VV oder Stelleninfo - nur Wortspielerei?

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Malvina

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Werte Forumleser-und schreiber,

Arbeitsangebote des Jobcenters sind betitelt mit "Vermittlungsvorschlag" oder "Stelleninformation".
Ist es Wortspielerei oder hat es einen mir nicht erklärbaren Sinn?
Näheres dazu:
Vermittlungsvorschlag
Sehr geehrte .......
ich freue mich, Ihnen folgenden Arbeitsplatz vorschlagen zu können.

TEXT
Stelleninformation
Sehr geehrte ......
ich möchte Sie auch auf ein Stellenangebot (Arbeitsplatz) aus unserer JOBBÖRSE, das nicht durch die Agentur für Arbeit betreut wird, hinweisen:

TEXT
 

wommi

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Wieso nicht erklärbar ?

Der Text sagt es doch bereits - eine Stelleninfo informiert über einen Arbeitsplatz, der nicht vom JC betreut wird, also Du kannst Dich bewerben oder auch nicht (bei mir war es z.B. eine Info eines weit entfernten JCs) !

Was die VV betrifft - wenn Du hier mitliest, dann weißt Du ja auch, welche Folgen eine Nichtbewerbunbg hat - oder ?
 

stummelbeinchen

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Bei einem Vermittlungsvorschlag geht die Agentur/das Jobcenter davon aus, dass Du mit den Anforderungen des Stellenangebotes zusammenpasst. Daher können da Rechtsfolgen draus entstehen.

Bei einer Stelleninformation ist dieser Aspekt noch nicht geklärt. Man weiß nicht, ob die Stelle zu Dir passt. Daher gibts da keine Rechtsfolgen und es passiert nichts, wenn Du Dich nicht bewirbst.
 

Malvina

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Wieso nicht erklärbar ?

Der Text sagt es doch bereits - eine Stelleninfo informiert über einen Arbeitsplatz, der nicht vom JC betreut wird, also Du kannst Dich bewerben oder auch nicht (bei mir war es z.B. eine Info eines weit entfernten JCs) !

Was die VV betrifft - wenn Du hier mitliest, dann weißt Du ja auch, welche Folgen eine Nichtbewerbunbg hat - oder ?

Ja die Folgen einer Nichtbewerbung des VV sind mir bekannt.
Meine Frage zur Stelleninfo deshalb, weil ich die Androhung bekam sanktioniert zu werden bei Nichtbewerben auf diese Stelleninfos.

Gruß Malvina
 

Malvina

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Bei einem Vermittlungsvorschlag geht die Agentur/das Jobcenter davon aus, dass Du mit den Anforderungen des Stellenangebotes zusammenpasst. Daher können da Rechtsfolgen draus entstehen.

Bei einer Stelleninformation ist dieser Aspekt noch nicht geklärt. Man weiß nicht, ob die Stelle zu Dir passt. Daher gibts da keine Rechtsfolgen und es passiert nichts, wenn Du Dich nicht bewirbst.

Danke! Dann waren ja meine Zweifel begründet, als mir gesagt wurde das ich mich auch auf diese Stellen "bewerben muss" und das Ergebnis ebenfalls "mitteilen muss" ..."sonst droht die Sanktion."
Gut, also nichts mit "MUSS".

Gruß Malvina
 

gila

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Wie das Ding heisst, ist relativ knack ... wenn eine RfB dabei ist und die Aufforderung, sich zu bewerben ... dann ist es schon mal keine bloße "Info".
Sollte anhand dessen schon klar sein.
Eine reine "Info" enthält keinen Zwang oder Rechtsfolgen.
 

Malvina

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Hallo...

Wo ist das Schreiben? stell mal rein..

Kein Schreiben, das wurde mir mündlich erklärt.
Ich wollte es nur nicht auf schon wieder Ärger drauf ankommen lassen.
Und schon gar nicht irgendeiner PAV meine Daten zukommen zu lassen. Die eine Stelleninfo war nämlich "Arbeitgeber: PAV....."

Gruß Malvina
 

Malvina

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Wie das Ding heisst, ist relativ knack ... wenn eine RfB dabei ist und die Aufforderung, sich zu bewerben ... dann ist es schon mal keine bloße "Info".
Sollte anhand dessen schon klar sein.
Eine reine "Info" enthält keinen Zwang oder Rechtsfolgen.

Keine RfB dran.
Man weist mich auf diese Stelle hin, ich lese keine Aufforderung heraus.

