Wann wird eine Kündigung aus gesundheitlichen Gründen anerkannt?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
Hallo :icon_smile:

Mir ist gerade folgendes Problem klar geworden.
Unsere BG kriegt ALG2. Die Elternzeit der Mutter endet bald. Sie müsste dann Vollzeit wieder arbeiten. Aber sie ist nicht arbeitsfähig.
Das Problem: Rutscht meine Freundin dann ab Tag 1 in die Lohnfortzahlung, kriegen wir kein ALG2 mehr für den Monat. Das bedeutet, das niemand meine Krankenversicherung bezahlt. Sie verdient aber nur knapp über ALG2, somit hätten wir deutlich weniger Geld. GEZ, alle kommen dann ja. Kindergarten will mehr. Kennen viele sicher. Aber eben auch die KV/PV.

Nun sind mir folgende Lösungen gekommen:
1. Ich finde mind. einen 450 Euro Job
2. Wir heiraten
3. Ich zahle die 150 von irgendwoher
4. Sie kündigt aus gesundheitlichen Gründen.
5. Trennung

Die Gesundheit ist bei ihr tatsächlich nicht gut. Der Ärzte sagen jetzt schon, das es mit der Arbeitsfähigkeit sowieso nichts werden wird, bis die Elternzeit ausläuft.
Job finden, glaub ich nicht dran. Heiraten, will ich nicht.
Zahlung möchte ich vermeiden. Trennung möchte ich auch nicht.
Also, sie muss kündigen. Im Ideal mit BU, ansonsten anderweitig aus gesundheitlichen Gründen, weil sie dauerhaft krank bleiben wird.
Wann wird das anerkannt?
Oder was würde passieren, wenn Sie kündigt, das Amt das nicht anerkennt?
Sanktion? Wenn ja, wie hoch? 30%? 100%? Nur für sie? Für Alle?
ALG1 würde sie nicht erhalten. Weil wer Kinder in die Welt gesetzt hat ist ja der Dumme. Wie löst man das am elegantesten?
Sie selbst sagt, das sie es so einschätzt, das wenn die Ärzte alles getan haben max. nur wenige Stunden, aber über 3h am Tag arbeiten könnte, irgendwann.

Reicht es, wenn ihr ein Arzt schriftlich darlegt, sie sollte aus gesundheitlichen Gründen kündigen? Und wenn sie das dann aufgrund diesem Schreibens macht, wie sind da die Chancen der Anerkennung?

DANKE für Eure Anworten,

Zerstörer

p.s. Nach dem Altproblem ist vor dem Neuproblem.
 
E

ExitUser

Gast
Reicht es, wenn ihr ein Arzt schriftlich darlegt, sie sollte aus gesundheitlichen Gründen kündigen? Und wenn sie das dann aufgrund diesem Schreibens macht, wie sind da die Chancen der Anerkennung?

Ob es reicht, kann niemand sagen. Auf jeden Fall ist es sehr nützlich.

Wenn Deine Frau aus gesundheitlichen Gründen kündigt, wird sie der zuständige SB zum Amtsarzt schicken u. dessen Gutachten entscheidet i.d.R. darüber, ob eine Sperrzeit eintritt oder nicht.

--------------------------------------------------------------------------

Selbst habe ich vor einigen Jahren schon einen AV gekündigt ohne Sperrzeit.

Neben dem eigentlichen Kündigungsschreiben u. vorhandenen ärztl. Attesten schrieb ich eine Begründung (DinA 4-Seite) dazu u. reichte das ein.

Die "Einladung" zum ärztlichen Dienst ließ dann nicht lange auf sich warten.
 
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
Keiner ne Idee?
Wenn man aus gesundheitlichen Gründen kündigt und es wird nicht anerkannt, ist es so, als würde man einfach kündigen.
Weiß niemand, was das zur Folge hat von der Sanktionshöhe?
Ich bin mir unsicher, ob es ne Vollsperre für 3M. gibt wie bei ALG1 oder ne 3monatige 30% Sperre. ALG1 Anspruch besteht ja nicht. Und natürlich wird die Anerkennung versucht mit den Ärzten. Weil es so ist, das ist klar.
 

Maxenmann

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
15 August 2008
Beiträge
1.850
Bewertungen
522
Möglicherweise rutscht ihr durch die freiweillige Zahlung an die Krankenkasse wieder ins ALG2, Krenkengeld ist ja auch niedriger als der letzte Lohn, und für Kindergartenbeiträge kann man Zuschüsse beim Landkreis beantragen, dazu Wohngeld......

