Vorlage von Nachweisen trotz fehlender Zuständigkeit.

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Origafunda

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Ein herzliches Hallöchen an alle,

leider habe ich zurzeit ein kleines Problem bzw. eine Frage.

Zum Sachverhalt: Ich wurde arbeitslos, habe mich sofort arbeitslos gemeldet und habe ALG 1 beantragt, dabei habe ich auch gleich eine Einglidervereinbarung unterzeichnet. Nach sehr langem hin und her (4 Monate) habe ich dann ALG 2 bekommen und einen Ablehnungsbescheid (schon im April erhalten) für den ALG 1 Antrag. Soweit so gut. Ich habe damals auch eine vorläufige Eingliedervereinbarung für ALG 2 erhalten. Damals hatte man mir zugesagt, dass ich mich nur bis September bewerben müsse und im September ich mich aufs neue Studium vorbereiten darf, welches im Oktober beginnt. Nun nach einiger Zeit schreibt mich der Bearbeiter vom ALG 1 an und fragt wieso ich ihm keine Nachweise über Eigenbemühingen zeige. Daraufhin habe ich ihm geantwortet, dass ich ALG 2 beziehe und nicht ALG 1 und er deswegen nicht für mich zuständig sei. Daraufhin kam die Antwort ein "Ablehnungsbescheid ist mir nicht ersichtlich" und dass ich nun Nachweise über Eigenbemühungen nach § 138 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 4 SGB III KONKRET vorzeigen müsse .

Okay, das ist ja für mich erstmal nichts schlimmes, weil ich nur nachweisen muss, dass ich mich mal ernsthaft irgendwo beworben habe in dem Zeitraum. Das Problem/Die Frage ist nun was passiert wenn ich mich im August nur für August beworben habe. (was ich noch nicht getan habe aber machen kann) Was wenn dem Sachbearbeiter dies gar nicht gefällt und er den September mit haben wollte? Die vorläufige Eingliedervereinbarung beim ALG 2 wurde nur besprochen und unterschrieben habe ich nur das, was sagt ich solle mich schnellstens um mein Lebensunterhalt kümmern. Ich erhalte ALG 2 auch nur bis einschließlich September, weil ich ja im Oktober wieder ein Studium aufnehme. Desweiteren wollte ich wissen, was genau passiert, wenn ich mit den Nachweisen auch noch meinen Ablehnungsbescheid mit gebe. Hört er dann auf mich anzuschreiben was passiert, wenn ich dies vorher abgebe, muss ich die Nachweise ihm dann dennoch vorzeigen? Kann er mit der Eingliedsvereinbarung bei ALG 1 auch das Geld für ALG 2 sperren, wenn ich keine Nachweise zeigen würde?

Ich hoffe auf antworten, besonders ob das mit nur August bewerben schlimm ist.

Liebe Grüße an alle!
 

Gaddezwerg

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Zum Sachverhalt: Ich wurde arbeitslos, habe mich sofort arbeitslos gemeldet und habe ALG 1 beantragt, dabei habe ich auch gleich eine Einglidervereinbarung unterzeichnet. Nach sehr langem hin und her (4 Monate) habe ich dann ALG 2 bekommen und einen Ablehnungsbescheid (schon im April erhalten) für den ALG 1 Antrag. Soweit so gut. Ich habe damals auch eine vorläufige Eingliedervereinbarung für ALG 2 erhalten. Damals hatte man mir zugesagt, dass ich mich nur bis September bewerben müsse und im September ich mich aufs neue Studium vorbereiten darf, welches im Oktober beginnt. Nun nach einiger Zeit schreibt mich der Bearbeiter vom ALG 1 an und fragt wieso ich ihm keine Nachweise über Eigenbemühingen zeige. Daraufhin habe ich ihm geantwortet, dass ich ALG 2 beziehe und nicht ALG 1 und er deswegen nicht für mich zuständig sei. Daraufhin kam die Antwort ein "Ablehnungsbescheid ist mir nicht ersichtlich" und dass ich nun Nachweise über Eigenbemühungen nach § 138 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 4 SGB III KONKRET vorzeigen müsse .

Wenn du tatsächlich aktuell kein ALG I beziehst, sondern nur ALG II, kann dir egal sein, ob der Vermittler der Agentur da nichts vorliegen hat. Soll er halt in der Leistung nachfragen. Du hast den Ablehnungsbescheid, das reicht. Damit hast du keine Verpflichtungen mehr gegenüber der AfA.
Nur der Jobcenter SB könnte auf dich wegen fehlender Bewerbungen zukommen, sofern so etwas in der ALG II EGV vereinbart wurde.
 

Origafunda

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Also das ist schonmal gut zu hören, aber wenn dem so wäre, dann verwirrt mich dennoch, wieso ausgerechnet der SB vom ALG 1 so stark darauf beharrt, dass ich Eigenbemühungen vorzeige und mir mit Sperrungen droht. Aber danke für diese Antwort. Was wenn ich keine ALG II EGV habe, aber dennoch nur ALG 2 beziehe. Ist das ein Fehler seitens des Jobcenters oder auch meine?
 

Gaddezwerg

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Was wenn ich keine ALG II EGV habe, aber dennoch nur ALG 2 beziehe. Ist das ein Fehler seitens des Jobcenters oder auch meine?
Wenn du als Aufstocker ALG I und ALG II beziehst, ist es normal, dass du nur eine EGV bei der Agentur hast, da diese für die vermittlerische Betreuung zuständig ist. Wenn dein ALG I endet, wäre es (bei einer gE) Aufgabe der Agentur, dich auf SGB II umzustellen und den dortigen Vermittler zu informieren. Da bei dir ja anscheinend nicht mal der AfA Vermittler selbst Bescheid weiß, hast du wohl noch etwas Ruhe vor einem Termin und einer EGV bei deinem SB im JC.
 

Origafunda

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Wenn du als Aufstocker ALG I und ALG II beziehst, ist es normal, dass du nur eine EGV bei der Agentur hast, da diese für die vermittlerische Betreuung zuständig ist. Wenn dein ALG I endet, wäre es (bei einer gE) Aufgabe der Agentur, dich auf SGB II umzustellen und den dortigen Vermittler zu informieren. Da bei dir ja anscheinend nicht mal der AfA Vermittler selbst Bescheid weiß, hast du wohl noch etwas Ruhe vor einem Termin und einer EGV bei deinem SB im JC.

Ja ok das wäre dann normal. Ich hatte aber von Anfang an kein ALG 1. Es hat nur länger bis zum Ablehnungsbescheid gedauert und noch länger bis zur Genehmigung von ALG 2
 

Gaddezwerg

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@Origafunda

Die Betreuung geht, sofern nicht direkt von Beginn an klar ist, dass es keinen ALG I Anspruch gibt, mit Antragsstellung an die AfA.
Während über deinen Antrag entschieden wurde, wurdest du behandelt, als hättest du ALG I Anspruch.
 
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