VV erhalten für A.m.a.z.o.n., in 120 km Entfernung, ohne PKW - wie reagieren? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

HansiMueller

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Einladung erhalten "Das Unternehmen A.m.a.z.o.n stellt sich vor..."

Mir flatterte heute diese Einladung ins Haus (siehe Bilder).

Zunächst ist es so, dass ich just an diesem Tag um etwa die selbe Zeit bereits einen Termin für ein Vorstellungsgespräch habe (na soo ein Zufall aber auch ^^), wofür ich auch gestern schon einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung gestellt hab. Somit habe ich einen Nachweis, dass der Termin zum Vorstellungsgespräch schon VOR Erhalt des Briefs feststand. Das sollte doch eigentlich als Entschuldigungsgrund, an der Veranstaltung leider nicht teilnehmen zu können, reichen, oder?


Aber nun mal generell zu dieser Veranstaltung: ist das denn alles wirklich koscher, wie die das aufziehen? Bzw. was wäre dort zu erwarten? Von Amazon hört(e) man ja bereits vieles, das meiste eher nicht so positiv. Anhand der Befristung sieht man ja, dass es sich hauptsächlich um eine Verstärkung fürs Weihnachtsgeschäft handelt.
Der Tätigkeitsort befindet sich gute 90 Minuten entfernt (Fahrzeit PKW). Somit wäre für Hin- und Rückfahrt locker mit 3 Stunden zu rechnen, ich würde das sogar auf über 3 1/2 Stunden minimum schätzen, da man ja auch erstmal durch die jeweiligen Städte durch muss bzw (bei Busshuttle) erst mal zum Treffpunkt gelangen muss. Ist denn da überhaupt noch die Verhältnismäßigkeit gerechtfertigt?
Desweiteren: können die einen tatsächlich zwingen, sich eine Email-Adresse einzurichten?
Welche ausgedruckten "Bewerbungsunterlagen" soll man denn bitte mitbringen? Bewerbung worauf? Müsste dann nicht erst ein offizieller VV kommen? Und wieso sollte ich meinen Lebenslauf ausdrucken, den hat doch die AfA bzw das JC im System!?

Und generell meine Frage: hat sich das für mich dann mit meiner Absage (wegen des stattfindenden Vorstellungsgesprächs) erledigt oder muss ich damit rechnen, das Prozedere nochmal "individuell" über mich ergehen zu lassen?
 

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0zymandias

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AW: Einladung erhalten "Das Unternehmen A.m.a.z.o.n stellt sich vor..."

[...]
Der Tätigkeitsort befindet sich gute 90 Minuten entfernt (Fahrzeit PKW). Somit wäre für Hin- und Rückfahrt locker mit 3 Stunden zu rechnen, ich würde das sogar auf über 3 1/2 Stunden minimum schätzen, da man ja auch erstmal durch die jeweiligen Städte durch muss bzw (bei Busshuttle) erst mal zum Treffpunkt gelangen muss. Ist denn da überhaupt noch die Verhältnismäßigkeit gerechtfertigt?[...]
Die Zumutbarkeitsgrenze liegt ungefähr bei 2,5 h Tagespendelzeit (bei 8 h Arbeit).
Ob der Busshuttle eingerichtet wird, ist unklar. Also würde ich die Zeit so berechnen, als würde die Fahrt ohne ihn gemacht (Wartezeiten und Fußwege bitte mit einrechnen). Textblock dazu:

Wenn Du in AlgII bist, gilt der § 10 SGB II, Fachliche Hinweise unter https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm...tbai377931.pdf, Zitat PDF-Seite 20:
(3) Bei der Beurteilung der zumutbaren Pendelzeiten ist in der Re- gel die Entfernung zumutbar, die in der Region bei vergleichbaren Arbeitnehmern üblicherweise zwischen Wohnort und Arbeitsstelle anfallen.
Üblich sind Pendelzeiten, wenn sie nicht nur vereinzelt, sondern in größerem Umfang anfallen.
Als Vergleichswerte anzusetzen sind:

• bei einer täglichen Arbeitszeit von 6 und weniger Stunden: 2 Stunden Pendelzeit,
• bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden: 2,5 Stunden Pendelzeit.

Soweit z. B. in ländlichen oder strukturschwachen Gebieten oder in Ballungsgebieten längere Pendelzeiten üblich sind, sollen diese zugrunde gelegt werden.
[...]Desweiteren: können die einen tatsächlich zwingen, sich eine Email-Adresse einzurichten?[...]
Nein. Wie auch? :biggrin:
Ebenso kann auch nicht das Befüllen einer Datenbank verlangt werden, obwohl das hier tatsächlich gemacht werden soll.

[...]Welche ausgedruckten "Bewerbungsunterlagen" soll man denn bitte mitbringen? Bewerbung worauf? Müsste dann nicht erst ein offizieller VV kommen?[...]
Ich würde es beim Lebenslauf (ohne Elektro-Kontaktdaten) belassen, denn die Frage ist gut und damit schon Antwort genug. :biggrin:
"Hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Vorstellung als Arbeitgeber, denn hierfür schlug mein Herz schon immer." - Geht irgendwie nicht. :wink:

Rein theoretisch könnte man auch in den Widerspruch gehen, denn was ist hier der Meldezweck? Im Prinzip hat ein Arbeitgeber einen Info-Stand aufgebaut. Hm.
Da gäbe es:
Theoretisch könnte der Meldezweck derVermittlung (Abs. 2 Nr. 2) gemeint sein. Dieser erfasst in der RegelVorbereitungshandlungen für einen Vermittlungsvorschlag nach § 35SGB III (Voelzke in: Hauck/Noftz, SGB III-Kommentar, 2. Aufl., § 309Rdnr. 25). Hierzu könnte es passen, dass der Kläger aufgefordertwurde, Bewerbungsunterlagen mitzubringen. Dafür ist allerdings einBesuch von Arbeitgeberinfoständen nicht erforderlich, weil derVermittlungsvorschlag und das Arbeitsangebot nur von der Behörde,nicht aber durch Dritte erfolgen dürfen (BSG, SozR 3-4100 § 119 Nr.21).
[Quelle: LandessozialgerichtNiedersachsen-Bremen, L 7 AS 1058/13 B, 10.02.2014
Vgl. auchhttps://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/125607-besuch-arbeitgebermesse-verleihunternehmen-unzulaessiger-meldezweck.html]

Das wird man auch einfacher und sanktionsferner handhaben können.
(Kein Telefon, keine E-Mailadresse, keine sofortige Unterschrift, kein Datenbankeintrag.)

Das wäre aber gut zu wissen für den Fall, dass das JC eine disziplinarische Sanktion anstrebt. :wink:

[...]Und generell meine Frage: hat sich das für mich dann mit meiner Absage (wegen des stattfindenden Vorstellungsgesprächs) erledigt oder muss ich damit rechnen, das Prozedere nochmal "individuell" über mich ergehen zu lassen?[...]
Amizone liebt Erwerbslose, denn kostenlöserer kann man auch grammatikalisch nicht an Arbeitsstunden kommen.
Insbesondere im Weihnachtsgeschäft bis ca. Mitte Januar (Rücklauf Umtausch etc.) werden gerne Praktika und ähnliches gefreiwilligt.

Die Berufstätigen dort werden elektronisch sehr gut vermessen, Schrittgeschwindigkeiten, Stückzahlen, Toilettengänge, etc.
Wäre schade, wenn man körperlich diesen hohen Anforderungen nicht ganz genügen könnte. Oder? :biggrin:
 

gelibeh

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AW: Einladung erhalten "Das Unternehmen A.m.a.z.o.n stellt sich vor..."

Ist das überhaupt ein zulässiger Meldegrund? Hier wird ein Stellenangebot gemacht, da kann ich doch nicht mit dem Meldeterminparagrafen einladen.
 

0zymandias

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AW: Einladung erhalten "Das Unternehmen A.m.a.z.o.n stellt sich vor..."

Meiner Meinung nach ist das kein Stellenangebot, sondern "Amizone [...] stellt sich vor", also im Prinzip eine Arbeitgebermesse mit einem Arbeitgeber.
(Und damit kein zulässiger Meldezweck.)

