Vorstellungsgespräch bei Zeitarbeitsfirma

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sabinchen28

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Huhu!

In der Stadt stand ein Schild mit attraktiven Jobs. Habe mich direkt auf einen der Jobs beworben. Das ich mich da gerade bei einer Zeitarbeitsfirma bewerbe (dieser), ist mir erst später aufgefallen. Ich dachte erst, die Firma wäre der Arbeitgeber selbst.

Nun habe ich da eben ein Vorstellungsgespräch für morgen vereinbart. Sollte ich das vielleicht doch besser lassen? Wie gesagt, habe mich da in dem glauben, dass dies bereits mein Arbeitgeber sei, beworben. Hätte ich gewusst das das ne Zeitarbeitsfirma ist, hät ichs wohl ganz gelassen. Ich habe noch keinerlei Erfahrungen mit Zeitarbeitsfirmen.

Das Amt weiß nichts davon.
 

Neudenkender

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AU = Arbeitsunfähigkeit.

Krank. Zum Arzt. Sonst shiced einen die Bude ggf. noch beim Amt an ...
Nachweisbar beim Amt einreichen. Die Bude informieren, kurz und knapp, aus Anstand - auch wenn die nicht wissen werden, was das ist.

Zeit nutzen, sich selbst genau zu hinterfragen, warum man auf eine solche Nummer hereinfällt.
Strategien erarbeiten und umsetzen, dass einem so etwas nie, nie wieder passiert.

Nur meine Meinung.
 

sabinchen28

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AU = Arbeitsunfähigkeit.

Krank. Zum Arzt. Sonst shiced einen die Bude ggf. noch beim Amt an ...
Nachweisbar beim Amt einreichen. Die Bude informieren, kurz und knapp, aus Anstand - auch wenn die nicht wissen werden, was das ist.

Zeit nutzen, sich selbst genau zu hinterfragen, warum man auf eine solche Nummer hereinfällt.
Strategien erarbeiten und umsetzen, dass einem so etwas nie, nie wieder passiert.

Nur meine Meinung.

Okay danke. Ich schreibe denen eine Mail das es sich erledigt hat. Ich denke das wird reichen. Danke dir.
 

Neudenkender

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Ich denke das wird reichen.

Wenn du ein/e Leistungsempfänger/in bist UND die ZAF-Bude das Amt informiert (machen die gerne, so hält man das Schweinesystem am Laufen ...) von deiner (unbegründeten) Absage - dann kann das unter Umständen eben nicht reichen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
In der Stadt stand ein Schild mit attraktiven Jobs. Habe mich direkt auf einen der Jobs beworben.
[...]
Nun habe ich da eben ein Vorstellungsgespräch für morgen vereinbart.
Hast du dich "richtig" beworben oder nur mal so eben reingeschaut und einen Termin vereinbart? Hat die Leihbude deine kompletten Daten (Name, Adresse, Telefon) oder nicht? Falls nicht, kannst du den Termin einfach sausen lassen (die wissen ja dann gar nicht wen sie beim AA/JC anschwärzen sollen).
Wenn sie die Daten schon haben, solltest du dich hier im Forum noch etwas zu dem Thema Leiharbeit einlesen und den Termin so wahrnehmen, daß die dich möglichst nicht haben wollen. Meist reicht dazu schon die Gehaltsvorstellung.
 

Flumpe

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Wozu denn bitte eine AU ???

Es handelt sich NICHT um eine Bewerbung auf einen Vermittlungsvorschlag.

Bedeutet: Du hast keinerlei Folgen zu befürchten, wenn Du da nicht hingehst und einen "Rückzieher" machst.
Es bleibt nur eine Erfahrung, aus der Du lernen kannst!

Also....:icon_tonne:
 

Neudenkender

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Bedeutet: Du hast keinerlei Folgen zu befürchten, wenn Du da nicht hingehst und einen "Rückzieher" machst.

Na dann hör dich einfach einmal um, wie manche ZAFs arbeiten, wenn du als erkannbarer Elo (Lebenslauf) zu einem vereinbarten Vorstellungsgespräch nicht erscheinst.
ICH kann dir selbst solche Denunzinaten-Stories auch von Firmen erzählen, die nicht ZAF waren und dich dann anshicen beim Amt, wenn du im Vorstellungsgespräch "mauerst". Ohne VV. Aus Prinzip.

