Wahl oder Nicht-Wahl - das ist hier die Frage

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Ela

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Achtungserfolg der Piraten mit 2%

hallo, bei einem Onlinespiel konnte ich die Piraten als Forschungszweig wählen, wenn das net Meinungsmanipulation ist, dann weiss ich net so recht
 

galigula

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Ich glaube,dass das für uns niederschmettende Wahlergebnis auch was positives bewirkt.
In der SPD Basis knallt es jetzt,es wird mit der Agenda abgerechnet,Steini,Münti usw. müssen abtreten.Dieses Resultat war zu viel,ich glaube,jetzt kommt der überfällige Knall.
Dann haben wir wenigstens eine kritische Opposition.
 
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Du bist witzig! Und hast dich schwer in deinen Irrtum verrannt! :icon_rolleyes:

Schau dir mal das Video auf der Mitte dieser Seite an:
Bundestagswahl 2009: Klares Votum für Schwarz-Gelb | tagesschau.de

Hier als kleiner Service sogar noch ein Screenshot von der Sitzverteilung. Links mit und rechts ohne Überhangmandate:
https://img169.imageshack.us/img169/4051/21768642.jpg

Du scheinst es nicht verstehen zu wollen, was solls.

Der wdr-Link hätte zur Aufklärung mehr gebracht.
 

Daedalos

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Du scheinst es nicht verstehen zu wollen, was solls.

Der wdr-Link hätte zur Aufklärung mehr gebracht.
Hätte er nicht! Weil du nämlich die Auswirkungen der 5% Hürde nicht kapierst. Da geht es noch gar nicht um die Überhangmandate! In dem von mir verlinktem Screenshot ist übrigens die Zahl rechts im Diagramm falsch, deshalb hab ich den Link entfernt.

Wenn du dich mal überwindest und dir auf den Seiten von ARD oder ZDF die Sitzverteilung anschaust, müsste dir auffallen, dass Schwarz-Grün auch ohne Überhangmandate schon die Mehrheit hat, trotz der zusammen nur 48,5% der Stimmen. Wie erklärst du mir denn das, Herr Besserwisser! :cool:
 

sun2007

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Ich glaube,dass das für uns niederschmettende Wahlergebnis auch was positives bewirkt.
In der SPD Basis knallt es jetzt,es wird mit der Agenda abgerechnet,Steini,Münti usw. müssen abtreten.Dieses Resultat war zu viel,ich glaube,jetzt kommt der überfällige Knall.
Dann haben wir wenigstens eine kritische Opposition.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

wobei die SPD nie mehr glaubwürdig wird.

Die hat jetzt echt fertig.
 
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Hätte er nicht! Weil du nämlich die Auswirkungen der 5% Hürde nicht kapierst. Da geht es noch gar nicht um die Überhangmandate! In dem von mir verlinktem Screenshot ist übrigens die Zahl rechts im Diagramm falsch, deshalb hab ich den Link entfernt.


Du kapierst rein garnichts, echt. :icon_neutral:

Bei den Hochrechnungen sind die Erst- und Zweitstimmen schon ausgezählt und die möglichen Überhangmandate mit drin. Diese 5% Hürde hat überhaupt keinen Einfluss bei der Berechnung.
 

Daedalos

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Du kapierst rein garnichts, echt. :icon_neutral:

Bei den Hochrechnungen sind die Erst- und Zweitstimmen schon ausgezählt und die möglichen Überhangmandate mit drin. Diese 5% Hürde hat überhaupt keinen Einfluss bei der Berechnung.