Dann kommen "Bereiche" für Tätigkeiten und ziemlich alles bleibt unbestimmt (keine Tätigkeitsbeschreibungen, keine Arbeitszeiten).
Wäre es ein VV, wäre die Prüfung der Zumutbarkeit verhindert - Bluthochdruck und Schichtarbeit z.B. gehen überhaupt nicht zusammen.
 

BonoboBert

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AW: Einladung erhalten "Das Unternehmen A.m.a.z.o.n stellt sich vor..."

Ich wurde auch mal zu einer Veranstaltung bei Amazon zwangseingeladen. Ist hauptsächlich Selbstbeweihräucherung und Antworten auf Fragen bezüglich der Teamgröße (wegen großmundig angekündigter Team-Boni) werden ausweichend nichtbeantwortet! Das nannte sich Infoveranstaltung. Zwei oder drei Durchgänge am Tag mit etwa 100 Teilnehmern. Ein lachhaftes Einstellungstestchen wurde auch gemacht.

Damals (Weihnachten 2011) war das. Ich sollte zwei Wochen von 8 Wochen Saisonarbeit gratis arbeiten, das war als Maßnahme getarnt. Ich und offensichtlich andere haben sich bei der Presse und anderen Stellen beschwert und die Presse hat dieses Unding auch tatsächlich aufgegriffen!

Naja, jedenfalls war da ein JC-Mitarbeiter vor Ort, insofern geht der Meldezweck wohl in Ordnung, oder nicht?

edit: Ich bin übrigens einfach gegangen. Sanktion gab es nicht. Zwei Wochen Gratisarbeit gibts mit mir nicht.
 

SanIker

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AW: Einladung erhalten "Das Unternehmen A.m.a.z.o.n stellt sich vor..."

Ha Amazon, dieser Exkrementladen!

Dieses ganze Prozedere habe ich 2009, als damals noch völlig Unwissende auch angetreten. Fand im A. Amt Leipzig statt.
Noch 10 andere und ich mussten Tests machen, Schnelligkeit, Auffassungsgabe ect.
Am eigentlichen Arbeitsplatz wurde uns dann ein Selbstbeweihräucherungsfilm in Dauerschleife vorgeführt, bevor man auch da drei Tests machen musste.
Glücklicherweise arbeitet eine gute Bekannte dort (fest) und die hat mich gewarnt, ich solle mich bissel doof anstellen, weil was die dort veranstalten zu krass ist.
Toilettengänge werden gezählt, Gegenseitiges Spitzeln/Aushorchen usw.
Es wird einem erzählt das man bei guter Arbeit übernommen wird, in den 2 Weihnachtsmonaten arbeitet man sich dann kaputt und wird noch zum Spitzel gemacht, weil man ja den Job unbedingt fest will.
Ich hatte das "Glück" nicht genommen zu werden...puh.
Im Januar kam dann von denen nochmal ein Brief ich könne mich ja wieder für nächstes Weihnachten bewerben...sischer...:biggrin:
Seitdem bin ich da auch kein Kunde mehr, Konto sofort gelöscht.
 

HansiMueller

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Ich hatte ja bereits vor einigen Tagen einen Thread eröffnet, da ich eine Einladung für eine Infoveranstaltung erhalten habe: https://www.elo-forum.org/alg-ii/160277-einladung-erhalten-unternehmen-stellt.html
Kurzer Auszug aus dem Thread: die Einladung habe ich schriftlich abgesagt, da ich an diesem Tag in etwa zur gleichen Zeit bereits ein Vorstellungsgespräch habe. In der Einladung wird auch erwähnt, dass wenn es ausreichend Bewerber hier aus dem Ort gibt, wird ein kostenloser Shuttlebus eingerichtet. Aber dieses "wenn... dann..." ist für mich noch lange keine zuverlässige Aussage (was im folgenden zum tragen kommt!).


Nun bekam ich heute extra nochmal einen VV für die Stelle (siehe Bilder).