Euer "Problem" haben hunderttausende jedes Jahr, ein Wunderrezept gibt es nicht, nur eines würde ich nicht machen, einfach kündigen, denn dann habt ihr möglicherweise den finanziellen Supergau

Hier hilft nur Hintern zusammen kneifen, sparen wo es geht und schauen wo man möglicherweise noch Ansprüche hat, Anträge stellen......
 
T

teddybear

Gast
Wenn sie sich nicht mehr in der Lage fühlt, die Arbeit zu verrichten, dann sollte sie sich an den Chef wenden, der sie dann von sich aus kündigt. Selbst kündigen bringt fast garantiert eine Sperrzeit mit sich, weil der Amtsarzt nicht die Interessen der Betroffenen, sondern nach meiner festen Überzeugung nur die des Geldes vertritt.

Hieraus folgt, man müsste schon als Torso beim Amtsarzt erscheinen, bis der erkennt, dass man arbeitsunfähig ist.
 

Time Traveller

Elo-User*in
Mitglied seit
14 März 2013
Beiträge
29
Bewertungen
12
Wenn du vorher beim AA warst und dir das entsprechende Formblatt geholt hast, und der Arzt dir auf diesem bestätigt, dass du auf seinen ausdrücklichen ärztlichen Rat hin gekündigt hast; da du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage bist die Arbeit weiter auszuüben wird das in der Regel anerkannt.

Bei mir gabs keine Probleme, eine Garantie gebe ich dir selbstverständlich nicht. Lege dieses Attest dem AG vor, wenn er verständnissvoll ist wird er dir kündigen. Wenn nicht musst du es tun. Selbst wenn das Amt ein Problem damit hat, hast du spätestens vor dem SG blendende Aussichten. Nochmal, bei mir gabs keine Probleme, war übrigens ALG 1
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Juni 2010
Beiträge
7.870
Bewertungen
2.317
Bei einem 450 Euro Job bist du doch gar nicht krankenversichert.

Da hast du wieder das Problem dass du dich freiwillig versichern musst.
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.353
Bewertungen
4.178
Das Formular gibt es nicht einfach so zum download richtig? Das muss beantragt werden. Korrekt?

Ich kann die Aussage von Time Traveller bestätigen. Ich selbst habe auch gesundheitlichen Gründen gekündigt. Bin zum Arbeitsamt gegangen und habe das denen an der Theke gesagt. Bekommst dann so ein Blatt Papier, mit dem du zum Hausarzt gehst. Der Unterschreibt das und gut. Allerdings würde ich vor der Abgabe beim Arbeitsamt eine Kopie davon anfertigen und zu den Akten heften.

Probleme gab es danach keine.
 

Time Traveller

Elo-User*in
Mitglied seit
14 März 2013
Beiträge
29
Bewertungen
12
Das hast du schon richtig verstanden und wurde auch von Hartz Verdient bestätigt.

Das Formular nachdem du dort fragst heisst:

Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf ärztlichen Rat

Optimal ist es, wenn das Formular von deinem Hausarzt dann mindestens exakt mit dem Wortlaut ausgefüllt wird den ich oben angeführt habe. Weniger oder anders ist aber auch ok. Wichtig an dem Formular ist die letzte vorformulierte Zeile:

Ich habe daher am xx xx xxxx empfohlen die Beschäftigung aufzugeben.

Wenn das vom Arzt unterschrieben und abgestempelt wird ist alles ok. Weitere Untersuchungen durch den MD der AfA sind nicht ausgeschlossen, aber wenn man nicht mehr kann, ist das eben so.

PS: Ich habe es auch nirgendwo zum Download gefunden, wahrscheinlich musst du es dir dort ausdrucken lassen, obwohl die dortige SB der Meinung war, man könnte es auch downloaden. Wie gesagt ich habs nicht gefunden und bin dann da vorbei.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.971
Bewertungen
2.048
Man sollte nie kündigen. Einen guten Grund dafür existiert einfach nicht. Man bescheidet sich nur seiner Rechte. Als Bewerber hat man nämlich keine.
 
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
@Muzel

Sorry, aber das sehe ich anders. :icon_hug:
Ich selbst musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil nichts mehr ging.
Ich musste die harte Variante durchleben mit Einlieferung auf dem Schwingtisch. Nicht mal die Schaufeltrage konnte eingesetzt werden. Klar, beim Amt gab es dadurch 0,0 Probleme. Und ich musste nicht zum Amtsarzt oder dergleichen. Garnichts. Aber muss jeder den harten Weg gehen? Muss es soweit kommen? Ich bin BU und das Amt hat nicht mal den Versuch unternommen dagegen vorzugehen oder irgendwas zu prüfen, weil das absolut wasserdicht war. Und ich habe selbst bei meinem damaligen Arbeitgeber gekündigt.

