Warmwasseranteil in den Reglleistungen

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Vincere

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10 Januar 2006
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Gesamtanteil Haushaltsenergie in einer Regelleistung von 345,- € = 20,74 €.

Der Bundesminister hat eine Verbrauchsmenge für die Warmwasserzubereitung von 33,333 KWh zugrunde gelegt. Das entspricht entsprechend der RSV i.v.m. der EVS 1998 lediglich > 5,19 € < bei einer Regelleistung von 345,- € bis zum 31.12.2006.


Ab 01.01.2007 entsprechend der geplanten RSV i.V.m. der EVS 2003 lediglich > 6,00 € < für die Warmwasserzubereitung.
Der gesamte Energiekostenanteil beträgt dann 21,75 €.


Hier 2 von 30 Antworten des BMAS im August 2006:


7. Wie sind die höheren in den letzten Jahren ständig gestiegenen Energiekosten berücksichtigt?

Die Kosten für Heizung sind nicht vom Regelsatz umfasst, sondern werden von den Kommunen gesondert erbracht.
Die übrigen Kosten für reine Haushaltsenergie sind in vollem Umfang berücksichtigt.
Mit dem jetzt in Ansatz gebrachten monatlichen Betrag von 21,75 € für Haushaltsenergie kann ein Ein-Personenhaushalt in Abhängigkeit von den Kosten für eine kWh einen Stromverbrauch zwischen 1200 kWh/Jahr bis 1450 kWh/Jahr finanzieren. Nach Angaben des Bundesverbandes kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher wird ein Stromverbrauch von 1200 bis 1600 kWh /Jahr für einen Ein-Personen-Haushalt als gut eingestuft.
Hierin eingeschlossen sind 400 kWh für die Warmwasseraufbereitung über Strom. Soweit die Leistungen nicht ausreichen, kommen ergänzende Darlehen in Betracht.

Anmerkung von Vincere:
"Ein höherer Abzug der Warmwasserkosten vom gesamten Heizungsverbrauch als in den Regelleistungen enthalten, ist jedenfalls dann rechtswidrig, wenn nicht gleichzeitig ein Darlehen in Höhe des übersteigenden Teils gewährt wird."

11. Ist die Mehrwertsteuererhöhung / sind Preiserhöhungen im Regelsatz schon berücksichtigt?

Die beschlossene Erhöhung der Mehrwertsteuer im Jahr 2007 betrifft nur den allgemeinen und nicht den ermäßigten Mehrwertsteuersatz. Daher erhöht sich bei einer Reihe von Gütern, die zum notwendigen Bedarf gehören (z.B. Lebensmittel, Perso-nennahverkehr, Bücher und Zeitschriften), die Mehrwertsteuer nicht. Ob und in welcher Höhe eine Überwälzung der Mehrwertsteuererhöhung auf die Verbrauchsaus-gaben erfolgt, lässt sich zur Zeit nicht abschätzen.
Die aktuelle EVS spiegelt die Verbrauchsausgaben im Erhebungsjahr, d.h. des Jahres 2003 wieder. Die tatsächlichen Auswirkungen der Mehrwertsteuer- und anderer Preiserhöhungen auf die Verbrauchsausgaben fließen in die EVS 2008 ein, so dass diese dann berücksichtigt werden können.


Alle Hintergrundinformationen zur tatsächlichen Berücksichtigung der Kosten für die Warmwasserzubereitung mit 30 aufschlussreichen Antworten des Ministers (MBWS) hier:

https://www.piccolina.jansonclan.de/thread.php?threadid=649&sid=#p ost3277

MfG Vincere
 
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