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Vorstellungsgespräch Ü50 Fragestellung aufschreiben und ablesen?

morama

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#1
Ich hoffe, ich darf das hier stellen. Brauche dringend Hilfe. Vorstellungsgespräch morgen früh. Fragen für das Ende des Gespräches aufschreiben (habe ich schon). Darf ich die ablesen, oder ist das ein no go? Habe so viel im Kopf und bin schon völlig verwirrt und werde vermutlich morgen alles vergessen!
 

Nena

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#2
Ich finde es nicht verkehrt, wenn Du zeigst, dass Du strukturiert arbeitest. Aber besser wäre es sicherlich schon, wenn Du Dir die fünf bis zehn Fragen merken könntest...
 

morama

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#3
Danke. Ich kann es ja versuchen und wenn ich weiß, es fehlen ein paar, dann sage ich dass ich nach dem ganzen Input doch mal nachschlagen muss.
 

RobbiRob

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#4
Arbeite mit Stichpunkten und die ausführlichen Fragen dazu musst lernen.

Gerade wenn man eine Stelle gerne hätte, ist man etwas nervös.
Du nimmst ja eine Mappe mit Unterlagen mit, die kann man ja offen liegen haben und nur die Stichpunkte sind sichtbar für Dich.

Musst halt nicht so offensichtlich „ablesen“.
 
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#5
Hallo morama,

also, ich (58) weiß ja nicht, was für eine Stelle Du gerne haben möchtest, ich habe aber (auch) die Erfahrung gemacht, dass es nicht schlimm ist, wenn Du Fragen abliest!

Es zeigt doch (= eher positiv), dass Du Dich vorher eingehend mit der Stelle befasst hast! Sowas wie: Habe mir im Internet bereits Ihre Seiten angeschaut, um Sie/Ihr Unternehmen schonmal kennenzulernen, da ist mir positiv aufgefallen.. (wenn dies der Fall war. Aber NICHT schleimen!)..

WIE Fragen gestellt werden, von Bewerber/in, ist meines Erachtens egal, abgelesen oder nicht. Hauptsache, Bewerber/in hat welche! In solchen Gesprächen wird immer Raum dafür gegeben, manchmal erst zum Schluss.

Und wenn Du nervös bist, ist das ganz normal! Personaler wissen das! Und haben auch Verständnis, im Gegenteil, es kommt eher positiv rüber, wenn Du authentisch bist, und Deine Unsicherheit ansprichst. Oder einfach sagst, ich habe mir für heute ein paar Fragen notiert, z.B. ...

Also, lies ruhig ab. (Übrigens: ich selbst mache mir bei solchen Gesprächen, genau wie mein/e Gegenüber, Notizen dabei! Kannst ruhig ein paar Sachen mitschreiben.)

Viel Glück !
 

morama

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#6
So, Gespräch überstanden. Ich habe aber kein gutes Gefühl, waren sehr viele Stressfragen und über die Schule und Verwaltung, geschweige denn zu meinen Schwächen etc. wurde überhaupt nichts gefragt. Alles, worauf ich mich tagelang vorbereitet hatte, kam nicht und das, was ich nicht wusste, kam und auf das naheliegendste bin ich nicht gekommen mir das anzuschauen. :doh:
 

Matt45

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#7
Mal abwarten wie es weiter geht.

Was hast du eigentlich für Fragen gehabt und welche wurden dir gestellt? Vielleicht interessant für andere User.

Aber nur wenn du magst, privates musst du matürlich nicht mitteilen.
 

schwarzrot

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#8
denn zu meinen Schwächen etc. wurde überhaupt nichts gefragt.
Wie meinst du das? Dass sie nicht die doofen BWL-anfänger stressfragen stellen, a-la 'was würden sie sagen, wo ihre schwächen sind', oder gar 'was wollen sie in ihrem leben noch mal erreichen'? :icon_mrgreen:
Spricht eher FÜR den betrieb, statt gegen ihn.