Generell etwas ausschliessen oder gegenteilig würde ich nie.
Und hier ist der Fall, das der harte gesundheitliche Weg vermieden werden soll. Die Schmerzen, den Werdegang im Krankensystem wünsche ich niemanden. Das war nicht witzig. Ich habe gelernt, das wenn die Psyche stark ist, der Körper trotzdem nachgeben kann.

Es gibt bereits Ärzte, die meiner Freundin das Formular ausfüllen würden. Weil sie wirklich nicht kann. Von daher schliesse ich die Kündigung nicht aus, auch wenn erst dem Arbeitgeber das vorgelegt wird in der Hoffnung, das dieser kündigt. Das niemand hier eine Gewähr dafür abgeben kann, wie das Amt dann reagiert ist klar.

Wenn es noch eine andere Lösung gibt die verschiedenen Probleme zu lösen, klar, immer gern.
 

LadiLockenLicht

Neu hier...
Mitglied seit
15 Februar 2014
Beiträge
2
Bewertungen
1
Hallo

Ich habe auch aus gesundheitlichen Gründen gekündigt und es wurde problemlos akzeptiert.

Wichtig war: Ich habe vor der Kündigung mir ein Attest ausstellen lassen (es muss unbedingt vor der Kündigung vom Arzt festgestellt und dokumentiert sein)!

Auch ich bekam dann bei den Wisch für den Arzt.
Den hat er ausgefüllt und damit hatte sich die Sache.

Zum Amtsarzt musste ich auch nicht.

Nachtrag:
Ich möchte aber dazu noch schreiben, dass es bei mir sehr wasserfest war.
Ich war im 3-Schicht-System angestellt und hatte Schlafstörungen.
Da hätte auch ein Arzt vom Amt schwerlich etwas anderes feststellen können...
 
E

ExitUser

Gast
Alles richtig. Aber es gibt keine Garantie, daß ein Schreiben vom (Haus-)Arzt ausreicht u. akzeptiert wird.

Ich mußte zum ÄD, der jedoch meine Kündigung als berechtigt einstufte.
 
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
@Cerberus

Das mit der Garantie ist auch so verstanden.
JC`s unterscheiden sich. SB`s unterscheiden sich.
Und dann gibt es noch Symphatie, Tagesform usw.
Ich werd niemand anprangern nach dem Motto "Du hast aber gesagt, die reagieren so und so". Ich verstehe alles als Möglichkeiten, Erfahrungen usw. mit entsprechenden Wahrscheinlichkeiten. Und jeder kann sich raussuchen was er meint umsetzen zu wollen und wie und das dann eigenverantwortlich.
:smile:
 
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
Das Amt verweigert die Herausgabe des Formulars.

Nach dem Beistandstheaterspiel meinte der SB:
Sie müssen erst gekündigt haben und sich arbeitslos gemeldet haben. Erst dann geben wir im Rahmen der Sperrfristprüfung das Formular heraus".

Das Formular scheint ja ein Elfmeter zu sein, wie das verteidigt wird.
Ein Teufelskreis.
Ohne Kündigung kein Formular. Ohne Formular keine Kündigng, die sicherer ist.
Und über das alles kommt die Tatsache, das durch eine 6 jährige Elternzeit ohnehin kein ALG1 Anspruch besteht. Weil wer 1-2 Kinder macht, ist ja eh der Dumme.

Deshalb die Frage. Hat jemand dieses Formular vielleicht?
Oder hat jemand das ausgefüllt und wäre bereit es entsprechend unkenntlich zu machen? Oder weiß jemand vielleicht doch, wo man es bekommen könnte?
Wieso wird bei einem Formular so rumgezickt?
Jedenfalls bin ich 2 Ebenen hoch in der Hierachie, aber dann war Ende.
Leider lag ein Arzttermin an. Sonst hätte man das Spiel "ich bleibe sitzen, bis ich das Formular kriege" gespielt.
 

Time Traveller

Elo-User*in
Mitglied seit
14 März 2013
Beiträge
29
Bewertungen
12
Ich habe mir so ein Formular vor wenigen Tagen geholt. Hatte ich dir auch oben geschrieben. Ging alles problemlos. Ist aber schon ausgefüllt... Selbst wenn nicht, könnte ich es dir nicht kopieren weil beim Ausdruck ja meine Kundennummer drauf ist und so ein QR Code und auch weitere fiese Strichcodes.

