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wann darf der AG den AN zum ärztlichen Dienst schicken?

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Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
falls hier falsch, bitte nach "Gesundheit" verschieben,danke!

moin,
mein langjähriger bester Freund hat riesige Prob's mit seinem (Noch)Arbeitgeber. Es wurden Abmahnungen -nichts rechtskonform- geschrieben und jetzt hat er mal eben die Kündigung mit einer Frist von 11 (!) Tagen Kündigungszeit, kein Kommentar, Fachanwalt für Arbeitsrecht ist involviert.
Heute hat er eine Ladung zum Amtsarzt in der Post, Termin morgen! Er ist seit Mittwoch vergangener Woche (Tag der Kündigung) krank/geschrieben, seine Nerven liegen blank, sein Tinnitus motzt laut und sein Magen revoltiert.
Er musste einen Vordruck beim Hausarzt ausfüllen lassen und soll diesen morgen mitbringen.Der Doc bestätigte mobbing ect., von daher sehe ich das als ok an, aber...
...darf der AG überhaupt nach 4 Tagen den ÄD einschalten? Dieser Mensch hat ein gewaltig übersteigertes Ego und kommt mit seinen Auftritten häufig durch (für mich nicht nachvollziehbar, aber in diesem Fall gilt: Frechheit siegt)
Es wäre wirklich an der Zeit, diesem AG mal ein Stop-schild vor die Nase zu halten (wird zwar das Gericht tun, aber wenn ich mein Schärflein dazusteuern kann ;), zumal er jetzt von Fördermitteln Wind bekommen hat und sich Billigkräfte aus dem H4-bezug greifen will (hat er erfolgreich mit einem ausländischen Praktikanten durchgezogen und wohl Blut geleckt)!
Eckdaten meines Kumpels: seit 1,5 J. beim AG, davon einmal für 2 Wochen an Bronchitis erkrankt und vom AG mit Kündigungsdrohung zur Schnellstgenesung motiviert - das war im Winter, er ist mobiler Hausmeister und hatte Streudienst!
Tip's?
lieben Gr.
E.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
falls hier falsch, bitte nach "Gesundheit" verschieben,danke!

moin,
mein langjähriger bester Freund hat riesige Prob's mit seinem (Noch)Arbeitgeber. Es wurden Abmahnungen -nichts rechtskonform- geschrieben und jetzt hat er mal eben die Kündigung mit einer Frist von 11 (!) Tagen Kündigungszeit, kein Kommentar, Fachanwalt für Arbeitsrecht ist involviert.
Heute hat er eine Ladung zum Amtsarzt in der Post, Termin morgen! Er ist seit Mittwoch vergangener Woche (Tag der Kündigung) krank/geschrieben, seine Nerven liegen blank, sein Tinnitus motzt laut und sein Magen revoltiert.
Er musste einen Vordruck beim Hausarzt ausfüllen lassen und soll diesen morgen mitbringen.Der Doc bestätigte mobbing ect., von daher sehe ich das als ok an, aber...
...darf der AG überhaupt nach 4 Tagen den ÄD einschalten? Dieser Mensch hat ein gewaltig übersteigertes Ego und kommt mit seinen Auftritten häufig durch (für mich nicht nachvollziehbar, aber in diesem Fall gilt: Frechheit siegt)
Es wäre wirklich an der Zeit, diesem AG mal ein Stop-schild vor die Nase zu halten (wird zwar das Gericht tun, aber wenn ich mein Schärflein dazusteuern kann ;), zumal er jetzt von Fördermitteln Wind bekommen hat und sich Billigkräfte aus dem H4-bezug greifen will (hat er erfolgreich mit einem ausländischen Praktikanten durchgezogen und wohl Blut geleckt)!
Eckdaten meines Kumpels: seit 1,5 J. beim AG, davon einmal für 2 Wochen an Bronchitis erkrankt und vom AG mit Kündigungsdrohung zur Schnellstgenesung motiviert - das war im Winter, er ist mobiler Hausmeister und hatte Streudienst!
Tip's?
lieben Gr.
E.
Das ist eine Frage für den Arbeitsrechtler. Kommt auch immer auf die Größe der Firma an. Er hat doch einen eingeschaltet. Warum fragt er den nicht? Der weiss das am besten.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
hmmm...

...weil zu kurzfristig!
hi Rotkäppchen,
die Ladung war heute in der Post (hammerhart, Cheffe ist wohl stande pede mit dem gelben Schein in der Hand an das Telefon und hat den Amtsarzt angerufen- sonst wäre es wohl nicht so schnell gegangen), der Termin ist morgen und der RA war heute nicht erreichbar.
Na ja, ich sehe es mal positiv, auch so etwas ist Munition beim Gerichtstermin !
l.Gr.
 

Helga Ulla

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Jan 2007
Beiträge
620
Gefällt mir
8
#4
wann darf AG den AN zumärztlichen Dienst schicken

Nach 4 Tagen ist es wohl als Schikane zubewerten.
Wäre wohl anders gelagert, wenn er eine Erkrankung hätte, die unter das Seuchengesetz fällt.
Hier probt ein Futzi unter dem Deckmantel des SBs sein Machtgehabe.

Elena wehrt Euch.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#5
logo...

...werden wir uns wehren!
hallo Helga,
nee, verseucht ist mein Kumpel nicht :))
Klar auch, dass hier Schikane am Start ist, aber ausnahmsweise mal nicht von einem/r SB, es ist der Noch-Cheffe! Aber bei seinem "ich-bin-Gott-Gehabe" wäre er hinter manchem Schreibtisch auch gut aufgehoben...
Danke für's Aufmuntern
l.Gr.
 

Oberdorfler

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Sep 2007
Beiträge
18
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0
#6
Hi,

soweit ich informiert bin, kann ein Arbeitgeber bei Krankmeldung bei der Krankenkasse eine Überprüfung beantragen. Das geht aber nur, wenn dieser Antrag kurzfristig (glaube drei Tage) nach Zugang des "gelben Scheins" eingeht. Geht z.B. nicht, wenn jemand dauerhaft erkrankt ist und der Arbeitgeber das dann erst nach ein paar Wochen veranlasst. War bei mir so.

VG, Oberdorfler
 
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