag ist es angekommen per Post ganz normal
Hat der Brief einen Poststempel? Erfolgte der Versand per Deutscher Post oder per anderem Dienstleister? Eine Woche Postlaufzeit, ausgehend vom Erstelldatum, finde ich schon etwas lange, insbesondere, wenn dabei auch noch eine Frist gesetzt wird, bis zu der etwas zu erledigen ist.
 

Benz61

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#66
ganz normal mit der Post, Poststempel ist der 21.08
und heute erst angekommen
 

erwerbsuchend

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#67
ganz normal mit der Post, Poststempel ist der 21.08
und heute erst angekommen
Dann lag dieser Brief noch mindestens den Freitag und den folgenden Montag im JC herum.

Unabhängig von diesem Fall hier, würde ich eine schriftliche Anfrage an das JC schicken, ob diese Verzögerung zwischen Erstellung des Schreibens und der Zustellung bei dir beabsichtigt ist oder nur ein "dummer" Zufall. Da es sich hier um eine Fristsache handelt, würde ich diesen Punkt ebenfalls erwähnen und um Stellungnahme verlangen, wie es dazu kommen konnte und wie zukünftig sichergestellt werden kann, dass du genügend lange Fristen zur Erfüllung der Vorgaben des JC hast.

Wie du auf den Brief generell antworten solltest, wurde dir schon von @Pixelschieberin angedeutet.
 
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#68
<Nachtrag> Briefumschlag aufheben! </Nachtrag>

Diskussionsvorschlag - ins Unreine gedichtet:

Antwort-Brief 1
Sehr geehrter Herr Merkbefreit,

bitte berücksichtugen Sie künftig bei Fristsetzungen Ihre internen Postlaufzeiten.
Ihr Schreiben vom dd.mm.yyyy ist erst am 24.mm.yy18 in meinen Machtbereich gelangt.
Somit ist die von Ihnen gesetzte Frist nicht einzuhalten.

Wer's mag, schüttet Öl ins Feuer:
Da ich von den geforderten Nachweisen nicht schneller in sozialversicherungspflichtige Arbeit komme, erlaube ich mir,
Deshalb erlaube ich mir, die zu knapp bemessene Frist zwecks Stellungnahme um einige Tage zu verlängern.
Da angesichts von Rechtsfolgenbelehrungen, die auf den ersten Blick am tatsächlichen Anliegen vorbei zu zielen scheinen, fachkundiger Rat einzuholen ist, hatte ich an eine Fristverlängerung von 10 Werktagen gedacht.

Ihr Verständnis vorausgesetzt, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen.


Der, den du mal sehr lieb haben darfst.

Abtwort 1 würde ich am 24. nachmittags "doppelt gemoppelt" versenden.
mir sagte :
Die Nachweisbarkeit des Eingangs meiner Schreiben stelle ich mit der Methode "doppelt gemoppelt" auf niedrigem Kostenniveau sicher.
Die als zu häufig empfundene Erwähnung der Vorgehensweise geht einer Mit-Forentin zwar voll auf den Docht - aber - da ich nicht davon ausgehen kann, daß Noobs sie sogleich finden werden, werde ich mir trotzdem weiterhin erlauben, diese Verlinkung zur Verfügung zu stellen.
Mein JC hat sich unlängst darauf verlegt, nur die jeweils erste Seite eines Fax' erhalten zu haben.
Das ist die Seite, die das Sendeprotokoll "abbildet"
Die fünf anderen seien unleserlich/nicht komplett übermittelt worden.

Also - gehen mehrseitige Dokumente bei mir neuerdings peu a peu raus. :biggrin:



Antwort-Brief 2

Sehr geehrter Herr Merkbefreit,

mit Befremden nahm ich Ihre neuerliche Aufforderung zwecks Nachweis der Bewerbungsbemühungen zur Kenntnis, hatte ich die Rückantworten bereits in der vom Gesetzgeber vorgeschlagenen Listen-Form am dd.mm.yyyy erbracht.
Sachverhalt anpassen, selbst umformulieren

Ihre Forderungen sind in sich nicht stimmig.
Einerseits ausschließlich telefonisch zu bewerkstellende Bewerbungen, die andrerseits zu belegen seien?
Wie soll das gehen?
Die Forderung klingt schon deshalb absurd weil in Deutschland unautorisierte Telefonmitschnitte unzulässig=rechtswidrig sind.
Der letztgenannte Umstand bekräftigt die vorsichtige Haltung, Bewerbungen besser schriftlich abzusetzen.
Abgesehen von fehlendem Equipment, schon die Frage nach der Genehmigung eines Mitschnitts dürfte eine sich vorsichtig anbahnende Vertrauensbasis beim potentiellen Arbeitgeber erheblich erschüttern.

Dessen ungeachtet erwecken Ihre letzten Anschreiben bei mir den Eindruck als seien Ihre Anforderungen nicht zum Informationsabgleich hinsichtlich der Ergebnisse sondern vielmehr darauf ausgerichtet, Zwickmühlen aufzubauen, um in jedem Fall, egal wie ich mich verhalten werde, daraus ein Fehlverhalten konstruieren zu können.

Das auf Ihre Schreiben aufbauende Gedankenspiel wäre in der Konsequenz inakzeptabel:
1) Eine telefonische Bewerbung bedeutet, daß mir - unter Berücksichtigung moderner und höflicher Umgangsformen - kein gerichtsverwertbarer Beweis möglich ist, dem Vermittlungsvorschlag fristwahrend nachgekommen zu sein.
Beweisnot = Sanktionsgefahr = inakzeptabel.
2) Bei schriftlicher Bewerbung ist der Beweis - sollte der potentielle AG tatsächlich behaupten, daß sich nicht beworben worden sei - nach meinem Kenntnisstand nur vor Gericht möglich. (Erläuternde Details folgen.)
Eine Sanktion entbehrte mit der Beweisführung vor Gericht jedweder Grundlage und das Verfahren würde den Steuerzahler ungebührlich belasten.

Da von Ihnen Wünsche zu ganz bestimmten Bewerbungsformen nicht mit den dazu gehörigen Gesetzestexten untermauert wurden,
wir reden von Gesetzen, die Begriffe wie "telefonisch" oder "persönliche Vorsprache ohne eingeladen worden zu sein" enthalten, verwahre ich mich energisch gegen Versuche, mir womöglich aus vorausschauend-vorsichtigem Handeln mangelhafte Mitwirkung konstruieren zu wollen.
In allen Ihren Anschreiben blieben Sie die Benennung der Gesetzesgrundlage schuldig, auf die sich ihre Forderungen stützen.
Disziplinarische Maßnahmen entbehren somit der Basis.

Sollten Sie mir die fraglichen Gesetze im Rahmen Ihrer Aufklärungs- und Beratungspflicht darlegen, bin ich selbstverständlich bereit, darauf einzugehen und berechtigten Forderungen Folge zu leisten.

Fazit:
Ihr bisheriges Vorgehen bekräftigt mich in meinem Vorhaben, mich künftig besser schriftlich und somit nachweisbar zu bewerben.
Besondere Vorsicht mag auch darin begründet sein, daß ich in unsicheren Zeiten an der ladefähigen Anschrift eines potentiellen Vertragspartners interessiert sein sollte.
Die läßt sich mit einem freundlichen Anschreiben eher bestätigen als mit Telefonaten mit sonstwem in sonstwo.

Zur Vorlage von Bewerbungsanschreiben (1):
Soweit mir bekannt, hat die Auflistung meiner Eigenbemühungen als Nachweis auszureichen, da die Sachbearbeiter des JobCenters laut Datenschützer keineswegs befugt sind, den Bewerbungsbemühungen ihrer Kunden "hinterher zu telefonieren".
Stichwort: Datenschutzgesetzgebung.
Auch ist mir nicht bekannt, daß es gesetzliche Regelungen gibt, in welcher genauen Form eine Bewerbung zu verfassen ist.
Da es meines Wissens für Bewerbungen keine Norm gibt, kann der Bewerber die Form selbst wählen - solange sie gängigen, kultivierten Umgangsformen Rechnung trägt und der Text nicht kontraproduktiv formuliert ist.

Sollten Ihnen anders lautende Gesetzesgrundlagen bekannt sein, bitte ich Sie, meinen Wissensstand umgehend zu korrigieren und mir die Gesetze darzulegen, die sich wortwörtlich zur wählenden Bewerbungsform äußern.
An Gesetzen, die viel zu allgemein gehalten und in alle Richtungen interpretationsoffen sind, bin ich nicht (mehr) interessiert.

