Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworten?

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Boma

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Hallo,
heute habe ich Post von der AfA bekommen. Es nennt sich Arbeitspaket zur Vorbereitung auf mein Beratungsgespräch. Folgende Fragen...

-Ich kann eine Tätigkeit aufnehmen als:
-Was waren Ihre Aufgaben?
-Haben sie besondere Qualifikationen?
-Sind Sie in der Arbeitszeit eingeschränkt?
-Sind Sie bereit Schichten zu arbeiten?
-Wie hoch war Ihr letzter Bruttoverdienst?
-Suchen sie auch überregional eine Tätigkeit?
-Meine Fragen an den SB die gerne besprechen möchte:
Mitbringen soll ich: vollständige Bewerbungsmappe, Musteranschreiben und Bewerbungsbemühungen.

Am 19.12.14 war ich beim ärztl. Gutachter, dieser hat mir mitgeteilt das ich voll einsatzfähig mit Einschränkungen bin. Genaueres weiß ich nicht habe aber vor Ort angegeben das ich eine Kopie des Gutachtens möchte. Ich bin ausgesteuert und weiter AU.
Meine Nahtlosigkeit wurde abgelehnt. Med. Rehaantrag läuft im Widerspruch.

Ich möchte diese Fragen gar nicht beantworten. Ich dachte das der Gutachter mir sagt was ich noch kann. Beim Antrag waren diese Fragen schon beantwortet worden.
Rückgabe des Schreibens, spätestens am 09.01.2015.
Die Bewerbungsmappe, Lebenslauf ist ok.

Muss die AfA nicht erst mit mir das Gutachten besprechen?

MfG
Boma
 

gelibeh

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Das heißt die Fragen hattest Du schon mal beantwortet? Das kann auch ein textbaustein sein oder die Sachen werden eingetütet ohne zu gucken, ob die Infos schon vorliegen. Wenn Du das Gutachten noch nicht kennst, dann würde ich da auch noch nichts antworten. Kannst ja beim Termin sagen, dass Du auf das Gutachten wartest und der SB ja auch selber die Einschränkungen nachlesen kann.
 

saurbier

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Boma,

also ich kenne das ja so, dass der SB nachdem man dich zum äD geschickt hat, erst dann wieder einen Termin macht, wenn ihm (SB) das Gutachten des äD vorliegt.

Dann wird man vom SB eingeladen, um das Gutachten zu eröffnen und gleichzeit das weitere Vorgehen zu besprechen (also was du unter den ggf. vorliegenden Einschränkungen des Gutachtens so noch machen kannst).

Bevor du nicht das Ergebnis des Gutachtens bekannt ist, würde ich zuerst gar nichts beantworten. Das könnte ansonsten ein Schuss nach hinten werden.

Deine Bewerbungsunterlagen kannst du ja trotzdem mal mitbringen zu diesem Termin.

Die frage ist ja auch, wie willst du überhaupt weiter vorgehen.

Du bist ja von der KK ausgesteuert und weiterhin AU geschrieben, hast dich nun bei der AfA offensichtlich nach § 145 SGB III gemeldet.

Was hat dir denn der äD-Gutachter so gesagt.

Hält er dich für voll arbeitsfähig oder ggf. nur eingeschränkt, hat er dir zum Rentenantrag geraten oder nicht. Das solltest du ggf. mal mitteilen.

Ein Widerspruch gegen die Reha sagt uns nicht viel.

Was willst du denn von der DRV überhaupt. Nur Reha oder gar Rente?

Das wäre für den Umgang mit der AfA schon von erheblicher Bedeutung.


Gruss saurbier
 

Doppeloma

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Boma,

heute habe ich Post von der AfA bekommen. Es nennt sich Arbeitspaket zur Vorbereitung auf mein Beratungsgespräch. Folgende Fragen...

Na, dann lass dich dazu ausgiebig beraten vom SB beim "Beratungsgespräch", hast du denn dafür schon einen Termin bekommen ist deine Aussteuerung schon aktuell (sorry ich kann mir auch nicht alles merken) ???

Du kannst dazu keine Aussagen machen /eintragen wenn du das konkrete AfA-Gutachten nicht kennst ... man wird es dir sicher nicht zuschicken, geh hin zum ÄD und hole es dir ab (Kopie verlangen), es gibt Teil A und Teil B, du hast Rechtsanspruch auf beide Teile.

Den Teil B bekommt auch der "Vermittler" und dann ist es seine Aufgabe dich zu deinen Einsatzmöglichkeiten am örtlichen Arbeitsmarkt "zu beraten" ... das "Arbeitspaket" kann er dann ja mit dir zusammen ausfüllen ...

Alles was er dir anbieten könnte hat aber den Vorgaben des § 140 SGB III zu entsprechen und zudem auch deiner gesundheitlichen Leistungsfähigkeit gemäß AfA-Gutachten ... hoffentlich weiß der das auch.

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen

-Ich kann eine Tätigkeit aufnehmen als:

Was kann ich mit meinem Restleistungsvermögen noch machen Herr /Frau SB, welche Tätigkeiten werden am örtlichen Arbeitsmarkt angeboten ???

-Was waren Ihre Aufgaben?

Ist irrelevant wenn du die letzte Tätigkeit sowieso nicht mehr ausüben kannst ... aus gesundheitlichen Gründen.

-Haben sie besondere Qualifikationen?

Ist irrelevant wenn sie für andere, geeignete Tätigkeiten keine Bedeutung mehr hätten ...

-Sind Sie in der Arbeitszeit eingeschränkt?

Nein natürlich nicht, jedenfalls nicht nach bisheriger AfA-amtsärztlicher Beurteilung ... :biggrin:

-Sind Sie bereit Schichten zu arbeiten?

Kommt drauf an, wenn es aus gesundheitlichen Gründen bereits (vom AfA-Arzt ?) ausgeschlossen wurde, dann nein ... Frage wäre natürlich ohnehin, ob es im (noch) möglichen Tätigkeitsbereich üblich ist Schicht zu arbeiten ...

-Wie hoch war Ihr letzter Bruttoverdienst?

Steht doch in deiner Lohnbescheinigung, die du für die Berechnung des ALGI abgegeben hast ... sollen sie nachsehen ... ;-)))

-Suchen sie auch überregional eine Tätigkeit?

Musst du vorerst gar nicht lt. 140 SGB III und mit Familie vor Ort auch später nicht, wo bitte gäbe es denn was "Geeignetes" für dich ???

-Meine Fragen an den SB die gerne besprechen möchte:

Ist doch im persönlichen Gespräch "viel netter" die offenen Fragen zu beantworten, bevor du was ausfüllst ohne die Grundlagen dafür zu kennen ???

Mitbringen soll ich: vollständige Bewerbungsmappe, Musteranschreiben und Bewerbungsbemühungen.

Was verstehen die unter "vollständiger Bewerbungsmappe" ...
An wen bitte und für welche Stelle sollst du ein "Musteranschreiben" richten, so etwas schreibt man passgerecht auf ein bestimmtest Stellenangebot und nicht "ins Blaue hinein" ...

Etwa so :

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle im Wochenblatt vom XXX, weil ich nach langer Krankheit eine neue Herausforderung suche ... sorry aber ... :icon_neutral:

Welche "Bewerbungsbemühungen" sollst du bitte nachweisen, seit wann bist du jetzt unter den Fittichen der AfA ... gibt es irgendeine schriftliche Vereinbarung, dass du Bewerbungen auf X/ Y / Z machen sollst ... bis zum nächsten Einladungstermin ???

Worauf sollst du dich denn beworben haben, wenn du die medizinischen Einschränkungen vom ÄD der AfA noch gar nicht kennst und es noch keine Beratung dazu gab, welche Tätigkeiten jetzt noch für dich in Frage kommen könnten ...

Ich möchte diese Fragen gar nicht beantworten.

Du kannst diese Fragen auch aktuell gar nicht beantworten, wie ich es dir schon beschrieben habe ...

Ich dachte das der Gutachter mir sagt was ich noch kann.

das ist kein "Gutachter" das ist ein popeliger Arbeitsmediziner, der von der AfA dafür bezahlt wird passende "Gutachten" zu erstellen, was der sagt (oder gesagt hat) ist uninteressant, was der geschrieben hat musst du dir selber einfordern, wie ich es beschrieben habe ...

Beim Antrag waren diese Fragen schon beantwortet worden.
Rückgabe des Schreibens, spätestens am 09.01.2015.

Und was passiert wenn nicht, wem sollst du das zurück geben bis zum 09.01. ... ???

Die Bewerbungsmappe, Lebenslauf ist ok.

Bewerbungsmappe, sehr "sparsam" mag vielleicht OK sein, Lebenslauf geht die nichts an ... warum hältst du das für OK ... dein (passender) Lebenslauf geht vielleicht mal zu einem potenziellen AG aber doch nicht zur AfA, was wollen die denn damit anfangen ...

Muss die AfA nicht erst mit mir das Gutachten besprechen?

Die "AfA" selber wird und kann nichts mit dir besprechen, der (Vermittler) SB allerdings schon, dem sollte ja das "Gutachten" (Teil B) inzwischen vorliegen, hätte er dir auch direkt mitschicken können (wenigstens den Teil B), falls die Unterlagen auch von dem kommen.

Meine Nahtlosigkeit wurde abgelehnt. Med. Rehaantrag läuft im Widerspruch.

deine Nahtlosigkeit kann aber nicht wirksam "abgelehnt" werden, weil die sich aus der Tatsache ergibt, dass du aus dem Krankengeld ausgesteuert wurdest ... hast du der AfA (nachweislich !!!) mitgeteilt, dass du Widerspruch gegen die Reha-Ablehnung eingereicht hast ???

MfG Doppeloma
 

Boma

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Ich habe ja beim Antrag auf Arbeitslosengeld die Arbeitsbescheinigung abgegeben und dort auch schon die Frage zur Zeitlichen Einschränkungen Ja/Nein beantwortet. Entweder ist es wirklich ein Vordruck oder die versuchen das ich widersprüchliche Angaben mache.

Ich habe noch kein Gutachten und auch noch keine Einladung zum Gespräch wegen dem Gutachten. Ich habe das hier auch mehrfach gelesen das ich Eingeladen werde und dann das Gutachten mit mir besprochen wird. Aber das was ich hier bekommen habe ist keine Einladung sondern ein "Arbeitspaket" mit diesen Fragen. Dort steht: Reichen Sie bitte das vollständig ausgefüllte Arbeitspaket bis spätestens zu dem auf der Terminübersicht "Arbeitsvermittlung"(so was habe ich gar nicht bekommen)eingetragenen Abgabetermin bei der AfA ein. Das Arbeitspaket ist die Grundlage für Ihr Gespräch mit dem Arbeitsvermittler und die individuelle Vermittlung in Arbeit.
Und das soll ich bis spätestens 9.1.15 zurück geben, steht auf Seite 2.

Einen Termin hab ich gar nicht bekommen oder ist der Wortlaut: "Rückgabe bis spätestens 09.01.2015" (sogar Gelb markiert) ein fester Termin?

Ich sollte laut KK auch in die Nahtlosigkeit. Bin seit 2013 AU,ungekündigt.Bekomme ich aber nicht, wohl weil ich keinen Rentenantrag gestellt habe. Es wurde ein Reha Antrag gestellt der wegen "Keine Aussicht auf Besserung" abgelehnt wurde. "Aber vielleicht würde ich LTA bekommen." könnte ich beantragen.

Der VDK hat mir geraten erst einmal Widerspruch wegen der Reha einzureichen. Das macht der VDK jetzt.

Die Gutachterin vom AfA sagte mir, kein §145. Und an meinen Arbeitsplatz könnte ich nie mehr zurück und voll Vermittelbar mit Einschränkungen! Sie meint ob ich Widerspruch wegen der Reha einreiche oder nicht sei meine Sache. Ich hatte 2 Tage vor dem Gutachtertermin die Absage der Reha erhalten. Mehr weiß ich auch noch nicht.


Wo meine Reise hingeht weiß ich nicht.....ich habe eine BU Versicherung, das heißt aber nix. Da warte ich auch noch auf einen Gutachtertermin. Bei einem Forschungsinstitut das bekannt dafür ist Gefälligkeitsgutachten für Versicherungen zu erstellen.

Ich bin mit 46 nicht mehr die Jüngste und LTA würde ich gesundheitlich nicht schaffen. Was bleibt mir da?
Wenn die Reha abgelehnt wird, werde ich wohl Rentenantrag stellen müssen.
Wie ich mich verhalten soll wenn die AfA mich in Maßnahmen oder Arbeit steckt weiß ich nicht.

Viele Grüße
Boma
 

Boma

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Doppeloma,

also einen Festen Termin hab ich nicht, einen SB hab ich wohl auch nicht....auf diesem Arbeitspaket(Fragebogen) ist meine Kontaktnummer Tel.diese 0800 Nummer und als E-Mail....112 Eingangszone@arbeitsagentur.de.
Ist ein Witz ,oder?

Ich habe dem ä.D. mitgeteilt das ich eine Reha Absage bekommen habe. Sagte auch das ich in Widerspruch gehe. Es hat Sie nicht interessiert warum und wieso und ob Widerspruch oder nicht.

Vorgestern habe ich vom VDK die Kopie vom Widerspruch am 23.12.14 bekommen. Damit fordern die nun meine Unterlagen an.
Muss diese Kopie zum AfA?

Ich hatte ä.D. Termin am 19.12.14 weiß nicht wie lange die brauchen um so etwas an die SB weiter zuleiten.
 

Doppeloma

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Boma,

ich nehme mal was du in den letzten beiden Beiträgen geschrieben hast, auch wenn das nicht alles für mich gedacht war ...

Ich habe noch kein Gutachten und auch noch keine Einladung zum Gespräch wegen dem Gutachten. Ich habe das hier auch mehrfach gelesen das ich Eingeladen werde und dann das Gutachten mit mir besprochen wird.

Das Gutachten bekommst du ja auch gar nicht (ob du der das gesagt hast oder nicht ist egal), das kannst du dir nur selber (direkt beim Med. Dienst) als Kopie abholen, der Vermittler bekommt nur den Teil B, den Teil A darf der gar nicht bekommen.

Das Arbeitspaket ist die Grundlage für Ihr Gespräch mit dem Arbeitsvermittler und die individuelle Vermittlung in Arbeit.
Und das soll ich bis spätestens 9.1.15 zurück geben, steht auf Seite 2.

Das Arbeitspaket wurde vermutlich "automatisch" an dich rausgeschickt, das ist einfach nur "Papier", brauchst du nicht ausfüllen nach der Aussteuerung, warum habe ich dir oben schon erklärt ...

Einen Termin hab ich gar nicht bekommen oder ist der Wortlaut: "Rückgabe bis spätestens 09.01.2015" (sogar Gelb markiert) ein fester Termin?

Ein Meldetermin (mit Begründung warum du an welchem Tag /Uhrzeit zu welchem SB sollst) kommt immer mit separater Post und ist dann verbindlich, der bezieht sich dann auf deine "Meldepflicht" nach § 309 SGB III, alles andere ist "Gekritzel" ohne rechtliche Bedeutung und wenn man dir nur die allgemeine "Service-Nummer gegeben hat" kommt das auch nicht von einem bestimmten SB.

Ich sollte laut KK auch in die Nahtlosigkeit. Bin seit 2013 AU,ungekündigt.

Was die KK schreibt /sagt interessiert aber später die AfA nicht, andererseits kannst du (besonders mit vorhandenem Arbeitsplatz) nur gemäß Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) ALGI bekommen, "normal arbeitslos" bist du ja auch nicht.

Das wäre aber mindestens gesetzliche Bedingung dir unter anderer Rechtslage überhaupt ALGI zahlen zu müssen, es ist völlig egal was die dazu bei der AfA erzählen, es hat auch zunächst nicht damit zu tun ob nun Reha oder Rente beantragt wurde ... es geht zunächst mal um die Aussteuerung aus dem Krankengeld und alleine daraus ergibt sich dieser Anspruch aktuell schon mal.

Da ist es auch egal was ein AfA-Amtsarzt dazu feststellt oder irgendwelche SB von sich geben, es ist gesetzlich einfach so geregelt, auch wenn denen das nicht gefällt.
Und eine Vermittlung kann daher auch erst nach Auswertung des "Gutachtens" überhaupt in Betracht gezogen werden ... ich erinnere mich allerdings nicht, dass schon jemals ein Ausgesteuerter bei der AfA tatsächlich in andere Arbeit vermittelt wurde.

Bekomme ich aber nicht, wohl weil ich keinen Rentenantrag gestellt habe. Es wurde ein Reha Antrag gestellt der wegen "Keine Aussicht auf Besserung" abgelehnt wurde. "Aber vielleicht würde ich LTA bekommen." könnte ich beantragen.

das ist zwar keine Bedingung für die Anwendung der Nahtlosigkeit aber es kann dich auch Niemand hindern einen Antrag auf EM-Rente zu stellen, dann kannst du dir aber den Widerspruch gegen die Reha-Ablehnung sparen ... dazu habe ich dir (glaube ich) schon per PN mal was geschrieben) ... du musst dir zunächst mal selber klar machen was du jetzt eigentlich willst ...

Der VDK hat mir geraten erst einmal Widerspruch wegen der Reha einzureichen. Das macht der VDK jetzt.

Und wie haben die ihren Rat begründet ???

Die Gutachterin vom AfA sagte mir, kein §145.

Das hat die aber nicht zu entscheiden, das steht so im Gesetz, dass es jetzt auf dich anzuwenden ist ... :icon_neutral:

Und an meinen Arbeitsplatz könnte ich nie mehr zurück und voll Vermittelbar mit Einschränkungen!

Hole dir bitte das "Gutachten", was die erzählt (hat) und dort dann wirklich drin steht muss auch nicht das Gleiche sein ... beziehe dich nicht auf "Bla, Bla" bei deinen Entscheidungen /Überlegungen sondern auf das was du schriftlich in der Hand hast ...

Bitte beantworte mir noch einmal ab wann deine Aussteuerung gilt, es wäre ja wichtig, dass du zunächst mal einen ALGI-Leistungsbescheid (ab Tag X nach der Aussteuerung) bekommst, vorher ist es eigentlich egal, was die dort alle erzählen ...

Sie meint ob ich Widerspruch wegen der Reha einreiche oder nicht sei meine Sache. Ich hatte 2 Tage vor dem Gutachtertermin die Absage der Reha erhalten. Mehr weiß ich auch noch nicht.

Logisch ist das deine Sache, die Entscheidungen was du nun machen wirst kann dir Keiner abnehmen ...

Wo meine Reise hingeht weiß ich nicht.....ich habe eine BU Versicherung, das heißt aber nix. Da warte ich auch noch auf einen Gutachtertermin. Bei einem Forschungsinstitut das bekannt dafür ist Gefälligkeitsgutachten für Versicherungen zu erstellen.

Das hat mit deine aktuellen Situation bei der AfA und DRV aber nichts zu tun und was dieses Institut dann für deine private BU-Versicherung feststellen wird interessiert die staatlichen Behörden auch nicht wirklich.