Die Lügen dich an, klare Sache. Ich hab das Problemlos bekommen. Ich würde mit Beistand da aufkreuzen und einen Vorgesetzen nach dem anderen verlangen; falls die sich weiter weigern dir das o.g. Formular auszuhändigen.

Du hast übrigens anscheinend eine gute Intuition, wenn dass so ist, weisst du auch was ich mit diesem Satz meine...

Ach und nochwas, um weitere Missverständnisse zu vermeiden, ich war bei der AfA nicht beim JC. Hoffe das hilft dir.
 
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
@Time Traveller

Ich war beim Afa. Und habe dort immerhin 2 Hierachieebenen geschafft mit einem Besuch, die Info nicht mitgezählt. Ich habe bereits mit dem Vorgesetzten des SB`s gesprochen. Ich bin auch nicht ganz ohne. So ist das nicht.

Nur nun gehts eben nicht weiter. Ich habe auch schon daran gedacht einfach in ein anderes Afa zu rennen und dort mein Glück zu versuchen. Nur werden die nun die Aktennotiz über den Versuch sehen, das ist klar.

Könntest Du nicht einfach Kundennummer, QR Code und all den Kram zur Personalisierung unkenntlich machen und mir den Kram zukommen lassen?
Ich habe schon mitbekommen, das der Ausdruck dann mit Namen und allem fertig rauskommt. Das habe ich bei der von der Info erfahren, die mich als allererstes wegschicken wollte mit dem Verweis, ich hätte keine schriftliche Vollmacht. Aber die hab ich mit dem SGB2-SGB3 wissen versenkt. Den SB auch noch. Sie haben übrigens gesagt, das es eine hausinterne Anweisung ist.

Gibt es so ein Formular auch beim JC? Oder gäbe es dort so eines?
 

Time Traveller

Elo-User*in
Mitglied seit
14 März 2013
Beiträge
29
Bewertungen
12
Gibt es so ein Formular auch beim JC? Oder gäbe es dort so eines?

Wenn du den Namen des Formulars googelst erhältst du jede Menge Treffer. Habe ich eben für dich getan. Irgendwo stand da, dass es dieses Formular auch beim JC gibt. Das wird dich allerdings nicht wirklich weiter bringen. Zwingend arbeitslos melden muss man sich bei der AfA. Der Gang zum JC ist """freiwillig"""

Ich würde nach der Rechtsgrundlage fragen, mit der man dir die Herausgabe verweigert und mir dies schriftlich bestätigen lassen oder mit Beistand protokollieren. Gesundheitliche Gründe """können""" einen anerkannten wichtigen Grund für das Verhalten sein, aus diesem Grund benötigst du das Formular um es nachzuweisen. Eine Nichtherausgabe eines Formulars ist schlichtweg unakzeptabel.

Ich würde denen mit einer Fachaufsichtsbeschwerde drohen an das zuständige Landesarbeitsamt, mit dem Kundenreaktionsmanagment in Nürnberg

https://no-go.tld/index.php?topic=4623.0
und mit einem Schreiben an den obersten Dienstherrn

BMAS - Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Also wenn das nicht wirkt, fällt mir auch nichts mehr ein. Ich kanns für mich nur noch mal wiederholen. Problemlos...

Lass dicht von denen nicht verexkrementen.

Das Gesetz steht über der Hausordnung. Die Hausordnung darf nicht gegen das Gesetz verstoßen.

Oberster Grundsatz der Gesetzmäßigkeit in der Verwaltung
1. Vorrang des Gesetzes = kein Handeln gegen das Gesetz
2. Vorbehalt des Gesetzes = kein Handeln ohne Gesetz


Quelle: Art. 20 GG Absatz 3

Viel Erfolg!
 
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
Antwort des BMAS

Ich zitiere:

"Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann den Erwartungen, die Sie xxx verbunden haben, nicht entsprechen.
Seitens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales werden keine Formulare versendet.
Die Bundesagentur für Arbeit ist die Verwaltungsträgerin der deutschen Arbeitslosenversicherung. Sie erbringt die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt, insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen, z. B. das Arbeitslosengeld. Sie ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und Anstaltscharakter. Die BA unterliegt lediglich der Rechtsaufsicht durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (§ 393 Abs. 1 SGB III).
In einigen wenigen Bereichen hat das Ministerium darüber hinaus ein Weisungsrecht und führt die Fachaufsicht, z. B. bei der Arbeitsmarktstatistik (§ 283 Abs. 2 SGB III) und der Ausländerbeschäftigung (§ 288 Abs. 2 SGB III).