Alles, worauf ich mich tagelang vorbereitet hatte, kam nicht und das, was ich nicht wusste, kam und auf das naheliegendste bin ich nicht gekommen mir das anzuschauen. :doh:
Naja, wir haben doch 'facharbeitermangel', also die nächste stelle und VG kommt bestimmt.
Sieh es einfach als training falls das mal nicht so klappt. :cheer2:
 

morama

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#9
Schwarzbrot, ich Ü50, aufgerundet schon Mitte 50, werde eher selten zu Gesprächen eingeladen, dass war seit langem mal wieder eines. Also mit viel Üben ist da nicht mehr und ehrlich? ich glaube ich kann soviel üben wie ich mag, ich bin da nicht gewappnet für, einfach zu aufgeregt und in dem Moment auf den Mund gefallen. Früher waren Vorstellungsgespräche aber auch komplett anders.
Fragen möchte ich jetzt nicht veröffentlichen, aber Fakt war, es war irgendwie kein Gespräch, sondern ein Monolog. Irgendwie kein VorstellungsGESPRÄCH..Freundlichkeit war da auch irgendwie zu suchen. Es war eher erdrückend. War froh, als ich raus war!

Es war wohl eine Chance und bin wohl raus...
 

morama

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#10
Wie meinst du das? Dass sie nicht die doofen BWL-anfänger stressfragen stellen, a-la 'was würden sie sagen, wo ihre schwächen sind', oder gar 'was wollen sie in ihrem leben noch mal erreichen'? :icon_mrgreen:
Spricht eher FÜR den betrieb, statt gegen ihn.

Die werden heute noch dauernd gestellt. Schwäche, Stärken wo sehen sie sich in 5 Jahren...

Naja, wir haben doch 'facharbeitermangel', also die nächste stelle und VG kommt bestimmt.
Sieh es einfach als training falls das mal nicht so klappt. :cheer2:
Ich bin kein Facharbeiter und in meinem Bereich kommen keine Ahnung wie viele Bewerber auf eine Stelle, da hat eine "Oma" keine Chancen mehr.
 

Katzenstube

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#11
Da ich mir auch immer Stichworte zu den Informationen des Arbeitgebers gemacht habe hatte ich meinen Block so und so schon immer vor mir.

Auf diese oder jene Frage habe ich schon von Ihnen die Antwort bekommen, aber interessieren würde mich noch.

Wem diese - meine ganz eigene Arbeitsweise als Arbeitgeber nicht passt, dem passe ich auch später nicht, da dieses - Notizen - meine Arbeitsweise ist.

Lieben Gruß von Katzenstube

Du bist KEIN Fallobst, welches sich unter dem Preis verkaufen muss er/sie selber zu sein!

Ich bin eine ältere Oma als Du und habe mit 56 noch einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten - über Mindestlohn!!!!
 

morama

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#12
Danke, Katzenstube... Du hast Recht, man sollte die Hoffnung nicht aufgeben.

Und zu den Notizen. Im Grunde haben die ja auch alles vor der Nase mit Notizen und Fragen. Gleiches Recht für alle ;-).
 

schwarzrot

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#13
Rot nicht Brot :biggrin:
Früher waren Vorstellungsgespräche aber auch komplett anders.
Fragen möchte ich jetzt nicht veröffentlichen, aber Fakt war, es war irgendwie kein Gespräch, sondern ein Monolog. Irgendwie kein VorstellungsGESPRÄCH..Freundlichkeit war da auch irgendwie zu suchen. Es war eher erdrückend. War froh, als ich raus war!

Es war wohl eine Chance und bin wohl raus...
Sieh es mal so, wenn die in VGs schon so schei*se mit dir umgehen und stress erzeugen möchten, zeigen die sehr gut, wie es in dem laden so läuft.
Meinst du da würdest du glücklich?

->https://www.youtube.com/watch?v=WZYe0w_XZLs
(seine eigenwerbung ist etwas nervig, aber er hat einige tips, um sich auf VGs vorzubereiten)
 

morama

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#14
Schwarzrot, entschuldige bitte den Fauxpas mit deinem Namen.
Ich habe den Job nicht bekommen. Ich hatte von Anfang an ein ungutes Gefühl. Der Typ hatte glaube ich ein Problem damit, dass ich dort einen anderen Job machen sollte, als den, den ich mal dort gemacht habe. Das war Vorführung und keine Vorstellung. Leider hat die Dame, die mich damals eingestellt hat, keinen Piep gesagt oder gefragt. Ich weiß, dass dort in der Verwaltung alles andere als rosig ist und ich denke, Sie hat dem Untertan zu gehorchen. Keiner der noch 3 anwesenden hat nur ein Wort gesagt, außer zur Begrüßung. Ich stand da mit meiner Jacke, keiner sagte, legen sie ab oder setzen sie sich, nichts. Die saßen alle schon. Kein nettes Wort zur Auflockerung, nichts. Es war ein Desaster und ich habe vor lauter Aufregung was falsches gesagt, statt Bürgermeister Oberbürgermeister. Da kam dann erstmal ein arroganter Vortrag, da wäre ich schon am liebsten gegangen. Hätte die Dame, die mich damals eingestellt hat das Gespräch geführt bzw. mitgeführt, wäre es anders gelaufen. Der Typ war arrogant und herablassend. Ich habe heute noch Wut auf den Pinsel und würde dem am liebsten sagen, was ich von dem halte.
 

