"Vorgesetzte" im 1-Euro-Job

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Wieseltier

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Guten Abend,

erst einmal schöne Grüße an alle, da ich neu bin in diesem Forum.

Ich mache seit ca. 3 Monaten einen 1-Euro-Job bei einem sozialen Verein, der neben seiner eigentlichen Tätigkeit einen Gebrauchtverkauf nebenbei betreibt. Dort sind mehrere 1-Euro-Jobber tätig. Die Arbeit hat mir bisher auch Spaß gemacht, doch nun haben sich die Rahmenbedingungen verändert.
Einige ehemalige 1-Euro-Jobber haben nun eine Festanstellung im Rahmen von "Öffentlich geförderter Beschäftigung" und ihnen wurden scheinbar Weisungsbefugnisse ggü. den 1-Euro-Jobbern zuteil.
Es ist nun effektiv so, dass man von allen Seiten herumkommandiert wird, mit zum Teil herablassenden Kommentaren ("Ich habe gehört du fegst gern."usw.)

Meine Frage ist: Gibt es Regelungen bzgl. wer einem als 1-Euro-Jobber gegenüber weisungsbefugt ist, oder ist man da den willkürlichen Strukturen innerhalb eines Betriebes ausgeliefert?
 

nik72

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Du könntest versuchen, schlagfertig zu sein: "Ja, zu Hause fege ich gern, aber nur wenn ich Hauswoche habe.",oder so.

Ich kenne es auch so, dass Leute gern vergessen wo sie herkommen, wenn sie "aufsteigen" und es ihnen besser geht. Das ist nicht schön.

Es müsste eigentlich festgelegt sein, wer Dir gegenüber (nicht nur scheinbar) weisungsberechtigt ist.
Vielleicht kannst Du das ja herausbekommen.
 
E

ExitUser

Gast
Sowas ist das allerletzte. Gestern noch selbst Ein-Euro-Jobber und kaum eingestellt den Chef raushängen lassen. :icon_kotz2:

Kannst Du denen nicht irgendwie das Leben schwer machen? Du musst nur das arbeiten, was in Deiner Zuweisung steht. Und wenn die sich so asi verhalten, wär bei mir aber Schluss mit Entgegenkommen und auch mal was machen, was ich eigentlich nicht machen muss.

Und so "hohe Tiere" werden die ja auch nicht sein. Vielleicht auch beschweren beim demjenigen, der tatsächlich was zu sagen hat.

Wenn bisher da alle ganz gern gearbeitet haben, wird es dem Träger ja vielleicht auch nicht so recht sein, wenn da solche auf einmal das Klima versauen und keiner mehr Bock hat.
 

ZynHH

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Ich würde Anweisungen nur vom bisherigen Weisungsbefugten entgegen nehmen. Soll er dir schriftlich geben, dass jeder Hans und Franz dir Anweisungen geben darf. Und dann die Idioten auflaufen lassen, sprich mit nichts mehr fertig werden, weil du ja nur eine Sache zur Zeit machen kannst und da du von unterschiedlichen Personen gleichzeitig zu unterschiedlichen arbeiten eingeteilt wirst.... du verstehst worauf ich hinaus will? Das macht Spass....:icon_mrgreen:
 

Ein Hartzianer

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Wundert mich gar nicht, wenn frisch Angestellte gleich den Colonel schieben. :icon_kinn:
Aber davon mal ab, auch ich würde mal aus Neugier die Schifferkagge
bis in die echte Chefetage steigen lassen. So schnell, wie die zur Anstellung
gekommen sind, ist die auch wieder weg. :icon_mrgreen:
 

Wieseltier

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Danke erstmal für die Antworten.

Soll er dir schriftlich geben, dass jeder Hans und Franz dir Anweisungen geben darf.
Das scheint mir gar nicht so unvernünftig. Ich will ja auch nicht total auf Konfrontation gehen, jedoch ist die Situation derzeit frustrierend. Vor allem da man merkt, dass sich die Leute daran aufgeilen einen rumzuschicken, ohne aber selbst irgendwelche Qualifikationen oder dergleichen zu haben. Sondern rein eine andere arbeitsrechtliche Situation.
 

wolliohne

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Wieseltier,

leider hast du als 1Euro Jobber "Null Arbeitsrechtlichen Schutz"!
Empfehlung zu uns i.d.Beratung oder noch besser,zum Arzt und krankschreiben lassen damit bist du raus.
 

2010

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Ich mache seit ca. 3 Monaten einen 1-Euro-Job bei einem sozialen Verein, der neben seiner eigentlichen Tätigkeit einen Gebrauchtverkauf nebenbei betreibt. Dort sind mehrere 1-Euro-Jobber tätig. Die Arbeit hat mir bisher auch Spaß gemacht, doch nun haben sich die Rahmenbedingungen verändert.
Stellt sich die Frage was der soziale Verein für Aufgaben erledigt ?
Angeblich "Sozial" sein, wird heutzutage mehr als häufig zum Geldabzocken benutzt.
Es besteht die große Wahrscheinlichkeit, daß der 1 € Job gar nicht zugelassen ist.

Hier im Forum werden eigentlich keine Pro 1 € Job Tips erteilt.
Auch wenn dir die Arbeit Spaß macht, sie vernichtet normale Arbeitsplätze u. unterstützt die Hartz IV Industrie.

Wie schon geschrieben krank melden, oder wenn der Job nicht gemeinnützig ist, den herkömmlichen Lohn einklagen.
 

Charlot

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Und das "duzen" würde ich mir verbitten !
 

Anna B.

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demnächst jagen sie dich noch raus..zum Brötchen holen, zum Betanken für das Auto, zum Zigarettenautomaten..noch schnelle ne Pizza holen und und...

und wer übernimmt die Verantwortung, wenn dir auf diesen Wegen was passiert?

nee, ich würde mich da absichern wollen...wer hat was zu sagen....und welche Augaben sind meine..das würde ich schriftlich festhalten wollen..

wenn du die eh nervst, suchen sie sich einen neuen..
 

0zymandias

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Solltest Du wegen dem drastisch verschlechtertem Klima, das sich kein Arbeitnehmer geben sollte und schon gar nicht für 1 €, aus der Maßnahme heraus wollen, wäre das vielleicht eine Möglichkeit:

[...]Der TE könnte ein Berichtsheft führen und akribisch notieren, was er an welchem Tag zu welcher Zeit für Arbeiten ausführen musste. Wenn er dann noch einen Dummen findet, der ihm das durch Signum bestätigt ...
[...]
(Bei Alg2-Leistungsbeziehern wird eh' keine Intelligenz vorausgesetzt. Ein Pluspunkt, da kann man sich ganz ungeniert noch dämlicher anstellen, um die gewünschten Informationen zu erlangen.).
Es wäre durchaus üblich, dass die Arbeit mitnichten zusätzlich und wettbewerbsneutral ist.
Damit wäre die Maßnahme unzulässig und das Wort "Wertersatz" gewinnt an Bedeutung.

Solltest Du heraus wollen, stelle bitte den dazugehörigen Papierkram anonymisiert hier ein.

[...]Es ist nun effektiv so, dass man von allen Seiten herumkommandiert wird, mit zum Teil herablassenden Kommentaren ("Ich habe gehört du fegst gern."usw.)
[...]
Dummheit und Stolz, wachsen auf dem gleichen Holz.
 
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