VV mit RFB erhalten, obwohl nur Arbeitsuchendmeldung abgegeben wurde (Widerspruch?)

E

ExitUser

Gast
Hallo zusammen,

leider hat sich heute noch eine weitere offene Baustelle aufgetan, die eigentlich keine ist.........

Brauche euren Rat.

Meine Lebensgefährtin ist befristet bis 31.07.2016 beschäftigt und hat mündlich die Zusage bekommen, dass der Arbeitsvertrag unbefristet im Juli verlängert wird. Aus Bestätigungen der anderen Kolleginnen aus Erfahrung der letzten Jahre kann man dem auch glauben.

Trotzdem musste Sie sich pro-Forma Ende April arbeitsuchend melden, um im Notfall (Anspruchsicherung) keine Nachteile zu haben.

Selbst in diesem frühen Stadium nervt die AfA schon ohne Ende. Erst wegen einem Termin, jetzt haben wir vor 2 Tagen entdeckt, dass ein VV auf uns zukommt.

Ich habe fest damit gerechnet, dass dieser in diesem frühen Stadium (vor allem hatte Sie auch angegeben, dass Sie einen unbefristeten Vertrag bekommen wird) ohne RFB kommt........

Habe euch die RFB mal in den Anhang gelegt. Ehrlichgesagt möchte Sie sich nicht bewerben.

Wie kann es sein, dass die den VV mit RFB rausschicken?
- Es gab keinen Termin, kein Profiling, keine Besprechung, kein Suchprofil
- Es gibt keine EGV
- Es gibt keinen Antrag auf ALG 1

Unheimlich gerne würde ich denen mal pampig zurück schreiben, wie denn dieser VV auf Zumutbarkeit geprüft wurde, wenn die garnicht ihr Gehalt kennen......

Wie würdet ihr vorgehen?

Grüße
Osthesse
 

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Glatze

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Wie kann es sein, dass die den VV mit RFB rausschicken?
- Es gab keinen Termin, kein Profiling, keine Besprechung, kein Suchprofil
- Es gibt keine EGV
- Es gibt keinen Antrag auf ALG 1

Bin kein Paragraphenwerfer aber ich denke es spielt keine Rolle dass der Antrag noch nicht existent ist. Gleiches für EGV.

Durch den "Welpenschutz" bei Alg1 am Anfang kannst du die finanzielle Zumutbarkeit ja selbst prüfen. Zu wenig Kohle = Keine Bewerbung

Unheimlich gerne würde ich denen mal pampig zurück schreiben, wie denn dieser VV auf Zumutbarkeit geprüft wurde, wenn die garnicht ihr Gehalt kennen......

Zügeln und keinesfalls schriftlich "pampig" werden

Wie würdet ihr vorgehen?

Das Angebot prüfen nach rechtlicher Zumutbarkeit und nach "persönlichen Interessen". Wer weiss, vielleicht ises ja besser als der befristete Job zur Zeit?

Grüße
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Glatze und alle anderen,

also Sie möchte unbedingt an ihrem Arbeitsplatz bleiben und sich daher möglichst nicht bewerben müssen.

Ist halt die Frage, was da alles passieren kann. Und was wäre im Worst-Case-Fall, wenn Sie doch mal auf die AfA angewiesen wäre.

Grüße
Osthesse
 

koloss

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Hallo Osthese,

Du machst dir viel zu viele Gedanken.
Ist bei dem VV eine Email adresse ? wenn ja, dann schick doch eine 08/15 Bewerbung raus und mit dem Hinweis, das deine Frau aber in Arbeit ist und erst ab dem und dem Zeitpunkt zur Verfügung steht.
Sollte der jetzige AG Sie nicht behalten wollen, kann man sich den AG ja warm halten, was aber nach meiner Erfahrung eher so ist, das die sich eh nicht mehr melden werden, da man bereits in Arbeit ist. :icon_mrgreen:

Und da keine EGV vorhanden ist, was soll da schon gross passieren, solange Sie in Arbeit ist? nüx..auch in Zukunft nicht.

Wenn da keine Email Adresse vorhanden ist, dann such den AG im inet und such die Tel.Nr raus und ruf da einfach an, das Du nen VV hattest und Du dich hiermit bewirbst.(Name und Uhrzeit notieren, fertig!)
Vielleicht steht da aber ne Tel. Nr. beim VV mit drauf.

Beim Anruf so hinbiegen das Du es musstest, da es ein VV war und deine Freundin aber in Arbeit ist...so hast Du den AG 100% schon vergrault..ausser da besteht Interesse an dem AG, dann etwas Diplomatischer vorgehen.:icon_mrgreen:

Also immer schön ruhig bleiben, es wird schon nix passieren. :wink:
 

Doppeloma

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Hallo Osthesse,

also Sie möchte unbedingt an ihrem Arbeitsplatz bleiben und sich daher möglichst nicht bewerben müssen.
Wenn sie bereits eine mündliche Zusage hat, dann ist doch soweit alles OK, sie hat sich ordnungsgemäß bei der AfA gemeldet (obwohl das bei einer sicheren Verlängerung auch schon fast überflüssig war) und nun will man "vermeiden", dass sie überhaupt erst arbeitslos werden kann und schickt ihr schon VV, das ist der tiefere Sinn dieser frühzeitigen Meldung.

Dafür ist es nicht notwendig, dass sie eine EGV hat oder bereits ALGI bezieht, allerdings kann man ihr auch nichts "sperren" was sie gar nicht bekommt ... :icon_evil:
Aktuell hat sie noch Arbeit und das geht natürlich immer vor, besonders wenn Aussicht auf eine unbefristete Verlängerung besteht gibt es keinen plausiblen Grund das zu gefährden.

Sie könnte ja die Rückseite ausfüllen und mitteilen, dass sie sich nicht beworben hat, weil sie bereits in Arbeit ist ... und auch weiter beim aktuellen AG bleiben wird. :icon_hihi:

Ist halt die Frage, was da alles passieren kann. Und was wäre im Worst-Case-Fall, wenn Sie doch mal auf die AfA angewiesen wäre.
Was soll dann sein, wenn sie mal wieder auf die AfA angewiesen wäre, dann interessiert die letzte Beschäftigung und wie die geendet hat und was sie dort verdient hat, dann interessiert es keine SA* mehr ob sie sich vor (Jahren ?) mal auf einen VV mit RFB beworben hat oder nicht ... "neues Spiel, neues Glück" ... :wink:

Wenn das aktuelle Angebot nicht zumutbar ist (wegen Entfernung oder Einkommen oder weil die Stelle sofort besetzt werden soll z.B.), dann braucht sie sich ohnehin nicht bewerben ... denn sie hat ja vorerst noch Arbeit.

Aber das wurde ja alles schon geschrieben ... du selbst solltest dich da überhaupt nicht einmischen und schon gar nicht was "Pampiges" schreiben, es ist nicht dein VV und den Ärger hätte deine Partnerin auszubaden...

MfG Doppeloma
 
E

ExitUser

Gast
Hallo koloss,

Du machst dir viel zu viele Gedanken.
Ja, das stimmt leider. Das ist meine große Schwäche.........

Ist bei dem VV eine Email adresse ? wenn ja, dann schick doch eine 08/15 Bewerbung raus und mit dem Hinweis, das deine Frau aber in Arbeit ist und erst ab dem und dem Zeitpunkt zur Verfügung steht.
Ja, es wäre per E-Mail. Interessant ist, dass Sie sich da vor einigen Jahren 3mal beworben hatte und nie eine Rückmeldung bekommt hat.