Gaestin

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#15
eine "Oma" hat absolut noch Chancen.
Frauen im gebärfähigen Alter viel eher nicht,
weil man immer mit Elternzeit rechnen muss, sagen
die Firmen. NUR MUT.
 

morama

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#16
Gaestin, ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich so gut wie nichts tut auf meine Bewerbungen hin.
 

Gaestin

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#17
hast Du mal mit kompetenten Leuten Deine
Bewerbungen durchgesprochen? Und über
Vorstellungsgespräche und wie sie laufen könnten......
 

Katzenstube

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#18
OH; glaub mir, diese Erfahrungen hatte ich auch. Es ging mir schlecht, ich war in Panik vor den dummen SB's und fühlte mich selber so mickrig.

Dann wurde ich bockig .... Meine Bewerbungen bekamen wohl plätzlich Drive, obwohl ich einige Jahre älter geworden war. Das gilt nicht für jeden Arbeitgeber, die muss man klarerweise suchen, wo es dann passen könnte. Aber im Gegensatz zu früher (als ich mich wie Fallobst verkaufte und quasi auf 15 Bewerbungen ein Gespräch hatte) bekam die bockige, die wohl 6 Jahre älter geworden war und Mitte 50 war auf jede zweite Bewerbung ein Gespräch.

Schließe mit Dir Frieden, wenn die Dich nicht wollen, dann wissen sie nicht, was Ihnen entgeht!!!!

Gruß von Katzenstube
 

Gollum1964

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#19
hast Du mal mit kompetenten Leuten Deine
Bewerbungen durchgesprochen? Und über
Vorstellungsgespräche und wie sie laufen könnten......
Hallo Gaestin,

jetzt hörst du dich aber wie eine SB an, die gerne wieder eine tolle Bewerbungsmaßnahme unters Volk bringen möchte.

TE hat sich vorbereitet und ist ja auch zum VG eingeladen worden. Nur haben sich die Arroganz und die Vorurteile des Wortführers durchgesetzt. Solche Art von Gesprächen kenne ich leider auch zur Genüge, da nützen dann letztendlich die besten Referenzen nichts mehr. Deswegen habe ich auch langsam keine Lust mehr auf VG.

Eigenes Beispiel bei mir vor ca. 3 Wochen:

VG bei einer Rechtsanwaltskanzlei (sinnigerweise für Arbeitsrecht) als Buchhalter Teilzeit. Der Wortführer fragte mich triviale Sachen wie Buchungsvorgänge bei Ein- und Ausgangsrechnungen, wann eine Vorsteuer und Umsatzsteuer fällig ist und was eine IF/THEN Bedingung in EXCEL ist. Ich habe ihm richtig geantwortet und anschließend auf meine langjährigen Erfahrungen als Buchhalter hingewiesen, wo ich gar Steuererklärungen und komplexe Vorgänge beim Jahresabschluß übernommen habe. Diese Sachen sind auch im Arbeitszeugnis erwähnt.
Natürlich Absage nach 1 Woche, da man jemand gefunden hatte, der die Qualifikationen noch besser erfüllen konnte.
Getroffen hatte mich diese Absage allerdings nicht mehr, da ich das Ergebnis irgendwie schon im VG erahnte.
 

Gaestin

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#20
Gollum, das ist ein Missverständnis, wirklich.
Ich mache als Privatperson KOSTENLOS
Beratung für diejenigen, die sich auf Vorstellungsgespräche
vorbereiten wollen, also die Bewerbungen und das eventuelle
Gespräch.
Tut mir leid, wenn das wie eine SB rüberkommt,
ich bin keine, habe aber im Berufsleben jahrelang
Bewerbungsseminare gemacht. Und habe sehr oft jetzt
Erfolg, also dass die Leute die Stelle bekommen. Deshalb wollte ich der TE als "Oma" Mut machen.
 