Gruß Malvina
 

gila

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Aber mal ehrlich: was würde eine reine Info von deinem SB denn
für einen Zweck haben - nur zum Papier rüberreichen macht er das nicht?
Gut - wenn keine RfB DRAUF ist, würde er sich mit einer Sanktion bei
Nichtbewerbung schwer tun -
andererseits würde man evtl. davon ausgehen, dass der Leistungsempfänger auch PFLICHTEN hat
und so eine "Info" auf einen (eventuell freien und passenden :biggrin:) Arbeitsplatz
mit zündender Begeisterung anfgenommen werden sollte.

Dass du PAV nicht leiden kannst ist legitim - kann man aber schlecht laut vertreten.
Für die JCs zählt nur Maloche und Statistik.

FAZIT: es bleibt bei dir hängen, ob du Ärger abwarten willst - oder eine Bewerbung raus lässt.
:biggrin:
 

gila

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Hier noch eine interessante Diskussion darum:

https://www.elo-forum.org/allgemein...ittlungsvorschlag-unterschied.html#post636323

Auf die Bezeichnung selbst kommt es eigentlich weniger an, aber:

1. "Vermittlungsvorschlag" mit korrekter Rechtsfolgenbelehrung --> man muß sich bewerben, sofern Vorschlag ansonsten zumutbar (vor allem bei ALG I beachten - Bezahlung, Fahrtzeit)

2. "Stelleninformation" ohne Rechtsfolgenbelehrung --> man muß sich nicht bewerben, Vorschlag ist zumeist ungeprüft und stammt ggf. aus irgendeinem automatischen Datenabgleich. Eine Rückmeldung ist eigentlich auch freiwillig; wenn man sie verfaßt, kann man sich auf eine kurze Bemerkung wie "Stelle war offensichtlich nicht geeignet" beschränken.

Bei einem Anonymus als Arbeitgeber braucht man sich sowieso nicht zu bewerben, da der Arbeitgeber immer genannt werden muß. Würde ich auf keinen Fall tun. Du willst doch sicher zumindest wissen, an wen deine Bewerbung weitergereicht werden soll.
---------------------------------------------------

Leider gab es bisher auf der Seite der Bundesagenten nix unter dem Stichwort ... aber frag doch deinen SB die allseits beliebte Frage: WO steht das? :icon_twisted:
 

Malvina

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Aber mal ehrlich: was würde eine reine Info von deinem SB denn
für einen Zweck haben - nur zum Papier rüberreichen macht er das nicht?
Gut - wenn keine RfB DRAUF ist, würde er sich mit einer Sanktion bei
Nichtbewerbung schwer tun -
andererseits würde man evtl. davon ausgehen, dass der Leistungsempfänger auch PFLICHTEN hat
und so eine "Info" auf einen (eventuell freien und passenden :biggrin:) Arbeitsplatz
mit zündender Begeisterung anfgenommen werden sollte.

Dass du PAV nicht leiden kannst ist legitim - kann man aber schlecht laut vertreten.
Für die JCs zählt nur Maloche und Statistik.

FAZIT: es bleibt bei dir hängen, ob du Ärger abwarten willst - oder eine Bewerbung raus lässt.
:biggrin:

Da gebe ich Dir in ALLEM vollkommen Recht!
In einer "Stelleninfo" behält sich allerdings der Arbeitgeber vor nur per Handy kontaktiert werden zu wollen.
Ich denke allerdings das so ein Gespräch auch schnell einiges an Kosten verursachen kann...
Sicher :biggrin: ich sollte drüber nachdenken, dem Gesprächspartner am Handy nahezulegen MICH anzurufen ...:biggrin:

:icon_twisted:
 

Malvina

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@ gila!!

Habe mir die Diskussion durchgelesen.
Die Rückantwort ist perfekt :biggrin:.
Auf jeden Fall bin ich jetzt deutlich klüger!

Ich danke für die Mühe mit der Beantwortung meiner Frage!

Gruß Malvina
 

joelle

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Aber mal ehrlich: was würde eine reine Info von deinem SB denn
für einen Zweck haben - nur zum Papier rüberreichen macht er das nicht?
:biggrin:

doch, sicher das... frag nicht nach Sinn oder Unsinn. Das ist eine Frage für Praktiker.
Denk an die Statistik! Das ist die heilige Kuh der Arbeitsagentur. Alles geschieht für die Statistik.
Nur eine schöne Statistik ist eine gute Statistik.

Wenn ein Vermittlungsvorschlag nicht rausgeschickt werden kann, weil der Bewerber nunmal nicht optimal passt, könnte es doch trotzdem sein, dass der Arbeitslose doch die Qualifikation dazu hat, die Stelle zu besetzen.

Meist sind die Profile in der Datenbank in Zeitnot und damit unvollständig erstellt oder aber deshalb unvollständig, weil das System die nötigen Auswahlkriterien nicht zur Verfügung stellt.
Ein Vermitteln ist z.B. bei Exoten wie "Chinesisch Muttersprache" oder bestimmten Unistudiengängen systemseitig nicht möglich.

Weder beim Bewerber, noch in der Stelle kann man diese Information eintragen, so dass letztlich die Nadel im Heuhaufen gesucht wird.
In dieser Situation sendet der Vermittler Stellenanzeigen raus.
Stellenangebote sind nichts anderes als ein "Ich weiß nicht, ob du auf das Profil passt, aber nach dem Prinzip Hoffnung könnte es sein".
Vergiss nicht, dass auch die Vermittler unter starkem Druck stehen, eine Stelle zu besetzen. Sie müssen Besetzungsbemühungen innerhalb von 24 Stunden nachweisen. Eine Stellenanzeige gilt auch als Besetzungsbemühung, so sie denn im System dokumentiert wird.

Der Jackpot ist natürlich, wenn dann die Information über diese Stelle zu einem Vermittlungserfolg führt.
Das kommt nicht so häufig vor aber es kommt vor.

Dann strahlen alle, klopfen sich auf die Schultern und sagen: "Hach, was haben wir doch toll vermittelt." Die Statistik wird wieder mit einem Vermittlungserfolg gefüttert, ein Arbeitsloser abgemeldet und das Team ist aus der Schusslinie.

Andere könnten sagen, ob ein Vermittlungserfolg eintritt oder nicht, das grenzt an Zufall, aber man will sich schließlich nicht den Glauben daran nehmen lassen, dass die ach-so-tolle Datenbank und der tolle Bearbeiter, der das Programm bedienen konnte, tolle Arbeit geleistet haben könnten. :icon_daumen:
 

gila

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Ich würde mich sowieso grundsätzlich NICHT auf Stellen bewerben, bei denen der Arbeitgeber nicht genannt wird und es keine ordentliche Stellenbeschreibung gibt.
Auf Firmen, die sich nicht nennen und auch noch über Handy kontaktet werden wollen, sowieso nicht.

Ich würde mich hier auch nicht vom Vermittler unter Druck setzen lassen wollen und an meine "Pflichten" erinnern ...
denn ich pers. empfinde es als UNDING, wenn ich meine persönlichen Daten wie Lebenslauf, Interessen, Anschrift etc. an ein mir unbekanntes Gegenüber weitergeben soll, dessen Seriösität ich nicht einmal erkennen und prüfen kann!

(Wenns blöd läuft könnte es die Firma sein, in der man schonmal gearbeitet hat ...)

Ich bekam vor 1 Jahr so einen Vorschlag, wo sich über eine Arbeitsagentur im Nachbarort beworben werden sollte.
Ich rief die Vermittlerin dort an - sie wollte meine Bewerbung - aber nicht rausrücken, bei WEM ich meine wertvollen Dienste feil bieten sollte.
Ich habe das abgelehnt. Auch das Argument, SIE als Vermittlerin sei ja wohl "seriös", zog nicht.

1. Wir wissen ja, dass nicht alle Angebote überprüft werden und
2. behalte ich mir mein Recht vor, immer noch mitzubestimmen, wo ich arbeiten will oder nicht.
(Nach der Beschreibung ging es um AMAZON Augsburg ... :icon_evil:)

Es kam auch nix zurück, denn ich habe gesagt, ich lehne die Bewerbung NICHT ab - nur die ART UND WEISE, wie ich meine persönlichen Daten und Lebensereignisse rumschicken soll.
Basta. Mach ich nicht.
 

Malvina

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So empfinde ich es auch, MEINE persönlichen Daten verschicke ich bestimmt nicht an "Firma Anonym" . Warum soll ich alles preisgeben und mein Gegenüber macht es nicht?!
Es ist wirklich ein UNDING wie Du sagst gila!

SIE als Vermittlerin mag ja durchaus seriös sein ...:biggrin::icon_klatsch:
und wenn es das Unternehmen auch ist, dann würde es kein Geheimnis um seine Daten machen ....:icon_rolleyes:
....AMAZON.....Alles klar .......o.W. :icon_rolleyes:

Gruß Malvina
 
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