Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgehalt? (1 Betrachter)

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Hartzeola

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12.08.2012 · Anton Schlecker soll einem Medienbericht zufolge bereits Anfang 2009 von der drohenden Insolvenz seiner Drogeriekette gewusst und daraufhin Vermögen auf Familienangehörige übertragen haben. Für Ehefrau Christa gab es demnach gleich 60.000 Euro als Gehalt - monatlich.

Bereits drei Jahren vor der Pleite seiner Drogeriemarktkette soll Firmengründer Anton Schlecker einem Bericht des „Spiegel“ zufolge von der drohenden Zahlungsunfähigkeit gewusst haben. Angesichts der schon 2008 und 2009 dramatisch einbrechenden Umsätze habe Schlecker erkannt, „dass die Zahlungsunfähigkeit drohte“, zitierte das Magazin am Sonntag aus dem Durchsuchungsbeschluss der Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Sie hatte Mitte Juli Wohn- und Geschäftsräume der Familie Schlecker und zehn weiterer Verdächtiger durchsuchen lassen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Anton Schlecker und weitere Verdächtige wegen des Verdachts auf Bankrott, Untreue und Insolvenzverschleppung. Laut Durchsuchungsbeschluss begannen Anfang 2009 „verdächtige unentgeltliche Vermögensübertragungen auf Familienangehörige“: etwa die Übertragung des Familienanwesens in Ehingen im Wert von angeblich 20 Millionen Euro oder das „überhöhte Gehalt an Ehefrau Christa“, wie der „Spiegel“ weiter zitierte. Sie soll monatlich 60.000 Euro erhalten haben. Dies sei „angesichts der Ertragssituation nicht angemessen“ gewesen.
Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgehalt? - Wirtschaft - FAZ
 

Hartzeola

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Schlecker soll Villa an Ehefrau übertragen haben

Anton Schlecker soll angeblich vor der Insolvenz seiner Drogeriekette das Familien-Anwesen an seine Ehefrau überschrieben haben. Reagierte der Firmengründer damit bereits auf eine absehbare Pleite?

Der Gründer der Drogeriemarktkette Schlecker, Anton Schlecker, hat möglicherweise mit Blick auf die drohende Insolvenz frühzeitig Vermögenswerte an Familienmitglieder übertragen.
Schlecker habe das Anwesen der Familie in Ehingen am 11. August 2009 an seine Frau überschrieben, meldete der Südwestrundfunk unter Berufung auf das Grundbuchamt. Dabei gebe es unter anderem Zweifel an dem damals angegebenen Wert von Grundstück und Villa.


Im Visier der Staatsanwaltschaft

Schlecker habe den Wert des rund vier Fußballfelder großen Grundstücks inklusive Villa damals mit 2,5 Millionen Euro angegeben. Nach Informationen des SWR sei allein das Grundstück zu diesem Zeitpunkt schon deutlich mehr als zwei Millionen Euro wert gewesen.
Vor der Insolvenz: Schlecker soll Villa an Ehefrau übertragen haben - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
 

Nasenbohrer

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Tatsache ist:

Der Schlecker, seine Alte, seine beiden Kinder lachen sich halbtot
über das, was jetzt über sie berichtet wird!

Die leben wie die Maden im teuersten Speck und die ehemaligen Mitarbeiter, sind wie wir im Club.

Eine Sauerei sondersgleichen, was ich mit denen (Schleckerclan)
machen würde, ich darf es hier nicht aussprechen.

So läuft laut Merkelinchen >> Freie Marktwirtschaft <<

Ein Hohn für die Betroffenen.

Sollte es je im Leben eine Gerechtigkeit geben, so würden die ..... ... :cool:
 

Sinuhe

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Tatsache ist:

Der Schlecker, seine Alte, seine beiden Kinder lachen sich halbtot
über das, was jetzt über sie berichtet wird!

Die leben wie die Maden im teuersten Speck und die ehemaligen Mitarbeiter, sind wie wir im Club.

