Wann Mitteilung über OP und Länger als 6 Wochen krank bei ALG1 an AfA?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Schlepptrosse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 August 2018
Beiträge
36
Bewertungen
1
Moin zusammen!

Ich beziehe aktuell noch ALG 1 und werde ende Januar operiert, worauf ich mindestens 6 Wochen krankgeschrieben sein werde.
Ich bin jetzt schon seit einer Woche AU und werde insgesamt vor der OP 3 Wochen krankgeschrieben sein.
Muss ich das der AfA jetzt schon mitteilen dass ich länger krank sein werde? Weil der OP Termin ja schon steht, also weiß ich es ja ganz sicher und stehe dem Arbeitsmarkt praktisch auch ab sofort bis Mitte März nicht zur Verfügung. Bin ich sogar dazu verpflichtet sie von der anstehenden OP zu unterrichten?

Und wie verfahre ich mit den ankommenden Vermittlungsvorschlägen (Samstag wieder mal ein Paket mit 9 Stück bekommen)?
Das Problem ist, ich weiß nun ganz sicher, dass ich frühestens mitte März anfangen könnte zu arbeiten, somit macht es wenig Sinn mich auf aktuelle VV zu bewerben, zumal ich ja dem AG nicht sagen darf, dass eine OP ansteht.
Liebe Grüße
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.161
Bewertungen
28.601
Wieso darfst du dem AG nicht sagen, dass eine OP ansteht?

Ich wuerde das erst wenige Tage vorher mitteilen. Habe es schon oft erlebt, dass OPs kurzfristig verschoben wurden, gerade wenn sie nicht so akut dringend sind, dass sie sofort gemacht werden müssen.

Nach 6 Wochen AU wird das ALG I eingestellt und du musst Krankengeld beantragen. Da das wohl in deinen Krankenhausaufenthalt fällt, wuerde ich versuchen, das vorab mit der KK zu regeln soweit moeglich.
 

4Samtpfoten

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Oktober 2018
Beiträge
36
Bewertungen
9
Die Rechtslage kenne ich nicht zu 100% aber ich sag mal so wie ich es kenne und wie man es mir von der Arge gesagt hat:
Nein du mußt nicht sagen das du länger krank bist, da du nicht genau wissen kannst wie lange, aber der einfach keit halber tust du dir keine mir bekannten probleme ans bein binden wenn du seinem Sachbearbeiter einfach diese Info gibst das du davon ausgehst das du bis zu deinem OP Termin eine AU bekommst und auch natürlich nach deiner OP.
Im grunde kenne ich es eh so das du dich wieder "Gesund" meldest. Im Zeitraum der AU kannst du keine Bewerbungsaktivitäten war nehmen, daher bekommst du eventuell zwar noch vorschläge, bei mir wurden diese für denn Zeitraum der AU aber abgestellt. Alternativ schreibst du einfach die Bewerbungen (Punktebewerbungen) und schreibst halt rein das du im März eine OP hast und frühestens 6 Wochen nacher deine stelle antretten kannst. Da ist nichts gelogenes drin und ich geh mal davon aus das du auch arbeiten gehen willst, also wenn sich ein Arbeitgeber darauf einläßt Prima!!!
Ich stelle mir öfter mal die Frage warum man teilweise mit der Afa nicht zusammen arbeiten will? Sicher gibt es da auch Dämonen welche einem das leben dementsprechend machen, aber gut!
Du stehst natürlich für diesen Zeitraum wo du keine AU hast dem Arbeitsmarkt zur verfügung.

Beim Arbeitgeber kenne ich es so das du zwar bei einem Vorstellungsgespräch die Pflicht wohl hast das zu sagen aber wenn du aktiv arbeiten gehst hast du keine Pflicht das zu sagen selbst bei einer Schwangerschaft nicht, du kannst eine Woche vorher sagen das du z.B. ab nächster Woche in denn Mutterschutz gehst, finde ich für mich nur nicht grade die schönste Art.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Schließe mich den Vorrednern soweit an das immer nur die AU gemeldet und dokumentiert wird die gerade vorliegt.
Und während der AU gibt es auch keine Bewerbungsaktivitäten.
 

Schlepptrosse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 August 2018
Beiträge
36
Bewertungen
1
Wieso darfst du dem AG nicht sagen, dass eine OP ansteht?

Ich wuerde das erst wenige Tage vorher mitteilen. Habe es schon oft erlebt, dass OPs kurzfristig verschoben wurden, gerade wenn sie nicht so akut dringend sind, dass sie sofort gemacht werden müssen.

Nach 6 Wochen AU wird das ALG I eingestellt und du musst Krankengeld beantragen. Da das wohl in deinen Krankenhausaufenthalt fällt, wuerde ich versuchen, das vorab mit der KK zu regeln soweit moeglich.

Hallo,
Ich dachte ich dürfte im Vorstellungsgespräch nichts von einer anstehenden Krankheit bzw. Ausfall erzählen, weil es seitens der AfA als "Arbeitsaufnahmeverhinderung" gewertet wird.
Wäre auch die Frage ob ich bereits in der Bewerbung reinschreiben dürfte, dass ich z.B. zum 15.03. anfangen könnte?

Mir wäre es sehr willkommen wenn ich direkt im Anschluss einen Job hätte, andererseits kann ich jetzt auch nicht wissen, wie lange ich wirklich arbeitsunfähig bleibe. Die 6 Wochen sind laut Arzt das Minimum bei einer Schulter-OP.
 

4Samtpfoten

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Oktober 2018
Beiträge
36
Bewertungen
9
was nur zu beachten ist, wenn du in der AU bist und auch im Krankengeld, deine ALG1 Zeit läuft weiter, daher könnte es in deinem Interesse sein auch weiter aktiv auf Jobsuche zu sein (natürlich nur wenn du auch kannst)
 

4Samtpfoten

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Oktober 2018
Beiträge
36
Bewertungen
9
Hallo,
Ich dachte ich dürfte im Vorstellungsgespräch nichts von einer anstehenden Krankheit bzw. Ausfall erzählen, weil es seitens der AfA als "Arbeitsaufnahmeverhinderung" gewertet wird.
Wäre auch die Frage ob ich bereits in der Bewerbung reinschreiben dürfte, dass ich z.B. zum 15.03. anfangen könnte?

Mir wäre es sehr willkommen wenn ich direkt im Anschluss einen Job hätte, andererseits kann ich jetzt auch nicht wissen, wie lange ich wirklich arbeitsunfähig bleibe. Die 6 Wochen sind laut Arzt das Minimum bei einer Schulter-OP.

Ich kenne es sogar so, das der Arbeitgeber dir eher noch hinterher sagen kann das du wichtige Informationen verschwiegen welche wichtig für die Auswahl sind. Du darst lediglich nicht sagen das du wegen deiner OP diesen Job in der zukunft oder gar schon heute nicht machen kannst. Du muß Signalisieren das du diese Stelle willst! Es ist eher wichtig mit offenen Karten zu spielen da du ansonsten sowieso gekündigt wirst und das alt in der Probezeit, das einzigste was daran positiv ist, du fällst wohl ins Krankengeld berechnet vom Lohn nicht vom Arbeitslosengeld und du bist halt, sofern du im Krankengeld bist bei deinem "ersten Arbeitslosentag" dann bist du auch nicht in der ALG1 Zahlungszeit drin
 

Schlepptrosse

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
11 August 2018
Beiträge
36
Bewertungen
1
Ich kenne es sogar so, das der Arbeitgeber dir eher noch hinterher sagen kann das du wichtige Informationen verschwiegen welche wichtig für die Auswahl sind. Du darst lediglich nicht sagen das du wegen deiner OP diesen Job in der zukunft oder gar schon heute nicht machen kannst. Du muß Signalisieren das du diese Stelle willst! Es ist eher wichtig mit offenen Karten zu spielen da du ansonsten sowieso gekündigt wirst und das alt in der Probezeit, das einzigste was daran positiv ist, du fällst wohl ins Krankengeld berechnet vom Lohn nicht vom Arbeitslosengeld und du bist halt, sofern du im Krankengeld bist bei deinem "ersten Arbeitslosentag" dann bist du auch nicht in der ALG1 Zahlungszeit drin

Also mir geht es nicht darum, jetzt eine Arbeit vor der OP aufzunehmen -kann ich ja gar nicht da ich jetzt schon AU geschrieben bin bis zur OP, die in zwei Wochen stattfindet. Daher ist das Thema Krankengeld berechnet vom Lohn oder vom Arbeitslosengeld hingällig.
Ich weiß auch dass ich dem Arbeitgeber eine anstehende Arbeitsverhinderung nicht verschweigen dürfte, aber dem Arbeitsamt ist das, wie ich gehört habe, egal. Die werten solche Aussagen in Bewerbungsgesprächen gerne mal zum Nachteil des Arbeitslosen aus und verhängen dann auch Sperren wegen aktiver Verhinderung der Arbeitsaufnahme.
Und dazu wollte ich gerne hier Erfahrungswerte erfragen- stimmt das was ich gehört habe? Hat es schon mal jemand erlebt.
Wie ist es rein rechtlich? Besteht für mich Bewerbungspflicht während ich krankgeschrieben bin? Darf ich auf meine Verfügbarkeit Mitte/Ende März hinweisen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
was nur zu beachten ist, wenn du in der AU bist und auch im Krankengeld, deine ALG1 Zeit läuft weiter
Ich haue mal den hier rein zu Deiner Aussage:
§ 156 SGB 3 - Einzelnorm

Und während der AU gibt es auch keine Bewerbungsaktivitäten.
Erklär das mal näher, da ich mit einer Schulter-OP ja durchaus Bewerbungen schreiben kann.

Vor Gericht müsstest Du beispielsweise auch erscheinen, da bringt Dir die AU wegen Schulter auch nichts.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.161
Bewertungen
28.601
Ueber die Bewerbungspflicht kann man streiten. Dass du erst im März verfügbar bist, darfst du auf jeden Fall schreiben.

Mir wollte auch mal jemand erzählen, ich solle meine Behinderung (GdB 100 und Rollstuhl) in der Bewerbung verschweigen. Sowas ist einfach nur Schwachsinn. Es kommt immer darauf an, wie man so etwas mitteilt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ueber die Bewerbungspflicht kann man streiten.
Ist mir klar @Kerstin_K .

Mir geht es dabei nur darum, dass hier manche reflexartig und undifferenziert behaupten, dass man sich bei AU generell nicht bewerben müsste.

Diesem in Stein gemeißelten Unsinn möchte ich gerne vorbeugen.
Ich meine es gut, weil hier auch mal Fallen lauern, wenn einer das undifferenziert so rausposaunt.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.161
Bewertungen
28.601
Während man KG bezieht, muss man sich natürlich nicht bewerben. Und bei kaputter ßchulter koennte das auch schwierig werden.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten