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Vorstellungsgespräche als Massenveranstaltung

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ofra

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#1
Hier ein paar Impressionen meines gestrigen "Vorstellungsgespräches":
Hunderte von Bewerbern. Es gab keine fixen Termine sondern Wartezeiten bis zu 8 Stunden. (Das jeweilige Einzelgespräch dauerte mindestens 30 Minuten.) Das ganze lief ab wie bei einem Casting.
Bewerber von 18 bis 68plus (auch eine gebrechlich wirkende ältere Dame war dabei).
Manche "campierten" im Vorraum, manche gaben vorzeitig auf (nach mehr als 3 Stunden warten).

Sieht so die Zukunft der Bewerbung aus??

:icon_party:
 

Martin Behrsing

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#2
Welche Firma, welcher ORt und Straße und Zeit. Wieviele Bewerber 100, 200 700?
Etwas genauer bitte. So eine firma muss man nun wirklich nicht schonen und ernsthaft tätig werden sollte Du da nie.
Hier ein paar Impressionen meines gestrigen "Vorstellungsgespräches":
Hunderte von Bewerbern. Es gab keine fixen Termine sondern Wartezeiten bis zu 8 Stunden. (Das jeweilige Einzelgespräch dauerte mindestens 30 Minuten.) Das ganze lief ab wie bei einem Casting.
Bewerber von 18 bis 68plus (auch eine gebrechlich wirkende ältere Dame war dabei).
Manche "campierten" im Vorraum, manche gaben vorzeitig auf (nach mehr als 3 Stunden warten).

Sieht so die Zukunft der Bewerbung aus??

:icon_party:
 

HartzDieter

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#3
Hier ein paar Impressionen meines gestrigen "Vorstellungsgespräches":
Hunderte von Bewerbern. Es gab keine fixen Termine sondern Wartezeiten bis zu 8 Stunden. (Das jeweilige Einzelgespräch dauerte mindestens 30 Minuten.) Das ganze lief ab wie bei einem Casting.
Bewerber von 18 bis 68plus (auch eine gebrechlich wirkende ältere Dame war dabei).
Manche "campierten" im Vorraum, manche gaben vorzeitig auf (nach mehr als 3 Stunden warten).

Sieht so die Zukunft der Bewerbung aus??

:icon_party:
Nehmt ne Kiste Bier und Spielkarten mit...
 

ofra

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#4
Ich bin da auch nicht bis zum Schluss geblieben. Offizielles Ende der Veranstaltung wäre 17 Uhr gewesen. Da waren aber Bewerber, die wären rein rechnerisch wohl erst gegen 20 Uhr an die Reihe gekommen.
Ich habe mich statt dessen entschlossen, die Bewerbung schriftlich zu senden - ist ja nicht verboten.
Insgesamt werden es - schätzungsweise 200plus Bewerber gewesen sein (ich war ja nicht die gesamte Zeit dort anwesend).
 

physicus

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#6
sollte der thread nicht besser "Vorstellungsgespräche als Massenverarsche" heisen?
 

ofra

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#7
War das eine Job-Börse?
Ne. Aber vom Feeling her ...:icon_twisted:

Ich finde so eine Vorgangsweise in mehrerlei Hinsicht "ungünstig":
- anstatt die Anzahl der Bewerber auf ein normales Maß einzuteilen (da hätte man eben die Veranstaltung auf 2 oder 3 Tage aufteilen müssen), kam da ein Heer von Arbeitswilligen (da soll mal einer sagen, die Leute wollen nicht arbeiten!)
- es kam zu unzumutbar langen Wartezeiten, die man als Bewerber nicht vorher sehen konnte. Dies hätte durch die Vergabe von Terminen leicht vermieden werden können.
- der Vertreter dieses Unternehmens zeigte sich von dem Szenario nicht im Geringsten berührt. Das spricht meines Erachtens nicht gerade für ein umsichtiges Verhalten eines zukünftigen Vorgesetzten, wenn ihm schon beim Vorstellungstermin das Befinden der Bewerber sichtlich egal ist. Beispielsweise hätte man Getränke für die Wartenden bereit stellen können. Das hätte einen freundlichen Eindruck gemacht.
 

Mario Nette

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#8
Alternativ hätte man einfach mehr Personal stellen können, um die Bewerbungsgespräche durchzuführen. Überhaupt hätte man doch mal ernsthaft vorher filtern können, statt alle Leute antanzen zu lassen.

Mario Nette
 

ofra

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#9
Richtig. Normalerweise hätte man per schriftlicher Bewerbung die in Frage kommenden Bewerber vorfiltern können, und dann gezielt die eingeladen, die in die engere Wahl kommen.
So läuft das normalerweise in einem normalen Unternehmen.
Da kann man viel von der "Firmenphilosophie" und vom Verhältnis des Arbeitgebers zu den Arbeitnehmern herauslesen .... :icon_pause:
 

Debra

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#10
Um was für Jobs ging es denn überhaupt?

