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Vorsicht: Gefährlicher Verdienst!

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Syndrom

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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29 Jul 2006
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#1
Diese Spam-Mail hat mich eben erreicht:
Guten Tag,
haben Sie schon etwas von der lukrativen Verdienstmöglichkeit MEDIKAMENTEN-TESTER gehört?

Es ist wahr, auch Sie können als Medikamenten-Tester bis zu 3.000 Euro pro Monat nebenbei verdienen.
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Schon bald kann es für Sie losgehen, denn es besteht seitens diverser Pharma-Unternehmen ein hoher Bedarf an neuen Testern. Scheuen Sie sich nicht - Sie brauchen keinerlei Vorwissen oder Ängste zu haben. Sie werden professionell von renommierten Ärzten betreut.

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Sie werden zu nichts gezwungen und immer über alles fachgerecht von renommierten Ärzten aufgeklärt. Die Verdienstmöglichkeiten sind extrem hoch, es besteht freie Zeiteinteilung. Dieser Nebenverdienst bietet sich somit besonders auch für Berufstätige an.

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Viele Grüße
Ich kann hier nur warnen!
Jeder der das Buch "Ganz Unten" von Günter Wallraff gelesen hat, wird die Finger von dieser Art Verdienst lassen.

Selbst Menschen in extremer finanzieller Notlage sollen dieser "Versuchung" widerstehen!
 
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#2
Im Radsport u. anderswo gibt es sog. "Dopingkontrollen".
Hier dopen die Pharmas und kontrollieren selbst noch dazu.
Aberwitzig.
 

Syndrom

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#4
Medikamententests

Im Anschluß an eine sog. vorklinische Phase - das sind ausgiebige Labortests eine Medikaments - erfolgt eine ausführliche Prüfphase, in der das Medikament am Menschen getestet wird. Ein Medikamententest findet unter strenger behördlicher Aufsicht in verschiedenen Phasen statt. Das gesamte Procedere wird ständig von mehreren unabhängigen Ärzten begutachtet und überwacht.

Ziel eines Medikamententests ist der Test der Sicherheit und Wirksamkeit eines Medikaments bzw. seiner Inhaltsstoffe beim Menschen. Ein Medikamententest ist vor der Markteinführung zwischen vorgeschrieben. Außerdem ist in Deutschland für die Zulassung eines Medikaments ein Medikamententest gestzlich vorgeschrieben.

Letztendlich kostet es einen mindestens zweistelligen Millionenbetrag sowie jahrelange Forschung, bis ein neuer Wirkstoff zugelassen wird und in der Apotheke erhältlich ist.

Ein Medikamententest beginnt mit der Beantragung des Testverfahrens bei der zuständigen Ethikkommission durch den Prüfer (das Pharmaunternehmen). Diese überprüft alle Gegebenheiten auf rechtliche und ethische Hintergründe, um den Patienten zu schützen. Erst nach dem positiven Votum der Ethikkommission darf ein sog. "Phase 1-Test" durchgeführt werden.

In Phase 1 wird das Medikament an zumeist gesunden Studienteilnehmern getestet. Es werden jeweils umfangreiche medizinische Untersuchungen zur Verteilung der Wirkstoffe im Körper und deren Wirkungsweise sowie zu eventuellen Nebenwirkungen durchgeführt.

Bei positivem Verlauf werden in Phase 2 wenige erkrankte Probanden mit dem Medikament behandelt. In dieser Phase gilt es, die Wirksamkeit und die Dosierung zu testen.

Schließlich werden in Phase 3 mehrere tausend Patienten mit dem Medikament in Verbindung gebracht, um es mit anderen Wirkstoffen zu vergleichen und Langzeitwirkungen zu erproben.

Erst nach diesem - hier verkürzt dargestellten - umfangreichen Testverfahren kann ein Medikament überhaupt für den Markt zugelassen werden. Während des gesamten Prüfvorgangs steht das Wohlergehen des Patienten jederzeit im Mittelpunkt. So kann ein Studienteilnehmer den Test jederzeit ohne Angabe von Gründen abbrechen. Außerdem ist ständig ein Arzt verfügbar.

Für Medikamententests werden Aufwandsentschädigungen von bis zu mehreren tausend Euro bezahlt. Einige Beispiele:

* 3 x ca. 12 Tage mit täglich stationärem Besuch - Aufwandsentschädigung: EUR 3.000,00,
* 9 Tage stationärer Aufenthalt - Aufwandsentschädigung: EUR 1.850,00,
* 4 x jeweils ca. 4 Stunden ambulante Behandlung - Aufwandsentschädigung: EUR 960,00,
* 4 ambulante Besuche, 3 stationäre Nächte - Aufwandsentschädigung: EUR 1.500,00.
So steht es auf der Website, die ich hier nicht veröffentlichen möchte, da die Gefahr besteht, dass sich doch der ein - oder andere doch dazu hinreißen lässt...

In der Praxis sieht das alles meist ganz anders aus. Und man muss natürlich einen Vertrag unterzeichnen, in dem man bleibende Schäden in Kauf nimmt und die Tester nicht dafür belangen kann.

Ich kann dazu nur sagen: Die Gesundheit ist unser höchstes Gut, das man für Geld nicht opfern sollte!

Anders ausgedrückt: Es gibt tausend Krankheiten aber nur eine Gesundheit!
 

Syndrom

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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29 Jul 2006
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#5
Immer noch besser als Tierversuche.
Die finden logischerweise vorher statt!

Also nicht "besser" als Tierversuche, sondern zusätzlich zu Tierversuchen!
Das macht das Ganze sicher nicht besser.
 

mario64

Elo-User/in

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#6
na diese e-mail habe ich heute auch bekommen!
was macht man da? =absender blockieren und löschen!!!!!

das sun-star casino meldet sich auch jeden tag bei mir...immer 100 euronen zum zocken gewonnen..grrrrr
 

Rounddancer

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#7
In den Papierkorb damit...

...seriöse Institute werben dafür in den Tageszeitungen, für einzelne Projekte mit klar umrissener Zielgruppe.

Aber ich als Hartz IV-Opfer werde solche Angebote NICHT wahrnehmen,- denn:
1. Müßte ich die stationären Zeiten ja melden; dann würde mir die ARGE die dortige Verpflegung am Regelsatz wegstreichen;

2. Müßte ich das da fließende Geld der ARGE melden,- und die würde dann den Löwenanteil davon kassieren;

Kurzum, machte ich sowas mit, dann verwendete ich etliche Tage meiner Lebenszeit, hätte das Risiko, von den Tests noch kränker zu werden, als ich bin, möglicherweise dauerhafte Schäden davonzutragen,-
aber daran verdient hätte nur die ARGE.

Das ist ähnlich, wie mit dem Lottospielen: Das tue ich auch nicht,- weil den Einsatz muß in jedem Fall ich mir vom Munde absparen,- aber wenn ich etwas gewänne, dann würde auch hierbei die ARGE den Löwenanteil kassieren...

Nein, ich spiele nicht auf meine Kosten für die ARGE Lotto.
 
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