Mütter und Porzellankisten. Aber macht, was ihr wollt.
 

Flumpe

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@Neudenkender:

Bitte glaube mir: "Ich habe mich schön längst umhören -können-, da ich selbst genug Erfahrungen sammeln konnte, bzw. musste."

Es ist nun einmal so, dass ohne VV keine Sanktionen erfolgen dürfen.
Es war eine Initiativbewerbung... oder etwa nicht?
Und da darf man einen Rückzieher machen.

Kleiner Zusatz: Zeitarbeitsfirmen bekommen von mir IMMER eine ordentliche Abfuhr. Und zwar schon vor einer Vorstellung!

Da hilft auch keine Porzellankistentrulla weiter :icon_biggrin:
 

Lilastern

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Informiere dich grundsätzlich über eine Firma im Internet vor du die Bewerbung schreibst.

Dann kannst du dir gleich ein Bild machen, was da so in Google zufinden ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Es ist nun einmal so, dass ohne VV keine Sanktionen erfolgen dürfen.
Kommt darauf an, ob die TE Alg1 oder Alg2 bezieht.
Bei Alg2 spielt es keine Rolle, ob ein VV vorliegt. Wenn die Leihbude petzt, dann setzt es sehr wahrscheinlich eine Sanktion. Deshalb hatte ich oben gefragt, welche Daten die Leihbude hat.
§ 31 Pflichtverletzungen
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte verletzen ihre Pflichten, wenn sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis
[...]
2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen, fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern,
Von VV steht da nichts.
 

Neudenkender

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Bei Alg2 spielt es keine Rolle, ob ein VV vorliegt. Wenn die Leihbude petzt, dann setzt es sehr wahrscheinlich eine Sanktion. (...)
Von VV steht da nichts.

So ist es. Und das muss nicht einmal eine Leihbude sein! Mich haben sie selbst bei einer "stinknormalen" Bewerbung bei einer normalen Firma verpetzt, kein VV. Folge Anhörung. Angeblich durch mein Verhalten bzw. meine Ausagen im Gespräch möglichen AV verhindert ...

Prinzipiell brauchen sie dazu nur Namen und Ort - und natürlich das Wissen, dass du Elo bist.

Aber einige erzählen hier offenbar Ahnungslosen Müll - und lassen die damit ggf. über die Klinge springen. :icon_motz:
 

Flumpe

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Ich muss schon etwas schmunzeln...

Aber bitte: Ich möchte sicherlich keine Unruhe stiften!

Lieber dagobert1
Du zitierst einen Teil des §31 SGB 2 und betonst, das nichts von einem VV zu erkennen ist...
Soweit ja korrekt.
Aber ist denn in diesem dummen Paragrafen auch von Initiativbewerbungen die Rede?
Ich frage mal so: Benötigen Bewerbungen -aus freien Stücken heraus- eine schriftliche Belehrung über Rechtsfolgen?
Also wenn ich Initiativbewerbungen schreibe, dann warte ich sicherlich nicht auf eine Benennung gesetzlicher Vorschriften oder informiere das Amt...

Aber was solls.
sabinchen28 schrieb ausdrücklich: "Das Amt weiß nichts davon." Und Sie kann ZAF eine jegliche Datenübermittlung untersagen. Oder etwa nicht?

SIE wartet nun auf nützliche Antworten und ich bin mir absolut sicher das Ihr keine Sanktionen drohen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Aber ist denn in diesem dummen Paragrafen auch von Initiativbewerbungen die Rede?
Bitte richtig lesen:
2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen, fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern,
Da steht "zumutbare Arbeit", ob die ganze Sache mit einem VV oder einer Initiativbewerbung ihren Anfang genommen hat ist dabei egal.

Ich frage mal so: Benötigen Bewerbungen -aus freien Stücken heraus- eine schriftliche Belehrung über Rechtsfolgen?
Bitte auch hier richtig lesen:
§ 31 Pflichtverletzungen
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte verletzen ihre Pflichten, wenn sie trotz schriftlicher Belehrung über die Rechtsfolgen oder deren Kenntnis
Die Belehrung erfolgt (zumindest beim hiesigen JC) bereits bei Antragstellung. Damit ist die Kenntnis vorhanden.

