Wäre ein sanktionsfreies Arbeitslosengeld eine Alternative zum bedingungslosen Grundeinkommen?

Bist Du für ein komplett sanktionsfreies ALG?

  • Ja

    Stimmen: 34 75,6%
  • Nein

    Stimmen: 10 22,2%
  • Keine Meinung

    Stimmen: 1 2,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    45

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HamMaus2020

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Ich persönlich bin sehr angetan von der Idee eines BGE und könnte mir auf dem Weh dahin diesen Zwischenschritt vorstellen. Meine Grundannahme ist folgende:
Ich habe fast nur sozialversicherungspflichtig gearbeitet und das bisher auch gerne getan. Ich bin nie auf den Gedanken gekommen ausgenutzt zu werden, sondern gehe davon aus, dass das Gros meiner Mitmenschen genauso denkt und Menschen unverschuldet in die Arbeitslosigkeit rutschen und sie daher Solidarität und Wärme benötigen. Sanktionen und Gängelei sind kontraproduktiv und spalten die Gesellschaft. Zudem ist der Weg zum Populismus ein kurzer. Kurz statt Sozialneid und andere neg. Eigenschaften zu schüren bin ich für mehr Solidarität.

Und ein erster wichtiger Schritt wäre m.E. ein sanktionsfreies ALG, dass auch eine Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen soll. Das würde dazu führen, dass schlecht bezahlte Jobs besser honoriert werden müssten und wir später weniger Armutsrenten hätten was uns unterm Strich wieder viel Geld kosten würde. Wenn dafür die Preise für einige Dienstleistungen und Produkte leicht ansteigen wie z.B. der Friseur Besuch etc. wäre das doch ok.

Daher diese Umfrage und gerne auch mit Argumenten.
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WOW 100% für Ja ... (y) :):feiern:
 

Fox29

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Im Arbeitslosengeld (AlG, SGB III mit Agentur für Arbeit ) gibt es keine Sanktionen sondern Sperrzeiten.
Sanktionen gibt es im AlG II (SGB II mit Jobcenter).
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WOW 100% für Ja ... (y) :)
🤣🤣 Eine Antwort ist nicht wirklich repräsentativ. Warte ein wenig ab, bis mehr abgestimmt haben
 

götzb

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Das ist wie mit Abstimmungen zur Wehrpflicht, da gibt es viele die wären nicht betroffen, und stimmen für Wiedereinsetzung.

Aber die Sachbearbeiter die hier im Forum herumschwirren, da wäre jene Abstimmung schon interessant.
Einerseits das allgemeine " Arbeit über alles" und "Es muss Konsequenzen haben":
Andererseits stehen sie dann echten Kunden, gleichberechtigten Partnern gegenüber, die nicht Angst oder Agression haben müssen.
 
E

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Im Arbeitslosengeld (AlG, SGB III mit Agentur für Arbeit ) gibt es keine Sanktionen sondern Sperrzeiten.
Naja, Sperrzeiten sind doch auch eine Form von Sanktionen, auch wenn sie anders heissen, oder?

Ich bin nicht für ein sanktionsfreies ALG, sondern dafür, dass wir erstmal den Niedriglohnsektor aufräumen in diesen Land. Das hesst, Zeitarbeit eindämmen auf das , wofür die mal gesdacht war: Auftragsspitzen, Urlaubs- und Krankheisvertretungen...., Minijobs so reglementieren, dass es nicht mehr möglich ist, Vollzeitarbeitsplätze auf mehrere Minijobs afzusplitten, Beschränkung von kostenloser Probearbarbeit auf maimal einen Tag, Abschaffung von EEJ, Arbeitgeber, die Lohnkostenzuschüsse ergalten, müssen sich verpflichen, den Mitarbeiter nach Auslaufen der Förderung noch mal mindestens so lange weiterzubeschäftigen, wie sie Förderung bekommen haben, Abschaffung der Ausnahme für Langzeitarbeitslose vom Mindestlohngesetz, gründliches Aufräumen der Jobbörse....

Dann würde ich die Arbeitslosenstatistik umstellen. Warum zum Beispiel sind Menschen, die in Massnahmen geaprkt sind, nicht mehr asl arbeitslos geführt?