Das musst du völlig getrennt sehen, das hat überhaupt gar nichts miteinander zu tun, mehr weiß ich dazu nicht, außer , dass die sich auch gerne um die Zahlungen drücken möchten, wenn der Leistungsfall dann eingetreten ist.

Ich bin mit 46 nicht mehr die Jüngste und LTA würde ich gesundheitlich nicht schaffen. Was bleibt mir da?
Wenn die Reha abgelehnt wird, werde ich wohl Rentenantrag stellen müssen.

Ich kann mich da nur wiederholen, mit 46 bekommst du keine LTA mehr, die dich beruflich wirklich weiter bringen könnte, die Reha wurde ja bereits abgelehnt also worauf wartest du noch ... "auf ein Wunder" ... :icon_kratz:

Wie ich mich verhalten soll wenn die AfA mich in Maßnahmen oder Arbeit steckt weiß ich nicht.

Die können dich nicht einfach in "irgendeine Arbeit stecken", du hast noch einen Arbeitsvertrag und der muss dann erst mal ordentlich gekündigt werden für eine andere Arbeit ... und mit den Maßnahmen läuft das im ALGI schon noch etwas anders als beim JobCenter ...

Alles was man mit dir machen will muss der Zumutbarkeit nach § 140 SGB III entsprechen ...

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen


also einen Festen Termin hab ich nicht, einen SB hab ich wohl auch nicht....auf diesem Arbeitspaket(Fragebogen) ist meine Kontaktnummer Tel.diese 0800 Nummer und als E-Mail....112 Eingangszone@arbeitsagentur.de.
Ist ein Witz ,oder?

Dann brauchst du bei "Eingangszone" auch keine Unterlagen abgeben, wenn du noch nicht mal weist wer das dann bekommt ... habe dir ja oben beschrieben wie eine rechtmäßige Einladung zur AfA auszusehen hat ...

Ich habe dem ä.D. mitgeteilt das ich eine Reha Absage bekommen habe. Sagte auch das ich in Widerspruch gehe. Es hat Sie nicht interessiert warum und wieso und ob Widerspruch oder nicht.

Das musst du schriftlich und nachweislich der AfA Leistungsabteilung zur Kenntnis geben, dass und wann du dagegen Widerspruch eingelegt hast, den Med. Dienst interessiert das ja auch nicht und die geben das auch nicht weiter ...

Die AfA-Ärztin druckt dir keinen Bescheid und zahlt dir kein ALGI aus, das macht die Leistungsabteilung und wichtige Informationen bekommen die immer nur schriftlich mit Eingangsstempel auf einer Kopie davon, meinet wegen auch ein Stempel aus der "Eingangszone" ... sorry aber für 46 scheinst du im Umgang mit Behörden wirklich sehr unbeholfen zu sein ...

Vorgestern habe ich vom VDK die Kopie vom Widerspruch am 23.12.14 bekommen. Damit fordern die nun meine Unterlagen an.
Muss diese Kopie zum AfA?

Ja bitte umgehend eine Kopie bei der AfA einreichen, mit Eingangsstempel auf einer weitern Kopie ...

Ich hatte ä.D. Termin am 19.12.14 weiß nicht wie lange die brauchen um so etwas an die SB weiter zuleiten.

Das weiß hier auch Keiner wie lange deine AfA / diese Ärztin dafür braucht, geh selber beim ÄD vorbei (wenn du sowieso einmal da bist wegen dem Nachweis zum Widerspruch) lege deinen Ausweis vor und verlange Teil A und B vom Gutachten das am 19.12. zu deiner Person erstellt wurde.

Darauf hast du mindestens nach § 25 SGB X einen Rechtsanspruch, es gibt weitere Gesetze die deinen Zugang zu medizinischen Informationen sichern.

Nimm dir wenn möglich einen Beistand (§ 13 SGB X) mit, damit man dich nicht einfach wieder wegschicken kann ... weil du alles glaubst, was man dir so sagt ...

Sorry, aber langsam wird es verdammt anstrengend dir helfen zu wollen, es gibt Entscheidungen (Reha ODER Rente) für dein weiteres Leben, die dir einfach Niemand abnehmen kann ...

MfG Doppeloma
 

saurbier

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Boma,

zuerst einmal schließe ich mich den Aussagen von Doppeloma an, denn die sind bereits sehr ausgiebig und zutreffend.

Ich werde nur hier etwas stutzig.
Ich habe ja beim Antrag auf Arbeitslosengeld die Arbeitsbescheinigung abgegeben und dort auch schon die Frage zur Zeitlichen Einschränkungen Ja/Nein beantwortet.

Hast du dort auf dem Antrag etwas eine zeitliche Einschränkung angegeben.

ich hoffe mal nicht, denn wenn ja wird dir dein ALG-I jetzt auf die zeitliche Einschränkung reduziert. Als Beispiel: Also wenn du wohlmöglich nur noch 6 Stunden arbeiten willst, dann erhältst du dein ALG-I auch nur für 6 Stunden und nicht wie eigentlich von Gesetz vorgesehen aus deinem bisherigen Arbeitseinkommen mit einem 8 Std./Tag.

Vielleicht sollte man hier auch einmal klären was Sache ist, denn wenn man dir einerseits sagt das du keine Reha bekommst

Keine Aussicht auf Besserung

der mit einer solchen Begründung abgelehnt wurde, gleichzeitig aber voll arbeitsfähig sein sollst, dann passt da so einiges nicht zusammen.

Im allgemeinen wird eine Raha mit soch einer Begründung von der DRV abgelehnt, wenn gesundheitlich auf absehbare Zeit keine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit erziehlt werden kann.

Dann aber müsste sich die DRV ernsthafte gedanken machen, wie man weiter mit dir verfährt. Eine LTA wirst du wegen dem Alter sicherlich nicht bekommen (stimme Doppeloma zu), also bliebe hier nur eine Teil-EMR als minimus.

Dafür aber müsste man wissen ob du überhaupt noch in der Lage bist, zwischen 3 - 6 Std./tägl. einer Arbeit nachzugehen, oder wohlmöglich ganztägig eine völlig andere Arbeit als die bisher von dir ausgeführte.

Hierzu fehlen leider deine Angaben.

Die Gutachterin vom AfA sagte mir, kein §145. Und an meinen Arbeitsplatz könnte ich nie mehr zurück und voll Vermittelbar mit Einschränkungen!