Dieses Schreiben ist im Auftrag und mit Genehmigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durch das Kommunikationscenter erstellt worden und dient Ihrer Information.

Mit freundlichem Gruß

Kommunikationscenter
Bundesministerium für Arbeit und Soziales"

Ich muss schon schmunzeln. Damit soll man weggeschickt werden?
Das wird leider nicht klappen.
 

Time Traveller

Elo-User*in
Mitglied seit
14 März 2013
Beiträge
29
Bewertungen
12
Ergänzend zu meiner PN. Du forderst das Formular nicht in Berlin an, sondern setzt die davon in Kenntnis dass dir dein örtliches AA die Herausgabe des Formulars verweigert. Du bittest um eine Stellungnahme ob dies rechtens ist oder nicht. Falls das nicht ok ist, sollen die dir einen Brief schreiben das dein AA dir das Formular geben muss.

Diesen Brief kopiertst du dann, anonymisierst die Kopie und stellst Sie unter Erstellung eines eigenen Themas mit aussagekräftiger Überschrift (Position des BMAS zur Sache...)zur Hilfe deiner Mitstreiter da ein, wo das Dokument aus der PN eingestellt ist. Den Link dazu stellst du hier ein, damit alle Bescheid wissen. Selbstverständlich marschierst du auch unmittelbar zum AA und forderst deine Rechte ein.

Wenn die der Meinung sind das Verhalten deines AA ist rechtsmäßig, möchtest du das ebenfalls schriftlich unter Nennung der Rechtsgrundlagen von denen bestätigt haben!

Dieses Schreiben kopiertst du, anonymisierst die Kopie, stellst sie als PDF in diesen Faden ein, damit wir alle Bescheid wissen.

Beim Landes AA machst und in Nürnberg machst du das selbe. Dann wartest du auf die Antworten. Fallen die Antworten negativ aus, was ich mir nicht vorstellen kann, weil mir für dieses Verhalten keine Rechtsgrundlagen bekannt sind (bin aber auch nicht allwissend) bleibst du locker, lässt dich krank schreiben und zückst den dir bereits bekannten Joker um dein persönliches Problem aus der Welt zu schaffen...

LG
TT
 
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
Ich zitiere ich mal wieder:

"Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann Ihnen keine Formulare zuschicken und hat, aufgrund des Selbstverwaltungscharakters der Bundesagentur für Arbeit, dazu auch keine Weisungsbefugnis.
Bei Beschwerden oder Anregungen können Sie sich an das Kundenreaktionsmanagement der Arbeitsagentur wenden:
https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/service/Ueberuns/BeschwerdenLobundAnregungen/index.htm"

Ich bleib am Ball!
:icon_mad:
Überall!
 
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
665
Bewertungen
406
Ich zitiere mal wieder. Diesmal Nachricht aus Nürnberg vom Kundenreaktionsmanagement:

"Einen „Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf ärztlichen Rat“ gibt es in Vorfeld nicht. Wenn Ihre Frau auf ärztlichen Rat kündigt, reicht ein formloses ärztliches Attest aus, um die Kündigung als wichtigen Grund anerkannt zu bekommen und damit den Eintritt einer Sperrzeit zu vermeiden. Ob dann noch ein ärztliches Gutachten notwendig ist, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit vor Ort."

Für mich ist klar, das wenn nun das Attest irgendetwas NICHT beinhaltet, von dem man nichts weiß, dann können die sich rausreden. Also wirft die Antwort gleich neue Fragen auf. Aber ich bleib ja am Ball :icon_confused:

Bei einem Beschäftigungsverbot (eigene Erfahrung) muss auch ein ganz bestimmtes Schlüsselwort für die Anerkennung enthalten sein.
Fehlt dieses, wird das Schreiben vom Arzt nicht komplett anerkannt. Stichwort "Beschäftigungsverbot" und "absolutes Beschäftigungsverbot".
Und so wirds hier auch sein. Aber dazu wurde ja zum Glück schon geschrieben :rolleyes:

Mal schaun, wie es weiter geht. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich immer wieder schreibe. Jemand, der sich den Thread durchliest wird dadurch schneller vorwärts kommen als ich, der nun die Wartezeiten durchläuft und PingPong spielt.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten