Vorlage Kontoauszüge bei Folgeantrag auf Miezuschuss (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Drexler

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Startbeitrag
Mitglied seit
14 Juli 2007
Beiträge
2
Bewertungen
0
Liebe Forumsgemeinde,

ich möchte mich an euch wenden, da ich vom Amt für Wohngeld für meinen Folgeantrag auf Miezuschuss aufgefordert wurde (neben Zinsauskunft und Vermögensauskunft) erstmals auch die Kontoauszüge der letzten 6 Monate vorzulegen. Muß ich dieser Anweisung Folge leisten oder kann ich dies ablehnen und falls, ja, mit welcher Begründung.
Ich wohne in Bayern.

Im Voraus vielen Dank

Drexler
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Ganz bestimmt nicht, das wäre auch überhaupt nicht im Sinne des Datenschutzgesetzes.

Während der Bearbeitung eines Wohngeldantrages interessiert sich die Wohngeldstelle jedoch dafür, ob und in welcher Höhe in den letzten 3-6 Monaten regelmäßige Mietzahlungen durch den Antragsteller erfolgten. Es wird überprüft, ob die im Wohngeldantrag angegebene Miethöhe mit der tatsächlich gezahlten Miete übereinstimmt. Die Mietzahlungen der letzten 3-6 Monate vor der Abgabe des Wohngeldantrages sind durch geeignete Nachweise zu belegen

https://www.beamte4u.de/373.html
 

Drexler

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Startbeitrag
Mitglied seit
14 Juli 2007
Beiträge
2
Bewertungen
0
Hallo,
vielen Dank für die Antwort und Link.
Was ich bei meinem Eröffnungsposting vergessen hatte zu erwähnen wäre,
daß ich sonst keinerlei staatliche Hilfen beziehe, da ich die Bemessungsgrenze für das ALG 2 überschreite und daher von meinem Erspartem leben muß.
Die Verwaltungsangestellte der Wohngeldstelle begründet ihre Forderung nach Vorlage der Kontoauszüge wie folgt:
"Um zu prüfen, wie Sie den Lebensunterhalt bestreiten, benötige ich Einsicht in die Kontoauszüge der letzten sechs Monate".
Wenn ich den Inhalt des Links "beamte4u.de" richtig verstanden habe, muß ich der Aufforderung der Wohngeldstelle Folge leisten, kann aber alle Buchungen, die die Wohngeldstelle nichts angehen, ausschwärzen.
Außerdem würden Kopien der Kontoauszüge reichen.

Drexler
 
E

ExitUser

Gast
Ich sehe hier die gleichen Rechtswidrigkeiten wie bei den Forderungen der ARGEn nach Vorlage der Kontoauszüge. Schnüffeln in den Kontoauszügen scheint ja beliebt zu sein. Die gleichen Infos kann sie auch über einen Antrag kriegen und eventuelle schriftliche Anfrage. Man erinnere die Leute dort an den Grundsatz der Datensparsamkeit. Es dürfen nur Daten erhoben werden, die absolut notwendig sind und nur dann, wenn die Angelegenheit nur so klärbar ist. Und das sehe ich hier nicht.
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Hallo,
vielen Dank für die Antwort und Link.
Was ich bei meinem Eröffnungsposting vergessen hatte zu erwähnen wäre,
daß ich sonst keinerlei staatliche Hilfen beziehe, da ich die Bemessungsgrenze für das ALG 2 überschreite und daher von meinem Erspartem leben muß.
Die Verwaltungsangestellte der Wohngeldstelle begründet ihre Forderung nach Vorlage der Kontoauszüge wie folgt:
"Um zu prüfen, wie Sie den Lebensunterhalt bestreiten, benötige ich Einsicht in die Kontoauszüge der letzten sechs Monate".
Wenn ich den Inhalt des Links "beamte4u.de" richtig verstanden habe, muß ich der Aufforderung der Wohngeldstelle Folge leisten, kann aber alle Buchungen, die die Wohngeldstelle nichts angehen, ausschwärzen.
Außerdem würden Kopien der Kontoauszüge reichen.

Drexler
So sehe ich das auch
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten