(Vorläufige)Übernahme Maklerprovision im Härtefall?

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Sternlilly

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Hallo,

noch mal was anderes, wollte ich nicht in einen Thread packen, da anderes Thema:

Meine derzeitige Situation sieht so aus, daß ich einige Schufa-Einträge habe und deswegen keine Wohnung bekomme. Ich bin neu in der Stadt seit ca. Mai 2011, wohne z.Zt. im Frauenwohnheim und habe sporadisch versucht eine Wohnung zu finden. Zwei von ca. 100 (wenn es auch überspitzt ist jetzt aber ich habe unglaublich viele Bewerbungen auf Wohnungsangebote schon abgesendet) wollten mir die Wohnung geben ABER leider waren dies Makler die ebenso eine Vermittlungsprovision haben wollen. Nun habe ich den letzten Anlauf genommen und ein Makler würde mir sofort die Wohnung geben. Mein Antrag auf (vorläufige) Übernahme der Provision wurde abgelehnt mit der Begründung, daß es in meiner Stadt genügend Wohnraum ohne Makler gibt.

Dem ist aber in meinem Fall nicht so, weil ich jedesmal (bis auf diese 2-3 Ausnahmen) abgewiesen werde sobald das mit der Schufa bekannt wird.:icon_razz: Dazu kommt erschwerend hinzu, daß es mittlerweile in dem Frauenwohnheim sporadisch unerträglich ist zumal ich gesundheitliche Probleme durch eine Kiefergelenkserkrankung habe!

Hat es Sinn Einspruch gegen die Entscheidung des Jobcenters zu erheben bzw. gibt es eine Regelung die in Härtefällen besagt, daß das Jobcenter die Provision ( vorläufig - ist klar) übernimmt?

Lieben Gruß
Susanne
 

lpadoc

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Hi Susanne, kannst Du den gestellten Antrag sowie den Ablehnungsbescheid bitte mal anonymisiert hier hochladen (Handy-Foto?). Ohne inhaltliche Kenntnis ist eine Hilfestellung für das weitere Vorgehen leider nicht möglich.

Grundsätzlich ist es zunächst so, das auch Maklerkosten zu den Wohnungsbeschaffungskosten zählen. Dem Grunde nach können diese Kosten auch vom JC übernommen werden, wenn trotz intensiver Bemühungen keine den Angemessenheitskriterien entsprechende Wohnung gefunden wurde. Und in Deiner Situation bin ich der Ansicht, das hier auch Härtegründe vorliegen, die im Rahmen einer Ermessensentscheidung derartige Hilfen-Ausgaben rechtfertigen können.

Das JC kann - wenn es will - derartige Kosten übernehmen. Eine generelle Verweigerung sieht das Sozialgesetzbuch nicht vor.

Welche Nachweis der Bemühungen, eine Wohnung zu finden, wurden dem JC vorgelegt?. Wurde der Versuch unternommen örtliche Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen? Hasst Du bereits Kontakt mit vorhandenen Wohnungsgesellschaften (sofern vorhanden) aufgenommen. Gerade Wohnungsgesellschaften, welche öffentlich geförderten Wohnraum im Bestand haben sind verpflichtet auch an Wohnraumsuchende in Deiner Situation zu vermieten und nicht auszuschließen, falls freier Wohnraum zur Verfügung steht. Das Jobcenter - als kommunale Einrichtung - ist verpflichtet, Dir bei der Wohnraumsuche und im Rahmen ihrer Möglichkeiten behilflich zu sein. In welchem Landkreis/Stadt wohnst Du?

Weitere Antworten kommen bestimmt noch.
 
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