Wahlen in Bremen (1 Betrachter)

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wolliohne

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Die Sozialdemokraten werden, so empfindet es die cdu Unternehmerin Rita Mohr-Lüllmann, trotz ihrer schweren finanz- und sozialpolitischen Versäumnisse immer wieder gewählt. Vieles in Bremen, sagt sie, geschehe nur noch reflexhaft.
Zurückhaltung könnte irgendwann zum Erfolg führen

Karoline Linnert (l., neben Renate Künast), Spitzenkandidatin der Grünen, schließt eine Koalition mit der CDU aus
Politische Rivalen meinen es eigentlich gut mit ihr, wenn sie sagen, Rita Mohr-Lüllmann sei nett, eine Politikerin aber sei sie nicht. Dafür spricht, dass sie sich nicht vordrängelt und ihren persönlichen Einsatz herunterspielt. Mitten im Wahlkampf trifft sie Schulkinder der „Western Kids“, einer von ihr gegründeten und mit geleiteten Gruppe, die sich um Förderung von Kindern aus sozial schwachen Vororten im Westen der Stadt kümmert. In ihrer kurzen Ansprache beim Hilfsprojekt unterlässt sie es darauf hinzuweisen, dass in Bremen die Landtagswahl kurz bevorsteht und sie dabei als Spitzenkandidatin antritt.


Ob sich dieser zurückhaltende Wahlkampfstil für sie auszahlt, wird erst der 22. Mai zeigen. Rita Mohr-Lüllmann setzt ihre Hoffnungen auf die hohe Zahl Unentschlossener.



Umfragen sehen die CDU derzeit bei allenfalls 20 Prozent. Auch wenn Frau Mohr-Lüllmann bei Facebook mehr „Freunde“ hat als Jens Böhrnsen, setzt sie im Wahlkampf vor allem auf die persönliche Ansprache in persönlichen Gesprächen und geschlossenen Kreisen. Der Debatte der Spitzenkandidaten beim DGB mit Fernsehkameras blieb sie als einzige fern und entsandte einen jungen Vertreter. Dagegen trat die Mutter von zwei erwachsenen Kindern, die als Katholikin in Bremen und als Frau in einer von Männern geprägten Stadtpartei weiß, was es heißt, in einer Minderheitssituation zu leben, bei einer Podiumsdebatte schwul-lesbischer Verbände auf. Sie versuchte für die Partei zu werben, indem sie darauf verwies, dass es zwar schwer sei, in einer konservativen Partei manches zu ändern, sich die CDU aber öffne und sie das mit Stolz erfülle.


Bremer Wahlkampf: Netter ist es nirgends - Wahl in Bremen - Politik - FAZ.NET

Umfrage:
Prognosen & Ergebnisse - Politik - FAZ.NET
 

Sprotte

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37% für die SPD? :icon_eek:

Die Leute lernen nix dazu.
Hätte mich auch gewundert :cool:

SPD und CDU teilen sich das "regieren" der Rest klüngelt mal mit der einen,mal mit der anderen Seite......ich bin mal gespannt,wieviele Leutchen es auf die Strasse treibt wenn am Mittwoch Trittin,Donnerstag Gabriel und am Freitag Merkel und Gysi in der Seestadt sprechen :icon_kinn:
 

farger4711

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Da ich ja sozusagen am Nabel des Geschehens bin, kann ich nur sagen, dass gerade bei den jungen Menschen (Mein Sohn darf das erste Mal wählen) eine unheimliche Wut vorherrscht über die Zustände in unserem Land.
Ich kann den "Kids" das nicht mal verübeln. Die Machtlosigkeit ist das Schlimmste.In diesem Alter will man die Welt noch ganz anders verändern. Zur Not auch mit drastischen Methoden.

Ich werde wählen gehen, keine Frage. Aber es ist ein Eiertanz.
 

wolliohne

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Mofas vor den Wahllokalen

Text: christian-helten - Foto: dapd
Am Sonntag sind Wahlen in Bremen. Zum ersten Mal in der Geschichte dürfen Jugendliche ab 16 Jahren ihre Stimmen abgeben. Dabei wollen viele das gar nicht.
Auf einem Wahlplakat der Bremer Grünen ist ein Bieber zu sehen, der auf einer Wiese sitzt und genüsslich auf einem Büschel Gras herumkaut. Darüber steht folgender Satz: „Wir waren schon Biber-Fans, bevor es Justin gab.“

Mofas vor den Wahllokalen - jetzt.de - Macht - jetzt.de
 

Mario Nette

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20.05.2011
Durchsuchung bei Piratenpartei
Hacker planten Angriff auf AKW-Betreiber

Von Ole Reißmann

Ein französischer Energieversorger war offenbar im Visier von Hackern. Auch in Deutschland rückten Ermittler aus, die Server der Piratenpartei wurden abgeschaltet. Sie sollen zur Planung der Tat benutzt worden sein - offenbar ohne das Wissen der Partei, die kurz vor der Bremen-Wahl ihre Arbeit behindert sieht.
Durchsuchung bei Piratenpartei: Hacker planten Angriff auf AKW-Betreiber - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt

Mario Nette
 

farger4711

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Farger 4711- Kaleika,

villeicht mal mit Kaleika i.V. setzen um die Jugend zu schützen und über die spd Machenschaften zu informieren
Danke Dir für Deine Aufmerksamkeit.
Im ersten Moment hört sich meine Aussage sicher verheerend an.
Es hat aber nichts mit "Mord und Totschlag" zu tun. Eigentlich ist es subtiler. (Was sogar noch verheerender ist) Die jungen Menschen werden geködert zum Plakate aufhängen (NPD gibt Geld dafür). Und natürlich identifiziert man sich spätestens dann mit dieser Partei. (Wenn das nicht schon vorher der Fall war).

Leider trägt das soziale Umfeld nicht dazu bei, dass die "Kids" für sich eine große Wahl sehen bei den Parteien.
Gerade die jungen Leute kann man ja noch sehr beeinflussen bei der Parteiwahl.

Selbst die in "normalen" Verhältnissen aufwachsenden jungen Menschen werden durch Schule, Freundeskreis, eben durch das alltägliche Leben, mit Dingen wie H4, Ausländerfeindlichkeit/hass und einer endlosen Liste an Dingen, die in diesem Staat schieflaufen, konfrontiert.

Damit werden sie zur leichten Beute für diverse Parteien.

Ich für meinen Teil habe die Möglichkeit mit meinen Kindern darüber zu reden. Aber viele junge Leute haben kein normales Elternhaus. Das ist leider eine Tatsache, die mir mein Großer auch bestätigt hat.

Jeder hat seine Sicht, was Familienleben bedeutet.
 

wolliohne

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Bürgerschaftswahl

Weiter so in Bremen,nix gelernt.


Vor der Bürgerschaftswahl im kleinsten Bundesland an diesem Sonntag deutet nichts auf einen Machtwechsel hin. Der SPD werden bis zu 37 Prozent vorhergesagt; den Grünen 24 Prozent. Allerdings sind viele der Wahlberechtigten noch unentschlossen.

Von Robert von Lucius
Kompliziertes Wahlrecht in Bremen: Jeder Wähler hat fünf Stimmen
21. Mai 2011
In Bremen wird an diesem Sonntag eine neue Bürgerschaft (Landtag) gewählt. Alle Umfragen deuten darauf hin, dass die rot-grüne Koalition unter Bürgermeister und Senatspräsident Jens Böhrnsen (SPD) nach dem Zusammentritt der neuen Bürgerschaft am 8. Juni mit deutlicher Mehrheit weiterregieren kann.


Der SPD werden, ähnlich wie bei der vergangenen Bürgerschaftswahl, 36 bis 37 Prozent vorhergesagt; den Grünen, die auch hier vom Bundestrend profitieren, 24 Prozent. Damit könnten die Grünen erstmals im Stadtstaat zweitgrößte Partei werden. Der CDU werden 19 bis 20 Prozent vorhergesagt; das wären hohe Verluste gegenüber 2007 (25,6 Prozent). Die FDP könnte nach den Umfragen den Wiedereinzug in den Landtag mit drei bis vier Prozent knapp verpassen, die Linkspartei könnte in der Bürgerschaft mit sechs bis sieben Prozent wieder vertreten sein.


Bürgerschaftswahl: Weiter so in Bremen - Wahl in Bremen - Politik - FAZ.NET
 

Sprotte

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Bundesland Bremen : seit 65 Jahre SPD regiert.........

Heute wählen zum ersten Mal die 16jährigen.....mal sehn was passiert :icon_kinn:

Wer die Wahl in Bremerhaven verfolgen will,kann das hier tun :icon_mrgreen:
 
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Keine Überraschungen in Bremen, laut ARD Prognose: SPD 38 CDU 20 Grüne 22 Linke 6 FDP 3%.
 

Feind=Bild

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Keine Überraschungen in Bremen, laut ARD Prognose: SPD 38 CDU 20 Grüne 22 Linke 6 FDP 3%.
...und die Wutbürger (bzw. Bürger in Wut) sind in Bremerhaven über die 5%-Hürde gekommen, daher wird vermutlich einer von Ihnen im Bremer Senat sitzen.

Wäre immerhin mehr als die gelbe Gefahr! :icon_mrgreen:
 

Mario Nette

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...und die Wutbürger (bzw. Bürger in Wut) sind in Bremerhaven über die 5%-Hürde gekommen, daher wird vermutlich einer von Ihnen im Bremer Senat sitzen.

Wäre immerhin mehr als die gelbe Gefahr! :icon_mrgreen:
Naja - Pest oder Cholera, gelle?

Mario Nette
 
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ExitUser0090

Gast
Ein wenig Hoffnung macht die in der ARD gezeigte Wählerstruktur der CDU:

16-24J 13%
25-34J 16%
35-44J 17%
45-59J 15%
60+ 28%

Allerdings habe ich vor 20 Jahren schon gehofft, dass sich in 20 Jahren das Problem CDU von alleine löst. Die Deppen, die die wählen, wachsen offensichtlich nach.
 

Kaleika

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In Bremen bleibt doch alles fast wie gehabt.
Ich freue mich nur darüber, dass die neoliberalste Partei nicht mehr mitspielen darf!
Dass die Spezialdemokraten so viele Prozente bekommen haben, das ist wirklich unglaublich, liegt aber in der Bremer Tradition.
Die Youngsters, die nun mitwählen dürfen, sollen ganze zwei Prozent der Wahlberechtigten ausmachen. Vom Hörensagen weiß ich, dass im Alter von 16, 17 wohl gerne Grün gewählt wird.
Manche sollen auch die Piratenpartei mögen und in meinem Umfeld kenne ich auch junge Menschen, die die Partei DIE LINKE wählen.
 

XtraHartz

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Mich wundert in diesem Land nichts mehr. hatte gestern mit einer Foristin in einem anderen Forum das Thema. Sie zog bereits zu Kohls Zeiten aus Deutschland aus, weil sie befürchtete, das alles noch viel unangenehmer werden wird.

Jetzt, viele Jahre später ist sie froh, aus diesem Land raus zu sein und genießt in Spanien ihr Leben. Sie hat Arbeit, Einkommen und freut sich über die aktiven Protestler, die, wie in Griechenland, quer durch alle Gesellschaftsschichten demonstrieren. Weil es jeden Bürger betrifft. Anders als hier wird dort verstanden, worum es geht.

So sehen das in diesem Land leider zu wenige. Ich denke, viele sagen sich, lieber Sicherheit, Gesetze und Jubelmeldungen, dann gehts mir besser. Sich selber belügen macht nicht weise.

Vielleicht passiert hier noch mehr. Das Wahlvolk, soweit denn gewählt wird, pendelt zwischen den etablierten Parteien hin und her. Die Linke spielt wegen ihres Kurses und ihrer Vergangenheit weniger eine Rolle in der Politik bzw. beim Wähler.

