Vorstellungsgespräch als wichtiger Grund - Nachweispflicht? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

im Grünen

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Hallo zusammen,

ich versuche mir grad ein Vorstellungsgespräch zu organisieren, welches, oh was für ein Zufall, terminlich mit meiner schon ausgesprochenen nächsten Vorladung zusammenfallen wird.

Da das ganze eher auf einer persönlichen Schiene ohne bürokratischen Aufwand abläuft (a la Kneipengespräch: "Und was machst Du jetzt?" ... "Da sollten wir uns mal zusammensetzen...") existiert natürlich nichts schriftliches.

Frage: Was kann ein SB überhaupt als Nachweis über ein Vorstellungsgespräch verlangen?
 

Lilastern

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Hallo zusammen,

ich versuche mir grad ein Vorstellungsgespräch zu organisieren, welches, oh was für ein Zufall, terminlich mit meiner schon ausgesprochenen nächsten Vorladung zusammenfallen wird.

Da das ganze eher auf einer persönlichen Schiene ohne bürokratischen Aufwand abläuft (a la Kneipengespräch: "Und was machst Du jetzt?" ... "Da sollten wir uns mal zusammensetzen...") existiert natürlich nichts schriftliches.

Frage: Was kann ein SB überhaupt als Nachweis über ein Vorstellungsgespräch verlangen?

Eine Kopie von der schriftlichen Einladung zu diesen Vorstellungsgespräch deinem SB vorlegen. Auf jeden Fall irgendeinen schriftlichen Nachweis brauchst du.

Und wenn du dich vorgestellt hast, lasse dir von der Firma schriftlich bestätigen, dass du dich vorgestellt hast.
 

im Grünen

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Eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers, daß jemand am ... zwischen ... und ... Uhr an einem Vorstellungsgespräch teilgenommen hat bzw. teilnehmen wird.
Auch schon dran gedacht.
Aber was hinterlässt denn das für einen Eindruck beim potentiellen AG?
 

Seepferdchen 2010

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@im Grünen , den Gedanken hatte ich eben auch!

Aber falls eine Frage in dieser Richtung auftaucht, vieleicht mit Terminüberschneidung
oder Fahrgelderstattung durch JC kurz begründen!
 

im Grünen

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@im Grünen , den Gedanken hatte ich eben auch!

Aber falls eine Frage in dieser Richtung auftaucht, vieleicht mit Terminüberschneidung
oder Fahrgelderstattung durch JC kurz begründen!
Auch da käm die Frage "Wo hätteste denn hingesollt?"
Und damit wär der Bezug zum Bezug wieder da.
 
E

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Wenn dir das peinlich ist, kannst du gegenüber deinem Bekannten ja im Allgemeinen bleiben, z.B. "habe wichtigen Termin bei einer Behörde". Das ist ja auch richtig.

Der SB bei der Arbeitsagentur wird sich, wenn du nicht erscheinst, mit ziemlicher Sicherheit nicht mit deinem Ehrenwort begnügen, sondern eine Bescheinigung sehen wollen. Auf jeden Fall dann, wenn du bei ihm nicht "gut angeschrieben" sein solltest. Das darf er auch tun.
 

Seepferdchen 2010

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@im Grünen, mach es doch nicht so umständlich!

Aus deiner Satzstellung entnehme ich du bist mit AG per DU?

Auch ich hatte mal einen Termin und der AG fand daran garnichts merkwürdig
mir das kurz zu bestätigen für das JC, Fahrkosten!

Im Gegenteil sein Frage war, ob mir die Kosten vom JC gezahlt werden, wenn
nicht übernimmt er die Kosten.

Du siehst es gibt auch noch AG die nicht weltfremd sind!

Naja ich drücke dir die Daumen für dein Gespräch!:icon_daumen:
 

Lilastern

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Ich habe ja diesen Vorschlag gemacht, weil mich die Firmen oder auch ZAF darauf angesprochen haben, ob ich diese Bestätigung brauche, wegen den Fahrtkosten.

Dies ist doch nicht schlimm.

Und als ich mich bei einer Bank vorgestellt habe, haben Sie mich auch gleich selber auf die Fahrtkosten aufmerksam gemacht und ich bekam sie überwiesen.
 

Holler2008

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Auch schon dran gedacht.
Aber was hinterlässt denn das für einen Eindruck beim potentiellen AG?
Das hinterlässt auch nur den Eindruck, dass das Amt doof ist.

Wenn die Einladung zum Amt da ist, sofort den Antwortzettel ausfüllen, dass du da einen Vorstellungstermin bei Firma X hast.
Sofort heißt, am Tag an dem die Einladung kommt gibst du schon den Antwortzettel ab (natürlich gegen Eingangsstempel auf Kopie).

Und beim Arbeitgeben bittest du am Ende um eine schriftliche Bestätigung dass du zum Vorstellungstermin da warst.

Fertig.

Am besten du beantragst vor dem Termin (vorher!!!!!!) noch die Fahrtkosten beim Amt, dan kann der potentielle AG gleich noch dazuschreiben, dass er keine Fahrtkosten erstattet.

Fragt der AG wfür du sowas braucht, einfach die Wahrheit sagen.
 

Holler2008

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Beim Vorstellungsgespräch wird doch bestimmt sowieso klar werden, dass du arbeitslo bist, wieso nicht einfach sagen wo du den anderen Termin hattest?
 

im Grünen

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Der SB bei der Arbeitsagentur wird sich, wenn du nicht erscheinst, mit ziemlicher Sicherheit nicht mit deinem Ehrenwort begnügen, sondern eine Bescheinigung sehen wollen.
Soweit logisch, daher ging die Frage dahin, welcher Art eine solche Bescheinigung denn sein muss?
Reicht z.B. die Bestätigung eines "Gesprächstermins" via E-Mail von einer augenscheinlich nicht als gewerblich zuordnenbaren Domain?
Oder brauchts etwas "offizielleres"?