Eine Sauerei sondersgleichen, was ich mit denen (Schleckerclan)
machen würde, ich darf es hier nicht aussprechen.

So läuft laut Merkelinchen >> Freie Marktwirtschaft <<

Ein Hohn für die Betroffenen.

Sollte es je im Leben eine Gerechtigkeit geben, so würden die ..... ... :cool:

Und wenn ihnen der Boden hier zu heiß wird,dann gehen sie zu ihrem Geld in die Schweiz oder auf die Bahamas.
 

Emma13

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Man kann davon ausgehen, dass die "Schleckers" ihr Schäfchen schon ins Trockene gebracht haben .... :cool:
 

Nasenbohrer

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Sinuhe

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Man kann davon ausgehen, dass die "Schleckers" ihr Schäfchen schon ins Trockene gebracht haben .... :cool:

Hätten sie es nicht,wären sie entweder Heilige oder einfach Dumm.
 
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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Frau Schickedanz nagt ja nun auch nicht am Hungertuch, so wie sie vor der Quellepleite orakelt hatte. Auch da waren "Vermögensverschiebungen" rechtzeitig eingefädelt worden.

Fazit: Geht der Kleine Mann pleite, dann nagt er bis zum Lebensende dran. Ab ein paar Millionen Pleitesumme sind es Peanuts - Und das Fallen endet immer wieder auf beiden Beinen.
 
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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

:icon_neutral:Naja,
ich habe es ja immer gewusst,
das nicht ein Rössler daran Schuld ist!
Von mir kommen diese Vorwürfe nicht,
:biggrin:aber ich habe immer gewusst,
das das ganze "Insolvenzteather" nur geschauspielert war!:biggrin:
Die wollten selber nur die Kohlen,
die ganze Belegschaft und die für die Jahrelang geschuftet hatten ,
waren denen ,
von anfang an egal!:icon_eek:
Denn wenn sie das Unternehmen hätten Retten wollen,
hätten die nur eines neus Firmenkonzept ,
damit die ganzen Arbeitsplätze erhalten werden können,
sich absegnen lassen müssen!:icon_mued:
 

Sinuhe

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

:icon_neutral:Naja,
ich habe es ja immer gewusst,
das nicht ein Rössler daran Schuld ist!
Von mir kommen diese Vorwürfe nicht,
:biggrin:aber ich habe immer gewusst,
das das ganze "Insolvenzteather" nur geschauspielert war!:biggrin:
Die wollten selber nur die Kohlen,
die ganze Belegschaft und die für die Jahrelang geschuftet hatten ,
waren denen ,
von anfang an egal!:icon_eek:
Denn wenn sie das Unternehmen hätten Retten wollen,
hätten die nur eines neus Firmenkonzept ,
damit die ganzen Arbeitsplätze erhalten werden können,
sich absegnen lassen müssen!:icon_mued:

:icon_neutral:

Wenn sie Geld gewollt hätten,dann hätten sie das Unternehmen einfach verkaufen können,statt es absichtlich in die Insolvenz zu jagen.Und dabei wohl eine zigfach höhere Summer herausgeschlagen.

Die Insolvenz ist das Ergebnis einer starrköpfigen und patriarchalischen Unternehmensfürung durch Anton Schlecker,der unternehmerisch in den 90er Jahren stehengeblieben war.
Das passiert immer wieder,ein weiteres Beispiel war z.B. Max Grundig.
 

Nasenbohrer

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Frau Schickedanz nagt ja nun auch nicht am Hungertuch, so wie sie vor der Quellepleite orakelt hatte.
Na ja, Madeleine Schickedanz ,

Ich war bei dem Haufen dabei, sie war in ihrer kurzen Zeit eine gute, unbedarfte, von Lovern aus dem Vorstand getriebene Chefin.

Obwohl ich Ende 2005 meinen Arbeitsplatz verloren hatte, persönlich tut sie mir leid.

Natürlich schwelgt sie sie vermutlich noch heute im Luxus,
aber ich kann da keinen Hass ihr gegebüber empfinden,
dies sehen auch viele ehemalige Mitarbeiter so.


