War bei einer Zeitarbeitsfirma, die zahlt nicht für Zeit wo keine Arbeit vorhanden war . Was kann ich tun?

Mennix

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Hallo

Mein Sohn war bei einer Zeitarbeitsfirma Beschäftigt.
Im Monat August wurde er aber nur an Drei Tagen eingesetzt, da sonst keine Arbeit da war.
Müßen die nicht dann trotzdem Die Ausfallzeit mit Bezahlen?

mfg
 

faalk

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Hat er die Tage des Nichteinsatzes seine Arbeitskraft angeboten? Musste er was unterschreiben, was Nichteinsätze betrifft?

Paar mehr Infos wären nicht schlecht.
 

abcabc

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Wurde ihm schon gekündigt? Falls ja: Wann und wurde die Kündigungsfrist korrekt eingehalten?

Hat die ZAF sich denn schon dazu geäußert, dass sie nicht zahlen wollen?
Zunächst könnte man einfach mal schriftlich und nachweisbar mit Fristsetzung die ZAF auffordern das ausstehende Gehalt auszuzahlen. Führt das nicht zum gewünschten Erfolg, müsste man genauer prüfen, ob dein Sohn einen Anspruch auf das Gehalt für August hat und wenn das der Fall ist keine Hemmungen haben das Geld vor dem Arbeitsgericht einzuklagen.
 

Mennix

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Er musste immer auf den Anruf warten das er wieder zu einem Einsatz gerufen wurde,ergo er kam im Juni 2020 aus der Lehre mit Abschluss und hatte dann Mitte Juli angefangen bei der Firma, zuerst hatte er mal 14 Tage am Stück gearbeitet , musste dann aber dort weg weil es wie eine Urlaubsvertretung war.
Dann wurde er nach einer anderen Firma geschickt, wo er nicht bleiben konnten, weil er keine Berufserfahrung hatte, deshalb hatte er nur drei Tage im August gearbeitet.

er wurde am 24.08.2020 zum 01.09.2020 Gekündigt Er war noch in der Probezeit
 

abcabc

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er wurde am 24.08.2020 zum 01.09.2020 Gekündigt
Was steht in seinem Arbeitsvertrag zum Thema Kündigungsfrist in der Probezeit?
Stand in der Kündigung, dass behelfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt wird, falls die Kündigung zum 01.09.2020 nicht möglich ist und kam die Kündigung per Einschreiben (oder sonstiger Nachweis, dass er die erhalten hat)?
Je nachdem müsste man mal prüfen, ob man dem Sklaventreiber/ZAF zusätzlich noch eins reinwürgen kann wegen der Kündigung (also nochmal für einen längeren Zeitraum das Gehalt rausholen). ;)

Hat die ZAF sich denn schon dazu geäußert, dass sie nicht zahlen wollen?
 

TazD

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... und ich nehm ihn wieder raus. Bitte ausreichend anonymisiert wieder einstellen. Keine Namen, Keine Kundennummern, Keine Orte, etc....
 

grün_fink

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Ich habe den Beitrag gemeldet, weil das hochgeladene Dokument nicht anonymisiert war.

Konnte lesen, es handelt sich um einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit der ZAF

Die Kündigungsfrist in der Probezeit beträgt 2 Wochen. Das hat der Gesetzgeber so vorgesehen, und der Arbeitgeber (ZAF) kann diese nicht einfach so verkürzen. Sohn ist keine Aushilfe bei der ZAF, seinem Arbeitgeber, auch wenn er erstmal als Aushilfe beim Entleiher eingestellt wurde.

Links zur Kündigungsfrist:
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__622.html
(3) Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.
https://www.haufe.de/personal/haufe...besondere-faelle_idesk_PI42323_HI2173275.html
 

Elgaucho

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Fordere doch erstmal schriftlich das ein, was der Arbeitsvertrag vorsieht. Freiwillig wird die ZAF nicht mehr rausrücken als
Sie möchte. Schriftlich und mit Fristsetzung anmahnen und auch mit Arbeitsanwalt drohen. Das ganze per Einschreiben - Rückschein. Wer schreibt der bleibt. Wer telefoniert wird eiskalt ignoriert.
 

Paul99

Neu hier...
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Soweit ich mich erinnere wurde bei den Tarifverträgen mit Leiharbeitsfirmen eine kürzere Kündigungsfrist vereinbart wenn die Kündigung innherhalb der ersten 4 Wochen ist. Hab jetzt gerade keinen aktuellen Tarifvertrag da. Müsstest ihr mal schauen, welcher das ist, was das vereinbart ist und ob dieser für euch überhaupt gilt. BTW: Generell ist es immer gut, sich gewerkschaftlich zu organisieren :cool:
 

grün_fink

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Kommt auch wieder nur drauf an.
Im BGB und im Kündigungsschutzgesetzt meine ich nichts gefunden zu haben an Regelungen zur Zeitarbeit und Leiharbeit.

Aber:
Es kommt drauf an, was im Arbeitsvertrag steht und welcher Tarifvertrag gilt.
Wenn nichts geregelt ist, gilt die gesetzliche Regelung, die für alle sonst auch gilt.
 
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