Also den Ausführungen der äD-Gutachterin folgend kannst du nur deiner bisherigen Arbeit nicht mehr nachgehen, für jede andere wärst du aber voll Arbeitsfähig.

Bist du denn überhaupt noch weiter Krank und wirst vom behandelnden Arzt AU geschrieben?

Zum § 145 SGB V ist festzustellen, dass es bereits eine Rechtsprechung gibt, wonach man dem Personenkreis die von der KK ausgesteuert wurden unterstellen darf, dass diese auch die Vorraussetzungen des § 145 SGB V erfüllen, denn wer bereits wegen einer Erkrankung 78 Wochen AU geschrieben wurde, bei dem ist nicht davon auszugehen das dieser binnen 6 Monate plötzlich genesen wird.

Es gehört nun zur Aufgabe der AfA dafür Sorge zu tragen das der Antragsteller binnen einem Monat einen Antrag auf EMR bei der DRV zu stellen hat.

So steht es im Gesetz, ganz gleich was die äD-Gutachterin so von sich gibt, oder die SB´s bei der AfA.

Also beantworte mal meine Fragen, dann sehen wir schon mal klarer.

Ebenso solltest du dir schnellstmöglich mal das Gutachten der äD-Gutachterin (Teil A + B) besorgen, dann weisst du zumindest mal was die so festgestellt haben will.

Hast du das Gutachten der AfA, dann würde ich dir auch empfehlen das mal mit deinem behandelnden Arzt zu besprechen, vielleicht kommt der zu einem ganz anderen Ergebnis.

Zum Schluss bliebe dann echt die Frage, ob dir eine Rentenantrag was bringt und das kannst nur du selbst entscheiden.

Wir können dir leider nur gezielt weiterhelfen wenn du obige Fragen mal beantworten würdest/könntest. Wichtig ist eben, ob du überhaupt und wenn ja wieviel arbeiten kannst. Die Krankheit selbst ist dabei absolute nebensächlich wenn du nichts darüber sagen möchtest. Mehr Fakten wäre jedoch schön.

Umsonst ist man ja nicht AU bis zur Aussteuerung und bekommt keine Reha weil keine Besserung zu erwarten ist.


Gruss saurbier
 

Boma

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Doppeloma,


Das Gutachten bekommst du ja auch gar nicht (ob du der das gesagt hast oder nicht ist egal), das kannst du dir nur selber (direkt beim Med. Dienst) als Kopie abholen, der Vermittler bekommt nur den Teil B, den Teil A darf der gar nicht bekommen.

Dann werde ich Montag beim AfA anrufen und fragen ob mein Gutachten vom 19.12.14 fertig ist. Ich musste zum ä.D. in eine andere Stadt, da hier vor Ort wohl kein Termin frei war. Umsonst möchte ich nicht 60km fahren.



Das Arbeitspaket wurde vermutlich "automatisch" an dich rausgeschickt, das ist einfach nur "Papier", brauchst du nicht ausfüllen nach der Aussteuerung, warum habe ich dir oben schon erklärt ...

Ja, Danke dafür.

Ein Meldetermin (mit Begründung warum du an welchem Tag /Uhrzeit zu welchem SB sollst) kommt immer mit separater Post und ist dann verbindlich, der bezieht sich dann auf deine "Meldepflicht" nach § 309 SGB III, alles andere ist "Gekritzel" ohne rechtliche Bedeutung und wenn man dir nur die allgemeine "Service-Nummer gegeben hat" kommt das auch nicht von einem bestimmten SB.

Das leuchtet ein.





das ist zwar keine Bedingung für die Anwendung der Nahtlosigkeit aber es kann dich auch Niemand hindern einen Antrag auf EM-Rente zu stellen, dann kannst du dir aber den Widerspruch gegen die Reha-Ablehnung sparen ... dazu habe ich dir (glaube ich) schon per PN mal was geschrieben) ... du musst dir zunächst mal selber klar machen was du jetzt eigentlich willst ...

An erster Stelle steht für mich meine Gesundheit, daher würde ich gerne in die Reha. Da sich meine Beschwerden verschlimmert haben und auch mehr geworden sind. Ich erhoffe mir dadurch neue Ansätze um mit den Einschränkungen besser zu leben und umgehen zu können.
Und wie haben die ihren Rat begründet ???

Die VDK sagten mir das die DRV durch eine Reha ganz aktuelle Befunde von mir bekommt. Die VDK hat es mir ganz frei gestellt ob ich Reha oder Rente will.
Und von LTA haben die nix gehalten, in meinem Fall.

Hole dir bitte das "Gutachten", was die erzählt (hat) und dort dann wirklich drin steht muss auch nicht das Gleiche sein ... beziehe dich nicht auf "Bla, Bla" bei deinen Entscheidungen /Überlegungen sondern auf das was du schriftlich in der Hand hast ...

Bitte beantworte mir noch einmal ab wann deine Aussteuerung gilt, es wäre ja wichtig, dass du zunächst mal einen ALGI-Leistungsbescheid (ab Tag X nach der Aussteuerung) bekommst, vorher ist es eigentlich egal, was die dort alle erzählen ...

Ich bin am 16.12.2014 ausgesteuert worden.


Die AfA-Ärztin druckt dir keinen Bescheid und zahlt dir kein ALGI aus, das macht die Leistungsabteilung und wichtige Informationen bekommen die immer nur schriftlich mit Eingangsstempel auf einer Kopie davon, meinet wegen auch ein Stempel aus der "Eingangszone" ... sorry aber für 46 scheinst du im Umgang mit Behörden wirklich sehr unbeholfen zu sein ...

Ok, werde Montag mit meiner zweifachen Kopie des Widerspruchs die AfA aufsuchen. Mag sein das es für dich unbeholfen aussieht, für mich ist es einfach nur Neuland. Ich bin halt noch nie Arbeitslos gewesen, warum sollte ich mich damit auskennen. Ich habe mich aus diesem Grund auch hier angemeldet und um Hilfe gebeten. Im Allgemeinen bin ich sicher nicht unbeholfen im Umgang mit Behörden, dafür habe ich schon viel zu viel mit Behörden gekämpft. Aber in dieser Sache gebe ich zu, es wird viele Jahre dauern bis man so Umfangreiche Ratschläge geben kann wie Du. Dafür....meine Hochachtung.


Sorry, aber langsam wird es verdammt anstrengend dir helfen zu wollen, es gibt Entscheidungen (Reha ODER Rente) für dein weiteres Leben, die dir einfach Niemand abnehmen kann ...

Das ist schon ok, ich hab mich ja erst mal für den Widerspruch der Reha entschieden.

Wie die Privaten BU Versicherungen ticken ist mir durchaus bekannt. Da geht es nur um meinen ausgeübten Beruf und nicht um den Allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Kreterin sind völlig andere als bei der DRV.

MfG
Boma
 

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo sauerbier,

zuerst einmal schließe ich mich den Aussagen von Doppeloma an, denn die sind bereits sehr ausgiebig und zutreffend.

Ich werde nur hier etwas stutzig.


Hast du dort auf dem Antrag etwas eine zeitliche Einschränkung angegeben.
Nein hab ich natürlich nicht.

ich hoffe mal nicht, denn wenn ja wird dir dein ALG-I jetzt auf die zeitliche Einschränkung reduziert. Als Beispiel: Also wenn du wohlmöglich nur noch 6 Stunden arbeiten willst, dann erhältst du dein ALG-I auch nur für 6 Stunden und nicht wie eigentlich von Gesetz vorgesehen aus deinem bisherigen Arbeitseinkommen mit einem 8 Std./Tag.

Ja, das war mir bekannt. Ich habe nur 6 Std. pro Tag gearbeitet, hab es aber nicht extra erwähnt.

Vielleicht sollte man hier auch einmal klären was Sache ist, denn wenn man dir einerseits sagt das du keine Reha bekommst

wegen keine Aussicht auf Besserung.

der mit einer solchen Begründung abgelehnt wurde, gleichzeitig aber voll arbeitsfähig sein sollst, dann passt da so einiges nicht zusammen.

Was soll ich dagegen halten?

Im allgemeinen wird eine Raha mit soch einer Begründung von der DRV abgelehnt, wenn gesundheitlich auf absehbare Zeit keine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit erziehlt werden kann.

Genau, das ist die Begründung der DRV.

Dann aber müsste sich die DRV ernsthafte gedanken machen, wie man weiter mit dir verfährt. Eine LTA wirst du wegen dem Alter sicherlich nicht bekommen (stimme Doppeloma zu), also bliebe hier nur eine Teil-EMR als minimus.

Die hat sich aber noch keine Gedanken gemacht, wahrscheinlich weil es mein Problem ist.

Dafür aber müsste man wissen ob du überhaupt noch in der Lage bist, zwischen 3 - 6 Std./tägl. einer Arbeit nachzugehen, oder wohlmöglich ganztägig eine völlig andere Arbeit als die bisher von dir ausgeführte.

Dafür ist z.b. eine Reha gut geeignet.

Hierzu fehlen leider deine Angaben.
Welche jetzt genau?




Also den Ausführungen der äD-Gutachterin folgend kannst du nur deiner bisherigen Arbeit nicht mehr nachgehen, für jede andere wärst du aber voll Arbeitsfähig.

Mit Einschränkungen....welche kann ich nicht sagen, weil ich noch kein Gutachten (vom 19.12.2014) gesehen habe

Bist du denn überhaupt noch weiter Krank und wirst vom behandelnden Arzt AU geschrieben?

ja, ich bin seit dem 12.08.2013 durchgehend AU geschrieben.

Zum § 145 SGB V ist festzustellen, dass es bereits eine Rechtsprechung gibt, wonach man dem Personenkreis die von der KK ausgesteuert wurden unterstellen darf, dass diese auch die voraussetzungen des § 145 SGB V erfüllen, denn wer bereits wegen einer Erkrankung 78 Wochen AU geschrieben wurde, bei dem ist nicht davon auszugehen das dieser binnen 6 Monate plötzlich genesen wird.

Es gehört nun zur Aufgabe der AfA dafür Sorge zu tragen das der Antragsteller binnen einem Monat einen Antrag auf EMR bei der DRV zu stellen hat.

Noch hat mit mir Niemand von der AfA gesprochen oder mich aufgefordert.

So steht es im Gesetz, ganz gleich was die äD-Gutachterin so von sich gibt, oder die SB´s bei der AfA.

Also beantworte mal meine Fragen, dann sehen wir schon mal klarer.

Reichen die Antworten?

Ebenso solltest du dir schnellstmöglich mal das Gutachten der äD-Gutachterin (Teil A + B) besorgen, dann weisst du zumindest mal was die so festgestellt haben will.


Hast du das Gutachten der AfA, dann würde ich dir auch empfehlen das mal mit deinem behandelnden Arzt zu besprechen, vielleicht kommt der zu einem ganz anderen Ergebnis.

Zum Schluss bliebe dann echt die Frage, ob dir eine Rentenantrag was bringt und das kannst nur du selbst entscheiden.


Wir können dir leider nur gezielt weiterhelfen wenn du obige Fragen mal beantworten würdest/könntest. Wichtig ist eben, ob du überhaupt und wenn ja wieviel arbeiten kannst. Die Krankheit selbst ist dabei absolute nebensächlich wenn du nichts darüber sagen möchtest. Mehr Fakten wäre jedoch schön.


Umsonst ist man ja nicht AU bis zur Aussteuerung und bekommt keine Reha weil keine Besserung zu erwarten ist.
Ja das denke ich auch....

Viele Dank und Grüße
Boma
 

Doppeloma

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo saurbier,

Dann aber müsste sich die DRV ernsthafte gedanken machen, wie man weiter mit dir verfährt. Eine LTA wirst du wegen dem Alter sicherlich nicht bekommen (stimme Doppeloma zu), also bliebe hier nur eine Teil-EMR als minimus.

Machen sie sich ja schon, sie bieten "ersatzweise einen Antrag auf LTA an", ich glaube wir wissen beider welche Art der LTA damit gemeint wäre ... Motto "suchen Sie sich einen AG der sie so einstellt wie, Sie nun mal sind und wenn der das brav rechtzeitig bei uns beantragt dann bekommt der bis zu 2 Jahren Lohnzuschüsse von uns" ... so oder sehr ähnlich dürfte die LTA dann wohl aussehen ...


Dafür aber müsste man wissen ob du überhaupt noch in der Lage bist, zwischen 3 - 6 Std./tägl. einer Arbeit nachzugehen, oder wohlmöglich ganztägig eine völlig andere Arbeit als die bisher von dir ausgeführte.

Da hat die DRV bisher keine Einschränkungen gemacht, die eine Berentung erfordern würden, dass eine Reha aktuell nicht hilfreich sein würde heißt ja nicht gleich "Umdeutung in EM-Rente", heißt höchstens "Behandlungsfall ist kein Reha-Fall", weil eine Reha eben keine Behandlung ist.

An Stelle vom @Boma würde ich jedenfalls auf die Antragstellung von LTA verzichten, was wirklich Brauchbares bekommt sie da sicher nicht mehr bewilligt, aber "vorgeschlagen" hat man es ja schon statt med. Reha (und dann sicher auch statt EM-Rente, die soll ja dadurch vermieden werden).

Es ist nicht leicht ihr zu raten was sie nun machen sollte, kenne aber auch noch das Gefühl "hilflos zwischen ALLEN Stühlen zu sitzen", ...

MfG Doppeloma
 

saurbier

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Boma,

meine Frage war eigentlich ganz einfach.

kannst du irgend einer Arbeit nachgehen und wenn ja wieviel Stunden kannst du aushalten.

Diese Frage stellt sich ja, weil die DRV grundsätzlich immer nur die Arbeitfähigkeit im Auge hat und darauf dann gestaffelt abstellt.

Die äD-Gutachterin führt ja auch aus, dass du ganztätig arbeiten könntest, zwar unter Ausschluss diverser Einschränkungen, aber dennoch ganztägig also 8 Std.tägl..

Würde sich die DRV dem anschließen, dann käme auch keine Rente in betracht.

Aber wie Doppeloma schon ausführte passt hier so einiges nicht zusammen, denn eine LTA wo die DRV Lohnzuschüsse zahlt gibt es ja auch nicht ohne Grund.

Hier wäre es sicherlich vorteilhafter wenn man ggf. etwas mehr über die gesundheitlichen Einschränkungen wüsste und auch wieviel man damit noch Arbeiten kann.

Es ist schon erstaunlich, wenn jemand nach 78 Wochen KG keine Reha bekommt und dazu noch mit der Feststellung der DRV "das keine Besserung damit erzielt werden könnte", aber dennoch vom äD so begutachtet wird das man 8 Std./tägl. arbeiten kann.

Die Aufgabe der Reha ist es die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen oder zumindest so zu verbessern das man wieder einiger Massen arbeitfähig ist. Sollte das Ziel nicht erreicht werden, dann ist solch eine Massnahme in einen Rentenantrag umzumünzen.

Hier scheint mir echt, dass man mit dir den Verschiebebahnhof exerziert und das darf man sich nicht gefallen lassen.

Es scheint wohl darauf hinaus zu laufen, dass dir nicht anderes übrig bleiben wird als einen Fachanwalt für Sozialrecht einzuschalten.

Das die private BU natürlich auch nicht gerne zahlen will und daher eine Begutachtung vornimmt, na das dürfte wohl klar sein. Ganz besondern wenn die DRV hier auch nicht zahlen will.

Eine BU allerdings bedeutet ja nur, dass du deinen erlernten Beruf nicht mehr fortführen kannst. Dafür gab es früher einmal bei der DRV auch die BU-Rente, die heute nur noch in sehr wenigen Fällen dem Personenkreis der vor 1961 geboren bei der DRV gewährt wird. Aber niemand sollte dem Irrglauben unterliegen das die DRV sowas einfach macht, ich hab dafür und sogar noch nach dem alten Recht mehrere Jahre vor Gericht kämpfen müssen.

Diese BU ist wie gesagt nur noch für 1961 geboren möglich und deshalb defacto raus aus dem Rentensystem.

Einen Berufschutz hat man deshalb eigentlich nur noch in einem sehr eingeschränktem Mass bei der AfA, dort aber leider nur für einen kurzen Zeitraum genauso wie den Einkommenschutz, der nach 3 Monaten auch abgesenkt wird (§ 140 SGB III), denn auch dort gilt inzwischen jede Arbeit anzunehmen.



Gruss saurbier
 

Boma

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo sauerbier,

meine Frage war eigentlich ganz einfach.

kannst du irgend einer Arbeit nachgehen und wenn ja wieviel Stunden kannst du aushalten.
Bitte in mein anderes Thema schauen, da habe ich schon geschrieben was ich für ein Problem habe.

Diese Frage stellt sich ja, weil die DRV grundsätzlich immer nur die Arbeitfähigkeit im Auge hat und darauf dann gestaffelt abstellt.

Die äD-Gutachterin führt ja auch aus, dass du ganztätig arbeiten könntest, zwar unter Ausschluss diverser Einschränkungen, aber dennoch ganztägig also 8 Std.tägl..

Würde sich die DRV dem anschließen, dann käme auch keine Rente in betracht.

Vielleicht schließt sie sich auch dem MDK Gutachten an.

Aber wie Doppeloma schon ausführte passt hier so einiges nicht zusammen, denn eine LTA wo die DRV Lohnzuschüsse zahlt gibt es ja auch nicht ohne Grund.

Hier wäre es sicherlich vorteilhafter wenn man ggf. etwas mehr über die gesundheitlichen Einschränkungen wüsste und auch wieviel man damit noch Arbeiten kann.

Es ist schon erstaunlich, wenn jemand nach 78 Wochen KG keine Reha bekommt und dazu noch mit der Feststellung der DRV "das keine Besserung damit erzielt werden könnte", aber dennoch vom äD so begutachtet wird das man 8 Std./tägl. arbeiten kann.

Die Aufgabe der Reha ist es die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen oder zumindest so zu verbessern das man wieder einiger Massen arbeitfähig ist. Sollte das Ziel nicht erreicht werden, dann ist solch eine Massnahme in einen Rentenantrag umzumünzen.

Hier scheint mir echt, dass man mit dir den Verschiebebahnhof exerziert und das darf man sich nicht gefallen lassen.

Es scheint wohl darauf hinaus zu laufen, dass dir nicht anderes übrig bleiben wird als einen Fachanwalt für Sozialrecht einzuschalten.

Ich muss abwarten wie das Gutachten ausfällt und was aus der Reha wird.

Das die private BU natürlich auch nicht gerne zahlen will und daher eine Begutachtung vornimmt, na das dürfte wohl klar sein. Ganz besondern wenn die DRV hier auch nicht zahlen will.

Die BU-Versicherung richtet sich bei mir nicht nach der DRV.

Eine BU allerdings bedeutet ja nur, dass du deinen erlernten Beruf nicht mehr fortführen kannst. Dafür gab es früher einmal bei der DRV auch die BU-Rente, die heute nur noch in sehr wenigen Fällen dem Personenkreis der vor 1961 geboren bei der DRV gewährt wird. Aber niemand sollte dem Irrglauben unterliegen das die DRV sowas einfach macht, ich hab dafür und sogar noch nach dem alten Recht mehrere Jahre vor Gericht kämpfen müssen.

