Warum unterstellen JC Mitarbeiter ihren Kunden individuelle Vermittlungshemmnisse?

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Zermürbt38

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Nur um sie in Maßnahmen zu bekommen. Das einzige Vermittlungshemmniss ist doch meistens die Arbeitslosigkeit selber und ein anderes der JC Mitarbeiter. Da er nicht auf die Vorschläge seiner Kunden nachgeht.

Was meint ihr? Mir wurde das beim letzten mal bei der Zuweisung auch unterstellt. Das einzige bei mir ist tatsächlich die Arbeitslosigkeit und der JC Mitarbeiter selber. Grund er legt permanent Steine in den Weg und geht null auf Vorschläge meinerseits ein die wirklich helfen würden.
 

lino

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Nur um sie in Maßnahmen zu bekommen. Das einzige Vermittlungshemmniss ist doch meistens die Arbeitslosigkeit selber und ein anderes der JC Mitarbeiter. Da er nicht auf die Vorschläge seiner Kunden nachgeht.
Sehr gut erkannt, so sieht das aus.
Was meint ihr? Mir wurde das beim letzten mal bei der Zuweisung auch unterstellt. Das einzige bei mir ist tatsächlich die Arbeitslosigkeit und der JC Mitarbeiter selber. Grund er legt permanent Steine in den Weg und geht null auf Vorschläge meinerseits ein die wirklich helfen würden.
Wenn er etwas tun würde, damit du einen Job bekommst, würde er sich seinen Job wegrationalisieren und sich damit ins eigene Fleisch schneiden.
Wäre doch dumm.
 

Stauer

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Hallo,
mit erfundenen Vermittlungshemmnissen kannst Du in alle möglichen Maßnahmen einfach reingedrückt werden. Da verdienen die daran. Das ist ein florierendes Milliardengeschäft. Um das am laufen zu halten, würden die so gut wie alles tun. Du und Dein beruflicher Werdegang spielen da keine Rolle, Hauptsache die Gelder fließen.
 

Zermürbt38

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Sehr gut erkannt, so sieht das aus.

Wenn er etwas tun würde, damit du einen Job bekommst, würde er sich seinen Job wegrationalisieren und sich damit ins eigene Fleisch schneiden.
Wäre doch dumm.
Da hast du auch wieder recht!
 

franzi

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Das ist wohl auch einer der Gründe, warum die Profile in der Jobbörse stetig "gedowngradet" werden, also Qualifikationen, die man hat, einfach nach und nach entfernt werden, bis kaum noch etwas vom ursprünglichen Profil übrigbleibt.
Mein SB sagte einmal, auf meinen Hinweis, dass die Angaben nicht stimmen, dass Qualifikationen, die man einmal erworben hat, bereits nach 2 Jahren hinfällig sind und daher nicht mehr berücksichtigt werden.
Im Profil ist nur bedeutsam, was man zuletzt gemacht hat. Alles, was vorher war, wird schrittweise entfernt. - So sieht zumindest mein Profil aus.
 

Heidschnucke

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Das ist wohl auch einer der Gründe, warum die Profile in der Jobbörse stetig "gedowngradet" werden, also Qualifikationen, die man hat, einfach nach und nach entfernt werden, bis kaum noch etwas vom ursprünglichen Profil übrigbleibt.
Mein SB sagte einmal, auf meinen Hinweis, dass die Angaben nicht stimmen, dass Qualifikationen, die man einmal erworben hat, bereits nach 2 Jahren hinfällig sind und daher nicht mehr berücksichtigt werden.
Im Profil ist nur bedeutsam, was man zuletzt gemacht hat. Alles, was vorher war, wird schrittweise entfernt. - So sieht zumindest mein Profil aus.

Dem kann ich nur Beipflichten, mich hat mal ein SB aufgefordert meine Zeugnisse und Diplome vorzulegen, er wolle mich wörtlich Entqualifizieren!
 