Das wird durch Wiederholung auch nicht richtiger!
Wenn du dich mal überwindest und dir auf den Seiten von ARD oder ZDF die Sitzverteilung anschaust, müsste dir auffallen, dass Schwarz-Grün auch ohne Überhangmandate schon die Mehrheit hat, trotz der zusammen nur 48,5% der Stimmen. Wie erklärst du mir denn das, Herr Besserwisser! :cool:
 
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Das wird durch Wiederholung auch nicht richtiger!
Wenn du dich mal überwindest und dir auf den Seiten von ARD oder ZDF die Sitzverteilung anschaust, müsste dir auffallen, dass Schwarz-Grün auch ohne Überhangmandate schon die Mehrheit hat, trotz der zusammen nur 48,5% der Stimmen. Wie erklärst du mir denn das, Herr Besserwisser! :cool:

Kauf Dir morgen wieder die B-Zeitung und jammere dort.


müsste dir auffallen, dass Schwarz-Grün auch ohne Überhangmandate schon die Mehrheit hat, trotz der zusammen nur 48,5% der Stimmen

oh je, Maestro Ahnungslos.
 

Daedalos

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Kauf Dir morgen wieder die B-Zeitung und jammere dort.
...
oh je, Maestro Ahnungslos.
Auch wenn du jetzt auch noch polemisch wirst, letzter Versuch einer sachlichen Erklärung.



Rechts die Verteilung ohne Überhangmandate (siehe Überschrift). 215+92=307 Stimmen von insgesamt 598 für Union und FDP. Das ist eine absolute Mehrheit ohne Überhangmandate trotz nur 48,5% der gültigen Stimmen! Der Grund hierfür ist die 5% Hürde, weil die Sitze der 6 % Sonstigen Parteien unter den Restlichen aufgeteilt werden! Damit reichen >47% der gültigen Stimmen! Links mit Überhangmandaten wird die Mehrheit nur noch deutlicher!

q.e.d.
 
E

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Auch wenn du jetzt auch noch polemisch wirst, letzter Versuch einer sachlichen Erklärung.



Rechts die Verteilung ohne Überhangmandate (siehe Überschrift). 215+92=307 Stimmen von insgesamt 598 für Union und FDP. Das ist eine absolute Mehrheit ohne Überhangmandate trotz nur 48,5% der gültigen Stimmen! Der Grund hierfür ist die 5% Hürde, weil die Sitze der 6 % Sonstigen Parteien unter den Restlichen aufgeteilt werden! Damit reichen >47% der gültigen Stimmen! Links mit Überhangmandaten wird die Mehrheit nur noch deutlicher!

q.e.d.

Bin zwar noch immer nicht ganz überzeugt, aber es leuchtet ein. sorry
 
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@Sancho:

Nichts anderes versuchte Daedalos die ganze Zeit zu vermitteln. :icon_smile:

Schade, dass Dein "sorry" so klein ausfiel.
 

Archibald

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So, nun möchte ich Bezug nehmend auf mein Posting
https://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/45317-wahl-wahl-frage.html#post482040
und nach "wiederholter Aufforderung" selbige Vorgehensweiße auch für in ihrem Denken etwas "eingesperrte" konkretisieren.

Schritt für Schritt, um aus den Bestandteilen "Mehrheit", "Alle Macht geht vom Volke aus" und diesem Tenor folgend eine "Ungeheuerlichkeit" zu formen.

Zuerst zur Freiheitlich Demokratischen Grundordnung (FDGO), die bei deren Missachtung - auch in Teilen - all zu überhebliche Parteien in ihre Schranken weisen kann. (dazu weiter unten mehr).

Das BVerfG präzisierte die FDGO 1952 wie folgt. (Dabei finden sich noch mehr sehr interessante Aussagen!)
https://sorminiserv.unibe.ch:8080/tools/ainfo.exe?Command=ShowPrintVersion&Name=bv002001
(Nein ich will keine Partei verbieten lassen!)
BVerfG_1952 meinte:
2. Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21 II GG ist eine Ordnung, die unter Ausschluß jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt. Zu den grundlegenden Prinzipien dieser Ordnung sind mindestens zu rechnen: die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition.

Wer also die FDGO zur Farce macht und Wähler zu Wahlvieh degradiert indem vor der Wahl so "Versprochen" wird (wegen diesen Versprechen wird eine Partei gewählt), nach der Wahl dann aber diese Gründe, für die diese Partei gewählt wurde, plötzlich nicht mehr umsetzen "können" will, der Missbraucht und betrügt den Wähler gezielt, führt also Teile der FDGO ad absurdum.

Durch diesen gezielten Missbrauch wird jene "Wahlmüdigkeit" und Resignation erzeugt, die immer weniger Wähler an die Urnen gehen lässt und zudem immer mehr Wähler ihre Stummen aus Protest ungültig machen lässt.
U.a. die Selbstbestimmung des Volkes wird also durch diesen Teil des angeprangerten Verhaltens einiger Parteien ad absurdum geführt, was bereits hier eine Marginalisierung der FDGO darstellt, weiter natürlich auch eine Entwürdigung der Bürger insgesamt.

Doch wo kein Kläger, da kein Richter.

Soweit zum besseren Verständnis, nun werde ich Konkreter.

Es geht also um Mehrheiten. Dies kann auch durchaus eine Mehrheit sein, die sich von keiner der Parteien mehr vertreten, sondern vielmehr von deren Vorgehen insgesamt missbraucht fühlt.
Doch wie kann diese Mehrheit ihren Willen und ausdrücken :icon_kratz:

Nun, inzwischen ist der Nichtwähler beinahe schon eine eigene Mehrheit, addiert man noch jene hinzu die mangels Alternative nur noch das geringere Übel wählen, dann kommen wir auf Zahlen die eine Mehrheit der Wahlberechtigten insgesamt darstellen kann.

Das nutzt aber bis hier noch immer nichts Gelle? Recht habt ihr.
Nach den bisherigen Überlegungen oben setzen meine Ausführungen an die ich in dem "missverstandenen" bzw. missdeuteten Posting machte, und noch etwas mehr, um den "Nebel" zu lichten.

Überzeugt man nun (...) sowohl die resignierten Nichtwähler und die "geringeres Übel" Wähler davon, dass sie nach diesem Konzept eine Chance haben den parteilichen Missbrauch der Wahlen und Wähler zu stoppen und diesen Willen auch bei den Wahlen zu präzisieren indem diese Mehrheit (Min. 50,x Prozent aller Wahlberechtigten) ihre Wahlzettel nimmt und dadurch ungültig macht, dass sie darauf vermerkt, dass sie damit Ihr Recht aus GG Artikel Art. 20 Abs. 4 umsetzen und Widerstand gegen die pseudodemokratisch vorgehenden, und Wähler missbrauchenden Parteien zu konkretisieren - und wahr zu nehmen dann sind "Ungültig" Wähler die mächtigste/größte Mehrheit.
Eine echte Mehrheit nach FDGO also, die ein Grundrecht wahrnimmt um diese per Lügerei ergaunerte Parteiendiktatur aufzubrechen und in aller Konsequenz zu redemokratisieren, weil andere Abhilfe in diesem Fall wirklich nicht möglich ist.

Der Zähler dabei sind die "ungültigen" Stimmen. Damit muss man nach einer solchen Wahl - zuvor wohl überlegt ausgestaltet - das BVerfG anrufen, das dann seinerseits die Parteien dahingehend in ihre Schranken weisen kann, bevor die Wahlen samt Wahlkampf, nur diesmal mit klaren und verlässlichen Aussagen der Parteien wiederholt werden kann. Soweit in aller Kürze dazu. "Ungültigwähler" sind also nicht in jedem Fall die Dummen, man muss das nur eben kanalisieren, organisieren, konzentrieren und formulieren. Schon bewegt sich unter Umständen wieder wirklich etwas im Staate Deutscheland.

Schlußwort.

