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Vorläufige Bescheidewg. EKS: Wie lange darf JC ALG2 daraus zurück fordern, hohe Rückforderung!

alpha

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#1
Hi, weiß jemand wie lange JC aus noch offenen Bescheiden zurückfordern dürfen ? Ich habe von Fällen gelesen, die 3 Jahre zurück liegen. Meine 2 eigenen Fälle liegen a) ca. 2 Jahre zurück und b) ca. 3 Monate - Fall b) ist eine Rückforderung gesamter BWA - Festsetzung auf "0", Widerspruch läuft.

Ich hatte in diesem BWA keine Einnahmen aus EKS, welches ich auch so in EKS angab. Dann wurden Beweise dazu angefordert. Da ich nicht wusste, was "Beweise" für nichts sein könnten, denn weder im Kto. Kasse noch Bank gab es ja Umsätze, somit auch keine Kontoauszüge zum ausdrucken, ließ ich die erste Aufforderung nach "Beweisen" verstreichen.

Es kam eine zweite Aufforderung in 7/17 dieses mal etwas näher bezeichnet ("Rechnungen, Quittungen, Kontoauszüge"..:). Ich teilte telefonsich mit, da ich keine Buchungen hatte, es auch keine Kto. Auszüge, Rechnungen etc. gibt.

Erst Anfang 8/17 wo das FA die Ust 2016 abbuchte, hatte ich wieder aktuelle Auszüge, welche ich dann eingereicht hatte. Aus diesen ging für o.g. BWA hervor, dass weder Einnahmen - noch Ausgaben vorlagen.

Nachdem ich Bescheid "0" erhalten hatte, 3 Monate später in 11/17, habe ich Widerspruch eingelegt und alle Auszüge die mir überhaupt vorliegen konnten - sowie die Bescheide des FA noch mal eingereicht. Diese hatte ich auch in 8/17 zuvor schon abgegeben. Aber es scheint JC interessiert es nicht, was FA so berechnet.
 

letrux

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#2
Hallo Alpha,

Hast du zwei Konten? Also ein Firmenkonto und ein privates Konto? Wohin wurde dir das ALG Geld überwiesen? Du musst doch Kontoauszüge haben von Abhebungen/Überweisungen?

Zu deiner Frage: Auf meinem vorläufigen Bescheid steht dass der vorläufige Bescheid nach einem Jahr zum endgültigen Bescheid wird. Steht bei deinem vorläufigen Bescheid auch etwas dabei?
 

alpha

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#3
Ich habe ein priv Kto und ein Gesch Kto. Die priv. Kto Auszüge haben diese jeweils immer 3 Stk. wie vorgeschrieben bei WBAs bekommen u. wurden nicht bemängelt. Wäre mit den priv. Kto. Auszügen irgendwas "faul" gewesen, hätte ich ja gar keine Bewilligung kriegen dürfen, was aber der Fall war.Natürlich wurde Lstg auf priv. Kto. überwiesen, da ALG2 keine Einnahme aus Gewerbe ist, oder ?

Die Gesch Kto. Auszüge haben diese in 2017 bekommen, sowie noch einmal nachdem ich Bescheid "0" erhalten habe zusammen mit dem Widerspruch.
 

letrux

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#4
Hast du denen eine Fehlanzeige hingeschickt? Also wenn du keine Buchungen, Quittungen etc. hattest, dann können die Behörden wenig mit dem am gesagten per Telefon umgehen. Eine Fehlanzeige würde ich hinschreiben und eine Erklärung dass du in diesem Zeitraum einfach nix hattest. Und dann noch um die Bitte was denn genau die dann noch von dir brauchen.

Hab auch noch immer mein Gewerbe am laufen, das Finanzamt möchte jetzt auch eine Ust Berechnung von mir haben, obwohl ich schon immer in die Kleinunternehmerregel fiel. Da muss ich auch eine Erklärung mit 0 abgeben. Anders können die Behörden das nicht verwerten. Die brauchen irgendwas schriftliches.

Da fällt mir noch ein: Hast du schon den Einkommensbescheid für 17 vom Finanzamt? Daraus lässt sich ja erkennen dass du keine Einnahmen hattest.
 

alpha

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#5
Ich habe ja eine aEKS eingereicht, woraus 0 Einnahmen hervorgehen inkl. Unterschrift.

Ein EK Bescheid für 2017 habe ich nicht, da ich das noch gar nicht gemacht habe, ich sollte es aber nicht weiter verschieben und am Besten am Wochenende machen. Aber das Finanzamt interessiert den MC nicht, die haben ihre eigene Methode, welche vom FA abweicht. Was natürlich totaler Schwachsinn ist, da es dann doppelt berechnet wird und unnötige Bürokratie verursacht.
 

letrux

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#6
hey,

und was ist gerade der aktuelle Stand? Kam schon was wegen deinem Widerspruch?
 

alpha

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#7
Also wenn die Widerspruchsfrist 3 Monate ist, könnte diese nun überschritten sein. Aber diese Sache habe ich an Rechtsschutz abgegeben. Und hoffe mal, die kümmern sich ordentlich darum..in nem anderen Thread hier wurde dieser Rechtsschutz von jemandem gelobt, bleibt zu hoffen die sind hier auch so fähig.

Und die Frist die Rechtsschutz setzte, ist auch verstrichen
 
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