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Vorschusszahlung

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ARGE Forum

Elo-User/in

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#1
Hallo,

wir brauchen mal dringend Rat und Argumentationshilfen...

ein Vereinsmitglied muss seit beginn des Augustes mit 4,- EUR Regelsatz auskommen, da die ARGE Einkommen anrechnete (schätzung) was jedoch nicht in dieser Höhe erziehlt wurde.

Heute wurden die Nachweise vorgelegt, die ARGE zahlte jedoch keinen Vorschuss.... zur Einsichtnahme in die Geschäftsunterlagen war keine Zeit.

Wir sollen jedoch morgen wiederkommen, da soll man Zeit haben um die Unterlagen durchzusehen... Ferner stellte man in Aussicht, dass man eine Vorschusszahlung von 100EUR tätigen will...

Auf direkte Nachfrage "warum nicht mehr" wurde dies abgewiesen mit folgender Begründung: Die Vorschusszahlung ist da um Notbefürftig Ihren Kühlschrank zu füllen und nicht für mehr. Auch ist im Auszahlautomat am Monatsanfang garnicht so viel Geld vorhanden, dass es mehr als 100 EUR werden könnten.
Der Rest soll dann nach Prüfung der Unterlagen überwiesen werden, was jedoch wochen dauern kann, mindestens jedoch 4-5 Tage (was zulange für den Betroffenen ist)


Die ARGE schuldet dem Betroffenen jedoch einen Betrag von ca. 354 für August und 359 für September zzgl. Miete für September 270,- EUR.



Wir brauchen nun dringend Rat, damit wir nicht mit 100 EUR morgen abgespeist werden..
Dem Betroffenen schwebt eine Vorschusszahlung von 250 EUR vor, damit er nicht nur seinen Kühlschrank füllen kann, sondern auch die anderen angelaufenen Kosten begleichen kann, wie zb. Strom, Telefon....
Der Internetprovider kündigte bereits die Vetragsauflösung an.

Laut ARGE soll der Vorschuss NUR für einen Notration Essen geeignet sein, nix anderes...
 

Erdwespe

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#2
Ich erhielt vor einem Monat, nachdem die Nachfolge-Antragsbearbeitung mehr als 2 Monate dauerte, 300 € Vorschuss. Allerdings war auch mein Anspruch höher. Und ich musste per Kontoauszug belegen, dass dort nur ein geringer Betrag vorhanden war. Der lag damals bei ca. 70 €.
Ich kam bei einem späteren Besuch mit einer Frau ins Gespräch, die ergänzendes ALGII bekam und deren Zahlung auch mehrere Monate ausblieb. Sie erhielt an diesem Tag 200 €, wie sie mir dann erzählte.
Also es scheint doch einen Ermessensspielraum zu geben.
 

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Elo-User/in

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#3
wir kommen einfach nicht weiter bei diesem Amt...

waren soeben dort... nachdem uns gestern gesagt wurde wir sollen heute wiederkommen um den Vorschuss abzuholen...

Man wollte sich keine Zeit für uns nehmen und hat uns weggeschickt!!! Angeblich seie eine Teambesprechung gleich und man könne daher die Unterlagen nicht durchsehen und daher auch heute keinen Vorschuss leisten.

Also wieder 2km mit den 5kg Unterlagen bei schwerer akuter Bronchitis und wochenlangem Nahrungsentzug zurück.

Die Purste dreistigkeit... meine Einwürfe das Sie helfen MÜSSEN und das eigentlich schon gestern wurden abgeschmettert.. "machen wir aber nicht" ...
mein Einwurf, dass das wohl nicht ohne Dienstaufsichtsbeschwerde gehen wird "dann machen Sie halt" ...

die sind einfach völlig kalt und losgelassen.. scheinbar auch unantastbat...

dem SG wurde mitgeteilt "wir haben die Telefonnummern gelöscht" heute sagte man als erstes "wir haben probiert Sie anzurufen" .. das ist doch die purste Verarsche.....



wir wissen nimma weiter....
habt Ihr noch eine Idee? ansonsten muss ich dem Bedürftigen heute empfehlen ins Krankenhaus zu gehen, damit er nicht verhungert.
Wir können scheinbar nix ausrichten.



und als wir es dann am ende schriftlich haben wollten, dass man die Soforthilfe auch heute verweigert, da wurde der Sicherheitsdienst gerufen.



