VV mit Rechtsfolgenbelehrung obwohl kein Leistungbezug (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Wolzow

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Hallo, hoffe bin im richtigen Unterforum.

Ich habe bisher Alg II bekommen. Nun musste ich kleinere bisher mir gehörende Grundstücke verkaufen. Der Erlös wurde natürlich angerechnet.
Ich bekomme nun für ca. 6-8 Monate keine Leistungen mehr von der Agentur. (Immer angenommen ich bin bis dahin noch erwerbslos.)
Ich bin aber nach wie vor jobsuchend angemeldet.
Nun bekomme ich heute einen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung. Wie kann das sein? Ich bekomme doch nichts von denen. Oder können die angedrohten Sanktionen dann greifen, wenn ich wieder Leistungsbezieher sein sollte, also nach den 6-8 Monaten?

Oder sollte ich mich gänzlich von der Agentur abmelden? (Ja ich weiß, es werden dann keine Rentenbeiträge abgeführt; sollte aber bei den paar Monaten kein Problem sein) Wann müsste ich mich denn dann wieder anmelden? Erst wenn das Geld dann alle ist, oder schon vorher? Ob sich das Ganze dann noch lohnen würde...
Fragen über Fragen, ich hoffe trotzdem auf Hilfe von euch. Vielen Dank schon mal.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Wolzow,

mal eine Frage bezahlst du deine Krankenversicherung jetzt selbst?

Und wenn du jetzt noch arbeitssuchend gemeldet bist, dann bekommst du auch VV.


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Wolzow

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Ist mir schon klar mit den VV. Jedoch mit Rechtsfolgenbelehrung?
Sprich mit Androhungen von Sperren? Was wollen die mir denn im Moment sperren?

Ja, gesetzliche Krankenversicherung zahle ich i.M. freiwillig selbst. Ca. 150€ monatlich.
 

Seepferdchen 2010

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Ist schon klar, wenn du keine Leistung beziehst.

Und wenn du damit klarkommst bei einer Abmeldung, das dir einige Monat der Anwartschaft der Rente verloren gehen.

Mit wieder anmelden meinst du ALG II?

Bitte denke auch an das Schonvermögen.
 

Wolzow

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Ich melde mich ab beim Amt und muss mich demzufolge auch wieder anmelden.
Sprich Alg II Antrag stellen. Mit den Freibeträgen weiß ich auch, leider sind meine Fragen aber (noch) nicht beantwortet worden, Sorry.
Ich weiß nicht wie ich die Fragen anders oder besser stellen soll als in meinem ersten Post.
Trotzdem Danke.
 
E

ExitUser

Gast
Oder können die angedrohten Sanktionen dann greifen, wenn ich wieder Leistungsbezieher sein sollte, also nach den 6-8 Monaten?
Also, ich habe hier im Forum einmal einen Fall gelesen, wo nach Neuantrag eine Sanktion zumindest weitergeführt wurde, derjenige hatte während einer Sanktion eine Arbeit angenommen, nachdem er die Arbeitsstelle nicht mehr hatte und der neue Antrag gestellt wurde, ist die Sanktion wieder zum Tragen gekommen. So meine Erinnerung.
 

Seepferdchen 2010

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Eine Sanktionen die quasi noch nicht zum Zuge kam...durch Leistungsunterbrechung...leben nach erneuter Antragstellung wieder auf.Weil du stellst keinen Neuantrag sondern einen Weiterbewilligungsantrag.

Hier lies bitte genau den § 31 SGB II

:icon_pause:
 

Wolzow

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Aha, okay. Dann ist die Rechtsfolgenbelehrung wohl doch gerechtfertigt.
Sanktionen habe ich noch nie bekommen und werde mich auch diesmal auf die Stelle bewerben.
Was ich bisher vom Amt angeboten bekam war eben fast immer nur Schmarrn, wie auch diesmal; 400 € Job für den ich gar nicht die nötigen Quali's habe und auch noch 60 km weit weg. Da fressen schon die Kilometerkosten einen Großteil vom Verdienst.
Diese tollen Angebote wollte ich mir nun eigentlich ersparen, wenn ich schon eh keine Leistungen mehr bekomme.
Deshalb meine Überlegung mich ganz einfach abzumelden vom Amt.
Nur muss ich mich nicht schon Wochen vorher wieder beim Amt melden wenn ich nach den 6-8 Monaten wieder ALG II beantragen will? Dann würde sich eine Abmeldung wohl gar nicht recht lohnen. Keine Ahnung wie so was abläuft.
 
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