franzi

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Vermutlich sehen die Profile vieler JC-Kunden ähnlich aus. Gekürzt und beschnitten bis zur Unkenntlichkeit.
Mein SB verlangte auch einmal bei einem Bewerbungsgespräch, bei dem er anwesend war, dass ich meine Qualifikationen verschweige, damit mich der Arbeitgeber eher nimmt. (Es ging um eine Helfertätigkeit.)
Ich hatte mich in dem Gespräch bestmöglich präsentiert und sämtliche meiner Stärken hervorgehoben. Der Arbeitgeber zeigte sich darauf beeindruckt, bedauerte aber, dass er in dem Bereich derzeit keine Stelle anzubieten hat. Dem war sofort klar, dass ich für die Helferstelle nicht in Frage komme.
Den SBs geht es also nicht um das Wohl des Kunden, sondern nur um die erfolgreiche Vermittlung, egal in welchen Job.
Gerade, wenn man schon länger erwerbslos ist, wird darauf gedrängt, im Lebenslauf bestimmte höhere Qualifikationen nicht mehr anzugeben, damit es eher mit einem Job klappt.
 

bLum

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Mein SB verlangte auch einmal bei einem Bewerbungsgespräch, bei dem er anwesend war, dass ich meine Qualifikationen verschweige, damit mich der Arbeitgeber eher nimmt.

Vermittlungsshemmnis: Qualifikation.
Das ist extrem absurd! :icon_neutral:

Die Sache mit den Vermittlungshemmnissen hat noch einen weitern "Vorteil":
es zermürbt den Betroffenen. Selbstwert sinkt in den Keller. Deprimierte Elos sind wesentlich leichter zu "führen".
 

franzi

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Natürlich. Bei mir hat man es auf die Spitze getrieben. Ich war schon am Nullpunkt angelangt.
Und mit vielen anderen wird auch so verfahren, die dann depressiv werden, völlig apathisch, sich in Süchte stürzen oder monatelang krankgeschrieben sind ...
Ich hatte schon oft die Vermutung, dass es gar nicht darum geht, dass man erfolgreich vermittelt werden soll.
Im Laufe der Zeit erlebt man so manches. Der Erfahrungsschatz wird immer größer.
 

Gollum1964

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Dem kann ich nur Beipflichten, mich hat mal ein SB aufgefordert meine Zeugnisse und Diplome vorzulegen, er wolle mich wörtlich Entqualifizieren!

Moment mal,

so einfach ist das nicht. Bestehende Qualifikationen dürfen nur durch Universitäten und Fachkammern aberkannt werden und das auch nur bei schweren nachweisbaren Verstößen (z.B. Plagiate bei Diplomarbeiten), ansonsten gelten sie lebenslang.
Ich vermute, du warst bei dem Termin ohne Beistand anwesend, da versuchen es einige SB eben mal auf gut Glück.
Ich hatte auch schon einmal eine Vertretungs-SB gehabt, die mir ernsthaft vorschlug, mein Diplom bei Bewerbungen nicht zu erwähnen. Ich habe darauf geantwortet, woher sie das Recht nimmt, mein Diplom de facto abzuerkennen. Ich würde das gerne auch in schriftlicher Form haben (da ebenfalls ohne Beistand). Danach wurde das Thema schnell gewechselt und sie ist meinem Wunsch auch nicht nachgekommen.
Falls ich mich auf Hilfsstellen zwangsbewerben musste, habe ich natürlich immer das Diplom beigelegt mit dem gewünschten Erfolg. Sanktioniert wurde ich deshalb allerdings bisher noch nicht.

So leicht lasse ich mich nicht von Leuten downgraden, die qualifikationsmäßig meilenweit unter meinem Niveau liegen!
 

franzi

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Ich glaube nicht, dass die uns dazu zwingen können, Zeugnisse oder wichtige Angaben im Lebenslauf wegzulassen. Zumal dieser auch wahrheitsgemäß und vollständig sein soll. Da würde ja dann auch eine Lücke entstehen, z. B. wenn man ein Studium angibt, allerdings ohne Abschluss. Da wäre man dann ein Studienabbrecher. Das käme ja auch nicht gut an.
Bei Bewerbung soll man immer die letzten aktuellen Zeugnisse sowie den höchsten erreichten Bildungsabschluss angeben. So wurde mir das mal in einem Bewerbungstraining erklärt. Ich wüsste nicht, warum ich das ändern sollte. Nur, um dem Image der "bildungsfernen Arbeitslosen" zu entsprechen?
 
G

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Gast
Das Absurde ist ja nur, wenn man dann wirklich Vermittlungshemmnisse hat und diese geltend machen möchte, werden sie abgestritten oder überbewertet.

Zwei Aussagen meines Rehebaraters der AfA innerhalb weniger Monate:

- Für eine Reha sind sie nicht krank genug. Für Weiterbildung ist das JC zuständg.

- Sie sind ja schon so lange krank, dass sie eine Reha gar nicht schaffen würden.

Die Psychologin war wenigsten ehrlich:

- Die Berufsfindung ist sehr teuer, ich empfehle dies und das.

Die Empfehlung bezog sich natürlich auf eine Maßnahme, die nicht von AfA oder JC zu finanzieren wäre.
 

götzb

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Selbst mit relevanten Vermittlungshemmnissen werden diese durch diese Maßnahmen nicht abgebaut. -eher noch verschärft.
Es ist nur eine Methodik des Selbstzwecks oder auch Schikane, im hohen Hause Jobcenter.
Denn es ist keine Hilfe, wenn es Zwang ist.

Hallo Herr FM Scholz, hier wäre anzusetzen. Hat ja ein Loch im Bundeshaushalt.
Den ganzen Maßnahmequatsch abschaffen. Kostet Geld, und schadet, anstatt es nützt. (außer den Verunanstaltern.)
Und Verwaltung im Jobcenter. Diese ganzen Vorlader in sinnvolle Tätigkeiten setzen.
Denn viele wurden dort neu eingestellt, zwecks höherer Kundenkontaktdichte.
 

Pauer

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Den SBs geht es also nicht um das Wohl des Kunden, sondern nur um die erfolgreiche Vermittlung, egal in welchen Job.
Das aber auch Sinn und Zweck der Sozialhilfe: die Vermittlung in den nächstmöglichen Job, nicht in den bestmöglichen Job. Das wird hier oft verkannt.
Im Interesse des Steuerzahlers steht aber der schnellstmögliche Ausstieg aus der Sozialhilfe.

Die Interessen der Gemeinschaft sind in diesem Fall daher über die persönlichen Interessen des betroffenen Erwerbslosen zu stellen.
 

Zermürbt38

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Vermutlich sehen die Profile vieler JC-Kunden ähnlich aus. Gekürzt und beschnitten bis zur Unkenntlichkeit.
Mein SB verlangte auch einmal bei einem Bewerbungsgespräch, bei dem er anwesend war, dass ich meine Qualifikationen verschweige, damit mich der Arbeitgeber eher nimmt. (Es ging um eine Helfertätigkeit.)
Ich hatte mich in dem Gespräch bestmöglich präsentiert und sämtliche meiner Stärken hervorgehoben. Der Arbeitgeber zeigte sich darauf beeindruckt, bedauerte aber, dass er in dem Bereich derzeit keine Stelle anzubieten hat. Dem war sofort klar, dass ich für die Helferstelle nicht in Frage komme.
Den SBs geht es also nicht um das Wohl des Kunden, sondern nur um die erfolgreiche Vermittlung, egal in welchen Job.
Gerade, wenn man schon länger erwerbslos ist, wird darauf gedrängt, im Lebenslauf bestimmte höhere Qualifikationen nicht mehr anzugeben, damit es eher mit einem Job klappt.
Ja habe ich auch gemerkt. Wenn ich schreibe Selbststudium Medizin oder etc. wollen das die Arbeitgeber nicht hören. Denken sich vielleicht, warum soll ich jemand einstellen der eventuell alles besser weiß, auch wenn es nicht so ist. Ich meine klar, weiß man mehr als jemand wo gerade das Grundium abgeschlossen hat. Je nachdem wieviel Zeit man in das Selbststudium investierte. Aber die Erfahrung habe ich auch. Viele wollen mich da garnicht mehr als Auszubildende. Hatte auch schon gedacht dies im Lebenslauf weg zulassen und beim Vorstellungsgespräch die Dumme zu spielen. Scheint ja mehr zu fruchten.
 

franzi

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Ich habe mir im Selbststudium (kostenloser Fernkurs) auch Kenntnisse angeeignet, die ich im Lebenslauf aber unter "Sonstiges" eingereiht habe.
 

Gaestin

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Ihr wisst, dass ich versuche, Leuten bei Bewerbungen zu helfen. Es hat einige Male geklappt, weil wir eben sehr daran gearbeitet haben, die vorhandenen Qualifikationen und Kenntnisse wirksam in die Bewerbung einzubringen. Und vor allem sich NICHT auf Helfertätigkeiten zu bewerben, wenn man Qualifikationen hatte und diese auch nachweisen konnte.
 

franzi

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Ich bewerbe mich generell in erster Linie in dem Bereich, wo ich qualifiziert bin. Durchaus auch in niedriger qualifizierten Bereichen, wenn es vom Tätigkeitsfeld her passt. Viele Helfertätigkeiten haben aber mit schwerer körperlicher Arbeit zu tun, die ich leider nicht mehr machen kann, ansonsten würde ich auch Steine klopfen etc.
 