Ausserdem gehören die ganzen Sinnlosmassnahmen abgeschafft. Das Geld, dass dann frei wird, sollte für gute Fort- und Weiterbildungen genutzt weren, möglicht mit anerlkannten Abschlüssen von IHK, HWK usw. Klar gibt es auch Menschen, die ein Bewerbungstraining barauchen, aber dann bitte in homogegen Klaingruppen und aller hächstens 4 Wochen eher noch kürzer. Massnahmen sollten auch nicht jählich beim billigsten Anbieter eingekauft werden, sondern kurzfristig genau nach Bedarf, es darf nicht die Notwendigkeit geben, dass unbedingt noch eingekaufte Plätze gefüllt werden müssen.

Arbeit ist genug da in unserem Land. Schaut Euch mal die Strassen, Brücken usw. an. Wir batuchen bezahlbare Wohnungen. Sanierungsbedürftige Schulen, an vielen Schulen fehlen Lehrer, in der Pflege wir Personal gebraucht, im öffentlichen Dienst (Sozialgerichtsverfahren dürfen nict mehr Jahre dauern, die DRV muss schneller werden....) für die Digitalisierung wird Personal gebraucht, die Gewerbeaufsicht und Lebenmitelaufsicht muss aufgestockt werden, unsw usw. Ich dene, wenn wir dann noch die Steuerschlupflöcher schliessen, dnn ist das auch alles finanzierbar. Genug Arbeit gibt es in diesem Land, wor müssen sie nur richtig verteilen.

Insgsamt müssen wir wieder da hinkommen, dass Bürger, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen, nicht mehr als Faulpelze und potentielel Betrüger wahrgenommen werden, die es gilt, si schnell wie möglich irgendwo hin zu stopfen, sondern wir müssen diese Menschen als Imdoviduen wahrnehmen, die Hilfe brauchen. und diese Hilfe sollte möglichst nachhaltig sein.

Und ja, wer sich dieser Hilfe komplett verweigert nd gar nicht machen will, den sollte an auch sanktionieren. Aber erst nachdem er mehrer faire und gute Angebote abgelehnt hat. wie man das geau gestalte, das muss man dann sehen.
 

Harzfünfer

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Ich frage mich, wie dieses "sanktionsfreie ALG" konkret ausgestaltet sein soll.
Soll es dann nur noch das geben oder ist es die Fortsetzung vom ALG I, also ein neues ALG II?
Muss man sein Vermögen aufbrauchen, bevor man es bekommt?

Ich halte das alles für halbherzig und nicht zielführend. Gut, wenn es nur einen Übergang darstellt, dann ist es vielleicht was anderes...:unsure:

Aber perspektivisch halte ich ein BGE für das allerbeste, denn es löst fast alle Probleme. Das Problem daran: Vielen wird es nicht schmecken, denn viele verdienen Geld daran, dass diese Sozialgesetzgebung so unglaublich kompliziert, gleichzeitig aber auch widersprüchlich ist.
Anwaltskanzleien, teils auch Sozialverbände- viele leben davon, dass das System eben leider nicht einfach ist.

Genauso ist es auch mit den Krankenkassen. Auch hier würde ich es gut finden, wenn die abgeschafft werden und durch eine staatliche, steuerfinanzierte kostenlose allgemeine Gesundheitsversorgung ersetzt würden.

Aber da sieht man eben, dass viele Jobs im Grund unnötig sind. Es wäre sicher besser und würde unser Land voranbringen, wenn mehr Leute unsere maroden Straßen usw. reparieren würden anstatt in Amtsstuben oder Kanzleien Aspekte des Sozialrechts zu zerbröseln. Das wäre alles unnötig, wenn man offen für einfache, pauschalisiertere Lösungen wäre.

Ähnlich wie das Grundeinkommen oder auch als Alternative oder Ergänzung/Spezifizierung des Grundeinkommens könnte es eine allgemeine Mindestrente geben, auf die dann je nach Erwerbsbiographie noch ein Zuschlag obendrauf kommt.
 

Antihartzer19

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Nein.
Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung gegen Beiträge und wie jede Versicheurng hat es seine Randbedingungen. (Das auch hier oft zum Nachteil des Versicherten gerechnet wird, ein anderes Thema.)
 

ZynHH

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Aber da sieht man eben, dass viele Jobs im Grund unnötig sind.
Wohl war. Wieviele "Arbeitsplätze" sind wohl in der Armutsindustrie durch ALG2 entstanden? 200.000, 400.000, mehr?
Ich meine keine Arbeit für die ELOs, sondern in Behörden, bei Massnahmeträgern, an Gerichten usw..... und die sollen einfach aufgegeben werden? Daran kann ich nicht glauben.
 