Zur Vorlage von Bewerbungsanschreiben (2):
Möglicherweise ist demjenigen, der Einsichtnahme fordert, nicht bewußt, daß meine Korrespondenz mit potentiellen Arbeitgebern genau so vertraulich zu behandeln ist wie Gespräche, die ich mit Sachbearbeitern im JobCenter führe.
Das wird jeder Rechtsanwalt bestätigen, der sich auf das Fachgebiet Arbeitsrecht spezialisiert hat.

Sollten Sie weiterhin auf Einsichtnahme in derartige Dokumente bestehen, möchte ich - zu meiner Entlastung - entweder
a) die Gesetzesgrundlage genannt bekommen, die Sie dazu berechtigt - oder
b) ich erhalte vorab eine selbstschuldnerische und gerichtsverwertbare Bürgschaft, in der Sie mir erklären, für jedweden finanziellen Schaden aufzukommen, der mir aus den von Ihnen geforderten Datenschutzverletzungen erwachsen wird.
Daraus könnten sich Summen aufaddieren, die ich nicht zu tragen bereit bin.

Zum besseren Verständnis:
Da Sie im angestrebten Arbeitsvertrag selbst keinerlei Erwähnung als Vertragspartner finden werden - sozusagen nicht mit von der Partie sind - wären Sie in dem Geschehen ein unbeteiligter Dritter, der nicht autorisiert ist, diese Unterlagen zu sichten.

Ein Muster meiner Bewerbungsanschreiben, das naturgemäß noch nicht auf den potentiellen Betrieb angepaßt sein kann, könnte ich Ihnen auf Ihren ausdrücklichen Wunsch gern zukommen lassen.
Ein frei gemachter Rückumschlag würde die damit einhergehenden Kosten minimieren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihren Stellungnahmen sehe ich mit Interesse entgegen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen.


Der, den du mal sehr lieb haben darfst.

***********
Mit Eindampfen und Änderungsvorschlägen sind Andere dran.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benz61

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#69
@Pixelschieberin

das ist suuuper hätte ich so nie hin bekommen ! Ganz vielen lieben dank für Deine mühe !!!
 

Benz61

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#70
also wenn SB sich doch so sicher wäre das ein Sanktionsgrund vorliegt, wäre ja eigentlich gestern direkt die Sanktionsanhörung gekommen oder ?
 
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#71
also wenn SB sich doch so sicher wäre das ein Sanktionsgrund vorliegt, wäre ja eigentlich gestern direkt die Sanktionsanhörung gekommen oder ?
Seh ich auch so.
In der Glaskugel.

Deshalb wirst du ja so nachdrücklich aufgefordert, dich um Kopf und Kragen schreiben.
Netter Versuch.

But who knows - du kannst denen nicht hinter die Stirn gucken.
 
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#72
mh, auch wenn ich überlege, das dem sb die grenzen aufzuzeigen sind, wie es pixelschieberin in dem schreiben getan hat

so kann das schreiben auch herausfordernd wirken und der sb jetzt extrem druck machen, das verhältnis ist durch dieses schreiben jetzt auch komplett zerstört

schwierig, ob man in dieser tonart schon bei der situation so loszünden sollte
ich hätte das nicht so getan und der threadersteller wirkt auf mich nicht gerade schlagfertig
das schreiben ist mir viel zu belehrend und aggressiv herausfordernd

wünsche dir jedenfalls das es gewirkt hat und das der sb die grenzen aufzeigen auch so versteht

ich frage mich, warum ich mich da telefonisch bewerben soll, muss der sb ja informationen haben...
geht das schneller? :)

ich würde mir nen charakter ausdenken , stotternd, überheblich , zurückhaltend oder geistlich gestört wirkend
gell, (zeugen dabei haben :D)

wegen den nachweis ist definitiv schriftlich die beste wahl , finde ich auch
 

Benz61

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#73
@goingtolegend

das mit geistlich gestört würde ich am besten hin bekommen :O)) Danke ist ne gute Idee von Dir, muss ich mir merken !

Falls was vom SB kommen sollte melde ich mich !

Sagt mal, war das Schreiben vom SB #59 schon so etwas wie eine sanktions Anhörung ?????
 