Matt45

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#21
Ich habe mich vor kurzen mal über meine Absage mit der der dortigen Personalabteilung unterhalten.

Habe ein Sammelsurium an möglichen Antworten erhalten und bin leider schlau wie vorher.

Als Aufstocker sehe ich mittlerweile Bewerbungen auch nicht gerade zielführend, zu einen VG werde ich selten eingeladen.

Ich sehe es so wie Katzenstube"Wer mich nicht haben will....".
 

schwarzrot

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#22
jahrelang
Bewerbungsseminare gemacht. Und habe sehr oft jetzt
Erfolg, also dass die Leute die Stelle bekommen.
Geht jetzt nicht gegen dich, ein einzelfällen(!) kann sowas ja mal was bringen.
Generell ist dieses an allen (MT-)ecken angebotene 'bewerbungstraining' aber überflüssig, bis kontraproduktiv (z.b. in seminaren mit brainwash-anteil):

Früher:
Es gibt EINEN job, zehn bewerber.
Alle schreiben 'schlechte' bewerbungen.
Einer bekommt den job.

Heute:
Es gibt EINEN job, hunderte bewerber.
Alle schreiben mega-gepimpte bewerbungen.
Einer bekommt den job.

Der unterschied: Massnahmeträger hat viel kohle für das pimp-seminar abgezockt.
Geholfen hat das insgesamt nichts, ausser dass nun alle ganz toll gestylt sind und sich permanent gedanken machen, was mit ihrer bewerbung/mit ihnen(selbstoptimierungswahn!) vermeintlich 'nicht stimmt'.

Wenn man pech hat (= an den quatsch im 'seminar' geglaubt hat, dass man es nur 'richtig' machen müsse, dann würde es auch mit dem job 'klappen'), kann es sogar sein, dass man nach dem 'seminar' und vielen bewerbungen sogar noch deprimierter ist.

Das problem ist nämlich ein systemproblem (zu wenig arbeitsplätzchen/ jugendlichkeitswahn der wirtschaft!) und eben nicht ein persönliches problem des einzelnen, wie es uns JC und 'seminare' einreden wollen.
 

Gaestin

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#23
geht nicht gegen mich, habe ich auch nicht
so verstanden. Aber gestern z.B. jemand,
Mitte 50. Bis Jahresende, also für drei Monate ab 1.10
bei vollem Gehalt freigestellt. Danach arbeitslos ab 1.1.
Ein Vorstellungsgespräch letzte Woche, unter den letzten vier. Hat nicht geklappt aber diese Woche noch zwei Vorstellungsgespräche für gute Stellen. Acht Bewerbungen laufen noch. Private Beratung von mir und selbstverständlich kostenlos. Und ganz bestimmt keine Maßnahme. Mitte 50
ist nicht immer hoffnungslos.
 

Katzenstube

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#24
Nein Leute, es ist nicht hoffnungslos! Ganz sicher nicht!

Ein neutraler Betrachter der Bewerbungsunterlagen - nicht SB!!!! kann den einen oder anderen Tip geben. Wieso mache ich mich schlecht weil ich älter bin? Ich kann dadurch meine Erfahrungen herausstellen. Ich kann - je nach Persönlichkeit - auf mein diplomatisches Geschick verweisen und vieles andere mehr.

Ich selber habe den Stil meiner Bewerbungen sehr oft verändert. Teilweise auch sehr provokativ (Ich würde mich freuen, wenn mein Bewerbungsschreiben - obwohl ich der Teenager-Spätlese zugehörig bin - nicht gleich den Weg in den Papierkorb finden würde.

Was bitte haben wir zu verlieren wenn wir ohne Arbeit sind? Wir können doch nur gewinnen. Kreativ sein, anders sein, auffallen. Klar, es kann ins Gegenteil rutschen - aber auch zum Vorteil gelangen.

Wenn die Bewerbung beim richtigen landet .... was zugegeben selten der Fall ist, aber immer sein kann .... kann das DER Türöffner sein. Leute: Ihr seid wer, auch wenn Ihr jetzt ohne Job seid! Hinter ganz vielen steckt ganz viel Energie und Kraft über die ein Arbeitgeber sich freuen könnte. Will er sie nicht, weil er sich eben nicht auf Euch einlassen kann, dann könnte ihm viel entgehen. Aber daran ist er/sie selber schuld!

