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Wäre eine berufliche Reha besser für mich als die Jobcenter-Maßnahme?

Manno

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#1
Hallo und guten Abend,

ich beziehe derzeit ALG 2. Das Jobcenter will nun, dass ich in zwei Wochen eine Maßnahme anfange, die ich persönlich für recht sinnlos halte. U.a. geht es darum, 13 Stunden/Woche in einer Metallwerkstatt zu arbeiten. Ich bin Studienabbrecherin, habe Sozial- und Politikwissenschaften studiert. Und ich habe jahrelang im Büro gejobbt. Die jetzige Maßnahme geht 30 Stunden/Woche + Pause.

Ich bin chronisch krank. Ich war natürlich schon bei mehreren Ärzten und mir wurde schon vor Jahren empfohlen, eine berufliche Reha zu absolvieren.

Was meint ihr: Wäre die berufliche Reha eher etwas für mich?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo!
Wenn du denn über die berufliche Reha einen guten Abschluss erlangen kannst, sollte das deine Chancen auf einen Job - natürlich immer abhängig vom Lebenalter und anderen Vermittlungshemmnissen - erhöhen.

Du solltest dir gut zurechtlegen, was du genau lernen möchtest und warum du nur so Arbeit finden kannst. Ein Reha mit vollständiger Ausbildung ist teuer und wird nicht so einfach bewilligt.

Darauf zu hoffen, über eine JC-Maßnahme etwas zu erreichen, wäre wohl ein wenig naiv.
 

Manno

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#3
Hallo,

danke für Deine Antwort. Das wurde mir auch schon gesagt, dass so eine Umschulung teuer ist (im Rahmen einer beruflichen Reha).

Nun ist es so, dass ich psychisch krank bin. Nun gibt es noch andere Maßnahmen im Bereich der beruflichen Reha für psychisch Kranke. Man muss nicht gleich eine Umschulung absolvieren.

Ich frage mich nur, wie ich an so eine berufliche Reha-Maßnahme dran komme. Also, erst einmal kommt keine Umschulung für mich in Frage. Es gibt noch so berufsvorbereitende Reha-Maßnahmen, zum Beispiel.

Mein Kostenträger für so eine Reha wäre die Arbeitsagentur. Also, ich habe schon mal versucht, so einen Antrag zu stellen. Die Dame von der Arbeitsagentur hat dann leider gar nicht verstanden, was ich wirklich will. Und so kam die Maßnahme damals leider nicht zustande :doh:. Total doof.

Jetzt möchte ich es noch einmal versuchen. Mein Eindruck ist, dass man viel leichter eine berufliche Reha genehmigt bekommt, wenn ein Arzt/Psychotherapeut/Sozialarbeiter sich an die Arbeitsagentur wendet.

Ich habe sogar schon überlegt, ob ich mich deshalb in eine Tagesklinik einweisen lasse, damit ich in den Genuss der Leistungen von Arzt/Psychotherapeut/Sozialarbeiter komme.

Was meint ihr? Hat ihr auch den Eindruck, dass man viel leichter so eine Maßnahme genehmigt bekommt, wenn man die nicht selbst beantragt, sondern sie beantragen lässt?
 
E

ExitUser

Gast
#4
Nun ist es so, dass ich psychisch krank bin. Nun gibt es noch andere Maßnahmen im Bereich der beruflichen Reha für psychisch Kranke. Man muss nicht gleich eine Umschulung absolvieren.
Moin! Da müsstest du mal sagen, was du dir genau vorstellst.
Wie soll dich die Maßnahme auf was vorbereiten, wenn du keinen Abschluss hast? Es gibt diese Billigmaßnahmen, wo du im Übungsbüro sitzt und dann ein Praktikum machen sollst. Dann kannst du aber auch gleich die Maßnahme vom JC antreten. Frage mal ehemalige Teilnehmer nach den Vermittlungsquoten! Die werden gegen Null gehen.

Ein Arzt oder sonstwer kann keine Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) für dich beantragen. Das kannst nur du selbst. Solange du selbst aber nicht weißt, was du willst, kann das die Dame von der Agentur auch nicht wissen :wink:.

Suche dir möglichst eine konkrete Maßnahme aus. Ich hatte mir z.Bsp. die Berufsfindung und Arbeitserprobung am nächstgelgenen Bfw rausgesucht und dann beantragt.

Dann wird erstmal eine umfangreiche berufsspychologische Testung und eine Begutachtung durch die Fachdienste auf dich zukommen. Mag aber auch sein, dass man alles ablehnt. Dabei ist es gut zu wissen, dass auf LTA ein Rechtsanspruch besteht.
 
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