Während Krankheit Kündigung erhalten und jetzt nach "Krankengeldfalle" angeblich kein Anspruch auf ALG1 bei weiterer Krankmeldung obwohl ALG1 bereits bewilligt!

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

bobby99

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Januar 2012
Beiträge
154
Bewertungen
82
.....Arbeitsamtmitarbeiter hat während letzten Termin "unter der Hand" geraten keine Krankmeldung mehr abzugeben, da sonst KEIN Anspruch auf ALG1 bestehen würde! Weiß jemand mehr?Greift da nicht 145 SGB3?
 

Fabiola

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Mai 2015
Beiträge
2.245
Bewertungen
3.412
Hallo bobby99,
könntest Du bitte ab Deiner Erkrankung bis heute mal chronologisch Deine Geschichte dazu berichten, damit die User eine besserer Einschätzung Deiner Gesamtsituation erhalten um adäquat auf Deine Geschichte/Probleme eingehen zu können.
Also: Mal eine Aufzählung zu welchem Datum gab es jeweils welches Ereignis.

Verständnisfrage zu Deiner Themenüberschrift:
"Während Krankheit Kündigung erhalten und jetzt nach "Krankengeldfalle" angeblich kein AWie erwnspruch auf ALG1 bei weiterer Krankmeldung!"
Was ist mit dem (von mir) FETT markierten gemeint?
 

bobby99

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Januar 2012
Beiträge
154
Bewertungen
82
Überschrift geändert! :)
Geht nicht um mich. Also........................krank ca. Okt.18, Kündigung zu Dez.18, Bis März Krankengeld und vom MDK laut Aktenlage März 19 "Gesundgeschrieben". Danach noch wegen einer "Mitarbeiterweiterbilldung des Hausarztes EINEN Tag ohne Krankmeldung (Krankengeldfalle).Gegen beide Entscheidungen Widerspruch eingelegt. Danach ALG1 beantragt und auch ab März 19 bewilligt. Termin beim Amt wahrgenommen und.....Arbeitsamtmitarbeiter hat "unter der Hand" geraten keine Krankmeldung mehr abzugeben, da sonst KEIN Anspruch auf ALG1 bestehen würde! Amt hat dann auch MDK-Gutachten erstellt (nach Aktenlage!) mit Einschränkungen voll Erwerbsfähig aber Reha befürwortet! Niemand wollte Rente! Nur die Wiederherstellung der Gesundheit! Problem sind auch mehrere Krankheitsbilder (große OP (Erledigt!), Rücken (Erledigt!), Psychosomatik (NICHT Erledigt!). Deshalb auch REHA bewilligt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Jo, da das Gutachten des ärztlichen Dienstes der AfA besagt, dass der Antragsteller erwerbsfähig ist liegt keine Nahtlosigkeit vor und das ALG I würde bei AU nach sechs Wochen eingestellt werden.
Aber: Da das KG ja nicht ausgeschöpft war, würde dann ja wieder ein Anspruch auf KG bestehen.

Inwiefern die KK da dann weiter rumzickt und kein KG zahlen will steht natürlich auf einem anderen Blatt.
 

bobby99

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Januar 2012
Beiträge
154
Bewertungen
82
Jo, da das Gutachten des ärztlichen Dienstes der AfA besagt, dass der Antragsteller erwerbsfähig ist liegt keine Nahtlosigkeit vor und das ALG I würde bei AU nach sechs Wochen eingestellt werden.
Erstmal Danke für deine Antwort!(y)
Heißt...der Typ Vom Amt hat Recht? Lieber nicht weiter krankschreiben? Und wenn man z.B. einen Tag/Woche pausiert und sich dann wieder krankschreiben läßt? Er geht sowieso in ca. 2 Monaten zur Kur und hofft danach wieder fit zu sein.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.739
Bewertungen
9.251
Hat dein Bekannter denn auch beim zuständigen Sozialgericht eine eA Klage (§§86a/86b SGG) gegen die KK auf Fortführung der KG-Zahlung eingereicht. Wenn nicht sollte er das mal ganz schnell machen, denn so ohne geht das ja auch nicht.

Bei der AfA würde ich im vorliegenden Fall mehr eher keine AUB einreichen, außer er will nach 6 Wochen kein ALG-I mehr bekommen.

Wenn die KK jetzt schon der Meinung ist, er ist nicht mehr so Krank um KG zu erhalten (lt. MdK Gutachten nach Aktenlage), dann dürfte sich das 6 Wochen später wohl auch kaum ändern. Da hilft leider nur eine gerichtliche Klärung.

Was sagen denn seine Ärzte zu der Sache, oder haben die gar keine Meinung.