Mich fürchtet eher eine neue Welle von Verordnungen, Gesetzen und Drangsalierungsmassnahmen gegen das Volk. Dies betrifft nur die unteren Schichten, welche dieser Staat als Balast sieht und bekämpft.:icon_kinn:
 

wolliohne

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Ein paar Meinungen aus Tagesschau.de

[FONT=&quot]
[/FONT]
[FONT=&quot]Die einzige Genugtuung aus diesem Ergebnis ist dem Umstand geschuldet, daß die Marktextremisten von der FastDreiProzent-Sekte den Hut nehmen mußten. Und, mit Verlaub Herr Lindner, die FDP hat keinen langen Weg vor sich. Äußerst selten, daß sich bei solch unterschiedlichen Betrachtungen so viel Zufriedenheit Bahn bricht. Ein Genuß![/FONT]

· [FONT=&quot]CDU/FDP die realität holt euch langsam ein.[/FONT]
· [FONT=&quot]So, 22.05.2011 - 23:29 — schaunwamal [/FONT]
· [FONT=&quot]Es gibt keine 100% gerechtigkeit aber ein kleineres übel und die hoffnung ,dass nach CDU/FDP, die nicht mehr weiss wie es im volk ausschaut es den menschen besser geht.Früher oder später erntet jeder was er sät.Und frau merkel wird von der eigenen partei entsorgt,wenns mit der wahl nicht klappt.Die CDU ist ja für leistung und wenn keine leistung mehr dann haben angie fertig.
Seien wir ehrlich die geschönten arbeitlosenzahlen sind doch nur durch massenhafte enstehehung von präkeren jobs,lohndumping und aufstocken beim jobcenter entstanden.Von den 50 milliarden€ für die arbeitlosen gehen 24 Milliarden für die verwaltung drauf und für schulungsmaßnahmen von denen 95% wirkungslos sind und nur beschäftigungstherapie für die joblosen und fette einkünfte für die initiatoren bringt.10 milliarden zahlt der staat für aufstocker.Gleicher lohn für gleiche arbeit oder die demokratie stirbt.Wir brauchen keine bewachten jobcenter sondern ein bedingungsloses grundeinkommen.Ohne druck leistet man mehr[/FONT]

"das scheint ja mit der roten Regierung zu funktionieren..."
Genau, da funktioniert es. Jedes dritte Kind lebt in Bremen in Armut, die Pro-Kopfverschuldung ist im Vergleich der Bundesländer die höchste.
Irgendwie versteh ich die Bremer nicht. Wie kann man eine Partei immer wiederwählen, wenn sie offentsichtlich verantwortlich für diese Misere ist?

[FONT=&quot]Das Beste...[/FONT]
[FONT=&quot]So, 22.05.2011 - 22:16 — machtnix [/FONT]
[FONT=&quot]...an diesem Wahlergebnis ist das der FDP. Die Gurkentruppe bekommt abermals was sie verdient: FDP = Fünf-Drei-Platt[/FONT]
[FONT=&quot]Wahlergebnis FDP[/FONT]
[FONT=&quot]So, 22.05.2011 - 22:16 — D590227 [/FONT]
[FONT=&quot]Die FDP hat endlich einmal ihrem Namen Ehre gemacht:[/FONT]
[FONT=&quot]Fast Drei Prozent[/FONT]
[FONT=&quot]Herzlichen Glückwunsch!!!!![/FONT]

[FONT=&quot]Wenn gerade mal 50 % wählen gehen,[/FONT]
[FONT=&quot]So, 22.05.2011 - 21:33 — Schwabenstreich [/FONT]
[FONT=&quot]ist die Demokratie in dieser Form (keine Volksabstimmungen, kein Regress für falsche Wahlversprechen etc.) noch die richtige Regierungsform.

[/FONT]ich sage:
Politikverdruss scheint weiter voranzuschreiten,denn nur Atom- und Eurokrise ohne das eigentliche Kernthema der Menschen wie Soziale Gerechtigkeit,sichere Arbeitsplätze und Mindestlöhne liessen jeden 2ten Wähler zu Hause bleiben.
 

spin

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Mich fürchtet eher eine neue Welle von Verordnungen, Gesetzen und Drangsalierungsmassnahmen gegen das Volk. Dies betrifft nur die unteren Schichten, welche dieser Staat als Balast sieht und bekämpft.:icon_kinn:
Zu kurz gedacht, denn die unteren Schichten werden gezielt ausgeweidet.
Autsch, da hat sich ein Druckfehler eingeschlichen!
 
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