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Warum muss sich ein Arbeitslos werdender denn arbeitslos melden ????????

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Disco

Elo-User/in

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#1
Bevor eine Person eine Tätigkeit aufnehmen kann, muss diese
Person bei staatlichen Stellen angemeldet werden, vom
Arbeitgeber, oder sich selbst "selbstständig" melden.

Im Wesentlichen sind das :
- Arbeitsagentur,
- AOK,
- Finanzamt,
- Berufsgenossenschaft.

Wird nun eine Person "gekündigt" oder meldet ihre / seine Firma
ab, bekommt der Staat darüber SOFORT Nachricht.

Eben auch die Arbeitsagentur.

Und eben diese Arbeitsagentur bräuchte dieser Person
nur per :
SMS,
per mail,
per Brief,
per Anruf
eine neue Stelle anbieten ..........

Aus welchem Grunde muss sich daher eine Person
"verschärft schnell" bei den Behörden melden,
wenn sie - i. d. R. später als die beteiligten Behörden -
von ihrer Kündigung erfährt ????????????

Ist doch rein überflüssig, oder ??????



mfG
Theodor von Campe
 

Rounddancer

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#3
HÄ? Seit wann erfährt der Staat so früh von einer Kündigung?
Nein, die Abmeldung des Arbeitnehmers beim Staat erfolgt erst mit der letzten Abrechnung, das ist teilweise ein, zwei, drei Wochen nachdem der Mitarbeiter seinen letzten Arbeitstag hatte.

Nein, zuerst erfährt der Arbeitnehmer von der Kündigung, erst nach dem letzten Arbeitstag erfährt das die Krankenkasse, und von der dann die Rentenversicherung. Parallel dazu die elektronische Meldung an das Fi.-Amt,- doch selbst da weiß dann das AA noch nichts davon.

Die Arbeitssuchend-Meldung sofort nach Erhalt einer Kündigung, bzw. drei Monate vor Ende eines befristeten Arbeitsvertrages, hat den Sinn, daß so sich das Arbeitsamt auf den künftigen Arbeitslosen einstellen kann. Er wird als Arbeitssuchender dann in der Jobbörse geführt,- kann Stellen abfragen, und Arbeitgeber sehen, daß da einer frei wird und sie können Stellen anbieten.
Optimum ist natürlich, gleich nach dem letzten Arbeitstag wieder eine neue Stelle antreten zu können.
 

pinguin

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#4
Man muß sich gar nicht melden, nur dann, wenn man staatliche Leistungen beziehen möchte, weil man ohne diese nicht über die Runden kommt. Das einzigste, was in Deutschland verpflichtend ist, ist der allgemeine Schulzwang.
 

hanni

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#5
Und eben diese Arbeitsagentur bräuchte dieser Person
nur per :
SMS,
per mail,
per Brief,
per Anruf
eine neue Stelle anbieten ..........



mfG
Theodor von Campe

Ich stell mir grad das Geschrei von "Nötigung, Belästigung, Aaaaanzeige" vor, wenn das so wäre.
 
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9 Jul 2010
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#6
Im Wesentlichen sind das :
- Arbeitsagentur,
- AOK,
- Finanzamt,
- Berufsgenossenschaft.
AOK ? Nun ja, halt deine KV. :icon_kinn:

Außerdem erfährt die Arbeitsagentur nicht automatisch von deiner Kündigung. Warum auch. Es spielt doch nur dann eine Rolle, wenn
- es Fördergelder gab
- du ALG I-Anspruch hast und dies beantragen willst/musst

Was ist denn dein Problem?? :icon_kinn:
 

Disco

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#7
Gut, dann setze ich mal nach :

1. Ein AN ist vom AG abzumelden und das nicht erst "Wochen später".

2. Der "Staat" ist darüber informiert, ob Jemand "arm" ist, das
ergibt sich aus der Steuererklärung. Daher ist dem Staat auch
bekannt, ob Jemand eine Arbeit möchte oder "Hilfe" benötigt.

0000000000000000000000000000000000000000000000000000

Wenn der Staat etwas von Dir will,
weil bsplw. Dein Auto bei rot über
eine Ampel fuhr, dann schaut die
Polizei mal eben in das beim EMA
hinterlegte Foto des Perso.
Passt das nicht überein, gibt es halt "Besuch".

Willst Du was vom Staat, musst Du "laufen".
Beispiel :
Tatort Kreisverwaltung Schleswig-Flensburg.
Eine Frau mit "ausländischem Pass" möchte mal wieder ein
Fahrzeug anmelden.
Die Meldebescheinigung ist einen Tag überzogen.
Also nix Anmeldung.
Dabei liegt in eben diesem Kreishaus, zwei Etagen höher,
alles im PC - mit Foto, Anschrift, Fam.-Stand, Kinder ......
 
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