Vorlage monatliche Umsätze

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adebei

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Hallo Habe nun eine dritte Frage. Wer weiß was dazu, oder gibt es Urteile/Paragrafen oder Kommentare?

Thema monatliche Berichte von Umsätzen bei Existenzgründung.

Da nach der Bewilligung und der neuen Verordnung der Abrechnungszeitraum nun für 6 monate gilt, scheint mir, daß ich nicht mehr wie bisher monatliche Bilanzen vorlegen muß, sondern das am Ende des Bewilligungszeitraumes nur noch für rückwirkend 6 Monate tun muß, zur Abrechnung /Verrechnung von Gewinnen und Ausgaben (die vielgeschmähte "Nivellierung").

Ich habe das dem Fallmanager vorgetragen, der antwortet aber nicht.

Ich habe jetzt den gesamten Text noch einmal geändert, weil der erste Antworter das wohl nicht verstanden hat: Es geht also darum, ob ich monatliche Berichte nach der neuen Verordnung vorlegen muß oder nicht. Nach durchstöbern von Kommentaren halten das die einzelnen ARGEs ganz unterschiedlich. Meines WIssens fehlt dazu eine Rechtsverfügung / Rechtsgrundlage. Eine monatliche Bilanzvorlage bedeutet für mich nicht nur einen hohen Aufwand jeden Monat, sondern auch eine doppelte Buchführung, weil die Abrechnung ja nun nicht mehr nach Steuerrechtlichen Gründen vorzulegen ist, sondern Einnahmen und verluste per Verordnung/Gesetz auf 6 Monate zu nivellieren sind. Es ist also folgerichtig, die Bilanz rückwirkend zum Halb-Jahresende vorzulegen.

Und nun noch eine Erläuterung zum geschätzten Einkommen zu Beginn des neuen Bewilligungszeitraums:


Es war ein Folgeantrag. Bisher habe ich 18 Monate lang als Existenzgründer monatliche Bilanzen vorlegen müssen. Ich konnte jeweils die vorherigen Ausgaben und Verluste in den nächsten Monat überschreiben. Das geht jetzt nicht mehr. Die Ausgaben für meinen ganzen Warenbestand kann also nicht als Ausgabe in den neuen Berechnungszeitraum übernommen werden. Die Förderung (auch stillschweigend ohne Förderungsgeld) ist ausgelaufen. Eine Anlage EKS https://www.arbeitsagentur.de/zentral...endiger-kn.pdf - um dort meine zu erwartenden Gewinne zu erklären - wurde von mir für den Folgeantrag weder verlangt, noch wurde ich darauf hingewiesen. Ich hab das wahrscheinlich deshalb nicht ausfüllen müssen, weil im Folgeantrags für 1.7.-31-12.08 keine Änderung des Einkommens angekreuzt war und die ARGE natürlich ein Gutachten über die geschätzte Geschäftsentwicklung vorliegen hat, das vor Beginn der Förderung vorgelegt wurde.
Wie auch immmer. Um diesen Anhang, den ich inzwischen gelesen habe, geht es nicht. Ich könnte hier auch nichts eintragen, weil das in meinem Fall für die nächsten 6 Monate wegen Markt- und Strukturveränderungen überhaupt nicht zu schätzen ist. Das ist etwas kompliziert in meinem Fall, ist aber so. Die Arge weiß das. Man muß auf diesen Punkt also nicht mehr eingehen.

Es geht also nur um die oben gestellte Frage monatliche Bilanzvorlage ja oder nein.
Gruß von adebei
 

ethos07

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Es wird nicht klar, was du genau wissen willst.
Ehrlich ich muß da erst mal reinsehen.
Dann tu das doch bitte zuerst.

Ja, die EKS-Formulare sind gemäß Verordnung des BMAS inzwischen Pflicht. (Wobei du es natürlich auch auf eine gerichtliche Klärung ankommen lassen könntest, denn Verordnungen aus dem Hause des Herrn Scholz sind nun mal noch keine Gesetz oder bereits gültige Gerichtsentscheidungen.)

Wenn dein SB da noch nicht durchblickt, was er da wie wo kontrollieren muss etc. etc. dann geht es ihm bestimmt wie vielen anderen SBs. Und wenn er das so wie vorher handhabt und du deine Leistung bekommst (??), ist doch ok.
Denn dass wir die neusten Einfälle des BMAS jeweils immer auch noch selbst recherchieren und dann auch noch ohne jede Aufforderung durch unsere Argen ausführen müssten, wäre mir doch eine sehr neuartige Schikaniermasche. Dann könnten wir ja auch bald noch dazu übergehen, unsere Bescheide auch noch selbst zu erstellen... :rolleyes:
 
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