Mir ist klar dass hierbei/hierzu noch einiges ausgestaltet werden muss, bzw. aus zeitlichen Gründen hier unvollständig erläutert ist, aber auch das haben ich und meine "Mitdenker" bereits mitbedacht. Das hier im Forum, in ein zwei Postings zu konkretisieren ist nicht möglich. Wir arbeiten an diesem Konzept bereits seit Monaten, dafür ist eine eigener Verein, mit eigenem Forum und weiteren Organisationsformen geplant - so es denn realisiert werden muss.
Ziel ist es den ansonsten eigentlich nicht "fassbaren" Parteien ihr Schlupfloch zu nehmen, mit dem sie diese Demokratie seit Jahren immer mehr zur Farce machen und sie der Lächerlichkeit ausliefern, weil sie ihre "Mehrheiten" vielfach durch Lug, Trug und Taschenspielertricks generieren. Gerade "ungütig Wählen - aber Wählen" ist hierbei - richtig organisiert - das einzige Mittel um sich in den Grenzen und mit Mitteln des Rechtstaates gegen etwas zu wehren, das ansonsten in den Augen einiger, nur mit Gewalt oder Resignation wieder in die richtigen Bahnen gebracht werden kann.

Nun bin ich auf Reaktionen gespannt. :cool:

LG, Archibald
 

Archibald

Super-Moderation
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Oha, @canigou

Jetzt nicht mal mehr Stammtischweisheiten?

Schade, etwas mehr Heise Luft hätte ich schon erwartet, wenigstens Proforma ein paar "Nebelgranaten". :icon_neutral:

LG, Archibald
 
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Warte weiter und erheiter. :cool:

Du bist doch derjenige, der von Allgemeinbildung redete und anderen Vorwürfe macht, oder dies schon vergessen?
 
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Nach Einschätzung der Wahlinitiative „Grundeinkommen-waehlen“ – einer Initiative von Hartz4-Plattform und Bürgerinitiative Grundeinkommen Wiesbaden – kann nur ein unübersehbares Signal an die Berliner Politik zu dem überfälligen, grundlegenden Wandel der politischen Kultur führen. „Wir haben mittlerweile keine „Volks“-Vertreter mehr im Bundestag sondern ausnahmslos „Parteien“-Vertreter,“ stellt Brigitte Vallenthin, Sprecherin von Initiative Grundeinkommen und Hartz4-Plattform fest. „Die Folge: Immer mehr Wahlberechtigte weigern sich ganz bewusst, dieses bürgerferne Treiben auch noch mit einem Wahlkreuz abzusegnen. Die Zeit ist reif, dass die schweigende Mehrheit und größte Volkspartei, die Nichtwähler, jetzt auch mit den Füßen abstimmen.“

In ihrem 2. Aufruf zur Bundestagswahl appelliert www.grundeinkommen-waehlen.de deshalb an alle Nichtwähler, die den politischen Wechsel zum Grundeinkommen wollen, am 27. September einen neuen Weg zu gehen und mit einem „Ungültig“-Stimmzettel ihren Wählerwillen fürs Grundeinkommen zu dokumentieren
Grundeinkommen-Wiesbaden: 2. Aufruf „Grundeinkommen-waehlen“: statt „nicht“, diesmal „ungültig“ wählen !

Die Wahlsieger sind die Nicht-Wähler Hartz IV 4, ALG II, Arbeitslosengeld 2 Hilfe und Ratgeber

:icon_neutral:

Die scheren sich um die Nichtwähler, auch nicht um die sinnlosen ungültigen Stimmen.
 

Erolena

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Ich glaube,dass das für uns niederschmettende Wahlergebnis auch was positives bewirkt.
In der SPD Basis knallt es jetzt,es wird mit der Agenda abgerechnet,Steini,Münti usw. müssen abtreten.Dieses Resultat war zu viel,ich glaube,jetzt kommt der überfällige Knall.
Dann haben wir wenigstens eine kritische Opposition.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube;
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind. (Faust I)

Ich glaube, dass wäre ein wirkliches Wunder.
Wenn es "in der Basis knallt" und ob sich oben etwas ändert, dazwischen liegen Welten... Ist es realistisch, so etwas zu hoffen? Selbst wenn diese Personen ausgetauscht würden, gibt es eine mehrheitsfähige pollitische Alternative innerhalb der SPD? Die Sozialdemokraten in der SPD könnens wohl nicht alleine sein.
 