Also wenn ich Initiativbewerbungen schreibe, dann warte ich sicherlich nicht auf eine Benennung gesetzlicher Vorschriften oder informiere das Amt...
Ich auch nicht. Aber das JC hat auch noch andere Info-Quellen, vor allem ZAF sind da ganz fleissig.

sabinchen28 schrieb ausdrücklich: "Das Amt weiß nichts davon." Und Sie kann ZAF eine jegliche Datenübermittlung untersagen. Oder etwa nicht?
Kann sie. Ob sich die ZAF daran hält steht auf nem anderen Blatt.
 

Neudenkender

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Aber ist denn in diesem dummen Paragrafen auch von Initiativbewerbungen die Rede?

1) Eine "Initiativbewerbung" hat sie im engeren Sinne auch gar nicht vorgenommen. Das ist was anderes. Sie hat sich auf eine angebotene Stelle beworben, in welcher umfänglichen Weise auch immer.

2) Es handelte sich wohl eher um eine typische Eigenbemühung - zumindest im Ansatz.

3) Nochmal: Gerade ZAFs melden dem JC nur allzu gern Elos, die sich nicht "auf Linie" verhalten. Ob du damit nun rechnest oder nicht. Ich rechne inzwischen immer damit.

4) Mit einem expliziten Datenübermittlungsuntersagen würde man bei denen sogar noch unter Umständen schlafende Hunde wecken. Das wäre doch Irrsinn.

5) In einer größeren Stadt geht so was alles vielleicht unter - in einem Kaff ist es eher möglich, dass da Denunziationen erfolgen.

Also ich rate stets Vorsicht an, Absicherung, wenn man keinen hohlen Ärger haben will, der sinnlos Zeit und Nerven kostet. Ich habe gelernt und hole mir eine AU, wenn ich so ein Gespräch "absagen" muss.

Kann aber jede/r halten, wie sie/er will. War nur ein Tipp.
 

AEMR

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Nochmal: Gerade ZAFs melden dem JC nur allzu gern Elos, die sich nicht "auf Linie" verhalten. Ob du damit nun rechnest oder nicht. Ich rechne inzwischen immer damit.
Was Neudenkender hier sagt sehe ich auch so und kann es aus eigenem Erleben bestätigen: meine Mail wurde direkt von einer der größten deutschen Zeitarbeitsfirmen, R*ndst*ad, ans Jobcenter weitergeleitet und es gab mündlich anschließend Druck und Drohung. Kein zweites Mal.
Mit einem expliziten Datenübermittlungsuntersagen würde man bei denen sogar noch unter Umständen schlafende Hunde wecken. Das wäre doch Irrsinn.
Ebenfalls gut argumentiert, das sehe ich aus so. Datenarmut, Datengeiz: immer möglichst wenig handeln oder schreiben.
Ich schreibe denen eine Mail
Hallo sabinchen28, du mailst noch? Das würde ich sofort einstellen. Einer ZAF würde ich niemals meine E-Mail bekannt geben. Mails bekommen bei mir nur ganz seriöse Arbeitgeber. Ich bewerbe mich nur schriftlich und lasse selbst dabei (im Anschreiben und ggf. Lebenslauf) nicht selten die Mailadresse bewusst weg, Telefon gibt es gleich gar nicht (habe keins, glaubt mir zuerst niemand, ist aber so und funktioniert prima).

Je nach ZAF, Stadt und JC wandert die Mail-Adresse nämlich auch gleich zum JC, sogar ganze Mails werden verbotenerweise weitergereicht (selbst so erlebt).

Hast du beim JC Telefonnummer und Email-Adresse gelöscht? Das solltest du und das geht so:
(Absender)

ARGE
Ansprechpartner
Straße
PLZ Ort

Löschung meiner bereits erhobenen, aber nicht erforderlichen Daten (§ 84 Abs. 2 SGB X), hier: meiner Email-Adresse und Telefonnummer

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesbeauftragte für Datenschutz hat beim Antrag auf Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II folgende Datenerhebungen problematisiert:

• Telefon- und Email Angaben sind nicht notwendig (sondern freiwillig),

Ich fordere hiermit gemäß § 84 Abs. 2 SGB X die Löschung meiner Email-Adresse und Telefonnummer. Die Daten sind für die Erfüllung Ihrer Aufgaben nicht erforderlich.

Um die Datenlöschung überprüfen zu können, erwarte ich einen entsprechenden schriftlichen Nachweis und setze Ihnen dazu eine Frist von 14 Tagen.

(Unterschrift)
 
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