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#74
[...] so kann das schreiben auch herausfordernd wirken und der sb jetzt extrem druck machen, das verhältnis ist durch dieses schreiben jetzt auch komplett zerstört [...]
Das "gute Verhältnis" wäre für mich bereits dadurch zerstört gewesen, wenn überhaupt eine Anhörung zwecks Sanktion in Betracht gezogen wird, indem ein Vorwand derart an den Haaren herbei gezerrt wird.
Auch die Zeitverknappung spricht Bände.
Schließlich stehen dem SB 6 Monate nach dem Vergehen zur Verfügung, um rechtskonform zu sanktionieren.
Offensichtlicher geht es kaum noch, "Kunden" auf Deibel komm raus sanktionieren zu wollen.

Der hatte sich doch fristgemäß beworben.
Dann sollte SB das Affenfelsen-Gehabe auch stecken lassen.

Alles was danach kam, sind Dominanzspielchen eines Sachbearbeiters, der entweder meint, er stehe über dem Gesetz oder die Optionen nicht kennt, die der "Kunde" bei der Bewerbung hat, und sich seit langem vorstellt, bestimmen zu dürfen, WIE die Bewerbung zu erfolgen hat.

Wenn du meinst, mit Wattebäuschen werfen brächte solche SB von einer bereits ins Auge gefaßten Sanktion ab, hast du möglicherweise die Tendenz nicht beobachtet, daß diese "Anhörungen" eher Testballons sind, um auszuloten wie weit der sanktionswütige SB gehen kann.
Bei der sog. Anhörung wird stets vorgefühlt, ob der "Kunde" willens und bereit ist, vors Gericht zu ziehen.

Deshalb sind meine Texte stets mit Augenmerk auf Vorlage der gesamten Vorspiel-Korrespondenz bei Gericht formuliert.
Gegeben, gesucht, Formel heranziehen, Konfliktlösung vorkauen, damit sie sich im Hinterstübchen fest setzen möge.
Der Mensch ist nun mal bequem.

Damit der Richter sofort weiß, daß der SB, der die Sanktion verhängt, bereits im Vorfeld wußte...

Probleme mit Belehrungen?
Wenn Fakten aufzählen oder Beispiele vorbringen belehrend wirkt, was meinst du
wie die Rechtsfolgen-BELEHRUNG beim durchschnittlichen "Kunden" ankommt?
Meine Beobachtung:
Viele der Ratsuchenden fühlen sich dadurch bedroht und eingeschüchtert.

Sobald der "Kunde" informiert ist und seinerseits belehrt - so ist das beim Argumentationsaustausch - wird das eine Kommunikation, die sich nahezu auf Augenhöhe abspielt.

Da SB aus der ersten Stellungnahme subtilere Töne partout nicht heraus lesen wollte, weiß ich mir keinen anderen Rat, als Klartext zu reden.

Letztendlich muß der Ratsuchende sich selbst eine Strategie zurecht legen und den Kampf alleine durchstehen.
Daß der Vorgang bei Gericht landen wird, die Sanktion längst beschlossene Sache war als das erste Schreiben raus ging, liest sich doch aus dem Anwurf, "nicht telefonisch beworben" heraus, der sich nicht mehr rückgängig machen = heilen läßt.
Wenn der SB darauf herum reiten will, dann kann der "Kunde" kaum etwas anderes tun als sich wortreich WEHREN.

Da das Schreiben sicher noch nicht raus ist, solltest du fix einen anderen Vorschlag verfassen, der deine Bedenken berücksichtigt.
Steht doch nicht umsonst "Diskussionsvorschlag" drüber.

Nur zu.
Wetz die Feder. :wink:

Nachtrag:
[...] Sagt mal, war das Schreiben vom SB #59 schon so etwas wie eine sanktions Anhörung ?????
Was steht denn in Betreff und Einleitung?
Formwahrend müßte sowas wie
SB Merkbefreit sagte :
"Anhörung wegen Sankion"
drüber stehen, mit dem ganzen Belehrungsgedöns.
Bei einem SB, der nicht weiß, daß "telefonisch" eher ein Wunsch denn einzuhaltender Befehl ist, kann die Glaskugel auch nichts Erhellendes beitragen.
 
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Benz61

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#75
Betreff :

Ihr Fax-Schreiben vom 16.08.18

und dann halt der Text den Ihr sehen könnt
 

Benz61

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#77
@Pixelschieberin
der VV #38 und RFB #35 waren die ersten Schreiben

und das letzte Schreiben ist vom 17.08 mit der Aufforderung die Nachweise nachzureichen.
 
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#78
Such selbst, ob du irgendwo den Begriff
"Anhörung nach § schlagmichtot"
entdecken kannst.
Wenn nicht offiziell angehört wird, darf auch nicht sanktioniert werden.

Glaskugel:
Wenn er sonst nichts auf Tasche hat. könnte SB auf "mangelnde Mitwirkung" abzielen.

Zwickmühle:
Die geforderten Dokumente KÖNNEN nicht beigebracht werden, ohne die Vertraulichkeit zwischen den tatsächlichen, potentiellen Vertragspartnern zu verletzen.

Wir wissen nicht, was sich in dessen Oberstübchen abspielt.
Aus seinen Texten ist lediglich zu erahnen, daß SB hofft, der "Kunde" möge sich endlich um Kopf und Kragen schreiben.
 

Benz61

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#79
war gerade in der Post ! Dachte schon es hat sich erledigt war wohl nichts, die lässt nicht locker.

Antwort soll bis morgen beim Fallmanager sein.

Hoffe Ihr könnt nochmal helfen. was ich schreiben soll. Das ist richtiger Terror !
Danke.
 

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Matt45

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#80
Brief ist heute(27.09) bei dir gewesen und Frist bis 28.09?

Für mich schon der erste Fehler. Das kann doch so nicht richtig sein. Gibt es für eine Frist nicht eine bestimmte Zeit(7 oder 10 Tage)?

Wie soll man eine telefonische Bewerbung beweisen?

Sollst du dein Telefon zum JC schicken? > Ironie!

Hast du nicht bereits im August 2018 darauf geantwortet?

In der Wirtschaft nennt man solche Leute "Abzocker".
Ein schlechtes Beispiel für die Verwaltung im JC.

Richtige Tipps habe ich nicht, weil an der Sache etwas "faul" ist. Oder doch? Rufe dort morgen an und teile das Ergebnis mündlich mit oder frage nach wie du deine Anrufe beweisfähig machen kannst. Zumindest hast du die Frist eingehalten. Eigentlich ist telefonisch immer schlecht, aber in dem Fall.....
 

Elwing76

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#81
war gerade in der Post !

Wann wurde das erstellt ( Datum ) und abgeschickt ?

Da möchte wohl der/die SB auf Teufel komm raus wissen mit wem Du geredet hast und am liebsten nachfragen ob dem auch so war ...........:doh:

Hattest Du das Schreiben was Pixelschieberin vorschlug im August abgeschickt ? Bezieht sich das Schreiben jetzt auf deine Antwort ?
 

Benz61

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#82
erstellt am 24.09 Frankiert am 25.09. heute Nachmittag zugestellt. Asls ganz normalen Brief

ich denke mal ja das es sich auf meine Antwort bezieht
 

Benz61

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#83
keiner eine Idee ? Muss bis heute Abend auf das Schreiben reagieren

oder soll ich am besten die Bewerbungsanschreiben und die eine Absage dem JC schicken damit die sehen das ich mich beworben habe, vielleicht ist dann Ruhe
 

Burke

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#84
Antwortschreiben: Beworben am (Datum), Ergebnis offen/abgelehnt. Die eine Absage kannst ja dazulegen...

Ich würde tatsächlich nur "Beworben am" ohne Angabe der Bewerbungsart schreiben.
Möglichst kurz und kompakt, spiel den Ball wieder dem JC zu...
 

0zymandias

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#85
Als Intermezzo wage ich mal einen kleinen, perspektivischen Ausblick:

Du hast ja einen mindestens 16-jährigen Sohn, also ist die Vermutung nicht ganz unbegründet, dass Du über 25 Lebensjahre alt bist.
Wenn dem so ist, ist die Rechtsfolgenbelehrung (RFB) aus #35 schon mal falsch.

Für Ü25 gibt es nicht gleich eine 100 %-Sanktion und wenn andere Sanktionen im Raume stünden, müsste das auch erwähnt werden.

Dann wird im Arbeitsangebot nicht einfach zu einer telefonischen Bewerbung verpflichtet, sondern zu einer dreifachen Bewerbung.
Telefonisch, persönlich und via Anschreiben.
Hierfür wird kein Grund und keine Rechtsgrundlage genannt.
Man kann also nicht davon ausgehen, dass der Arbeitgeber dies zwingend abfordert, zumindest nicht nach dem Schnipsel aus #38.

Eine normale schriftliche Bewerbung steht also einer Anbahnung des Arbeitsverhältnisse mitnichten im Wege, sondern folgt den üblichen
Bewerbungsgepflogenheiten, wie sie z. B. in den Maßnahmen der BA oder den üblichen Bewerbungsratgebern (vielleicht Hesse&Schrader)
zu entnehmen sind.

