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Zwergenmama

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#1
So Ihr Lieben..Ihr könnt morgen um 11.00 mal an mich denken. Dann habe ich nämlich ein Bewerbungsgespräch. Habe mir die Stelle selber rausgesucht.

Gehe mit eher gemischten Gefühlen. Läuft über eine private Arbeitsvermittlerin, die allerdings für diesen Job knapp 300 Bewerbungen erhalten hat. Der AG gibt zwar an, daß auf Mütter mit Kindern/ Betreuungszeiten Rücksicht genommen werden kann, aber was soll dies bei der Masse an Bewerbungen schon bedeuten.

Fraglich ist auch, wo die Bezahlung liegt. Eigentlich brauche ich einen Vollzeitjob, wäre dann erst einmal nur TZ 20-30 Std. Und wenn ich dann nicht auf mind. 1000 € netto komme, kann ich nicht annehmen.

Ganz doofe Frage:
Wenn mir der Job nicht zusagt, das Gehalt nicht stimmt, kann mir die Vermittlerin da 'nen Strick draus drehen? So nach dem Motto"Ich will den Vermittlungsgutschein, also nimmst du jetzt an!!"

Oh mann. Jetzt habe ich schon Panik wegen irgend einer Sache, die noch gar nicht spruchreif ist. Am liebsten würde ich gar nicht hingehen. Sehe schon überall Gespenster.
 

Quirie

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#2
Du merkst doch schnell, ob Dir der Job zusagt.

Wenn nicht, stellst Du einfach ein paar ganz geschickte kleine Fragen nach Deinen Arbeitnehmerrechten.

:twisted:
 

Zwergenmama

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#3
Ich kann eh' nur zu den KiTa-Zeiten arbeiten, sprich Mo-Fr 8.00-15.00.
Offizielle Arbeitszeiten wären Mo-So 6.00-24.00. Mitten auf dem Kiez, darum auch diese Öffnungszeiten. Worum es bei diesem Job geht, weiß ich, Umfeld stört mich auch nicht.
Allerdings befürchte ich, daß mir zwischen 6-8 € angeboten werden. Wären also 480 €/ 720 €, bzw. 640 €/ 960 € BRUTTO. Und davon kann ich kein Kind versorgen :stop: Momentan erhalte ich knapp 900 € ALG 1.

Stehe außerdem in der VZ-Vermittlung, muß gar kein TZ-Angebot annehmen. Oder doch?? Kann sie mir Probleme machen?
 

Quirie

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#4
Solche Leute können schnell Probleme machen.

Betone, dass Du immer pünktlich gehen mußt, weil Du Dein Kind abholen mußt. Frage, ob Du Urlaub bekommst, wenn Dein Kind krank ist. (Müssen sie Dir geben, aber die Frage macht sich gut.)

Fortbildungen sind auch ein Problem, Du kannst ja nicht weg.

Und natürlich, ob Du nach der Probezeit denn mehr Geld bekommst.

Damit dürfte sich das Thema weitgehend erledigt haben, wenn Du den Job nicht willst.

Solange Du noch ALG 1 bekommst, mußt Du meines Wissens noch nicht jeden Job annehmen. Du darfst allerdings nicht mutwillig ablehnen.

Aber was soll es.......wenn sie Dich einfach nicht wollen?
 

terri

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#5
ich drück dir jauf jeden Fall die Daumen dass das mit dem Job was gescheites ist und natürlich auch was wird.
terri
 

Zwergenmama

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#6
Ein Angebot, das ich mir selber rausgesucht habe, kann ich nicht mutwillig ablehnen.
Und solange das Nettoeinkommen, abzüglich KiTa und Werbungskosten unter ALG 1 liegt, brauche ich nicht annehmen, Aber die Begründung lasse ich dann mal lieber...
Es ist schon traurig- im schlimmsten Fall muß ich das machen, was AE's immer vorgeworfen wird. Ich schiebe mein Kind vor. Und natürlich die Termine beim Kinderpsychologen, die in den nächsten Monaten zu unserem Alltag gehören werden.
 
E

ExitUser

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#7
Ich drück dir auch die Daumen.

Hier mal schnell die Zumutbarkeitsregeln des SGB III:

SGB 3 § 121 Zumutbare Beschäftigungen
(1) Einem Arbeitslosen sind alle seiner Arbeitsfähigkeit entsprechenden Beschäftigungen zumutbar, soweit allgemeine oder personenbezogene Gründe der Zumutbarkeit einer Beschäftigung nicht entgegenstehen.
(2) Aus allgemeinen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn die Beschäftigung gegen gesetzliche, tarifliche oder in Betriebsvereinbarungen festgelegte Bestimmungen über Arbeitsbedingungen oder gegen Bestimmungen des Arbeitsschutzes verstößt.
(3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses
Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.
(4) Aus personenbezogenen Gründen ist einem Arbeitslosen eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger
anzusehen. Sind in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab. Ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einem Arbeitslosen zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Arbeitslose innerhalb der ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird. Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einem Arbeitslosen ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren
Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben.
(5) Eine Beschäftigung ist nicht schon deshalb unzumutbar, weil sie befristet ist, vorübergehend eine getrennte Haushaltsführung erfordert oder nicht zum Kreis der Beschäftigungen gehört, für die der Arbeitnehmer ausgebildet ist oder die er bisher ausgeübt hat.
 

Zwergenmama

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#8
Nun bin ich wieder da. War alles gar nicht so schlimm. Vielleicht auch, weil auch diese Private Vermittlerin mich für nicht vermittelbar hält. Eben alleinerziehend mit Kleinkind.

Zum Thema Gehalt: Ich habe bei meiner letzten Vollzeitanstellung brutto 1700 € verdient, bin nach 6 Monaten ALG 1 bereit, auf brutto 1300 € zu gehen. Wären dann 900 € netto und entspäche meinem derzeitigen ALG 1-Bezug. Schon alleine darum bin ich überhaupt nicht zu vermitteln, denn der momentane Duchschnittslohn einer 40-Std-Wochwe liegt im Einzelhandel bei 4,70 €, also ca. 750 € BRUTTO. Ich muß mir da also gar keine Gedanken machen, denn selbst unerwünschte Jobangebote muß ich ganz offiziell nicht annehmen. Schon alleine das Bruttogehalt liegt weit unter meinem ALG 1-Bezug.

Ich bin zwar um eine Erfahrung reicher, hat mir aber trotzdem nichts gebracht. Ich habe , mal wieder, den Rat erhalten, mich erneut selbstständig zu machen. Aber ohne finanziellen Hintergrund( bekomme wg gescheiterter ICH-AG keine weiteren Unterstützungen) ist dies nicht möglich.
 

Heiko1961

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#9
Lebenslauf

Hier mal ein Lebenslauf :D
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:( schade hat nicht gefunzt. Kalle muß wieder helfen :hihi:
Kalle wird sich hüten. Bin doch nicht der Uploader of Nation. Wandel Dein PPS mal in PPT um, dann klappts auch mit dem Hochladen. :p
 
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