VV->Bewerbung->Absage-->Anhörung wg angeblicher Nichtvorstellung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Keiner

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Der Sachverhalt:
Im September bekam ich einen VV (inkl. RFB) für eine Stelle über eine ZAF. Nach Recherche hier im Forum habe ich mich schriftlich beworben und bekam eine schriftliche Absage (Anfang Oktober).
Jetzt einen guten Monat später (Mitte November), kam ein Brief vom SB zwecks Anhörung nach §24SGB.

Zitat: "Nach meiner Kenntnis ist das Zustandekommen eines Beschäftigungsverhältnisses daran gescheitert, dass Sie sich nicht vorgestellt haben."
Der Rest des Schreibens sind die entsprechenden Belehrungen hinsichtlich Sanktion und das Formular für die Rückantwort (Stellungnahme).

Dass ich von dieser ZAF eine Absage erhalten habe, hatte ich dem SB vorher schon in einer Mail zusammen mit der Übermittlung der Eigenbemühungen mitgeteilt.

Da ich die Absage der ZAF schriftlich habe, mache ich mir im Prinzip keinen Kopf. Eine Sanktion ist so m.E. definitiv nicht möglich.
Meine Frage zielt eher darauf ab, um welcher Art KENNTNIS es sich beim SB handelt?
Machen die sowas einfach nur auf Verdacht und um den ELO zu nerven?


Auf eine weitere Bewerbung auf einen VV, der dem obigen sehr ähnlich war, kam von der (einer anderen) ZAF keine Antwort; es liegt also keine Absage vor. Käme dazu so ein Schreiben vom SB, läge eventuell ein Problem vor, das abzubiegen.
Die Bestätigung, dass ich mich dort beworben habe, wurde von mir ans JC übermittelt, mit dem am VV angehängten Formualr. Zudem habe ich den Brief (an die ZAF) zusammen mit der Quittung für die Briefmarke fotografiert (klar, dass das kein echter Beweis ist - aber besser als nichts).

Wie gesagt, große Sorgen mache ich mir nicht hinsichtlich Sanktion, möchte aber gerne wissen, wie sowas vom JC/SB motiviert ist.

Schon mal danke im Voraus :)

P.S. Die Schreiben möchte ich nicht anhängen, da meine Frage ja eher allgemeiner Natur ist, auch wenn sie sich auf (m)einen konkreten Fall bezieht.
 

verweigerer

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Der Sachverhalt:
Im September bekam ich einen VV (inkl. RFB) für eine Stelle über eine ZAF.


Ans Jobcenter

Betreff: VV

ZAF Beweismiitel liegt dem Jobcenter am xx.xx. vor kein Grund für eine Anhörung.


Ihr Schreiben ist für mich nicht verständlich weil jedes Schreiben Personenbezogen nach Aktenlage sein muss und Begründet werden muss § 35 SGB X Begründungspflicht, hier mangelt es an einer Begründung und Fürsorglichen Umsetzung.

Ihr Schreiben muss Ermessensfehlerfrei sein.


Ich hoffe das ein folgendes Schreiben angemessen und fehlerfrei sein wird.

Erwarte Rückantwort und Empfangsbestätigung der @ Mail und beantworten sie dieses Schreiben bis 7 Tagefrist nach Erhalt dieses Schreiben wegen Dringlichkeit

@Mail Rückmeldung reicht Vorab.

vorsorglich weise ich Sie auf folgende §§§ hin.

§ 35 SGB X Begründungspflicht
§ 33 SGB X schriftliches Antworten auf Verlangen
§ 20 SGB X Abs. 3 Grundsatz der Amtsermittlung.
§ 15 SGB I Auskunftspflicht
§ 14 SGB I Beratungspflicht
§ 13 SGB I Aufklärungspflicht

Unterschrift
 

gila

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Na ich würde schlicht schreiben:

Über Ihre Formulierung "Nach meiner Kenntnis" muss ich mich wundern, denn nachdem ich Ihnen am .... die Absage des Arbeitgebers eingesandt habe, dürfte die Angelegenheit erledigt sein.
Zu Ihrer "Kenntnis" in der Anlage erneut die Unterlagen...

:wink:
 

Seepferdchen 2010

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@Keiner :welcome:

wie @Gila bereits geschrieben hat kurz und sachlich, weil weniger ist Mehr!

Du mußt da nicht wie im Post 2 angeführt dein Schreiben mit zig §§ bestücken, das sollte man ggf. einen Anwalt überlassen und ist in deinem Fall völlig überflüssig/überzogen, du hast eine Anhörung bekommen und keinen Verwaltungsakt.

Lies bitte im § 24 SGB X Abs. 1

(1) Bevor ein Verwaltungsakt erlassen wird, der in Rechte eines Beteiligten eingreift, ist diesem Gelegenheit zu geben, sich zu den für die Entscheidung erheblichen Tatsachen zu äußern.
 

Keiner

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@Keiner :welcome:

wie @Gila bereits geschrieben hat kurz und sachlich, weil weniger ist Mehr!

Du mußt da nicht wie im Post 2 angeführt dein Schreiben mit zig §§ bestücken, das sollte man ggf. einen Anwalt überlassen und ist in deinem Fall völlig überflüssig/überzogen, du hast eine Anhörung bekommen und keinen Verwaltungsakt.
Hallo - danke :)

Ja, es ist nur eine Anhörung, (noch) kein VA.

Ja, ich tendiere in diesem Fall auch eher zu schlicht. Ich bin rechtlich auf der sicheren Seite, kann meine Bewerbung durch die schriftliche Absage locker beweisen.
Zudem habe ich in Kürze einen Termin beim SB und kann erst mal abwarten, ob und ggf. was SB dazu meint.

Nichtsdestotrotz sind mir Angaben von relevanten §§ sehr recht, um mich ins Thema einarbeiten zu können.
Das habe ich übrigens schon mit einem anderen Account gemacht und habe viel über EGV und das Handling bzgl. ZAF gelernt ;-)
Den Account musste ich aber, um selbst was schreiben zu können, löschen, da man anhand des Usernamens auf real hätte kommen können.

Naja, jedenfalls bin ich froh, dass es dieses Forum gibt. Es ist eigentlich unfassbar, wie naiv und unwissend man doch weitgehend ist, und wie man vom JC/SB nicht selten "verar***t" wird.
 

erwerbsuchend

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Erwarte Rückantwort und Empfangsbestätigung der @ Mail und beantworten sie dieses Schreiben bis 7 Tagefrist nach Erhalt dieses Schreiben wegen Dringlichkeit
@ verweigerer,

mit dieser Formulierung wirst du in einer E-Mail an das JC nicht weit kommen, denn was du vom JC erwartest und was das JC tatsächlich macht sind gerade beim Thema E-Mail 2 grundverschiedene Dinge.

Daher wäre es sinnvoller, statt eine E-Mail ein Fax mit Sendebericht zu verschicken.

Das habe ich übrigens schon mit einem anderen Account gemacht und habe viel über EGV und das Handling bzgl. ZAF gelernt ;-)
Den Account musste ich aber, um selbst was schreiben zu können, löschen, da man anhand des Usernamens auf real hätte kommen können.
@ Keiner,

:sorry:, aber diesen Fehler hättest du nicht machen sollen. Es ist zwar eher unwahrscheinlich, dass SB hier mitlesen, um ihren Kunden zu folgen, aber mit dieser Aussage, wirst du solche, sofern es sie hier gibt, auf dich aufmerksam gemacht haben. Wenn man sich selbst tarnt, dann sollte man die Tarnung niemals selbst aufheben. Zumindest etwas gutes, was man als GWDler gelernt hat.
 

Keiner

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@ Keiner,
:sorry:, aber diesen Fehler hättest du nicht machen sollen. Es ist zwar eher unwahrscheinlich, dass SB hier mitlesen, um ihren Kunden zu folgen, aber mit dieser Aussage, wirst du solche, sofern es sie hier gibt, auf dich aufmerksam gemacht haben. Wenn man sich selbst tarnt, dann sollte man die Tarnung niemals selbst aufheben. Zumindest etwas gutes, was man als GWDler gelernt hat.
Also, unter dem alten Account habe ich nichts geschrieben, und gelöscht wurde er inzwischen.
Den neuen Account mit neutralem Usernamen habe ich ja angelegt, um auch schreiben zu können. Da ist jetzt alles im grünen Bereich.
Dass man über die Schilderung eines Sachverhaltes auf eine konkrete Person schließen könnte, lässt sich ja wohl nicht komplett ausschließen. Das geringe Risiko steht aber in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, den man ggf. aus seiner Anfrage ziehen kann - behaupte ich mal so :)
 

noillusions

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Dass man über die Schilderung eines Sachverhaltes auf eine konkrete Person schließen könnte, lässt sich ja wohl nicht komplett ausschließen. Das geringe Risiko steht aber in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, den man ggf. aus seiner Anfrage ziehen kann - behaupte ich mal so :)
Exakt so ist es.

Antwort kurz und knapp ist die beste Option.
Wenn du beim Termin auf die Anhörung angesprochen wirst, kannst du ja mal fragen wie sie auf die Behauptung kommt, ob sie das belegen kann, vielleicht kriegst du ja was in die Finger von der ZAF.

Ich vermute, dass die ZAF da was vertauscht hat und du das nun ausbaden mußt.
 

Keiner

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Wenn du beim Termin auf die Anhörung angesprochen wirst, kannst du ja mal fragen wie sie auf die Behauptung kommt, ob sie das belegen kann, vielleicht kriegst du ja was in die Finger von der ZAF.

Ich vermute, dass die ZAF da was vertauscht hat und du das nun ausbaden mußt.
Genau das mit der Nachfrage, wie der SB zu der Behauptung kommt, habe ich mir "über Nacht" auch so überlegt.

Dass die ZAF was "vertauscht" hat, ist gut möglich.
Auch denkbar, dass es von dort eine (der üblichen) Retourkutschen ist - auf meine Bewerbung (powered by Elo-Forum) bei der ZAF.
 
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