Die RFB ist unvollständig, da über die Folgen einer wiederholten Pflichtverletzung nicht aufgeklärt wird.

Die RFB ist auch falsch, da ohne Rechtsgrundlage in ihr Regelungen festgelegt werden.
Es wird ohne Rechtsgrundlage ein Formularzwang (Vordruck) statuiert und mit Sanktionsstrafe bewehrt.
Es wird entgegen der gültigen Rechtsprechung für den Nachweis eine bindende Frist gesetzt.
Weder der Nachweis binnen einer Frist noch die Nachweisform (Bierdeckel, Granitgravur, Vordruck) bedingen
die Eingliederung in Arbeit direkt, also wäre eine Sanktion nach den der Menschheit bisher bekannten
Sanktionsparagrafen nicht möglich.

Ein Arbeitsangebot (VV) ist auch kein Verwaltungsakt (VA), in dem solche Regelungen verbindlich festgelegt werden dürfen.
Das betrifft auch das Vorlegen von Zeugnissen im Original und die Datenfreigabe der Telefonnummer.

Für eine Sanktionsfolge muss ein Angebot übrigens auch bestimmt genug sein, also könntest Du Dir Deine vollständigen VVs mal darauf hin anschauen.
Name des Arbeitgeber, Lohn, zeitlicher Umfang, Tätigkeitsbeschreibung, Ort, ...

immerhin hat sich SB in all den Jahren zum Teamchef hoch gearbeitet
[...]
Mja, die Richtung ist nicht hoch, sondern runter, und es wurde wohl nicht gearbeitet, sondern auf Teufel komm raus sanktioniert, aber sonst wird's wohl stimmen. :biggrin:
 

Benz61

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#86
eine Frage an die Profis :

wie ist es mit sanktion weil da ja mit Pflichtverstoß gedroht wird wenn ich die Infos die der FM haben will, nciht preis gebe auch wenn FM kein Recht auf diese Infos hätte ?

Also nur weil Pflichtverstoß da steht ? geht das ?

Beworben habe ich mich ja Direkt bei den AG eine Absage ist schon gekommen, habe auch Zeugen die die Bewerbung und die Abgabe bei AG bezeugen können

dieses Katze Maus gespiele geht mir so auf die Nerven !!!!
 

Benz61

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#87
gerade per PZU die 100% Sanktionsanhörung bekommen !!!

erst wird von, sie haben mir die Bewerbungsunterlagen nicht zu kommen lassen, daher musste von Amtswegen ermittelt werden gelabert
und zum Schluss kommt die Härte !
angeblich soll ich einen Vorstellungstermin NICHT wahrgenommen haben !!!!
Das ist so etwas von lächerlich zumal die Anforderungen im Stellenangebot "Jahrelange Erfahrung" erforderlich , bei mir garnicht zu trifft , also kann der Arbeitgeber garnichts von mir wollen.

Außerdem habe ich gar keine Einladung erhalten !! Wann und wie und was ist hier los ???? Die wollen mir 100% reinhauen noch ganz schnell da ab Januar der Sanktions Zeitraum rum wäre. Habe Frau und zwei Kinder

Zu dem Zeitpunkt war ich auch vom Hausarzt krankgeschrieben ( Fieber mit starker Mandelentzündung) bin auch immer noch AU aber von einem anderen Arzt wegen Depressionen. Das JC weiß aber nichts davon. Weder von damals noch von heute.

Bis 26.10 soll ich antworten

Brauche eure Tipps oder soll ich besser zum Anwalt ??
 

Benz61

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#88
habe mich damals bei denen per Post und per Mail beworben also Doppelt- gemoppelt.

ich habe bis heute auch keine Rückmeldung von denen erhalten, auch keinen Termin für einen angeblichen Vorstellungstermin weder per Post noch per Mail

wie soll ich das dem SB beweisen ???

Danke !
 

erwerbsuchend

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#89
Schreibe doch bitte diesen gesamten Vorgang in kurzen Stichworten chronologisch nieder. Was hast du wann genau gemacht und was möchte das JC von dir?
 