Diese BU ist wie gesagt nur noch für 1961 geboren möglich und deshalb defacto raus aus dem Rentensystem.

In Sachen BU-Versicherung kenne ich mich ausreichend aus, wenn Fragen dazu sind....helfe ich gerne.

Einen Berufschutz hat man deshalb eigentlich nur noch in einem sehr eingeschränktem Mass bei der AfA, dort aber leider nur für einen kurzen Zeitraum genauso wie den Einkommenschutz, der nach 3 Monaten auch abgesenkt wird (§ 140 SGB III), denn auch dort gilt inzwischen jede Arbeit anzunehmen.

Heute habe ich die Kopie von dem Reha Widerspruch abgegeben und eine für mich abstempeln lassen.
Dann hab ich noch beim Amt angerufen wo ich beim ä.D. war. Ich bekomme eine Einladung wenn das Gutachten bei meiner AfA angekommen ist.

Gruß
Boma



Gruss saurbier[/QUOTE]
 

saurbier

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Boma,

zuerst eine Bitte, vielleicht gehst du in Zukunft mit den Zitaten so um, das du unsere Aussagen als Zitat nimmst und darunter deine Ausführungen als normalen Text schreibst, dass würde das Lesen sehr vereinfachen.

Wenn du schon einen anderen Thread aufgemacht hast, dann wäre es schön wenn du einen Link dazu setzen würdest, das vereinfacht natürlich auch einiges.

Nun gut, wenn du dich mit dem Thema BU auskennt, ich bedarf da auch keine Hilfe, denn ich hab gut 5 Jahre vor Gericht alles durchgezogen, die Gesetze kenne ich.

Nur ein darfst du hier nicht vergessen, du hast deine BU über eine private ersicherung abgeschlossen, da gilt jetzt privates Versicherungsrecht (ZPO) und nicht das Sozialrecht des SGB.

Das käme bei dir nur bei einer Rente über die DRV zur Anwendung, z.B. bei einer Teil-EMR bzw. vollen EMR.


Gruss saurbier
 

saurbier

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo Boma,

ich hab mir jetzt mal die Mühe gemacht und deinen ersten Thread angeschaut.

Mich verwundert doch sehr, warum du jetzt einen zweiten aufgemacht hast, denn der erste war doch schon aktuell.

Dort hat Doppeloma eigentlich alles notwenige ausgeführt.

Ich rekapituliere mal:

- du bist leider schon weit über 40
- du hast die Bandscheibe so kaputt das bereits Ausfallerscheinungen (Lähmungen) auftreten
- du hast bereits eine Reha hinter dir
- du bist jetzt bei der KK ausgesteuert und hast dich daraufhin bei der AfA gemeldet
- die AfA hat bereits ein äD-Gutachten erstellt, nach welchem du angeblich voll Arbeitsfähig bist - allerdings mit diversen Einschränkungen
- die DRV bietet dir LTA an

Nun ja was glaubst du wird da für die Zukunft denn noch drin sein.

Also bei mir fing das damals genauso an (mit 39)
- taubheit im Bein wegen Blockaden der Nervenwurzel/Spinalausgängen
- 78 wichen AU
- Reha mit AU Entlassung
- ABE im DRV.Haus weiter AU entlassen
- dann BFW zwecks Abeitserprobung
- Umschulung durch DRV nach wenigen Wochen abgebrochen, wegen erneuter AU
- Rentenprozeß wegen BU-Rente / Prozeß wegen Umschulungsabbruch
- Urteil zur BU-Rente positiv / gleiches später wegen Umschulung
- DRV geht in Berufung wegen Umschulung
- Vergleich vor dem LSG-Essen

Du siehst, fast wie mein Anfang.

Also stellt einen Antrag auf Rente.

Wie Doppeloma schon sagte, wenn die DRV die Rente vermeiden will, kann sie jederzeit eine neue Reha versuchen.

Klappt die Reha nicht, wird sie in eine Rente umgewandelt.

Wenn du LTA erhältst, na was glaubst du denn was dir ein Lohnzuschuss für einen Arbeitgeber bringt, bei dem du dich nach 30 min. erst mal hinlegen musst - rein gar nichts, weil du keinen Arbeitgeber finden wirst der da mitmacht. Das kannst du mir glauben.

Ich hab ganze fünf Jahre gesucht, bis durch einen dummen Zufall heraus kam, dass mein alter Arbeitegeber mich wieder für halbtags einstellen will.

Hab ich auch gemacht und gut 10 Jahre als Teilzeitkraft dort gearbeitet.

nachdem meine Gesundheit sich jetzt weiter verschlechtert hat und mein alter Arbietgeber inzwischen in Insovents gegangen ist, gibt es leider auch keinen neuen sozialversicherungspflichtigen Teilzeitarbeitsplatz mehr für mich, leider. Selbst die ZAF´s lehnen mich ab, gleichwohl sie händeringend nach Leuten mit meiner Qualifikation suchen (zumindest hier in der Gegend).

Also hat mir die DRV jetzt eine volle EM-Arbeitsmarktrente auf Zeit bewilligt, die inzwischen sogar binnen 2 Wochen verlängert wurde.

Körperlich arbeitende mit solch einem gesundheitlichen Händicap, na für die gibt es nichts.

Hier würdest du mit einer Rente sicherlich nicht schlechter stehen.

Ich kann alerdings verstehen, wenn du gerne weiter arbeiten möchtest, denn mit einem Halbtagsjob hat man sich leider nicht viel Rente erwirtschaftet. Zur Not würde da aber auch der Sozialstaat aufstocken müssen.

Also stell die DRV selbst vor die Wahl, nochmals versuchen deine Arbeitsfähigkeit herzustellen, oder aber Rente.

Von LTA würde ich dir abraten, denn weder Hilfmittel noch Lohnzuschuss werden dir auf dauer etwas bringen. Das wäre bestenfalls etwas für Leute im Büro, aber nicht für Leute die mit ihrem Körper arbeiten.


Gruss saurbier
 

Boma

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AW: Warte noch auf ärztl. Gutachten der AfA,muß ich jetzt schon die Fragen beantworte

Hallo sauerbier,

Ich habe das Neue Thema aufgemacht weil es um das "Arbeitspaket" ging, bzw. um die darin erhaltenen Fragen.

Gruß Boma
 
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