Der Arbeitsort ist ca 120 km entfernt, ich besitze keinen PKW und bin somit auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Daher habe ich mich mal bei der Bahn schlau gemacht und bemerkt, dass:
- die einfache Fahrt mit Regionalverbindungen ca. 1:30 h:mm dauert
- ich bei Beendigung der Spätschicht nicht mehr nach Hause komme
- die Einzelfahrt wenigstens 24,50 EUR kostet
Da es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine befristete Anstellung handelt, fällt wohl auch ein Umzug aus bzw. wäre dieser sowieso nicht von heute auf morgen zu realisieren.
Von dem in der zunächst erhaltenen Einladung erwähnten Shuttlebus ist im Vermittlungsvorschlag und in der Stellenbeschreibung nichts zu finden. Im Gegenteil: im Internet findet man in der Beschreibung zu dieser Stelle die Aussage "Schichtzeiten: Frühschicht: 06:30 Uhr - 15:00 Uhr / Spätschicht: 15:00 Uhr - 23:30 Uhr (Eigenverantwortliche An- und Abreise zum Arbeitsplatz gemäß den Schichtzeiten)".

Somit habe ich erhebliche Zweifel, ob ein Antreten dieser Stelle überhaupt realisierbar und auch praktikabel bzw. lohnenswert für mich ist!? Die 2,5 h Pendelzeit pro Tag werde ich mit Sicherheit überschreiten, vor allem wenn man den Fussweg vom/zum Bahnhof jeweils mit einberechnet. Und wie gesagt müsste ich mir dann ja für die Spätschichten ein Zimmer dort nehmen, oder halt 5 Stunden am Bahnhof auf den ersten Zug warten... Alles in allem also irgendwie fernab jeglicher Realität, jedenfalls in meinen Augen.

Wie soll ich nun am besten auf den VV reagieren?
 

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gelibeh

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Da ja nirgendwo steht, ob da überhaupt ein Shuttleservice eingerichtet wird, wäre der Job aufgrund der Fahrzeiten unzumutbar.
 

Wutbuerger

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welche Fahrzeiten sind denn aktuell zumutbar ? Waren das nicht 2 Stunden pro Strecke ?
Bewerbe dich , und wenn du den Job nicht dringend brauchst schreibst du so was wie ich werde mich bemühen , zusätzlich zu den 4 Stunden Fahrzeit in meiner Arbeitsschicht die volle Arbeitsleistung zu bringen ..oder ähnliches ..
 

gelibeh

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Waren das nicht 2 Stunden pro Strecke ?
Nein, 2,5h hin und zurück inklusive Wartezeiten und damit liegt der TE deutlich drüber.
Und wie gesagt müsste ich mir dann ja für die Spätschichten ein Zimmer dort nehmen, oder halt 5 Stunden am Bahnhof auf den ersten Zug warten...
Ansonsten doch mal ganz frech die Übernachtungskosten für die Zeiten, die man nicht mehr nach Hause kommt, aus dem Vermittlungsbudget beantragen. :)
 

HansiMueller

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Ansonsten doch mal ganz frech die Übernachtungskosten für die Zeiten, die man nicht mehr nach Hause kommt, aus dem Vermittlungsbudget beantragen. :)
Da wir schon beim Thema sind: wie sähe es denn generell mit den entstehenden Fahrtkosten aus? Die sind ja nicht gerade unerheblich. Gibt es dafür eine grundsätzliche Regelung, wer dafür aufzukommen hat?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

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Der Arbeitsort ist ca 120 km entfernt, ich besitze keinen PKW und bin somit auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Daher habe ich mich mal bei der Bahn schlau gemacht und bemerkt, dass:
- die einfache Fahrt mit Regionalverbindungen ca. 1:30 h:mm dauert
- ich bei Beendigung der Spätschicht nicht mehr nach Hause komme
Damit ist die Stelle definitiv nicht zumutbar.
Handlungsvariante 1:
Dies dem JC so mitteilen, fertig.
Handlungsvariante 2:
Bewerben, und dabei höflich darauf hinweisen dass du wegen der Verkehrsanbindung nur Frühschicht arbeiten kannst.

In beiden Fällen:
Vorsichtshalber Fahrplanauskünfte usw. sichern, falls das JC eine Sanktion versuchen sollte.
 

