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Wart IHR Angestellt oder Selbständig ??

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Assi0815

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#1
Mich würde mal interessieren, wo IHR herkommt (beruflich) - Angestellt? oder Selbständig?

Ich war 18 Jahre im Aussendienst für ÄrzteVersicherungen aller Coleur - HGB84er und hab die "Scheisse" Mitte 12/2006 geschmissen, da die Stornos immer schneller + höher waren, als der Ertrag aus diesem Gewerbe.

Die BerufsDenke is ne ganz andere bei Angestellten oder Selbständigen finde ich.
Ich musste mir mein Brot tgl. neu erarbeiten; OHNE diesen Einsatz wäre ich verhungert......der Angestellte kriegt ja immer seine "Gage" plus aller Annehmlichkeiten wie bezahlten Urlaub, Krankheit, evtl. Weihnachts/Urlaubsgeld.

Ich würde UND könnte niemals als LohnSklave arbeiten; wenn, dann wieder als selbständiges Individium!!

Wie seht IHR das??

Greetz
Assi:icon_daumen:
 
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Gast
#2
der Angestellte kriegt ja immer seine "Gage" plus aller Annehmlichkeiten wie bezahlten Urlaub, Krankheit, evtl. Weihnachts/Urlaubsgeld.
Soo?

Ich würde UND könnte niemals als LohnSklave arbeiten; wenn, dann wieder als selbständiges Individium!!
Wie denn nun, einerseits hat der Angestellte "Annehmlichkeiten", andererseits ist er ein "Lohnsklave"? :icon_kinn:

Bedenke bitte, das es in der heutigen Zeit keine sicheren Arbeitsplätze gibt, jeder Angstellte kann sich plötzlich bei der AfA/Arge wiederfinden.

Neue Arbeitsverträge sind häufig nur befristet, und Löhne/Gehälter werden immer weiter nach unten gedrückt.

Weihnachts/Urlaubsgeld? Wo gibt es das noch?
 

ebsw

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#3
Du hast dir deine Frage selbst beantwortet. Zum Schluß warst du nichts anderes als formell eine Ich-AG. Dein Alleinstellungsmerkmal als Firma bestand in der Selbstausbeutung. In wie weit das erstrebenswerter sein soll, als Angestellter, bleibt mir wenigstens so lange schleierhaft, solange ich nicht nach folgender Maxime selbständig bin: "Finde heraus, was dir Spaß macht und versuche, damit Geld zu verdienen."

In den ökonomischen Größenordnungen, in welchen du dich über 18 Jahre bewegt hast und dann doch aufgegeben hast, dürfte der Unterschied zwischen Lohnarbeiter und Selbständiger eher ein ideologischer als ein praktischer sein. Es ist also letztendlich eine Glaubensfrage.
 

Assi0815

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#4
Nun....

Du hast dir deine Frage selbst beantwortet. Zum Schluß warst du nichts anderes als formell eine Ich-AG. Dein Alleinstellungsmerkmal als Firma bestand in der Selbstausbeutung. In wie weit das erstrebenswerter sein soll, als Angestellter, bleibt mir wenigstens so lange schleierhaft, solange ich nicht nach folgender Maxime selbständig bin: "Finde heraus, was dir Spaß macht und versuche, damit Geld zu verdienen."

In den ökonomischen Größenordnungen, in welchen du dich über 18 Jahre bewegt hast und dann doch aufgegeben hast, dürfte der Unterschied zwischen Lohnarbeiter und Selbständiger eher ein ideologischer als ein praktischer sein. Es ist also letztendlich eine Glaubensfrage.
ich gab auf, weil mir das gesamte Versicherungssystem aufen Sack ging, wohlwissentlich, das ich mit H4 klarkommen muss.
Selbstausbeutung ist vielleicht übertrieben, denn jahrelang hat mir das faire Versichern spass gemacht; nun werden aber die Versicherungsbedingungen immer abstruser/kundenfeindlich und die Märkte brechen weg; und da hab ich null Bock drauf.

Spass macht mir vieles; alles brotlose "Kunst" in der heutigen Zeit....;--)))
 

Emma13

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#5
Mich würde mal interessieren, wo IHR herkommt (beruflich) - Angestellt? oder Selbständig?

Ich war 18 Jahre im Aussendienst für ÄrzteVersicherungen aller Coleur - HGB84er und hab die "Scheisse" Mitte 12/2006 geschmissen, da die Stornos immer schneller + höher waren, als der Ertrag aus diesem Gewerbe.

Die BerufsDenke is ne ganz andere bei Angestellten oder Selbständigen finde ich.
Ich musste mir mein Brot tgl. neu erarbeiten; OHNE diesen Einsatz wäre ich verhungert......der Angestellte kriegt ja immer seine "Gage" plus aller Annehmlichkeiten wie bezahlten Urlaub, Krankheit, evtl. Weihnachts/Urlaubsgeld.