Aber ich als alter Pessimist würde natürlich fest damit rechnen, das jetzt auf einmal eine Einladung käme :icon_mrgreen:


Also immer schön ruhig bleiben, es wird schon nix passieren. :wink:
Danke, ich gebe mir Mühe :)

Grüße
Osthesse
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Doppeloma :wink:


Wenn sie bereits eine mündliche Zusage hat, dann ist doch soweit alles OK, sie hat sich ordnungsgemäß bei der AfA gemeldet (obwohl das bei einer sicheren Verlängerung auch schon fast überflüssig war) und nun will man "vermeiden", dass sie überhaupt erst arbeitslos werden kann und schickt ihr schon VV, das ist der tiefere Sinn dieser frühzeitigen Meldung.
Ja das stimmt. Wir sind beide sehr froh, dass Sie diese Arbeit gefunden hat. Und es gefällt ihr nach fast einem Jahr immernoch gut.

Dafür ist es nicht notwendig, dass sie eine EGV hat oder bereits ALGI bezieht,
Ok, das habe ich jetzt dazugelernt. Danke.


Aktuell hat sie noch Arbeit und das geht natürlich immer vor, besonders wenn Aussicht auf eine unbefristete Verlängerung besteht gibt es keinen plausiblen Grund das zu gefährden.

Sie könnte ja die Rückseite ausfüllen und mitteilen, dass sie sich nicht beworben hat, weil sie bereits in Arbeit ist ... und auch weiter beim aktuellen AG bleiben wird. :icon_hihi:
Ja, wir haben Gestern überlegt, ob es besser wäre eine Pro-Forma Bewerbung zu schreiben mit der Gefahr einer Einladung (mit Absage von ihr), oder garnicht zu reagieren.

Wir würden dann jetzt die Rückseite ausfüllen, dass Sie eine mündliche Zusage zur Verlängerung hat und hoffen, dass dann einfach nichts mehr kommt.


Was soll dann sein, wenn sie mal wieder auf die AfA angewiesen wäre, dann interessiert die letzte Beschäftigung und wie die geendet hat und was sie dort verdient hat, dann interessiert es keine SA* mehr ob sie sich vor (Jahren ?) mal auf einen VV mit RFB beworben hat oder nicht ... "neues Spiel, neues Glück" ... :wink:
Gut zu wissen. Ich habe denen alles zugetraut. Selbst, dass soetwas nicht verjährt. :icon_mrgreen:

Da war übrigens genau der SB mit dran beteiligt, der mir vor 2 Wochen da derbe einen reinwürgen wollte mit INGA und 3 ganz speziell ausgesuchten VV's.


Wenn das aktuelle Angebot nicht zumutbar ist (wegen Entfernung oder Einkommen oder weil die Stelle sofort besetzt werden soll z.B.), dann braucht sie sich ohnehin nicht bewerben ... denn sie hat ja vorerst noch Arbeit.
Hatte ich es richtig verstanden, dass die AfA bei VV's mit RFB diese selbst vor dem Versand prüfen muss?

Auch, dass es vom Gehalt her passt? Denn das aktuelle können Sie nicht wissen.

Von der Tätigkeit und der Anfahrt würde es passen.


du selbst solltest dich da überhaupt nicht einmischen und schon gar nicht was "Pampiges" schreiben, es ist nicht dein VV und den Ärger hätte deine Partnerin auszubaden...
Heissporn, aber nach einer Nacht drüber schlafen geht es dann wieder. Fand es Gestern einfach nicht in Ordnung von denen, aber leider richten die sich ja nicht nach mir :)


Vielen Dank, viele Grüße.

Dir und allen anderen Mitstreitern hier einen schönen Tag

Osthesse
 

Pixelschieberin

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[...] Trotzdem musste Sie sich pro-Forma Ende April arbeitsuchend melden, um im Notfall (Anspruchsicherung) keine Nachteile zu haben. [...]
Woher soll SB wissen, daß die Meldung ein "pro-forma-fake" ist?
SB hat (s)einen Job gemacht.
Irgendwer hat dem Amt vermeldet, er/sie suche Arbeit,
SB findet was? Arbeitssuchender kann sich da Bewerben.
Was am Ende des Tages dabei rauskommt, steht doch auf einem ganz anderen Blatt...
 
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