Ich war neulich zu einer Job-Börse "verdonnert". Also am Eingang nahmen MA der AfA die Stamm-Nr. auf, Kaffee, Wasser stand überall rum...
großes Gedränge der Zwangseingeladenen...
Auf kl. Fläche drängten sich so Stände von ZA-Firmen. Wenn man mit jemand von denen sprach, hatte man mind. 10-20 Leute im Genick, also, hallo?!
Ich hatte die Auflage 3 Bewerbungsmappen dabei zu haben, also hab ich denen meine Mappe in die Hand gedrückt und ihnen gesagt, sie mögen mich anrufen, wenn sie einen Job für mich haben.
Das ist vier Wochen her, seither nix gehört... :icon_rolleyes:
Aber zumindest hab ich meine Auflage durch AfA erfüllt. War reine Zeitverschwendung, ABM für ZAF ohne Jobs in meinen Augen, warum werden dafür Gelder vreschwendet?! Ein Unding!
 

Nobody

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#12
Ne. Aber vom Feeling her ...:icon_twisted:

Ich finde so eine Vorgangsweise in mehrerlei Hinsicht "ungünstig":
- anstatt die Anzahl der Bewerber auf ein normales Maß einzuteilen (da hätte man eben die Veranstaltung auf 2 oder 3 Tage aufteilen müssen), kam da ein Heer von Arbeitswilligen (da soll mal einer sagen, die Leute wollen nicht arbeiten!)
- es kam zu unzumutbar langen Wartezeiten, die man als Bewerber nicht vorher sehen konnte. Dies hätte durch die Vergabe von Terminen leicht vermieden werden können.
- der Vertreter dieses Unternehmens zeigte sich von dem Szenario nicht im Geringsten berührt. Das spricht meines Erachtens nicht gerade für ein umsichtiges Verhalten eines zukünftigen Vorgesetzten, wenn ihm schon beim Vorstellungstermin das Befinden der Bewerber sichtlich egal ist. Beispielsweise hätte man Getränke für die Wartenden bereit stellen können. Das hätte einen freundlichen Eindruck gemacht.

Da sieht man doch wieder parallelen zur absoluten Menschenverachtung.:icon_twisted:
Sogenannte Vertreter waren mir schon immer suspekt.
Da werden die Bedürftigen zusammengepfercht, praktisch weit unter der Gürtellinie,da kommen einen fürchterliche Gedanken an längst vergangener Zeiten:icon_neutral:.
Solche unwürdige behandlungen darf man sich nicht gefallen lassen.
Wie hieß denn dieser Unzulänglicher Arbeitgeber:icon_kotz:, und wie ist seine Anschrift?

mfg
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Nobody

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#13
Ich finde so eine Vorgangsweise in mehrerlei Hinsicht "ungünstig":
- anstatt die Anzahl der Bewerber auf ein normales Maß einzuteilen (da hätte man eben die Veranstaltung auf 2 oder 3 Tage aufteilen müssen), kam da ein Heer von Arbeitswilligen (da soll mal einer sagen, die Leute wollen nicht arbeiten!)
- es kam zu unzumutbar langen Wartezeiten, die man als Bewerber nicht vorher sehen konnte. Dies hätte durch die Vergabe von Terminen leicht vermieden werden können.
- der Vertreter dieses Unternehmens zeigte sich von dem Szenario nicht im Geringsten berührt. Das spricht meines Erachtens nicht gerade für ein umsichtiges Verhalten eines zukünftigen Vorgesetzten, wenn ihm schon beim Vorstellungstermin das Befinden der Bewerber sichtlich egal ist. Beispielsweise hätte man Getränke für die Wartenden bereit stellen können. Das hätte einen freundlichen Eindruck gemacht.

Da sieht man doch wieder parallelen zur absoluten Menschenverachtung.
Sogenannte Vertreter waren mir schon immer suspekt.
Da werden die Bedürftigen zusammengepfercht, praktisch weit unter der Gürtellinie,da kommen einen fürchterliche Gedanken an längst vergangener Zeiten:icon_neutral:.
Solche unwürdige behandlungen darf man sich nicht gefallen lassen.
Wie hieß denn dieser Unzulänglicher Arbeitgeber:icon_kotz:, und wie ist seine Anschrift?

mfg
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Sorry war aus versehen 2x
 

ofra

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#17
Ja es war WIE bei einem Casting, vom Ablauf und von der Organisation her.

Die hatten nur 2 Stellen zu vergeben. Eine Filialleiterin und eine Verkäuferin.
 

Debra

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#19
Ofra, sei doch froh, dass Du so einen tollen Event mitmachen konntest. Ich plädiere auch dafür, dass Arbeitsplätze in Form von Events/Happenings vergeben werden sollten. Allerdings sollte für das leibliche Wohl der Bewerber gesorgt werden in Form von Häppchen/Sekt/Kaffee und Kuchen. :icon_party:
Nicht zuletzt sichert dies Catering-Firmen Arbeitsplätze. In diesem Sinne... Helau and Alaaf... :icon_party:
 

ofra

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#20
rülps ... reich mir noch einen Happen rüber ... damit es sich auch lohnt ..
 
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