E

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Gast
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube;
Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind. (Faust I)

Ich glaube, dass wäre ein wirkliches Wunder.
Wenn es "in der Basis knallt" und ob sich oben etwas ändert, dazwischen liegen Welten... Ist es realistisch, so etwas zu hoffen? Selbst wenn diese Personen ausgetauscht würden, gibt es eine mehrheitsfähige pollitische Alternative innerhalb der SPD? Die Sozialdemokraten in der SPD könnens wohl nicht alleine sein.

theoretisch müssten sie es, denn nächstes Jahr sind Wahlen in NRW, was eine Menge Sitze im Bundesrat bedeutet.

Selbst wenn die mit ein paar Prozentpunkten mehr dort abschneiden, können die ohne andere Parteien nichts machen.

Ansonsten wird es heissen

"schaut nach Thüringen, so wird Eure Zukunft aussehen, nur noch Nummer 3, nach den Linken. :icon_mrgreen:"


Bis die sich aber wieder erholen, werden wahrscheinlich Jahrzehnte vergehen.
 

Erolena

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Die entscheidende Frage ist aber die der Organisation (sagte mal ein heute verpönter Politiker, hieß wohl Lenin.).
Und da haben doch die wenigsten Basisfuzzis eine Chance. Auf den Ressourcen sitzen die Mandatare und auf etwas weniger Geld die Vorstände (soweit nicht sowieso identsich). Aber die Alternativen... Was haben diese außer ihrer Wut.
 
E

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Die entscheidende Frage ist aber die der Organisation (sagte mal ein heute verpönter Politiker, hieß wohl Lenin.).
Und da haben doch die wenigsten Basisfuzzis eine Chance. Auf den Ressourcen sitzen die Mandatare und auf etwas weniger Geld die Vorstände (soweit nicht sowieso identsich). Aber die Alternativen... Was haben diese außer ihrer Wut.

Mit Lenin oder Marx kenne ich mich nicht aus.

Was aber so eine ehemalige "Volkspartei" wie die SPD angeht, vermute ich mal, das es nur zwei Wege geben kann.

Entweder sie machen so weiter wie bisher und verlieren nicht nur weiter bei Wahlen, sondern auch Mitglieder

oder sie bauen sich total um, was heißt, das die Linken in der Partei wieder die Oberhand bekommen müssten. Dann hätten sie zwar noch Konkurrenz von den Linken um das "sozialere Profil", aber das kann uns und dem Rest der Bevölkerung nur nutzen.

Es liegt jetzt nur an der Basis, wie sie weitermachen wollen und die muss sich dann auch durchsetzen.

Was einem da nur noch Sorgen machen könnte, ist die Ankündigung von Müntefering, das er "aktiv beim Umbau der Partei mitwirken will".

Er sollte in Rente geschickt werden. Hoffnungsträger in der Partei wären vielleicht neben Schreiner und Dressler noch Drohsel, vielleicht sogar noch Beck und Gabriel oder die Chefin aus NRW (wobei ich sie nicht gut einschätzen kann), aber nicht Münte, Steinmeier und Steinbrück.
 

Archibald

Super-Moderation
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Die scheren sich um die Nichtwähler, auch nicht um die sinnlosen ungültigen Stimmen.

Richtig. Da krankt das Ganze noch. Allerdings, wenn du an politischer Arbeit teilnimmst wirst du durchaus bemerken wie sich bei politisch Verantwortlichen bzw. Aktiven ein nicht unerhebliches Unbehagen breit macht, ob der Masse an Nicht- und Ungültigwähler.

Dass diese Klientel weniger wird, dahingehend muss man keine Befürchtungen haben, siehe FDP, die schon jetzt nur noch wenig von ihren Vorwahlslogans (Versprechen: Wenn ihr uns wählt dann...) wissen will.

Zur Aktivität, dieses Potenzial zur Wiederherstellung einer Demokratie die diesen Namen nicht nur als Alibi nutzt, schrieb ich bereits weiter oben. "Man" schläft also auch dahingehend nicht mehr. Noch haben wir Möglichkeiten, nutzen wir sie...

LG, Archibald
 
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