Also ich weiss nun wirklich nichtmehr
entweder wir schreien laut um HILFEEEE!!!! HILFEEE!!! oder wir legen uns hin um zu sterben.
 

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#4
naja nun sind 100 EUR gekommen, nach nem Gespräch mit dem Geschäftsführer und 2 Teamleitern.


Herr Müller griff mich in dem Gespräch persönlich an und behauptete ich würde zeitweise mein Hirn ausschalten wenn ich Briefe verfasse. (Strafanzeige wg. Beleidigung ist bereits gestellt)

Dazu wurde mir eine infarme Unterstellung unterbreitet und offen in den Geschäftsflur der ARGE gerufen "stimmt es eigentlich, dass Sie mit dem Gerichtsvollzieher aus Ihrer Wohnung geholt wurden?"
(Strafanzeige läuft ebenfalls, da es nicht stimmt)

Wegen meiner Schreiben wolle man mich anzeigen... :icon_eek:

So fing das Gespräch dann an... daraufhin verschwand Herr Müller auch schon mit der Bemerkung "ich bin die teuerste Person in diesem Haus, mit mir können Sie nicht reden"

Die Teamleiter knickten dann doch vor dem SGB ein und es wurden die unterlagen entgegengenommen, nachdem noch eine Erpressung folgte: 30,- EUR Soforthilfe wenn Sie die Unterlagen selbst kopieren, 100 EUR Soforthilfe wenn Sie die Unterlagen für 1 Woche hierlassen.


ich denke es ist an der Zeit für einen Zahltag in MG-Rheydt.
Da nun das Leben der Vereinsmitglieder wieder gesichert ist können wir auch nun den ganzen anderen Rest an aufgelaufener Arbeit erledigen. Ich würde mich freuen wenn ich Herrn Behrsing dann sobald alles ready ist nochmal anrufen darf um die Zahltag-modalitäten (sofern Ihr dabei seit) und weiteres zu besprechen.
 

ethos07

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#5
Noch zu Höhe von Vorschusszahlungen:
Die ARGe muss die Höhe nach "pflicihtgemäßem Ermessen" bestimmen. D.h. man könnte eine schriftliche Begründung verlangen.

Ich war letztes Jahr mal wegen Vorschusszahlung bei meiner ARGe. Es lag just an diesem Tag ein neue Anweisung von der BA auf den Tischen der SB (ob's eine DA war, weiss ich jetzt nicht): es solle nur noch maximal 100 Eur als Vorschuss ausgezahlt werden (ob's dazu eine Begründung von der BA gab, weiss ich auch nicht).

Der mir gegenübersitzende Mensch aus der Leistungsabteilung hat diese Begrenzung dann bei mir damit umgangen, dass er mich ein Schreiben aufsetzen & unterschreiben ließ, dass ich mehr Geld wegen Arbeitssuche brauche. So konnte er dann eine höhere Vorschusszahlung bewilligen..

* * *

@Mönchengaldbach
... huuch, habt ihr da ein Krieg... habt ihr denn nun die Unterlagen da gelassen,damit ihr 100 €bekommt? - Und warum war denen das 70 Euronen wert?

Anzeigen gegen mündliche Beleidigungen bringen m.W. eigentlich nie etwas, schon gar nicht bei quasi-Beamten. Außer dass man ewig mit Zeugenaussagen von beiden Seiten sich herumschlagen muss.
 
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