Vorträge von Richard Werner, Peter Bofinger, Heinz-Josef Bontrup auf dem Arbeitskreis

wolliohne

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    1. Richard Werner: Über die Notwendigkeit einer Reform der Volkswirtschaftslehre
      Am Beispiel hartnäckiger Mythen des Mainstreams über das Bank- und Finanzsystem
      Quelle: Pluralistische Ergänzungsveranstaltung des Vereins für Socialpolitik veranstaltet vom Arbeitskreis Real World Economics
    2. Peter Bofinger: Die Schwächen makroökonomischer Lehrbücher
      Quelle: Pluralistische Ergänzungsveranstaltung des Vereins für Socialpolitik veranstaltet vom Arbeitskreis Real World Economics
    3. Heinz-Josef Bontrup: Die Mainstream-Ökonomie und ihr Versagen
      “Die neoklassische Lehre, die auf Entstaatlichung und Wettbewerb setzt mit dem ideologischen Interessenziel einer Umverteilung von unten nach oben, ist mit der jetzigen Weltwirtschaftskrise als Irrlehre enttarnt worden. Jetzt kommt es darauf an, die wahren Krisenursachen zu benennen. Dies verlangt nach einem grundsätzlichen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftswissenschaft, der bis heute nicht in Ansätzen zu erkennen ist.”
      Quelle: Real World Economics
  1. Bildung auf einen Blick 2012 – Voreilige Erfolgsmeldungen
    Die neueste Untersuchung des Bildungswesens in den OECD-Ländern hat zu den üblichen Reaktionen geführt. Die Bundesregierung, die Kultusministerkonferenz, die konservativen Lehrerverbände beklagen einhellig die Nestbeschmutzung des deutschen Bildungswesens, das vor allem aufgrund seines beruflichen Bildungssystems nicht vergleichbar sei mit den Bildungssystemen der anderen Länder.
    Die OECD-Studie Bildung auf einen Blick 2012 belegt erneut die Schwachstellen des deutschen Bildungswesens: Aufstieg durch Bildung ist eine Illusion, die soziale Abschottung von Schule und Hochschule verändert sich nicht. Die mangelhafte finanzielle Ausstattung des Bildungswesens mit öffentlichen Mitteln, die dadurch steigende Bedeutung der Bildungsfinanzierung durch private Haushalte und Unternehmen verschärft diese Schieflage weiter. Der Streit mit dem Überbringer der Nachricht, in diesem Fall der OECD, hat die Aufgabe, von der Verantwortung für die nach wie vor nicht angegangenen Missstände an Deutschlands Schulen und Hochschulen abzulenken. Ein Umsteuern scheint nicht in Sicht.
    Quelle: Sozialismus [PDF - 504.5 KB]
 
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