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thomas

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  Th.Starter/in  
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#1
... habt ihr euch eigentlich schon mal überlegt, daß wir als Erwerbslose durch die Regelungen zu den KDU völlig rechtlos zu werden drohen?
Ich will euch das auch gern begründen: die Gemeinden und Städte haben - wenn auch rechtlich umstrittene - "Obergrenzen" sowohl für die Miete als auch für die Zahl der Quadratmeter festgelegt.
Nun mag ja der eine oder andere denken, daß er in einer "angemessenen" Bleibe haust (oder in eine solche verbannt wurde) und daß es nun mit der Gängelei erst einmal ein Ende habe.
Weit gefehlt.
Wir leben in einem System eiskalter Gier - kenntlich durch Worte wie "Gewinnoptimierung", "Rendite-Erwartung" usw.
Wir alle wissen, daß die "zweite Miete", also die Nebenkosten, unaufhörlichangehoben werden.
Was passiert eigentlich, wenn eine durch Zwangsumzug bezogene "angemessene" Wohnung nach etwa drei jahren plötzlich nicht mehr "angemessen" ist, weil der Vermieter (die Gunst der Stunde erkennend) sowohl die Grundmiete angehoben hat als auch die Nebenkosten explodieren? (gehen wir mal spaßeshalber davon aus, daß dieser Vermieter sich im Rahmen der Legalität bewegt und die Kostenerhöhungen damit rechtens sind).
Irre ich mich, oder wird der Erwerbslose dann erneut vom Amt gezwungen, sich eine "preiswertere" Behausung zu suchen - alternativ die Mehrkosten vom Regelsatz zu bestreiten?
Wer jetzt sagt, daß so etwas eigentlich nicht passieren kann, der hat nicht verstanden, was in diesem unserem Lande geschieht ...
Und noch etwas - es denke niemand, daß ein Szenario wie das von mir geschilderte die "Ausnahme" bleiben wird. Und so unglaublich das auch sein mag: dahinter steckt Absicht und eiskaltes Kalkül.
Thomas
 

Arania

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#2
Doch das kann durchaus passieren, ist meinem Bruder jetzt passiert, er sollte auch wieder umziehen, weil die zwangsumgezogene Wohnung jetzt wieder 20 Euro zu teuer ist, hier war es aber so das die Wohnung erst von der ARGE genehmigt wurde und dann hinterher festgestellt wurde das es doch 20 Euro zuviel sind, nach 3 Monaten sollte er wieder umziehen :dampf:
 

Ironwhistle

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#3
Das Prinzip ist doch leicht zu verstehen; wer dauernd umzieht, der kann sich in keine möglicherweise bestehende Gesellschaft einbinden. Und nur der der alleine zu Hause sitzt und um seine Existenz fürchtet ist leicht zu kontrollieren - Angst macht kontrollierbar. Hartz IV soll Angst schüren...
 

Arania

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#4
Das glaube ich weniger, da unterstellt man den ARGE-Mitarbeitern zuviel des Guten, hier geht es rein ums Geld sparen mehr nicht.

Nur am falschen Ende
 

Ironwhistle

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#5
Nun Ariana, die ARGE Mitarbeiter sind letztlich auch nur Befehlsempfänger. Dem einen macht es Spaß Gewalt über andere auszuüben, den Nächsten wiederum belastet es.

Ich denke nicht das der Einzelne Sachbearbeiter die Tragweite erkennt, aber die Leute die die Gesetze machen und damit dazu beitragen das man dauerhaft umziehen muss, die wissen durchaus was sie anrichten und weswegen sie es machen.

Angst kontrolliert die Menschen; sie halten schneller den Mund wenn wieder Gesetze gegen sie oder gegen Fremde beschlossen werden. Das die ARGE Gesetze umgeht ist mir bekannt, das sie welche verfasst eher nicht... ;)
 
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