Gaestin

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natürlich muss der/die jenige, der/die sich bewirbt, genau wissen, auf welche Zeitungsanzeigen man achten muss. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sich bei Zeitungsanzeigen mit genauen Angaben sich normalerweise um echte Stellen handelt.
 

Makale

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Hallo Herr FM Scholz, hier wäre anzusetzen. Hat ja ein Loch im Bundeshaushalt.
Den ganzen Maßnahmequatsch abschaffen. Kostet Geld, und schadet, anstatt es nützt. (außer den Verunanstaltern.)

Das wird der niemals tun aus einen einfachen Grund: Für viele Maßnahmeträger sind die "Qualifizierungsmaßnahmen" des SGB III eine Haupteinnahmequelle, besonders für die regional tätigen "Qualifizierungsträger". Würden die im großen Stile wegfallen, dann hätte das Stellenabbau und damit Arbeitslosigkeit zur Folge. Das ganze System ist genauestens geplant worden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 65924

Gast
Das wird der niemals tun aus einen einfachen Grund: Für viele Maßnahmeträger sind die "Qualifizierungsmaßnahmen" des SGB III eine Haupteinnahmequelle, besonders für die regional tätigen "Qualifizierungsträger". Würden die im großen Stile wegfallen, dann hätte das Stellenabbau und damit Arbeitslosigkeit zur Folge. Das ganze System ist genauestens geplant worden.
Guter Hinweis.

Ich stelle mir das mit ausgedachten und nicht repräsentativen Zahlen stark vereinfacht ungefähr so vor:

Politiker Alfons:
Wir haben 1.000.000 Arbeitslose.
Es gibt kaum freie Stellen, was machen wir also mit denen?
Die Zahl muss sich verringern.
Wir müssen doch wiedergewählt werden, immerhin sind wir Berufspolitiker und ohne Mandat kein Job.

Politiker Berti:
Keen Problem!
30.000 stellen wa als Betreuer in einem Jobcenter ein und weitere 20.000 sollen Maßnahmen anbieten, hihi.

Politiker Alfons:
Klingt gut, aber das sind ja nur 5% der Arbeitslosen. Geht da noch mehr?

Politiker Berti:
Klar! Pass uff, jetzt kommt´s!
Mindestens 150.000 stecken wir in die Maßnahmen und behaupten einfach, sie wären nicht arbeitslos, hihi.

Politiker Alfons:
Berti, altes Haus, auf dich ist Verlass! Das sind 20% weniger Arbeitslose.
So machen wir das!
Aber eine Frage hätte ich noch.
Wir haben damit ja nicht wirklich Arbeit geschaffen.
Ich meine, wir produzieren nichts, bieten keine wirkliche Dienstleistung an, an der Wirtschaftssituation hat sich rein gar nicht verändert. Merken die Leute das nicht?

Politiker Berti:
Hör doch uff! Die freuen sich, wenn es weniger Arbeitslose gibt.

Politiker Alfons:
Aber die Angestellten im Jobcenter müssen wir doch bezahlen und die Maßnahmen kosten auch Geld.
Wir werden mehr Steuergelder ausgeben müssen. Wie erklären wir das?

Politiker Berti:
Is ejal! Dann sagen wa halt, dass es Schmarotzer sind und schon sind die Leute auf unserer Seite und zahlen gerne das Doppelte für jeden Arbeitslosen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Da es hier in dem Thread ja um vermutliche oder tatsächliche Vermittlungshemmnisse geht hätte ich hierzu mal eine Frage.

In unserem Land soll es wohl 6,2 Millionen Erwachsene geben, die nicht oder aber nur sehr schlecht lesen und schreiben können.


Wie gehen die Arbeitsagenturen bzw. Jobcenter mit diesen Menschen um? Wird darauf Rücksicht genommen, gibt es besondere Hilfe(stellungen)?

Ich sag‘s mal so und das mein ich jetzt wirklich nicht böse! Der tollste Vermittlungsvorschlag versehen mit der schönsten Rechtsfolgebelehrung nutzt ja nichts, wenn der Empfänger das Schriftstück nicht lesen kann und gar nicht weiss, was man von ihm will.

Was ist mit Bescheiden? Werden die dann mündlich eröffnet und erläutert?
 
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