Tripod

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Ob die Sanktionen wirklich das primäre Problem darstellen?

Das SGB verletzt grundlegende Momente und wirkt damit weit über sich selbst hinaus. Ansonsten wäre die Mindestlohndebatte und dergleichen vielleicht noch immer (den lästige Marktzwängen zum Trotz) in den Kinderschuhen. Das ALG verletzt fortlaufend das Senioritätsprinzip und zersetzt damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördert die Altersarmut. Der Globale Lösungsansatz "ALG", sprich das Versprechen damit das "soziale Problem" zu lösen wurde von vornherein verfehlt, statt dessen wurde es weit bis in die gesellschaftliche Mitte getragen.
Das was Kerstin oben andeutet, nämlich das, das ALG bei allen entsprechenden Differenzierungsbemühungen, alle Fußkranken der Gesellschaft mit verwursten muss (bis auf die als rettungslos klassifizierten Fälle), bewirkt nicht nur eine tendenzielle Überforderung der Institution, sondern auch Leid für die Missverstandenen und Getriebenen. Der aufgeblähte Apparat der Hartz-Industrie, die Armutsverwaltung, zeugt weniger von "Mühe" im Sinne von Bemühungen auch noch den letzten Fußkranken einzusammeln, als von Hilflosigkeit und Paternalismus.
Natürlich fängt der Fisch an schon früher bedenklich zu riechen, als am Schwanzende (Armutsindustrie), aber das ändert nichts daran, das auch hier zu viel gewollt wurde.
Ich bin nicht sicher, ob ein Wegfall von Sanktionsmöglichkeiten dem Augiasstall der dort angerichtet wurde die richtige Richtung gibt, aber das vordringliche Problem scheint mir das jedenfalls nicht.
 

HamMaus2020

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Im Arbeitslosengeld (AlG, SGB III mit Agentur für Arbeit ) gibt es keine Sanktionen sondern Sperrzeiten.
Sanktionen gibt es im AlG II (SGB II mit Jobcenter).
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🤣🤣 Eine Antwort ist nicht wirklich repräsentativ. Warte ein wenig ab, bis mehr abgestimmt haben

Doch MEINE Antwort ist immer richtig UND repräsentativ ;)
Ich meinte eigentlich ALG1+2 und ob man es Sanktion oder Sperrzeit nennt kommt am Ende aufs selbe raus.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Das ist wie mit Abstimmungen zur Wehrpflicht, da gibt es viele die wären nicht betroffen, und stimmen für Wiedereinsetzung.

Aber die Sachbearbeiter die hier im Forum herumschwirren, da wäre jene Abstimmung schon interessant.
Einerseits das allgemeine " Arbeit über alles" und "Es muss Konsequenzen haben":
Andererseits stehen sie dann echten Kunden, gleichberechtigten Partnern gegenüber, die nicht Angst oder Agression haben müssen.

Von einer Arbeitslosigkeit oder der Gefahr arbeitslos zu werden sind fast alle betroffen und sei es nur indirekt über Partner oder Partnerin.
 

Maximus Decimus

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Arbeit ist genug da in unserem Land. Schaut Euch mal die Strassen, Brücken usw. an. Wir batuchen bezahlbare Wohnungen. Sanierungsbedürftige Schulen, an vielen Schulen fehlen Lehrer, in der Pflege wir Personal gebraucht, im öffentlichen Dienst (Sozialgerichtsverfahren dürfen nict mehr Jahre dauern, die DRV muss schneller werden....) für die Digitalisierung wird Personal gebraucht, die Gewerbeaufsicht und Lebenmitelaufsicht muss aufgestockt werden, unsw usw. Ich dene, wenn wir dann noch die Steuerschlupflöcher schliessen, dnn ist das auch alles finanzierbar. Genug Arbeit gibt es in diesem Land, wor müssen sie nur richtig verteilen.
Grundsätzlich stimme ich dir zu das genug Arbeit da ist, aber wer soll diese ausführen? Wenn Arbeitslose nicht die richtige Qualifikation für diese Jobs haben, können sie eben diese auch nicht ausführen. Wenn man sich die Statistik mal anguckt, wird man feststellen, dass ca. 50 Prozent der LE keine abgeschlossene Ausbildung haben. Wie sollen diese spezialisierte Jobs ausführen können? Das wird meiner Meinung nach nicht funktionieren.

Aber perspektivisch halte ich ein BGE für das allerbeste, denn es löst fast alle Probleme. Das Problem daran: Vielen wird es nicht schmecken, denn viele verdienen Geld daran, dass diese Sozialgesetzgebung so unglaublich kompliziert, gleichzeitig aber auch widersprüchlich ist.
Welche Probleme löst denn ein BGE?
Wie hoch soll es sein?
Wie soll es finanziert werden?
Ist es egal ob man in München ein BGE bekommt oder in der tiefsten Provinz?
Die Probleme sollte man zuerst lösen.
Jede Gesetzgebung ist meistens kompliziert, denn sie soll allgemein formuliert sein, um möglichst viele Konstellationen abdecken zu können.
 

HamMaus2020

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Naja, Sperrzeiten sind doch auch eine Form von Sanktionen, auch wenn sie anders heissen, oder?

Ich bin nicht für ein sanktionsfreies ALG, sondern dafür, dass wir erstmal den Niedriglohnsektor aufräumen in diesen Land. Das hesst, Zeitarbeit eindämmen auf das , wofür die mal gesdacht war: Auftragsspitzen, Urlaubs- und Krankheisvertretungen...., Minijobs so reglementieren, dass es nicht mehr möglich ist, Vollzeitarbeitsplätze auf mehrere Minijobs afzusplitten, Beschränkung von kostenloser Probearbarbeit auf maimal einen Tag, Abschaffung von EEJ, Arbeitgeber, die Lohnkostenzuschüsse ergalten, müssen sich verpflichen, den Mitarbeiter nach Auslaufen der Förderung noch mal mindestens so lange weiterzubeschäftigen, wie sie Förderung bekommen haben, Abschaffung der Ausnahme für Langzeitarbeitslose vom Mindestlohngesetz, gründliches Aufräumen der Jobbörse....

Dann würde ich die Arbeitslosenstatistik umstellen. Warum zum Beispiel sind Menschen, die in Massnahmen geaprkt sind, nicht mehr asl arbeitslos geführt?

Ausserdem gehören die ganzen Sinnlosmassnahmen abgeschafft. Das Geld, dass dann frei wird, sollte für gute Fort- und Weiterbildungen genutzt weren, möglicht mit anerlkannten Abschlüssen von IHK, HWK usw. Klar gibt es auch Menschen, die ein Bewerbungstraining barauchen, aber dann bitte in homogegen Klaingruppen und aller hächstens 4 Wochen eher noch kürzer. Massnahmen sollten auch nicht jählich beim billigsten Anbieter eingekauft werden, sondern kurzfristig genau nach Bedarf, es darf nicht die Notwendigkeit geben, dass unbedingt noch eingekaufte Plätze gefüllt werden müssen.

Arbeit ist genug da in unserem Land. Schaut Euch mal die Strassen, Brücken usw. an. Wir batuchen bezahlbare Wohnungen. Sanierungsbedürftige Schulen, an vielen Schulen fehlen Lehrer, in der Pflege wir Personal gebraucht, im öffentlichen Dienst (Sozialgerichtsverfahren dürfen nict mehr Jahre dauern, die DRV muss schneller werden....) für die Digitalisierung wird Personal gebraucht, die Gewerbeaufsicht und Lebenmitelaufsicht muss aufgestockt werden, unsw usw. Ich dene, wenn wir dann noch die Steuerschlupflöcher schliessen, dnn ist das auch alles finanzierbar. Genug Arbeit gibt es in diesem Land, wor müssen sie nur richtig verteilen.

Insgsamt müssen wir wieder da hinkommen, dass Bürger, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen, nicht mehr als Faulpelze und potentielel Betrüger wahrgenommen werden, die es gilt, si schnell wie möglich irgendwo hin zu stopfen, sondern wir müssen diese Menschen als Imdoviduen wahrnehmen, die Hilfe brauchen. und diese Hilfe sollte möglichst nachhaltig sein.

Und ja, wer sich dieser Hilfe komplett verweigert nd gar nicht machen will, den sollte an auch sanktionieren. Aber erst nachdem er mehrer faire und gute Angebote abgelehnt hat. wie man das geau gestalte, das muss man dann sehen.