Benz61

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#90
das Jocenter behauptet einfach das ich einen angeblichen Vorstellungstermin bei einem AG,
bei welchen ich mich per VV vom JC beworben habe, einer von den zweien genau von diesem Tread

ohne Rückmeldung beim AG nicht wahrgenommen habe, und durch dieses Verhalten eine Anbahnung der Beschäftigung verhindert habe



ich habe aber weder per post noch per mail solch eine angebliche Einladung erhalten, wie soll ich mich denn da
vorstellen ?!


erst das ganze gemobbe wegen Bewerbungsunterlagen und jetzt kommen die mit so einem Mist !

wie soll ich es beweisen KEINE Einladung erhalten zu haben ?
 
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Benz61

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#92
das ist eine der Stellen auf die ich mich per VV siehe #1 beworben habe, dass war im August ,die andere Stelle war eine ZAF die hat abgesagt und diese Firma um die es jetzt geht hat sich bei mir bis heute noch nicht gemeldet.

ich möchte doch nur wissen wie ich auf die Sanktionsanhörung antworten soll, so zB " Ich habe bis heute keine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten " ?

Das soll langen ? Wie soll ich das belegen bzw beweisen ?

Oder soll ich das JC gleichzeitig auffordern mir diesen angeblichen Vorstellungstermin zu beweisen ?

die ganze Zeit ging es um die Bewerbungsunterlagen von den VVs jetzt haben die gemerkt das sie auf Graniet beissen, jetzt taucht dieser angebliche Vorstellungstermin vom VV auf
 

Unspoken

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#93
Wie schon die ganze Zeit über wäre das Schreiben anonymisiert hilfreich.
Da können schon falsche §§ drinne sein, die das ungültig machen.

Wie kommt die 100% zustande, wenn du über 25 Jahre bist mit deinem 16 jährigen Sohn, den oben einer erwähnt?
 

Benz61

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#94
Hier das Schreiben welches gestern Nachmittag per PZU kam. Datiert ist das Schreiben mit 15.10.18

Das ganze gelaber mit der Bewerbungspflicht und geforderten Unterlagen muss ich auch dieses Mal dem JC widersprechen
ich habe immer alles fristgerecht erledigt und dies auch dem JC fristgerecht mitgeteilt !
Mit der Amtsermittlung hat das JC den Datenschutz auf welchen ich mich die ganze Zeit berufen habe ausgehebelt und nun werden Behauptungen aufgestellt die ich nicht nachvollziehen kann.

Mir ist weder schriftlich noch per E-mail eine angebliche Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zugekommen !!!!


Auf welchem Wege ich diese angebliche Einladung erhalten haben soll verschweigt das JC, aber das seht Ihr ja selbst.




Bewerbungsunterlagen habe ich laut Pixelschieberin dem JC NICHT geschickt geht denen nichts an, das JC hat von mir mehrmals schriftlich eine Rückmeldung erhalten das ich mich fristgerecht bei der ZAF am ....und bei der Firma am ..... beworben habe und das ein Ergebniss noch aussteht.


die zwei anderen Sanktionen waren direkt hintereinander weil ich Verträge zur Prüfung mit nach Hause nehmen wollte und diese nicht vor Ort unterschreiben wollte.
 

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#95
...fristgerecht erledigt und dies auch dem JC fristgerecht mitgeteilt !
Hast du die Sachen auch NAchweislich in Kopie mit Stempel abgegeben? Ich mach das immer so, dass ich das in Kopie am Abgabeschalter immer gegenstempel. Mittlerweilen kennen die mich alle da :D
TIPP: Wenn du das da abgibst und die Sklaven da das erstmal lesen und blöd nachfragen, du MUSST dich nicht rechtfertigen was du da abgibst. Habe ich auch schon erlebt. Einfach abgegben und gut ist. WICHTIG: Kopie abstempeln, gerade wenn man aufm Kicker ist beim SB!! Man muss alles nachweisen können.

Mit der Amtsermittlung hat das JC den Datenschutz auf welchen ich mich die ganze Zeit berufen habe ausgehebelt und nun werden Behauptungen aufgestellt die ich nicht nachvollziehen kann.
Mir ist weder schriftlich noch per E-mail eine angebliche Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zugekommen !!!!
Dann müssen die dir das beweisen!