Bei mir hat das nur viel zu lange gedauert, bis ich das leben konnte, was ich mir da als Gerüst aufgebaut hatte. Mir sah man schon an, dass ich mich mickrig und minderwertig fühlte. Also ein Freifahrschein für den anderen mich noch kleiner zu machen. Passiert nicht, wenn ich weiß, dass auch ich (mit oder ohne Job!!!) leisten kann und will.

Liebe Leute, die ihr gerade ernsthaft sucht und ein neues Betätigungsfeld wollt: "Jetzt erst recht" und "wer nicht will, der hat schon ". Ihr könnt Euren Weg gehen, entweder im Job mit Chefs, die das verstehen oder aber ohne Job aber mit Euch als Person. Mir konnte man ins Kreuz treten, aber ich habe es niemandem erlaubt es zu brechen!!!

Lieben Gruß von Katzenstube
 

Gollum1964

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#25
so verstanden. Aber gestern z.B. jemand,
Mitte 50. Bis Jahresende, also für drei Monate ab 1.10
bei vollem Gehalt freigestellt.
Danach arbeitslos ab 1.1.
moin Gaestin,

ist zwar schön und gut für deinen Klienten, aber ein Sonderfall, weil ja noch nicht einmal arbeitslos. Schwerer wirds für Ü50-Leute, die länger raus sind und / oder zwischenzeitlich eine berufsfremde Phase (bei mir Selbständigkeit) hinter sich haben (Flexibilität!!!). Die sind bei Arbeitgebern so was von out. Da gibt es leider immer zig Mitbewerber mit gleicher Qualifikation und im Zweifel entscheidet sich Arbeitgeber immer für "jung, billig und biegsam". Das Zahlenbeispiel von tief-rot passt gut, besonders in meinem Bereich. Bewerbungsunterlagen stimmen auch laut Aussagen von Experten und wie Fallobst gebe ich mich auch nicht in der Öffentlichkeit.
 

Gaestin

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#26
stimmt, aber auch da ist es nicht abwegig,
sich privat, kostenlos und vertraulich helfen zu lassen.
Ich habe zufällig den gestrigen Fall zitiert,
aber es gibt etliche Mitfünfziger, die länger
arbeitslos waren und doch was gefunden haben.
 

Wholesaler

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#27
Stellt sich dann nur die Frage, was sie gefunden haben. Waren es auskömmliche Arbeitsplätze fernab von ZAF/PAV oder sind sie im Niedriglohnsektor/prekären Bereich untergekommen?
 

Gaestin

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#28
ja, absolut auskömmlich, weder Niedriglohnsektor noch prekär,
kein ZAF/PAV.
 

morama

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#29
hast Du mal mit kompetenten Leuten Deine
Bewerbungen durchgesprochen? Und über
Vorstellungsgespräche und wie sie laufen könnten......
Die Bewerbung als solches ist super, wobei die keine Ahnung haben. Hat das JC gesagt und meine Bekannte ist Bewerbungscoach. Es liegt wohl daran, dass ich die letzten Jahre für den Ex mitgearbeitet habe (wird vermutlich nicht so anerkannt) und Alter. Es gibt ja selten mal eine Einladung. Das Gespräch hier, war aber unter aller Würde, seitens AG.
Ich weiß, dass ich mich nicht gut verkaufen kann, und mein Licht unter den Scheffel stelle, aber der Typ war nur einach abartig und hoffe, der hat sich falsch entschieden
 
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morama

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#30
geht nicht gegen mich, habe ich auch nicht
so verstanden. Aber gestern z.B. jemand,
Mitte 50. Bis Jahresende, also für drei Monate ab 1.10
bei vollem Gehalt freigestellt. Danach arbeitslos ab 1.1.
Ein Vorstellungsgespräch letzte Woche, unter den letzten vier. Hat nicht geklappt aber diese Woche noch zwei Vorstellungsgespräche für gute Stellen. Acht Bewerbungen laufen noch. Private Beratung von mir und selbstverständlich kostenlos. Und ganz bestimmt keine Maßnahme. Mitte 50
ist nicht immer hoffnungslos.
Hängt aber vermutlich auch stark davon ab, was man bisher gemacht hat. Sekretärinnen gibt es wie Sand am Meer z.B.
 
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