Mit einem sanktionsfreien ALG würde der Niedriglohnsektor automatisch aufgeräumt. Denn dann müssten die AG dort die Bedingungen verbessern, oder sie bekommen niemanden mehr. Und so bekommt die gesamte Gesellschaft die Folgen von Dumping präsentiert. Wenn weiter alle billig einkaufen, zum Friseur or whatever wollen wird das mit einem sanktionsfreien ALG nahezu unmöglich denn die Opfer werden geschützt und bezahlen müssten es alle am Ende. Ich glaube nicht mehr daran, dass der Markt alles regelt.
Und die wenigen Totalverweigerer machen uns keine Probleme.
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Ich frage mich, wie dieses "sanktionsfreie ALG" konkret ausgestaltet sein soll.
Soll es dann nur noch das geben oder ist es die Fortsetzung vom ALG I, also ein neues ALG II?
Muss man sein Vermögen aufbrauchen, bevor man es bekommt?

Ich halte das alles für halbherzig und nicht zielführend. Gut, wenn es nur einen Übergang darstellt, dann ist es vielleicht was anderes...:unsure:

Aber perspektivisch halte ich ein BGE für das allerbeste, denn es löst fast alle Probleme. Das Problem daran: Vielen wird es nicht schmecken, denn viele verdienen Geld daran, dass diese Sozialgesetzgebung so unglaublich kompliziert, gleichzeitig aber auch widersprüchlich ist.
Anwaltskanzleien, teils auch Sozialverbände- viele leben davon, dass das System eben leider nicht einfach ist.

Genauso ist es auch mit den Krankenkassen. Auch hier würde ich es gut finden, wenn die abgeschafft werden und durch eine staatliche, steuerfinanzierte kostenlose allgemeine Gesundheitsversorgung ersetzt würden.

Aber da sieht man eben, dass viele Jobs im Grund unnötig sind. Es wäre sicher besser und würde unser Land voranbringen, wenn mehr Leute unsere maroden Straßen usw. reparieren würden anstatt in Amtsstuben oder Kanzleien Aspekte des Sozialrechts zu zerbröseln. Das wäre alles unnötig, wenn man offen für einfache, pauschalisiertere Lösungen wäre.

Ähnlich wie das Grundeinkommen oder auch als Alternative oder Ergänzung/Spezifizierung des Grundeinkommens könnte es eine allgemeine Mindestrente geben, auf die dann je nach Erwerbsbiographie noch ein Zuschlag obendrauf kommt.

Ich würde ein ALG für alle festlegen. Unabhängig vom vorherigen Gehalt. Ein Mindestsatz, der u.a. auch eine vernünftige Teilhabe am kulturellen Leben ermöglicht. Keine Fernreisen, keine teuren Hobbys o.ä.
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Was mich immer an den pauschalierten Lösungen stört, ist, dass zum Beispiel schwerstbehinderte und andere, die sich die von dir genannten Zuschläge unverschuldet nicht erarbeiten können, benachteiligt werden.
Welche Zuschläge meinst Du?
 
E

ExUser 2606

Gast
Grundsätzlich stimme ich dir zu das genug Arbeit da ist, aber wer soll diese ausführen? Wenn Arbeitslose nicht die richtige Qualifikation für diese Jobs haben, können sie eben diese auch nicht ausführen. Wenn man sich die Statistik mal anguckt, wird man feststellen, dass ca. 50 Prozent der LE keine abgeschlossene Ausbildung haben. Wie sollen diese spezialisierte Jobs ausführen können? Das wird meiner Meinung nach nicht funktionieren.
Dann muss man eben Leute, die sonst nichts finden, entsprechend Ausbilden, Umschulen, Fortbilden. Dafür könnte man zum Beispiel das Geld benutzen, dass jetzt in sinnlosen Massnahmen verbrannt wird.
Welche Zuschläge meinst Du?
Sowas zum Beispiel.
Ähnlich wie das Grundeinkommen oder auch als Alternative oder Ergänzung/Spezifizierung des Grundeinkommens könnte es eine allgemeine Mindestrente geben, auf die dann je nach Erwerbsbiographie noch ein Zuschlag obendrauf kommt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 70142

Gast
Ich habe schon erlebt, dass Menschen ohne abgeschlossenes Studium (abgebrochen) und ohne Ausbildung im kaufm. Bereich eingestellt wurden und sehr gut dort arbeiten. Aber nur weil man ihnen die Chance gab.

So wahr!

Nur in wenigen Bereichen (z.B. Lokführer) tut sich was. Da werden Umschulungsmaßnahmen angeboten, und Jobangebote gibt es genug.

Ich kann nicht so ganz verstehen, warum viele Firmen die Stellenangebote so schreiben, daß von 10.000 Bewerbern nur 1 wirklich passt. Das ist doch Käse.

Viele Tätigkeiten sind in ein paar Wochen / Monaten zu erlernen. Aber nee... von Tag 1 an am Arbeitsplatz soll es perfekt flutschen. Das ist unrealistisch!
 

Maximus Decimus

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Dann muss man eben Leute, die sonst nichts finden, entsprechend Ausbilden, Umschulen, Fortbilden. Dafür könnte man zum Beispiel das Geld benutzen, dass jetzt in sinnlosen Massnahmen verbrannt wird.
Die Frage ist, will ein Bürokaufmann beispielsweise zum Fliesenleger umschulen? Es stellt sich aus meiner Sicht die Frage, warum haben die Leute sonst nichts gefunden? Ich finde es zu einfach, den Fokus nur auf den Niedriglohnsektor zu legen. Im Handwerk werden mittlerweile richtig gute hohe Löhne bezahlt und die Firmen finden trotzdem kein Personal.

Ich kann nicht so ganz verstehen, warum viele Firmen die Stellenangebote so schreiben, daß von 10.000 Bewerbern nur 1 wirklich passt. Das ist doch Käse.
Ich würde als Firma auch versuchen bei Neueinstellungen den optimalen Kandidaten ohne große Kompromisse zu finden.
Würdest du einen Bürokaufmann anstatt einen Fliesenleger für das Legen von Fliesen in deinem neuen Bad nehmen?
Würdest du einen Historiker für die Installation deines neuen Dachstuhls nehmen?
Ich hab es bewusst ein wenig überspitzt dargestellt, aber ich kann aus meiner Sicht niemanden einstellen, der aus einem ganz anderen Bereich oder Branche kommt.
 
E

ExUser 2606

Gast
Die Frage ist, will ein Bürokaufmann beispielsweise zum Fliesenleger umschulen? Es stellt sich aus meiner Sicht die Frage, warum haben die Leute sonst nichts gefunden? Ich finde es zu einfach, den Fokus nur auf den Niedriglohnsektor zu legen. Im Handwerk werden mittlerweile richtig gute hohe Löhne bezahlt und die Firmen finden trotzdem kein Personal.
Das im Handwerk gut bezahlt wird, ist eider nicht in allen Bereichen der Fall. So lange grosse Projekte ausgeschrieben wereen und dann die Truppe des billigsten Anbieters quer durch eutschland herangekarrt wird, wird sich das auch nicht ändern.

Man muss auc nicht den Bürokaufmann zum Fliesenleger umschulen. Aber der Bürokaufmann könnte zum Beispiel im Hinblick auf die Digitalisierung in den Schulen so weiergebildet werden, dass er dort die laufende Wartung der Hardware übernehmen kann.
 

HamMaus2020

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So wahr!

Nur in wenigen Bereichen (z.B. Lokführer) tut sich was. Da werden Umschulungsmaßnahmen angeboten, und Jobangebote gibt es genug.

Ich kann nicht so ganz verstehen, warum viele Firmen die Stellenangebote so schreiben, daß von 10.000 Bewerbern nur 1 wirklich passt. Das ist doch Käse.

Viele Tätigkeiten sind in ein paar Wochen / Monaten zu erlernen. Aber nee... von Tag 1 an am Arbeitsplatz soll es perfekt flutschen. Das ist unrealistisch!

Bei niemandem flutscht es am ersten Tag. Ich habe auch Uni Absolventen eingearbeitet und haben genauso lange wie andere gebraucht, weil jede Firma anders "tickt" und organisiert ist. Aber ich erlebe jetzt auch wie AG die Zukunft verpassen, weil Sie HO für Quatsch halten. Physische Präsenz gilt immer noch als Arbeitsnachweis! Wenn es nicht so traurig wäre könnte man über so viel Dummheit eigentlich nur lachen.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Dann muss man eben Leute, die sonst nichts finden, entsprechend Ausbilden, Umschulen, Fortbilden. Dafür könnte man zum Beispiel das Geld benutzen, dass jetzt in sinnlosen Massnahmen verbrannt wird.

Sowas zum Beispiel.

OK, aber ich gehe davon aus, dass wir den gleichberechtigten Arbeitsmarkt und die Bedingungen auch für Inklusion am Arbeitsplatz nicht verschlechtern, sondern wenn überhaupt verbessern. Und es ist Unsinn aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung immer auch von einer Minderung der Arbeitsleistung auszugehen. In meinem Modell gibt es keine Benachteiligung.
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Ich würde als Firma auch versuchen bei Neueinstellungen den optimalen Kandidaten ohne große Kompromisse zu finden.
Würdest du einen Bürokaufmann anstatt einen Fliesenleger für das Legen von Fliesen in deinem neuen Bad nehmen?
Würdest du einen Historiker für die Installation deines neuen Dachstuhls nehmen?
Ich hab es bewusst ein wenig überspitzt dargestellt, aber ich kann aus meiner Sicht niemanden einstellen, der aus einem ganz anderen Bereich oder Branche kommt.

Sorry, aber nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Niemand erwartet, dass ein KKH einen Gabelstapler Fahrer zum Neurochirurgen macht.
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Ich würde als Firma auch versuchen bei Neueinstellungen den optimalen Kandidaten ohne große Kompromisse zu finden.
Würdest du einen Bürokaufmann anstatt einen Fliesenleger für das Legen von Fliesen in deinem neuen Bad nehmen?
Würdest du einen Historiker für die Installation deines neuen Dachstuhls nehmen?
Ich hab es bewusst ein wenig überspitzt dargestellt, aber ich kann aus meiner Sicht niemanden einstellen, der aus einem ganz anderen Bereich oder Branche kommt.

Sorry, aber nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Niemand erwartet, dass ein KKH einen Gabelstapler Fahrer zum Neurochirurgen macht. Und auch im Handwerk kann es sich lohnen mit attraktiven neuen Arbeitszeit Modellen wie der 4 Tage Woche z.B. Leute anzulocken. Ein Betrieb aus dem Saarland hat Jahre einen Gesellen gesucht und nachdem er 4 Tage á knapp 9 Stunden mit Lohnausgleich angeboten hat hat sich ein geeigneter Kandidat gefunden der gewechselt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 70142

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Ich würde als Firma auch versuchen bei Neueinstellungen den optimalen Kandidaten ohne große Kompromisse zu finden.
Würdest du einen Bürokaufmann anstatt einen Fliesenleger für das Legen von Fliesen in deinem neuen Bad nehmen?

Naja, ob der Kandidat wirklich optimal passt, zeigt sich nur im Berufsalltag. Rein formal sollte es natürlich passen. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, selbst die Sockenfarbe will das Unternehmen vorgeben.

Wenn der Bürokaufmann ein Händchen für Handwerk hat und in seiner Freizeit Bäder neu und gut fliest, warum nicht? Viele Menschen erlangen in ihrer Freizeit Kenntnisse, weil es ihnen Spaß und Freude bereitet. Manche kochen gerne, beispielsweise. Hauptberuflich verdienen sie ihr Geld aber in einem ganz anderen Bereich.
 

ZynHH

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Ich hab es bewusst ein wenig überspitzt dargestellt, aber ich kann aus meiner Sicht niemanden einstellen, der aus einem ganz anderen Bereich oder Branche kommt.
Das ist doch aber gerade im Hoch und Tiefbau gang und gäbe, wo jeder, der einen Stein werfen kann, aus ganz Europa herangekarrt wird und entweder als Selbständiger oder als werksvertragssklave dann häuser oder strassen baut, nur damit der ursprüngliche Anbieter den zuschlag bekommt, weil er damit der billigste ist.
 

Djang

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Ich frage mich, wie dieses "sanktionsfreie ALG" konkret ausgestaltet sein soll.
Soll es dann nur noch das geben oder ist es die Fortsetzung vom ALG I, also ein neues ALG II?
Muss man sein Vermögen aufbrauchen, bevor man es bekommt?

Das wäre der Hit mit meinen knapp 2.000€ ALG 1 im Monat. :)
 

noillusions

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Und ja, wer sich dieser Hilfe komplett verweigert nd gar nicht machen will, den sollte an auch sanktionieren.
Na toll, dann lungern weiter irgendwelche Typen in der Fußgängerzone Rum mit "ham sie Mal n bisschen Kleingeld?" Und am Fahrkartenautomat auch- in der Stadtbahn sitzt ein obdachloser Stinkepenner in der Nähe (mach Mal Busse und Bahnen kostenlos-auweia!) Und im Park hängen sie auch weiter rum und saufen. Das sind doch die ersten die nie wieder ins JC gehen wenn sie nur ein bisschen Gegenwind kriegen.
Naja, gibt ja Ansätze wie Jobgarantie zum Mindestlohn, wobei da der 16i in Teilen besser ist weil da auch Tariflohn möglich ist.
Das wird dann das übliche ABM Sammelbecken wo diese Leute dann mit Anwesenheit glänzen und nix weiter. Im schlimmsten Fall muss dann eine Aufsicht abgestellt werden dafür dass die sich nicht prügeln.
 