Ich würde UND könnte niemals als LohnSklave arbeiten; wenn, dann wieder als selbständiges Individium!!

Wie seht IHR das??

Greetz
Assi:icon_daumen:
Hi Assi -

und ich war ebenfalls 18 Jahre auf der anderen Seite des Tresens - nämlich im Innendienst einer Versicherung und habe Menschen aller Coleur erlebt, die hier mal das "schnelle" Geld machen wollten und kläglich gescheitert sind, weil eben diese Stornos, von denen du erzählst, vielfach durch zu schnelle und unkorrekte Abschlüsse bei den Versicherten zustande kamen - ich gehe natürlich davon aus, dass du als ehrlicher Vermittler nicht so gearbeitet hast :icon_mrgreen:

Ich weiss sehr wohl, dass, wenn man seine Arbeit ernst nimmt und seinen Kundenstamm optimal betreut, schwer zu tun hat und man sein Geld hier nicht so leicht verdient, wie manche meinen. Und die Zahlungsmoral der Kunden in jeder Branche ist - unabhängig von ihrem sozialen Status - nicht mehr berauschend !

Aber du hast recht - wenn man erst einmal die Selbständigkeit erfahren hat und gut damit umgehen konnte, wird man immer wieder danach streben, selbständig zu bleiben - aber ich bin der Ansicht, dafür muss man geboren sein - ich könnte dies jedenfalls nicht -

Grüße - Emma13
 

Rounddancer

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#6
Alles hat Vor- und Nachteile

Assi, Du hast die Arbeiter vergessen, den untersten Stand.

Und die als mind. 3 Stunden /Tag arbeitsfähig eingestuften Sozialhilfeempfänger.

Nun, als HGB84 biste ja öfter in Wirklichkeit scheinselbstständig,- auch wnn immer so getan wird, als habe man auch andere Kunden.

Aber als Arbeiter oder Angestellter, wie als Scheinselbstständiger wirst Du von anderen ausgebeutet,-
und als Selbstständiger beutest Du Dich selbst aus.

Immerhin kannste als Selbstständiger einige Ausgaben von der Steuer absetzen, was als Arbeiter oder Angestellter nicht in dem Maße geht.
Und wenn Du als Selbstständiger Dir nicht von vornherein klar darüber bist, daß Du rund ein Drittel Deiner Zeit permanent mit Neukundenakquise verbringen mußt,, wenigstens 20 Prozent Deiner Zeit für Steuer, Büro, und sonstigem Papierkram draufgehen, und Du nicht wenigstens 10 Prozent Deiner Zeit für Urlaub und Familie einplanst,- somit also Du mit 40 Prozent Deiner Zeit alle Deine beruflichen und privaten Kosten samt Krankenversicherung, Krankentagegeld, Renten-, und Arbeitslosenversicherung auch im "worst case" noch decken können mußt,- dann biste lieber nicht selbstständig, oder nur im Nebengewerbe.

Ich selbst war 30 Jahre lang angestellter Geschäftsführer,- hatte ein Gehalt, etc.
 

Assi0815

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#7
Richtig!

Hi Assi -

und ich war ebenfalls 18 Jahre auf der anderen Seite des Tresens - nämlich im Innendienst einer Versicherung und habe Menschen aller Coleur erlebt, die hier mal das "schnelle" Geld machen wollten und kläglich gescheitert sind, weil eben diese Stornos, von denen du erzählst, vielfach durch zu schnelle und unkorrekte Abschlüsse bei den Versicherten zustande kamen - ich gehe natürlich davon aus, dass du als ehrlicher Vermittler nicht so gearbeitet hast :icon_mrgreen:

Ich weiss sehr wohl, dass, wenn man seine Arbeit ernst nimmt und seinen Kundenstamm optimal betreut, schwer zu tun hat und man sein Geld hier nicht so leicht verdient, wie manche meinen. Und die Zahlungsmoral der Kunden in jeder Branche ist - unabhängig von ihrem sozialen Status - nicht mehr berauschend !

Aber du hast recht - wenn man erst einmal die Selbständigkeit erfahren hat und gut damit umgehen konnte, wird man immer wieder danach streben, selbständig zu bleiben - aber ich bin der Ansicht, dafür muss man geboren sein - ich könnte dies jedenfalls nicht -

Grüße - Emma13
yes, war vielleicht zuuuuu "anständig"/fair; seiesdrum - ich brauche meine Freiraum und den hatte ich bei teilweise sehr gutem Verdienst UND Freizeit (EinTeilung).
Ich bin der geborene Selbständige.....indeed.....*gg*:icon_mrgreen:
 
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