Bewerbungsunterlagen habe ich laut Pixelschieberin dem JC NICHT geschickt geht denen nichts an, das JC hat von mir mehrmals schriftlich eine Rückmeldung erhalten das ich mich fristgerecht bei der ZAF am ....und bei der Firma am ..... beworben habe und das ein Ergebniss noch aussteht.
Unterlagen würde ich auch nicht hinschicken! Ich habe das so hantiert und habe WENN mal den Lebenslauf vorgezeigt, durfte SB angucken aber nicht haben.


die zwei anderen Sanktionen waren direkt hintereinander weil ich Verträge zur Prüfung mit nach Hause nehmen wollte und diese nicht vor Ort unterschreiben wollte.
Und wurde das vom pot. AG abgelehnt? oder hast du sie zur Prüfung mitnehmen dürfen? gabs dazu eine Anhörung? Auch hier defintiv Widerspruch und aW machen!!

Oha..fassungslos was das JC behauptet, dagegen musst du echt angehen, und zwar dicke. Wie schon oft hier im Forum geschrieben entweder dicke oder garnicht.

Immerhin bieten sie an auf 60% wenn du in Zukunft nachkommst, da würde ich auf jedenfall einen Satz einbauen, dass du deinen Pflichten NACHWEISLICH und FRISTGERECHT nachgekommen bist und IN ZUKUNFT auch weiterhin deinen Pflichten und Rechten nachkommen wirst!

Bleib stark :peace:
 

Matt45

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#96
Grundsätzlich würde ich bei solchen Sanktionen(ab 60%)schnell zum Anwalt gehen!

Da du die abgeschickten Mails zum AG wohl hast sehe ich hier eigentlich gute Möglichkeiten.
Schickst du dieses als Beweis noch zum JC?

Hier kann etwas nicht passen zu deinen Nachteil.
Falls es so ist wie beschrieben.

Woher weiß das JC etwas von einem VG und du nicht?
> Hier würde ich nachfragen beim JC

Ansonsten SCHNELL zum Anwalt! Meine Meinung: Das JC mag dich nicht!
 

Benz61

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#97
Ich schicke immer alles per Fax da habe ich immer einen Nachweis

Ja wann will das JC denn das Beweisen beim eventuellen Gerichtstermin irgendwann ???

gestern war nur dieses eine Blatt im Briefkasten.
 
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#98
Ich werfe mal 2 Urteile rein.
Dieses bezieht sich zwar auf Alg 1, aber manches ist ja übertragbar. Allerdings habe ich das Urteil nicht geprüft.
https://www.juraforum.de/recht-gesetz/keine-mehrfach-sanktion-fuer-unterlassene-bewerbungen-623125
Keine Mehrfach-Sanktion für unterlassene Bewerbungen
Erhält ein Arbeitsloser von der Arbeitsagentur innerhalb kurzer Zeit drei Stellenangebote, darf er bei unterlassenen Bewerbungen nicht mit drei Sperrzeiten bestraft werden. Denn bei Arbeitsangeboten, die kurz hintereinander unterbreitet werden, liegt nur ein einziges versicherungswidriges Verhalten vor, urteilte am Donnerstag, 3. Mai 2018, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (Az.: B 11 AL 2/17 R). Daher dürfe dieses Verhalten auch nur mit einer Sperrzeit sanktioniert werden.
https://www.anwalt-kiel.com/sozialr...-bewerbung-nicht-bei-arbeitgeber-angekommnen/
Das Sozialgericht Lüneburg hat mit Urteil vom 13.11.2013 – S 37 AS 844/10 – entschieden, dass ein Leistungsberechtigter nicht die Beweislast für den Zugang einer Bewerbung trägt.
Der nicht nachgewiesene Zugang erfüllt im vorliegenden Fall jedoch nicht den Tatbestand der „Weigerung“
 

Benz61

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#99
Mit dem schreiben vom JC gestern, geht doch hervor das ich mcih bei denen auf den VV beworben habe wie soll ich sonst einen Vorstellungstermin erhalten haben ?!

Die ZAF erwähnt das JC gar nicht die haben damals auch recht schnell abgesagt also hat die bei denen auch nachgefragt somit weiß die von meiner bewerbung.

Geht es in der Anhörung von gestern nicht ausschlisslich nur um den Gesprächstermin beim AG ????
 

Benz61

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würde gerne die Fristverlängern es sind ab heute nur acht Tage zur Abgabe.

Würde es so gehen :

an das JC......

beantrage hiermit die Frist zur Sanktionsanhörung bis 26.10.18

auf den 30.10.18 zu verlägern.

MfG ......


Das müssten die doch dann genehmigen oder ??


Für weitere Tipps eurerseits bin ich natürlich offen.
 
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