Harzfünfer

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Im Handwerk werden mittlerweile richtig gute hohe Löhne bezahlt und die Firmen finden trotzdem kein Personal.
Das passt nicht wirklich zusammen, mit dem was du weiter darunter geschrieben hast.
Die Firmen finden nur niemanden, der ihren überzogenen Vorstellungen entspricht. Aber da Personal nicht auf Mond wächst, stellen sie einfach niemanden ein und die Stammbelegschaft muss die Unterbesetzung ausbaden.

Und ich kann es bei vielen Berufen auch verstehen, dass die keiner machen möchte. Ich habe auch über verschiedene, "unbeliebte" Berufe nachgedacht, aber ich kann mir die nicht antun, zumal ich nicht gesund bin.
Als Altenpfleger oder Krankenpfleger hat man wohl früher oder später kaputte Bandscheiben. Als Fliesenleger soll man auch nicht lange arbeiten können.
Tja, und was dann? Eine gescheite staatliche Absicherung gibt es hier nicht. Wer vorher gesund war, konnte vielleicht private eine BUV abschließen, aber ob die wirklich zahlt ist fraglich, und das ist auch nur eine Übergangslösung.
Es müsste für solche Berufe eine ordentliche Absicherung geben, für die Fälle, wo nicht mehr in dem Beruf gearbeitet werden kann.

Und ich persönlich kann nur sagen, dass bisher für mich (ausbildungssuchend gemeldet) seitens der AA so gut wie nichts gemacht wird. Die schicken mir gelegentlich irgendwelche Stellenangebote zu. Na toll, die kann ich mir auch selbst ausdrucken. Und v.a. komme ich so nicht in Arbeit. Nichts als Absagen. Und dann erzählen andere was von "Fachkräftemangel".
Aber wie gesagt, ich kann auch nicht einfach jede Arbeit machen. Es gibt Jobs, wo ich ehrlich gesagt lieber tot wäre als die zu machen- weil wenn man die dauerhaft, das ist man früher oder später selbst ein Pflegefall und dann hat man wirklich gar nichts vom Leben, da existiert man nur noch.

Also ich persönlich würde das Grundeinkommen nehmen, wenn es das schon geben würde. Wobei es auch auf die Höhe ankommt. Ich würde allenfalls noch einen Nebenjob machen, um es aufzustocken.

Und das wäre auch meine Frage an dieser Stelle: Was soll eigentlich aus den Menschen werden, bei diesem Modell des sanktionsfreien ALG, die gar nicht oder nicht mehr arbeiten können? Würde sich auch für die irgendwas verbessern?
 
E

ExUser 2606

Gast
Na toll, dann lungern weiter irgendwelche Typen in der Fußgängerzone Rum mit "ham sie Mal n bisschen Kleingeld?" Und am Fahrkartenautomat auch- in der Stadtbahn sitzt ein obdachloser Stinkepenner in der Nähe (mach Mal Busse und Bahnen kostenlos-auweia!) Und im Park hängen sie auch weiter rum und saufen. Das sind doch die ersten die nie wieder ins JC gehen wenn sie nur ein bisschen Gegenwind kriegen.
Ja und? Wer wirklich alles ablehnt, weil er einfach lieber rumgammeln will, den sollte man nicht auch noch unterstützen.

Dasgilt natürlich nicht für solche Menschen, die krank sind deshalb nichts machen können.
 
G

Gelöschtes Mitglied 70142

Gast
Ja und? Wer wirklich alles ablehnt, weil er einfach lieber rumgammeln will, den sollte man nicht auch noch unterstützen.

Das ist die vermeintlich einfache und kostengünstigere "Lösung" für das Problem. Aber auf lange Sicht gilt es, das allergrößte Problem - nämlich die Drogensucht - anzupacken. Danach lässt sich die Eingliederung in ein "normales Leben" andenken.

Ich denke, der Staat könnte so viel Geld sparen. Denn die Leute leben ja nicht von Luft & Liebe. Sie finanzieren ihr Leben durch Diebstähle, kleine Einbrüche oder Prostituion. Da ist der Schaden für die Allgemeinheit - meine ich - größer, als wenn man sich intensiv um sie kümmert.

Aber eben das muß man auch. Einfach "Zack, Regelsatz überweisen" ist natürlich nix.
 
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