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Warum Herr Sim in einer Toilette sterben will

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Kaulquappe

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#1
Klo-König
Warum Herr Sim in einer Toilette sterben will

Sim Jae-Duck (74), von manchen Jack Sim genannt, zieht demnächst endlich in seine eigene Toilette um. Architekten errichteten dem Millionär ein riesiges Wohnklo aus Glas, Stahl und Beton in dessen südkoreanischer Heimatstadt Suwon (eine Million Einwohner). Die toilettenförmige Villa hat 419 Quadratmeter Wohnfläche, mehrere Schlafräume, Wohnzimmer und natürlich echte Toiletten.
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Der Prachtbau kostet umgerechnet knapp 1,1 Millionen Euro. Das klingt wie eine extreme Schrulle eines nicht minder exzentrischen Superreichen. Doch Jack Sim hat ein ernstes Anliegen. „Sanitäre Einrichtungen, besonders saubere und sichere Toiletten, können Millionen Menschen vor Krankheit und Tod schützen“, erklärt der Unternehmer. Er verweist darauf, dass nach Untersuchungen Vereinten Nationen zwei Millionen Menschen jährlich sterben müssten, weil die Toiletten unzureichend seien und die mangelhafte Kanalisation todbringende Keime verbreite.
Ohne Toiletten steigt das Risiko von Vergewaltigungen

Die Vereinten Nationen haben den Aufbau von mehr öffentlichen Toiletten in ärmeren Ländern deswegen zu den vordringlichen Aufgaben der Menschheit erklärt. Bis 2015 sollen 80 Prozent der Menschen Zugang zu öffentlichen sanitären Anlagen bekommen. Bisher leben laut UN mehr als zweieinhalb Milliarden Menschen ohne angemessenes Klo. Durch die schlechten hygienischen Umstände und insbesondere mit Fäkalien verunreinigtes Trinkwasser sterben den Angaben zufolge jeden Tag mehrere Tausend Kinder weltweit.
„Menschen ohne Toiletten sind gezwungen, zum Beispiel im Dunkeln, im offenen Feld oder Straßengraben zu fäkalieren“, heißt es in einer Stellungnahme der deutschen Toilettenorganisation GTO. Dies stelle besonders für Kinder und Frauen ein beträchtliches Sicherheitsrisiko im Hinblick auf Gewalttaten und Vergewaltigungen dar.
Was eine Geburt auf der Toilette Herrn Sims lehrt

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Mit der neuen WTA hat sich Jack Sim noch viel vorgenommen. Dabei geht es weniger um imageträchtige Luxus-Klos und mehr um Sparen und zukunftsweisende Ideen. Ein Beispiel: Fast die Hälfte des täglichen Wasserverbrauchs der Menschheit werde zum Klospülen verwendet, berichtet der Toiletten-Förderer. Deswegen will er Trinkwasser sparende Methoden propagieren und weltweit verbreiten. Eine andere Idee: Sim plant die Entwicklung einer computergesteuerten Toilette, die Exkremente analysieren und so den Toilettengänger sofort über dessen Gesundheitszustand informieren kann.
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Toiletten seien einst als stinkende und dreckige Orte angesehen worden. „Jetzt nicht mehr. Sie müssen als die Zufluchten zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten“, sagte Sim der Nachrichtenagentur AFP. In seiner Riesen-Toilette will der 74-Jährige bis zu seinem Tod wohnen. Sims Beitrag zur menschlichen Hygiene aber soll das eigene Leben überdauern. Mit seiner Familie hat der koreanische Toilettenkämpfer bereits vereinbart, dass die seltsame Villa für immer ein Symbol der neuen Toilettenkultur bleibt

http://www.welt.de/vermischtes/article1353012/Warum_Herr_Sim_in_einer_Toilette_sterben_will.html
 
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