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Vorbereitung zur Betrieblichen Einzelumschulung

Daniel84

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Hallo elo-forum

und zwar fange am besten mal von vorne an hatte das Glück Anfang des Jahre wieder in meinem gelernten Beruf arbeit zu finden wo ich auch bis Anfang April angestellt war.Sollte aber für das Jobcenter ein Attest meines Arztes besorgen ob das überhaupt für mich möglich sei da ich massive Probleme mit dem Rücken usw habe.Mein Arzt stellte es mir aus mit ein paar Einschränkungen nicht mehr als 15KG heben usw bin gelernter Steinmetz.

Musste die Stelle aufgrund körperlicher Probleme aufgeben wurde durch einen Aufhebungsvertrag gemacht alles soweit ok.Sollte wieder ein Attest besorgen wo drin steht das es nicht mehr geht was ich auch gemacht habe.
Wurde dann von meiner SB eingeladen wo besprochen wurde das ich dann mal zum Amtsarzt müsse.Hatte dann eine Einladung bekommen bin dort auch hingegangen die Untersuchung war einfach nur ein Witz dauerte nicht länger als 15 Minuten und auf meine Probleme wurde garnicht eingegangen.

Nach einer weile bekam ich wieder eine Einladung zu meiner SB die mir dann mitteilte das sie schlechte Nachrichten habe da der Amtsarzt mich völlig Gesund geschrieben hatte und ich schwere Arbeit leisten konne.
Sagte meiner SB das ich mir das nicht gefallen lasse und dann mal zum Anwalt gehen würde was ich auch getan habe dieser schrieb einen Netten Brief ans Amt.

Dananch passierte für 2 Monate nix bis ich wieder eine Einladung bekamm wo ich aber diesmal zu jemand anderem musste das war gestern.
Der SB war direkt unfreundlich zu mir und fragte wie es jetzt weiter geht , ich darauf antwortete das ich das nicht wüsste und was er mir vorschlagen könnte darauf kamm als Antwort ich schlage ihnen nix vor.

Das Gespräch verlief dann in Richtung Umschulung worauf ich sagte das ich die aber nur in einem Betrieb machen wollte habe ich bei der ersten Ausbildung ja auch gemacht.Sagte ihm aber das ein Handwerksberuf nicht mehr infrage kommt wegen meine Probleme worauf er sagte wir haben das Gutachten vom Amtsarzt das sei maßgebend.Dann fing er an von etwas ganz neuem zu Reden was es wohl noch nicht lange gibt , hörte sich für mich interessant an und ich sagte zu wurde in der EGV festgehalten die ich auch unterschrieben habe wusste bis dahin nicht das ich das auch verweigern kann.

Aufjedenfall handelt es sich bei der Maßnahme um die Tertia worüber ich nix gutes gelesen habe im Internet.

Meine Frage ist nun komme ich da noch raus habe noch nix unterschrieben war auch noch nicht da habe noch Zeit dafür , die andere Frage was kann ich bezüglich des Gutachtens vom Amtsarzt machen da es ja nicht der Wahrheit entspricht.Jeder Arzt dem ich die Befunde gezeigt hat sieht das genau so wie mein Orthopäde.

Vielen dank
 

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lol. Klingt nach meinem Problem gerade.

Du kannst aus einer EGV nicht mehr heraus kommen!

Du kannst aber darauf bestehen, dass du die EGV anpassen lässt. Dazu habe ich eine Woche lang jegliche Beschwerden verfasst. Gestern hatte ich ein sehr einsitiges Gespräch mit der Bereichsleiterin und der stellv. Teamleiterin.
Ich muss nun abwarten ob die EGV angepasst wird.

Das mit dem Amtsarzt ist auch so eine Sache.... Ich muss da auch hin. Leidiges Thema, wie mir scheint. Dagegen kannst du natürlich auch einen Widerspruch stellen.
 

Daniel84

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denn Widerspruch gegen das Gutachten habe ich ja über denn Anwalt machen lassen der hatte aber nur einen Brief zum Amt geschickt hatte danach vom Anwalt auch nix mehr gehört.Hat ja anscheinend nix gebracht.

Das ich aus der EGV jetzt erstmal nicht rauskomme ist mir soweit klar.

Wenn ich mich bei der Tertia anmelde kann ich da jemand mitnehmen als Zeugen ? Unterschreiben werde ich da dann erstmal nix da ich das ja Zuhause Prüfen möchte ist mir soweit klar nur bekomme ich dann Probleme mit dem Jobcenter falls der Maßnahmeträger dann nicht mit mir arbeiten kann ?

Was wäre wenn ich mich Krankschreiben lassen würde , aufgrund meine Beschwerden bis die EGV nicht mehr gültig ist ?
 