0zymandias

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Interessant, ein Variantenmodell wollte ich auch vorschlagen. :wink:

Also Ergänzungen ...

Zu Handlungsvariante 1:
Fußwege bitte auch noch in die Fahrzeitberechnung aufnehmen. Dazu unter Google Earth mit Lineal- oder Polygonzug-Funktion die Strecken bestimmen und je nach Einheit durch 1 m/s oder 3,6 km/h teilen.

Zu Handlungsvariante 2:
Könnte sich lohnen hier zu pokern, da ...

  • Anmeldung und Eintrag in Online-Datenbank gewünscht
  • Online-Bewerbung erwünscht
  • Hohe Motivation gewünscht (ganz klar: bei 9,75 €/h in Schichtarbeit zur sinnenfrohen Amizone-Taktung muss die Motivation vom Arbeitnehmer mitgebracht werden und kann nicht aus den Rahmenbedingungen erzeugt werden)
Also erst einmal bestimmen, ob der VV heute oder morgen bei Dir angekommen ist *Hüsterchen*.
Sollte er morgen angekommen sein, geht die 62-Cent-Bewerbung ohne Teleklingel und E-Mailadresse am Samstag heraus, ca. 1 Minute nach der letzten samstäglichen Leerung.
 

ela1953

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Da du den Job unbedingt haben willst stellst du beim Jobcenter für die Befristung einen Antrag auf Kostenübernahme einer Zweitwohnung. 😆

Das ist möglich.
Bei einer selbst gesuchten sehr gut bezahlzen Befristung bekam ich für 2 Monatr die Fahrkarte bezahlt (40). Ein Kollege, der auch die Stelle selber gesucht hatte bekam wegen dr zu langen Anreise eine Zweitwohnung bezahlt für die komplette Zeit. Und Familienheimfahrten.
 

libertad

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Im allgemeinen haben die Arbeitgeber auf solche Nonsense Bewerbungen auch keinen Bock.
Deshalb würde ich eine Bewerbung abschicken -
 

HansiMueller

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Im allgemeinen haben die Arbeitgeber auf solche Nonsense Bewerbungen auch keinen Bock.
Deshalb würde ich eine Bewerbung abschicken -
Aber wir reden hier von Amazon!!! Die knechten bekanntlich alles und jeden. Daher hab ich grad noch ein bisschen Skrupel, auf gut-Glück einfach eine Bewerbung zu schicken, die mich für den Job unbrauchbar machen könnte...
 

libertad

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Wie soll der Job/Anreise denn funktionieren?
Is ja befristet.
Von dem Lohn könnte kaum ein Auto oder Zweitwohnung finanziert werden.
Dann soll ja auch noch kurzfristig mit der Arbeit begonnen werden.
Ich hatte schon so Vorstellungsgespräche bei der ZAF.
Wenn man freundlich fragt ob sie einem mal helfen könnten, die Probleme mit dem Arbeitsweg zu lösen, is man ziemlich schnell wieder draußen.
Dann könnte man natürlich auch beim Jobcenter die Übernahme der Kosten für ein Auto beantragen, oder Hotelkosten. Das dauert natürlich, und ohne verbindliche Zusagen fängst du nich an, du möchtest dich ja nich überschulden.
Für einen Job unter 10 Euro mit Befristung bis Dezember sind diese Anträge vermutlich nicht sehr erfolgversprechend.
 

Wutbuerger

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Nüchtern betrachtet --lohnt der Aufwand für das JC nicht .Für dich evtl schon .Aber das JC ist zu langsam / zu unflexibel und die anderen werden kein Interesse haben für dich ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern ..gibt bestimmt genug andere .
Finde den VV - wie meistens - hirnlos.
Schade für dich .
 

libertad

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Da wir schon beim Thema sind: wie sähe es denn generell mit den entstehenden Fahrtkosten aus? Die sind ja nicht gerade unerheblich. Gibt es dafür eine grundsätzliche Regelung, wer dafür aufzukommen hat?
Die Fahrtkosten dürften Dein Problem sein.
Aber wovon bezahlen?
Antrag beim JC stellen?
 
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