VV mit Verbindlicher Einladung zu einer Gruppeninfoveranstaltung

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Inaste

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 April 2013
Beiträge
19
Bewertungen
1
Hallöchen,

hab mal wieder Post vom Sbchen bekommen, diesmal ein VV dabei wo ich nicht sicher bin wie ich mich verhalten kann um diese Stelle abzuwehren, ist wieder ein Call Center Job und 30km entfernt. :rolleyes:

Inhalt ist kurz und knapp:
"Bewerben Sie sich bitte umgehend über arbeitsagentur.de mit folgenden Anlagen: Bitte kommen Sie zur Infoveranstaltung am 7.05. 13. Uhrzeit und Treffpunkt finden in der Stellenbeschreibung auf der letzten Seite dieses Schreibens. Erst zu diesem Termin können Sie ihre bewerbungsunterladen ebenfalls mitbringen."

"wichtiger Hinweis"

"Dieser Vermittlungsvorschlag ist gleichzeitig eine VERBINDLICHE Einladung zu einer Gruppeninformationsveranstaltung beim Arbeitgeber."

"Das bewerbungsverfahren wird Ihnen auf der Informationsveranstaltung erläutert. Eine Bewerbung vor der Veranstaltung ist nicht erforderlich."

Nu steht da überhaupt nix zu den Fahrtkosten und eine Infoveranstaltung in 30km Entfernung mit den öffentlichen zu fahren noch dazu in eine Stadt wo ich mich ueberhaupt nicht auskenne. Rechtsbehelfsbelehrung war dabei.

Überlege nu ob ich dennoch eine schriftl. Bewerbung hinschicke auf diese VERBINDLICHE Einladung eingehe und frage bei der Firma wie es mit der Fahrtkostenübernahme steht, da ich nicht davon ausgehe das sie die übernehmen werden, müsste ich die dannach ja beim Jobcenter beantragen oder?
Reicht es wenn ich mich nur schriftl. bewerbe und habe damit meine Mitwirkungspflicht erfüllt? Finde diese Einladung übers Jobcenter schon ne ziemliche Zumutung, da es ja auch kein Meldeort ist bin ich mir nicht sicher ob ich verpflichtet bin dahin zu fahren. Kosten hin oder her.

Hat jemand einen Tipp wie ich mich am besten verhalte ohne eine Sanktion zu riskieren? Bin dankbar für jeden Rat den ihr mir geben könnt.

Mfg Inaste
 

Inaste

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 April 2013
Beiträge
19
Bewertungen
1
Du meinst Rechtsfolgenbelehrung? Ich würde das mit den Fahrkosten abklären.

Ja Rechtsfolgebelehrung. Bei den Fahrkosten ist halt die Frage ob ich die erst beim potenziellen Arbeitgeber erfragen sollte, bevor ich zum Jobcenter damit gehen muss. Würds natürlich vorziehen, wenn es einen Weg gibt das ich da gar nicht hin muss. Und mich einfach nur schriftl. bewerben und hat sich erledigt damit. :icon_biggrin: Aber diese Verbindliche Einladung macht mir halt Sorgen das ich dann ne Sanktion bekomme.
 

Alf1964

Elo-User*in
Mitglied seit
15 März 2011
Beiträge
72
Bewertungen
12
Hallöchen,

hab mal wieder Post vom Sbchen bekommen, diesmal ein VV dabei wo ich nicht sicher bin wie ich mich verhalten kann um diese Stelle abzuwehren, ist wieder ein Call Center Job und 30km entfernt. :rolleyes:

Inhalt ist kurz und knapp:
"Bewerben Sie sich bitte umgehend über arbeitsagentur.de mit folgenden Anlagen: Bitte kommen Sie zur Infoveranstaltung am 7.05. 13. Uhrzeit und Treffpunkt finden in der Stellenbeschreibung auf der letzten Seite dieses Schreibens. Erst zu diesem Termin können Sie ihre bewerbungsunterladen ebenfalls mitbringen."

"wichtiger Hinweis"

"Dieser Vermittlungsvorschlag ist gleichzeitig eine VERBINDLICHE Einladung zu einer Gruppeninformationsveranstaltung beim Arbeitgeber."

"Das bewerbungsverfahren wird Ihnen auf der Informationsveranstaltung erläutert. Eine Bewerbung vor der Veranstaltung ist nicht erforderlich."

Nu steht da überhaupt nix zu den Fahrtkosten und eine Infoveranstaltung in 30km Entfernung mit den öffentlichen zu fahren noch dazu in eine Stadt wo ich mich ueberhaupt nicht auskenne. Rechtsbehelfsbelehrung war dabei.