Grüße saurbier
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Wenn das Verfahren gegen die KK noch läuft, auf jeden Fall weiter lückenlos krank schreiben lassen und die AUB bei der KK einreichen - nur eben nicht bei der AfA. ;)

Und auch sonst würde ich das so machen - falls sich bei der Reha dann doch vielleicht was andres ergibt, sind die AU-Zeiten wichtig.
 

bobby99

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Januar 2012
Beiträge
154
Bewertungen
82
So...er hat sich jetzt nicht mehr krankschreiben lassen. Die Angst am Ersten ohne Geld dazustehen war größer! Er war heute beim Anwalt und der hatte dazu geraten. Er kümmert sich jetzt um die Klage gegen die KK. Widerspruch war ja fristgerecht eingereicht worden. Anwalt konnte aber noch keine Einschätzung abgeben. Ist schon verrückt was in D alles möglich ist! Da ist man nach "Aktenlage" plötzlich gesund....KK stellt Zahlung ein...AFA fühlt sich erst nach Androhung von Rechtsmitteln für zuständig...und man steht dann OHNE KV da! Wahnsinn!
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.739
Bewertungen
9.251
Hallo Caye,

Wenn das Verfahren gegen die KK noch läuft, auf jeden Fall weiter lückenlos krank schreiben lassen und die AUB bei der KK einreichen - nur eben nicht bei der AfA.

Was bitte soll das bringen in diesem besonderen Fall bitte bringen.

Er hat bisher seinen KG-Anspruch noch nicht ausgeschöpft, was im Endeffekt bedeutet das ihm mit der Vorlage eine AUB auch KG zusteht, nur eben die KK nimmt die AUB gar nicht an bzw. akzeptiert diese nicht. Dann bringt es auch nichts der KK diese weiter vorzulegen.

Ebenfall scheinst du zu übersehen, daß eine AU bei der AfA nach 6 Wochen zur Einstellung des ALG-I führt. Im vorliegenden Fall kann er sich nicht einmal damit heraus reden das ein Rentenverfahren läuft in dem es bisher keine abschließende Endscheidung der DRV gibt.

Somit bringt ihm die AUB zur Zeit überhaupt nichts!

Der KK braucht er über eine AUB auch nicht nachzuweisen das er Krank ist, denn die KK wird sich auf das Gutachten des MdK berufen, wonach er wieder arbeitsfähig ist. Hier hilft nur eine schnelle Klage gemäß §§ 86a/86b SGG bzw. der Widerspruch bei der KK, wobei ich persönlich mal davon ausgehen möchte das die KK selbst einen Widerspruch als unbegründet abweisen wird.


Grüße saurbier
 

bobby99

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Januar 2012
Beiträge
154
Bewertungen
82
Gutachten nach Aktenlage ist hier ganz klar rechtswidrig! Aber der eine Fehltag ist das größere Problem laut Anwalt....
P.S. Ärzte sind ganz klar auf seiner Seite!!!
 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
6.106
Bewertungen
19.012
Gutachten nach Aktenlage ist hier ganz klar rechtswidrig! Aber der eine Fehltag ist das größere Problem laut Anwalt....
Womit der Anwalt absolut richtig liegt. Gutachten nach Aktenlage durch den MDK ist nicht zulässig aber nur noch ein Nebenschauplatz auf Grund des Fehltages und der dadurch entstandenen Lücke.

Eine erneute Krankschreibung macht trotzdem Sinn denn nach 6 Wochen besteht erneut Anspruch auf Krankengeld. Sollte die KK dann versuchen das auf Grund des vorherigen Gutachtens nach Aktenlage ablehnen kann man sich dagegen erfolgreich wehren.
 

bobby99

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Januar 2012
Beiträge
154
Bewertungen
82
Womit der Anwalt absolut richtig liegt. Gutachten nach Aktenlage durch den MDK ist nicht zulässig aber nur noch ein Nebenschauplatz auf Grund des Fehltages und der dadurch entstandenen Lücke.
Und das trotz Folgebescheinigung! Ist schon komisch was die KK sich alles so einfallen lassen....:mad:
 

bobby99

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Januar 2012
Beiträge
154
Bewertungen
82
Das liegt an der Rechtsprechung und nicht an der KK. Wie war das denn mit seiner Krankschreibung und der Lücke genau. War da wirklich ein Werktag dazwischen ?
Krankeschrieben bis Sonntag...Montag zum Arzt..."wegen Betriebsinterner Veranstaltung geschlossen"....Dienstag dann wieder hin und Folgebescheinigung bekommen....
Liegt dann wohl eher an der Gesetzgebung!:sneaky:
 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
6.106
Bewertungen
19.012

bobby99

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Januar 2012
Beiträge
154
Bewertungen
82
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten