vorläufiger Bewilligungsbescheid aufgrund fehlender Nachweise (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

CaptKork

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für den Leistungszeitraum zwischen April und Sept 18 hat das JC einen vorläufigen bescheid erlassen, da mein Einkommen schwankt soll monatlich Nachweise über Zahlung von Kindestunterhalt und Einkommen nachweisen.

Natürlich hat die Behörde großzügig für sich erstmal die 188 Kindestunterhalt nicht berücksichtig und zahlt ca. 3 Euro im Monat.

Da wir jetzt schon im Juni sind fehlen somit mindestens 188 € pro Monat die nicht berücksichtigt werden als Einkommensminderung.

Wie kann ich den Typen beine machen, beim letzten mal war es so dass erst ein neuer Bescheid rund 6 Monate nach Antragsstellung ausgefertigt wurde, ist ja nicht so das 6 x 188 € mal eben so nicht gebraucht würden.
 

Matt45

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Guten Morgen.

Zum Verständnis: Du zahlst Kindesunterhalt, ist das richtig?

Gibt es einen Titel?

Gibt es einen Dauerauftrag über die Zahlung?

Zahlst du nach DDT?

Falls ja, solltest du diese Unterlagen einreichen(Kopie mit Bestätigung vom Amt).

Widerspruch gegen Bescheid, falls möglich.

Warum zahlst du nur 188,-€ ? Steht es so im Titel?

Unterhaltstitel sind ein "spannendes" Thema im JC. Setzte dich durch!

Es werden aber auch nur Titel/Urkunden angerechnet!

Ein Titel muß bedient werden im Unterhaltsrecht, lasse dir nicht erzählen "Du bekommt ALG und brauchst gar nichts zahlen". >>> Diese Aussage ist falsch!

Wurde bei mir auch versucht, nach Beratung von einem Fachanwalt für Familienrecht/Sozialrecht war sofort "Ruhe".


Mich wundert es sehr, dass dieses Thema "Kindesunterhalt(mit Titel!!!) und ALG" kaum bekannt ist in der breiten Gesellschaft.

Gerade weil viele Ehen geschieden werden bzw. es auch viele Patchwork-Familien gibt.

Viel Erfolg.
 

Helga40

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Bist du sicher, dass es der Kindesunterhalt ist und nicht der Freibetrag für Erwerbstätigkeit? Der darf nämlich bei der vorläufigen Bewilligung unberücksichtigt bleiben:

Die vorläufige Leistung ist so zu bemessen, dass der monatliche Bedarf der Leistungsberechtigten zur Sicherung des Lebensunterhalts gedeckt ist; dabei kann der Absetzbetrag nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 ganz oder teilweise unberücksichtigt bleiben.
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__41a.html
 

CaptKork

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Die 188 laufen unter Absetzung vom Erbwerbseinkommen und ja der Unterhalt ist auf derzeit 188 Euro tituliert und wird bedient, Nachweise darüber werden monatlich eingereicht.

Beim Antrag im Vorzeitraum Oktober-März hat es auch so funktioniert, aber mir kommt es immer so vor als ob die gerne erstmal nichts Zahlen um Ihre Bilanzen so lange wie möglich zu schönen.

Und Widerspruch gegen nen vorläufigen Bescheid? Ist ja nicht so dass ich die erforderlichen Nachweise Fristgerecht eingereicht habe, aber die Damen und Herren lassen sich ja mal gut und gerne nen halbes Jahr Zeit.
 

Matt45

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Ein "Fachmann" für vorläufige Bescheide bin ich nicht, allerdings könnte eine Ursache dein schwankendes Einkommen sein.

Ist es sehr schwankend oder gibt es Unterschiede von "500 €" pro Monat?

Du kannst/solltest aber mit dem JC genau das Problem besprechen,warum die 188,- Unterhalt nicht sofort abgesetzt werden. Ein Titel hast du und damit auch "Recht".

Oder dich wirklich beraten lassen bei einem Fachanwalt für Familienrecht/Sozialrecht, aber erst als letzte Lösung.
 

CaptKork

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das schwankt nicht sehr stark maximal 100 Euro netto, die haben aber eh schon nen Durchschnittseinkommen aus dem letzten halben Jahr angesetzt.

Außerdem beruhte wohl die Vorläufigkeit auch darauf das noch keine Betriebskostenabrechnung vorlag, die habe ich jetzt allerdings die Tage bekommen mit nem Guthaben von Schlappen 25 € ausweist, was die August bei der Miete nicht abziehen werden und wohl wie ich es gelesen habe auch auf die Leistungen anrechnen werden. Hier gilt doch aber das Zuflussprinzip? Da der Abzug erst im August fällig wird? Sieht nämlich so aus, dass das Amt die vollen Kosten ab August nicht mehr übernehmen will, da warte ich aber auch schon seit Februar auf ne Antwort.
 
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