Ich sage mal so:
Hätte sie den richtigen Mann gehabt, der sie aus Liebe geheiratet hätte, wäre vieles anders gelaufen und Quelle wäre heute noch am Markt.
 
E

ExitUser

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

50000 Mitarbeiter und acht Milliarden Umsatz (2008) da sind 60000 Euronen Monatsgehalt für eine Mitarbeiterin in der Unternehmensführung rechtlich kaum angreifbar.

Vergleichbar,
Spitzenmanager in Banken und Großkonzernen lachen sich über diese Summen kaputt.

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Bei den Summen wirds einem schwindlig!
 

Jürgen3

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

:icon_neutral:
Wenn sie Geld gewollt hätten,dann hätten sie das Unternehmen einfach verkaufen können,statt es absichtlich in die Insolvenz zu jagen.Und dabei wohl eine zigfach höhere Summer herausgeschlagen.
Glaube ich nicht. Die Bilanzen des Unternehmens wären vorher einer sehr intensiven Prüfung unterzogen worden. So wie dies später anscheinend auch von den potenziellen Rettern gemacht wurde. Und die daraufhin ja allesamt abwinkten.
 

Sinuhe

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Glaube ich nicht. Die Bilanzen des Unternehmens wären vorher einer sehr intensiven Prüfung unterzogen worden. So wie dies später anscheinend auch von den potenziellen Rettern gemacht wurde. Und die daraufhin ja allesamt abwinkten.
Nein,Schlecker hatte nie die Absicht sein Unternehmen zu verkaufen oder in die Insolvenz zu gehen.Er wollte das Unternehmen ja an seine Kinder weitergeben,hat ihnen aber zu spät Kompetenzen in der Geschäftsführung eingeräumt.
Ich kenne ihn persönlich aus den 70er Jahren vom Fußballverein.
Was der hatte,lies er nichtmehr los.
Der Zusammenbruch kam alleine durch seine Unternehmensführung und war bestimmt nicht daß,was er eigentlich gewollt hat.
Schlecker hat übrigens nie einen Bankkredit gehabt.
Er wollte nicht,daß ihm Banker in seinem Geschäft herumschnüffelten.
Stattdessen hat er alles über den Cashflow und über Lieferantenkredite(heute liefern in einigen Wochen später zahlen)finanziert.
Deshalb sind die Forderungen der Lieferanten auch so immens groß.
 

Hartzeola

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Dass Schlecker nicht mehr lange durchhalten wird, konnte man schon früher vermuten. Die Preis- und Sortimentbildung waren nicht wirklich richtig, jeder Artikel war um 10 oder 20 Cents teuer als woanders. Die Werbeangebote waren beim relativ höhen Preis knapp.
 

Hartzeola

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Schlecker-Insolvenzverwalter: Kaum Geld für Gläubiger

Ehingen / dpa Die meisten der rund 22 000 Gläubiger der Drogeriekette Schlecker werden nach Einschätzung von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz wohl leer ausgehen. „Viel Geld werden sie nicht bekommen. Es ist für viele Gläubiger sicher eine Enttäuschung, aber mehr ist nicht drin“, sagte Geiwitz der „Wirtschaftswoche“. Der Insolvenzverwalter der Schlecker-Tochter IhrPlatz, Werner Schneider, ergänzte: „Bei IhrPlatz sieht es etwas besser aus, aber auch hier ist eine Aussage zur Quotenhöhe noch nicht möglich.“ Die Summe aller Gläubigerforderungen übersteigt nach früheren Angaben eine Milliarde Euro.

Geiwitz kündigte erneut an, unrechtmäßig übertragene Gelder von Firmenchef Anton Schlecker „rigoros“ zurückzufordern. „Es geht um eine Reihe von Vermögensübertragungen an Familienangehörige in den vergangenen Jahren“, sagte er. Dabei drehe es sich um Summen in Millionenhöhe. „Ich mache keine Angaben zur strafrechtlichen Relevanz, aber einige Immobilien oder die entsprechenden Gegenwerte sind eindeutig zurückzugeben.“ Zudem gebe es „strittige Dinge“, die sich für einen Vergleich eigneten. „Sofern es keine Einigung gibt, müssen sich Gerichte damit befassen.“
Schlecker-Insolvenzverwalter: Kaum Geld für Gläubiger - Nachrichten Ehingen | Nachrichten für die Stadt Ehingen - schwaebische.de
 

Feind=Bild

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Na bald kommt ja evtl. wieder etwas Geld in die Kasse. Grad letzte Woche hieß es irgendwo, daß Familienangehörige die Schlecker-Villa zurückkaufen wollen. Sicher fürn Appel und n Ei...


Kritik übte der Insolvenzverwalter am Arbeitsrecht. „In Situationen, bei denen es um alles oder nichts geht, wäre ein sanierungsfreundlicheres Arbeitsrecht sinnvoll.“ Zwar seien Kündigungsschutzklagen individuell nachvollziehbar, hätten in Summe aber oft verheerende Auswirkungen. „Den Mitarbeitern nutzt das am Ende wenig, dem Gesamtverfahren bringt es Chaos. Der Kündigungsschutz an sich hat seine Berechtigung. Aber wenn Leute sich in stillgelegte Betriebe einklagen, wird es absurd.“ Durch die im Januar bekanntgewordene Schlecker-Insolvenz verloren gut 25 000 Beschäftigte ihren Job. Bei IhrPlatz arbeiteten zuletzt gut 4000 Menschen.
Insovenzverwalter brauchen sich üblicherweise um ihr eigenes Auskommen die geringsten Sorgen zu machen. Da sollte es wohl zumutbar sein, wenn es Chaos im Gesamtverfahren gibt! :icon_dampf:
 
F

FrankyBoy

Gast
AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Liebe Mitbürger, auch hier soll mal wieder von den eigentlichen Umständen abgelenkt werden, die im korruptem Deutschland herrschen.

Z. B. Josef Ackermann - der hätte 2008 ebenfalls eine Pleitebank hinterlassen, wenn nicht die Steuerzahler dafür aufgekommen wären, die Schulden der Schuldner seiner Schweinebank zu übernehmen.

Der hat jeweils wesentlich mehr als 60.000,-- € je Monat kassiert und keiner regt sich darüber auf und selbst Bänker, die die pleitesten Banken im Universum hinterlassen haben, erhalten auch heute noch Pensionen aus Steuergeldern, die mit den Gehaltszahlungen an Frau Schlecker, durchaus vergleichbar sind.
 

Hartzeola

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AW: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: Bekam Schleckers Ehefrau 60.000 Euro Monatsgeha

Nur wenige finden einen Job nach Schlecker-Pleite

Tausende frühere Schlecker-Mitarbeiter haben noch immer keinen Job gefunden. Bezahlt werden sie von der Arbeitsagentur, die sich die Millionen zurückholen will. Doch daraus wird wohl nichts

Der nächste herbe Rückschlag bei der Schlecker-Insolvenz: Die Vermittlung der 20.000 früheren Mitarbeiter der Drogeriemarktkette in neue Jobs läuft offenbar so schleppend, dass der Insolvenzverwalter jetzt eine Art Insolvenz in der Insolvenz anmelden muss. Verwalter Arndt Geiwitz, nach dessen Angaben bisher nicht einmal jede fünfte ehemalige Schlecker-Beschäftigte eine neue Anstellung gefunden hat, meldete jetzt die sogenannte "Masseunzulänglichkeit" an.

Was so viel bedeutet wie: Im verbliebenen Finanztopf von Schlecker – der sogenannten Masse – ist viel zu wenig Geld. Leidtragende ist vor allem die Arbeitsagentur, die die Mitarbeiter bisher bezahlt. Sie dürfte in der Folge wohl auf Forderungen in dreistelliger Millionenhöhe sitzen bleiben.
Arbeitsmarkt: Nur wenige finden einen Job nach Schlecker-Pleite - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
 
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