@im Grünen, mach es doch nicht so umständlich!
Das ist nur Teil von etwas viel umständlicherem.
Aber wenn ich Dir das erläutere, springst Du mir aus dem Teich. :biggrin:

Aus deiner Satzstellung entnehme ich du bist mit AG per DU?
Mehr als das. Der AG ist aber in manchen Sachen extremst unbedarft. Ich geh auch davon aus, daß er aktuell keinen brauchbaren Briefkopf hat.


BTW:
Ganz allgemein bin ich der Meinung, daß der potentielle AG nichts vom Bezug erfahren sollte, da es ganz erheblich die Verhandlungsposition schwächt. Das muss im Zweifel auch ein JC so akzeptieren.
 

emil1959

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ich versuche mir grad ein Vorstellungsgespräch zu organisieren, welches, oh was für ein Zufall, terminlich mit meiner schon ausgesprochenen nächsten Vorladung zusammenfallen wird.
BTW:
Ganz allgemein bin ich der Meinung, daß der potentielle AG nichts vom Bezug erfahren sollte, da es ganz erheblich die Verhandlungsposition schwächt. Das muss im Zweifel auch ein JC so akzeptieren.
Ich interpretiere das so, daß der Eine vom Anderen nichts erfahren soll.
Dann hilft wahrscheinlich nur der gelbe Schein um den Termin im JC abzublocken.
 

Seepferdchen 2010

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@im Grünen, nee, nie nicht springe ich aus dem Teich, weil in der Ruhe liegt die Kraft!

Ein Unternehmer und keinen aktuellen Briefkopf hat, da könnte ich glatt eine Runde drehen!Oder fragen was ist das für ein Unternehmen???
Schreibt er seine Rechnung auf dem Bierdeckel?:icon_kinn:

Mit anderen Worten du hast dich persönlich vorgestellt ohne Bewerbungsmappe!

Verhandlungsposition, warum schwächen, du kannst dem AG nicht weiß machen bin im Job und dann kommt eventuell die Frage nach einem Arbeitszeugnis usw.

Also irgendwie machst du dir einen Knoten und den recht fest!

Gut ich drehe meine Runde im Teich und schau mal was mir noch so einfällt!

Gruss
 

im Grünen

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Verhandlungsposition, warum schwächen, du kannst dem AG nicht weiß machen bin im Job und dann kommt eventuell die Frage nach einem Arbeitszeugnis usw.
Jetzt wirst Du unnötig kompliziert:

"Ich erledige aktuell die Familien- und Erziehungsarbeit. Da das Kind langsam groß wird, kann ich jetzt wieder was zum Haushaltsetat beitragen. Aber diesen Hungerlohn habe ich nicht nötig."

Verglichen mit:
"Ich krieg doch nur Stütze und brauch ganz dringend diesen Job, bitte, bitte, bitte"
ist da 'n Euro mehr drin
 

Seepferdchen 2010

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iss doch jut, das konnte ich nicht wissen, woher auch!

Dann bleibt nur noch Beitrag 14!!!!

Gruss:icon_pause:
 

im Grünen

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Ungern, das sollte ultima ratio bleiben.
was ist mit #13?
 

jockel

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Hallo zusammen,

ich versuche mir grad ein Vorstellungsgespräch zu organisieren, welches, oh was für ein Zufall, terminlich mit meiner schon ausgesprochenen nächsten Vorladung zusammenfallen wird.

Da das ganze eher auf einer persönlichen Schiene ohne bürokratischen Aufwand abläuft (a la Kneipengespräch: "Und was machst Du jetzt?" ... "Da sollten wir uns mal zusammensetzen...") existiert natürlich nichts schriftliches.

Frage: Was kann ein SB überhaupt als Nachweis über ein Vorstellungsgespräch verlangen?
Verlange von Deinen Jobanbieter einen Nachweis, daß er die Stelle offiziell mit Angabe der Anzeige ausgeschrieben hat und er Dir eine schriftliche Einladung zum Vorstellungsgespräch zuschickt. Mit Stellenanzeige und Einladung zum Vorstellungsgespräch trabst Du dann zu deinem Sachbearbeiter in der Arbeitslosenverwahranstalt und verlangst auf Antrag die finanzielle Arbeitsförderung. Da kannst Du gleich den angesetzten Amtstermin auf später ändern lassen - Jobsuche hat Vorrang vor dem Amtsschimmeltermin. Hast Du die Bewilligungszusage vor dem Vorstellungstermin, ist das ordnungsgemäß gelaufen.

Der Eindruck des Arbeitgebers ist völlig nebensächlich. Sich Beweismittel zu beschaffen, ist doch ganz normal. Macht doch der AG auch so bei seinen Geschäften.
 

Seepferdchen 2010

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@im Grünen, habe mal deinen Satz aus Beitrag 13 kopiert!

Soweit logisch, daher ging die Frage dahin, welcher Art eine solche Bescheinigung denn sein muss?
Reicht z.B. die Bestätigung eines "Gesprächstermins" via E-Mail von einer augenscheinlich nicht als gewerblich zuordnenbaren Domain?
Oder brauchts etwas "offizielleres"?

Eine E-Mail und du hast natürlich sofort darauf geantwortet und bist gleich
zum Gespräch! Also E-Mail ist gespeichert!

Dennoch könnte SB nach der Firma fragen, Gesprächspartner und Telefonnummer!
Denke das wäre auch nicht in deinem Sinne wenn SB dort ggf. anruft!

Aehmm alles nicht so einfach, vieleicht hat "Gurkenaugust" ein As im Ärmel!

Gruss
 
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