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denn Widerspruch gegen das Gutachten habe ich ja über denn Anwalt machen lassen der hatte aber nur einen Brief zum Amt geschickt hatte danach vom Anwalt auch nix mehr gehört.Hat ja anscheinend nix gebracht.
Ich hab von meinem Rechtsverdreher zu Anfang schon gesagt bekommen, dass man ihm die Arbeit ziemlich schwer macht und das EWIG dauert. Die Gerichte brauchen Akten, der Anwalt braucht Einsicht und das JobCenter verschleppt wo sie nur können. Er erklärte mir auch, dass die Gerichte hier ziemlich Unbeeindruckt sind über Rechtsanwälte und der Verwaltungsapparatt einfach ewig braucht. Er hat mir empfohlen das selbst zu machen, da man so das ganze Elend umgeht. Er muss keine Einsicht beantragen, das Gericht braucht nix zu bescheiden und so weiter.

Wenn ich mich bei der Tertia anmelde kann ich da jemand mitnehmen als Zeugen ? Unterschreiben werde ich da dann erstmal nix da ich das ja Zuhause Prüfen möchte ist mir soweit klar nur bekomme ich dann Probleme mit dem Jobcenter falls der Maßnahmeträger dann nicht mit mir arbeiten kann ?
Du kannst den Vertrag sogar mit nach Hause oder zur Prüfung mit nehmen und dir entsprechend Zeit dafür nehmen. Angemessenheit zur Prüfung von Vertragsanlagen nennt sich das und findest du sogar im BGB. Zeugen oder Beistände kannst du natürlich auch mit nehmen und das steht dir in jedem Fall auch zu. Es kann sein, dass der Maßnahmeträger das nicht will und dir mit Hausverbot für deinen Beistand erwirkt. Dann nimm das Ding lieber gleich mit nach Hause. Wenn er sich dazu weigert, weil warum auch immer, bist du fein raus. Du warst ja stets immer bemüht und gewillt usw.
Mit dem JobCenter kannst du natürlich auch Kontakt halten. die können dich nicht zwingen irgendwas zu unterschreiben, berufen sich aber mögliherweise auf den EGV. Lass dich aber nicht erpressen!

Was wäre wenn ich mich Krankschreiben lassen würde , aufgrund meine Beschwerden bis die EGV nicht mehr gültig ist ?
Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Natürlich gibt es Ärzte die da Verständnis haben. Mach dich aber auf eine erneute Prüfung durch den Amtsarzt gefasst, da sich deine Eignung ja geändert hat. Du solltest das auch dem JobCenter mitteilen, weil in der EGV steht, dass du dich melden sollst, wenn sich da in der Richtung irgendwas ändert.

Alles in Allem, solltest du den Weg des Krankenscheins auch nutzen, aber dich auf medizinische und psychische Tests vorbereiten. Ansonsten versuch es erst "Gütlich".


PS: Die Frage wäre... Wo ist der Widerspruch von deinem Anwalt? Ist das Ding 6 Monate unterwegs geh aufs Gericht!
 

gelibeh

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Gegen ein Gutachten kann man keinen Widerspruch erheben. Nur gegen einen Verwaltungsakt, der auf dem Gutachten basiert. Hättest Du die EGV nicht unterschrieben, hättest Du gegen den EGV-Verwaltungsakt Widerspruch erheben können. Unter Anderem mit der Begründung, dass das Gutachten falsch war. Da Du die EGV unterschrieben hast, fällt diese Möglichkeit weg.

Edit: Ich sehe gerade, dass Du einen AVGS bekommen hast, den Du bei Tertia einlösen sollst. Einen AVGS kann man einlösen muss das aber nicht. Wenn Du das bei denen nicht machen willst, dann löst Du den Gutschein nicht ein.
 

Daniel84

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Dem Gutachten bzw Verwaltungsakt hatte ich ja vor 2 Monaten widersprochen da hatte ich ja noch gar keine EGV vestehe nicht was die neue damit zu tun hat da es ja darin nur darum geht , mich bei der Maßnahme anzumelden.

Wenn ich denn Avgs nicht einlöse bekomme ich doch bestimmt probleme mit dem Jobcenter da ich mich ja dann nicht aktiv daran beteilige ?
 

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Gegen ein Gutachten kann man keinen Widerspruch erheben.
Das ist nicht richtig. In meiner Einladung zum arbeitspsychologischen Gutachten K1 und K2 steht, dass ich innerhalb zwei Monate einen Widerspruch einlegen kann.
 

ZynHH

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Das ist nicht richtig. In meiner Einladung zum arbeitspsychologischen Gutachten K1 und K2 steht, dass ich innerhalb zwei Monate einen Widerspruch einlegen kann.
Kodiak ist ja auch freiwillig. Außerdem ist das kein Gutachten wie es der Sozialmediziner des JCerstellt. Mit kodiak kannst du dir de wand tapezieren.
 

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Anscheinend so dringend erforderlich dass davon die Umschulung abhängt. Aber wie ich schon geschrieben habe: Ist vielleicht auch von Region zu Region und Jobcenter zu Jobcenter unterschiedlich.
 
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