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Vorbeugen in zu EU gezwungen zu werden

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Monchen

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Hallo,

ich habe vielleicht mal eine etwas andere Frage. Auch bin ich gerade mal nicht erwerbslos. Aber angesichts meiner Erfahrungen mit dem JobCenter halte ich es für gut, mich langfristig für alle Eventualitäten zu wabmen. Mit etwas Abstand läßt sich dass sicher besser, als unmittelbar betroffen und in Existenzangst befindlich. Aus meiner Erfahrung nur kurzfirstigen ALG II-Bezuges sind einige Fragen übrig geblieben, auf die ich bisher keine Antwort fand und die mich umtreiben...
Zu mir: Ich bin 100% schwerstbeschädigt und habe ein G im Ausweis, weil ich an einer dialysepflichtigen Nierenerkrankung leide. Diese behandle ich mit einem Heimdialyseverfahren, der Peritonealdialyse. Dadurch kann ich voll in meinem Beruf arbeiten und die gesundheitlichen Nebenwirkungen halten sich zur Zeit in Grenzen (ist nur zeitaufwendig-aber mein Privatvergnügen).
Als ich vor ca. einem Jahr erstmals einen Antrag auf ALG II stellen mußte, meinte der betreffende SB:"... bei ihrer Behinderung könnten Sie doch sicher Erwerbsunfähigkeitsrente beantragen. Wenn Sie das könnten, haben sie keinen Anspruch auf ALG II, weil das ist nachrangig."
Meine Frage dazu: Kann so ein SB veranlassen, dass ich EU beantrage, obwohl ich mit dieser Krankheit vorher eine "normale" Vollzeitweiterbildung
absolviert habe(ohne einen Fehltag wegen auch nur irgendwas?) und überhaupt seit 3 Jahren nie krank geschrieben war? Was gilt denn nun, dass man mindestens 3 h irgendwas arbeiten können muss (kann ich voll, natürlich nicht alles - aber einiges) oder dass ALG II nur geht, wenn vorher (bei Besitzern eines GdB) überprüft wird, ob sie nicht doch EU kriegen können und dann Abschiebung in die Rente? Ich habe auch keinen "Bock" mich unnötig von den Amtsärzten da begutachten zu lassen, habe eh' genug mit Ärzten zu tun....
Die Lösung damals war, dass mir meine behandelnde Nephrologin ein Attest ausstellte. Dabei verwandte sie weitestgehend die Empfehlungen der Versorgungsämter zu Dialysepatienten, etwas abgewandelt auf meinen spezifischen Fall (Als Heimperitonealdialysepatientin muss ich z.B. nicht Rücksicht nehmen auf die Öffnungszeiten eines Dialysezentrums und der Kreislauf ist auch weniger belastet) und dann fand ich zum Glück eine befristete Beschäftigung.
Zweite Frage: Ich erhalte von meinem Peritonealdialysezentrum quartalsweise eine Art Entschädigung für entstandene Mehrkosten (Telefon, Strom durch die Dia-Maschine). Bei meinem ALG-Antrag fand ich nicht so wirklich was, wo ich das hätte eintragen können. Ich meine das ist ja schließlich kein Einkommen. Kann es mir wirklich nicht irgendwie angerechnet werden auf das ALG II? Muß ich das angeben und wenn ja wo?
Viele liebe Grüße
Monchen
 
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