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Während des Zivildienst ausziehen...Staat bekloppt?!

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Delany187

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#1
Ich komme direkt mal zum Punkt.
Ich leiste seit 2 Monaten den Zivildienst. Diesbezüglich läuft es wirklich super.
Ich werde im Dezember 25 Jahre alt und wohne bei meinem Vater. Die Situation mit ihm droht allerdings zu eskalieren. Gewalt ist nicht mehr auszuschließen, beiderseits, wir hassen uns einfach! Das ist zwar sehr traurig, aber es gibt nunmal nichts was es nicht gibt. Von der psychischen Belastung braucht man da ja dann gar nicht anfangen.
Auch das sollte ja einfach zu lösen sein, so dachte ich zumindest. Ich könnte ab dem 1.10.09 in eine eigene Wohnung ziehen; günstig, klein und gemütlich. Das Bundesamt für den Zivildienst allerdings sieht das anders und will mir keinerlei Mietzuschüsse gewähren. Kann das richtig sein? Muss erst einer wirklich geschlagen werden bis da was passiert?
Jeder bekommt Geld für vieles, aber mir verweigern die Mietzuschüsse wegen häuslicher Gewalt bzw bald auftretender häuslicher Gewalt?

Gibt es da keine Möglichkeit irgendwas zu bekommen? Ich werd verrückt hier zuhause.
 

vagabund

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#2
Ich rate Dir, einen entsprechende Fachanwalt auzusuchen.

Der weiß, was da auf dem Verwaltungsweg möglich ist :icon_wink:
 

Delany187

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#3
Das wäre mir persönlich zu kostenaufwendig.
Gibt es keine Möglichkeiten das Bundesamt für den Zivildienst umzustimmen?
Ich halte es für ziemlich unmenschlich
 

mbc

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#4
schau mal hier:

- ALG2 beziehen während des Zivildienstes?(ganz neu?)

Generel müßtest du ab 25 ausziehen dürfen, muß dann alles neu berechnet werden. Also umziehen und neu berechnen lassen, bzw. beantragen.

Hier noch Erläuterungen aus den Hinweisen der BA zum Thema.

1.4 Leistungen von anderen Stellen
(1) Der Lebensunterhalt der Grundwehr- und Zivildienstleistenden
und ihrer Familienangehörigen (hierzu zählen der Ehepartner
und der eingetragene Lebenspartner, seine Kinder
und die Kinder der Ehefrau; nicht aber der Partner in einer
eheähnlichen Gemeinschaft) ist grundsätzlich durch die Leistungen
nach dem Unterhaltssicherungsgesetz (USG), Wehrsoldgesetz
und Zivildienstgesetz und ggf. einem Anspruch auf
Wohngeld sichergestellt. Diese Leistungen werden im Voraus
gezahlt. In laufenden Leistungsfällen ist deshalb die Zahlung
an die Bedarfsgemeinschaft mit Beginn des Dienstes einzustellen.
Soweit im Einzelfall Hilfebedürftigkeit geltend gemacht
wird, ist diese zu überprüfen.
Lebt der Dienstleistende in eheähnlicher Gemeinschaft, sind
die auf die Partnerin entfallenden Leistungen (anteilige Kosten
der Unterkunft, Regelleistung und ggf. Mehrbedarfe) weiter zu
zahlen.

Hinweise Seite 13 § 9
(2) Reichen die vorrangigen Leistungen im Einzelfall nicht zur
Sicherung des Lebensunterhalts aus (weil beispielsweise die
Kosten der Unterkunft nicht vollständig im Rahmen der Mietbeihilfe
übernommen werden), sind ggf. aufstockende Leistungen
nach dem SGB II zu erbringen.
Dies ist regelmäßig der Fall bei:
• Allein stehenden Wehrpflichtigen im eigenen Haushalt,
wenn nicht die gesamten Mietkosten übernommen
werden. In diesen Fällen besteht kein vorrangiger Anspruch
auf Wohngeld (vgl. § 41 Abs. 1 WoGG).
• Allein stehenden Wehrpflichtigen, die keinen Anspruch
auf Mietbeihilfe nach dem USG haben, weil sie im
Haushalt der Eltern wohnen.
Hinweis: Kinder, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet
haben, sind der Bedarfsgemeinschaft der Eltern zu zu ordnen.
Vorhandenes Einkommen der Eltern ist auf den Bedarf
des Kindes anzurechnen. Zu beachten ist zudem das Wahlrecht
zugunsten des Bezuges von Wohngeld (siehe Hinweise
zu § 5, Abschnitt 1.4).
 
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