Überlege nu ob ich dennoch eine schriftl. Bewerbung hinschicke auf diese VERBINDLICHE Einladung eingehe und frage bei der Firma wie es mit der Fahrtkostenübernahme steht, da ich nicht davon ausgehe das sie die übernehmen werden, müsste ich die dannach ja beim Jobcenter beantragen oder?
Reicht es wenn ich mich nur schriftl. bewerbe und habe damit meine Mitwirkungspflicht erfüllt? Finde diese Einladung übers Jobcenter schon ne ziemliche Zumutung, da es ja auch kein Meldeort ist bin ich mir nicht sicher ob ich verpflichtet bin dahin zu fahren. Kosten hin oder her.

Hat jemand einen Tipp wie ich mich am besten verhalte ohne eine Sanktion zu riskieren? Bin dankbar für jeden Rat den ihr mir geben könnt.

Mfg Inaste

Du hast die Möglichkeit einen Antrag für Fahrtkostenrückerstattung beim Jobcenter zu stellen. Mach das aber vorher. Wenn es ein VV ist, solltest Du dort hin fahren, um keine Sanktionen zu riskieren. Zumutung hin oder her. Man versucht eben alles Dich aus "Hartz IV" raus zu kriegen. Schriftlich Bewerben bringt wahrscheinlich nicht viel. Die wollen Dich sehen und geben wahrscheinlich dem Jobcenter dann Bescheid, ob Du dar warst oder nicht.
An Deiner Stelle würde ich Fahrtkostantrag beim Jobcenter stellen und hin fahren. Über Google-Map kannst Du Dir die Route berechnen lassen. Vorausgesetzt Du hast ein Auto. Ansonsten Bahnauskunft per Internet und dann Google-Map-Fußgängerroute.
 

Inaste

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 April 2013
Beiträge
19
Bewertungen
1
Du hast die Möglichkeit einen Antrag für Fahrtkostenrückerstattung beim Jobcenter zu stellen. Mach das aber vorher. Wenn es ein VV ist, solltest Du dort hin fahren, um keine Sanktionen zu riskieren. Zumutung hin oder her. Man versucht eben alles Dich aus "Hartz IV" raus zu kriegen. Schriftlich Bewerben bringt wahrscheinlich nicht viel. Die wollen Dich sehen und geben wahrscheinlich dem Jobcenter dann Bescheid, ob Du dar warst oder nicht.
An Deiner Stelle würde ich Fahrtkostantrag beim Jobcenter stellen und hin fahren. Über Google-Map kannst Du Dir die Route berechnen lassen. Vorausgesetzt Du hast ein Auto. Ansonsten Bahnauskunft per Internet und dann Google-Map-Fußgängerroute.

Ok werde ich so machen. Vielen Dank!
 

Henrik55

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 April 2006
Beiträge
981
Bewertungen
225
Fällt noch jemanden etwas zu der Konstellation VV welcher gepaart ist mit der verbindlichen Einladung zu einer Gruppeninformationsveranstaltung ein? Könnte da noch etwas gegen die Zulässigkeit sprechen. Mir fällt leider nichts ein.
 

Henrik55

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 April 2006
Beiträge
981
Bewertungen
225

Claus.

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 November 2010
Beiträge
2.274
Bewertungen
1.253
Ist zu dieser Gruppenveranstaltung überhaupt eine ´wirklich konkrete´ Uhrzeit genannt?
Ich hatte mal eine Einladung von wegen "kommen Sie zu der Informationsveranstaltung zwischen 14 und 15 Uhr". :icon_hihi: 14:57 Uhr war ich da, um 15 Uhr konnte ich dann leider mangels Informationen keine Zusage oder Absage für den Kurs geben sondern brauchte erst noch Bedenkzeit (haben dann komischerweise nie mehr nachgefragt, zu was für einem Ergebnis ich gekommen bin).
 

Henrik55

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 April 2006
Beiträge
981
Bewertungen
225
Die versuchen die gesetzlichen Regelungen zu umgehen. An sich soll nur eine Maßnahme verkauft werden. Dafür dürften die nach § 309 SGB III vorladen. Sanktion bei Nichterscheinen 10 %. Voraussetzung Veranstaltung im Amt oder woanders mit Amtspersonal.
Hier probieren die so eine Veranstaltung rechtswidrig ohne Personal vom Amt und sogar noch mit eine Sanktionsandrohung von 30 % durchzuziehen.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten