Voraussetzungen für Wohnungen "Geschützten Marktsegments"

MichaelWeber

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Hallo:
Es ist eine komische Geschichte, ich würde gern lachen, aber mir ist nicht danach.
Ich wollte umziehen, habe selber Wohnungen gesucht, und zwar mehr als ein Jahr.
Die Suche ist erfolglos, Alle Nachweise, dass die Suche erfolglos ist, sind vorhanden (Anfragen an Vermieter, Makler, Wohnungsbaugesellschaften und ANDERE)
Als ich eine Wohnung fand, hat das Jobcenter den Antrag auf Wohnungswechsel abgelehnt.

Ich habe mich danach bei sozialpsychiatrischem Dienst gewandt und habe den Sozialarbeiter um eine Befürwortung des Umzugs gebeten, habe meine Unterlagen vorgelegt.
Der Sozialarbeiter sagte mir, dass er erst eine Solche Befürwortung schreibe, wenn das Jobcenter an ihm eine Anfrage richte.

Das Jobcenter hat an ihn eine Anfrage gerichtet.
Der Sozialarbeiter hat diese Anfrage an den Arzt (Psychiater) des sozialpsychiatrischem Dienst weiterleitet, denn Dieser schreibt die Stellungnahme.
Der Psychiater des sozialpsychiatrischem Dienst hat mich vorgeladen und ihm war schnell klar, dass er den Umzug befürwortet.
Er hat den Umzug befürwortet und das Schreiben an die Sachbearbeiterin im Jobcenter gefaxt und geschickt, welche die Anfrage an den sozialpsychiatrischem Dienst gerichtet hatte.
Soweit OK.

Da ich mehr als ein Jahr nach Wohnungen suche, habe ich keinen Erfolg, ich habe dann im Internet nach anderen Möglichkeiten gesucht und ich habe mich an den Bezirksamt von uns hier gewandt. Sie haben eine Abteilung für Wohnungsfragen.
Die Sozialarbeiterin im Bezirksamt sagte mir sehr schnell, dass für mich Wohnungen "Geschützten Marktsegments" infrage kommen.
Sie hat mich dann zum Sozialarbeiter des sozialpsychiatrischem Diensts geschickt.
(der Kreis hat sich geschlossen).

Der Witz beginnt jetzt, über den ich nicht lachen kann.
Der Sozialarbeiter des sozialpsychiatrischem Diensts sagte mir, dass er fü meine Aufnahme in die Wohnungen des "Geschützten Marktsegments" eine Zustimmung und Zusicherung und Bewilligung des Jobcenters benötige.
Ich soll also jetzt einen Antrag auf Zusicherung des Umzugs ohne ein Wohnungsangebot (also ohne Wohnung gefunden zu haben) stellen und wenn das Jobcenter dem Umzug zustimmt und ihn bewilligt, wird mich dann der Sozialarbeiter des SPD in die Wohnungen des "Geschützten Marktsegments" aufnehmen.
Ich habe nirgendwo aber diese Voraussetzung gelesen, dass zuerst es eine Zustimmung des Jobcenters geben muss und dann wird man in die Wohnungen des "Geschützten Marktsegments" aufgenommen.
Kennt sich Jemand damit aus?
Ist das eine Voraussetzung für Aufnahme in die Wohnungen des "Geschützten Marktsegments"?
Kleine Unwahrheit des Sozialarbeiters vom sozialpsychiatrischen Dienst: ich war gerade bei ihm und er sagte mir, dass er mir diesen Sachverhalt auch per E-Mail geschrieben hat, dass es eine Zustimmung des Jobcenters zum Umzug geben muss.
Eine E-Mail hat er aber nicht geschrieben, als ich wieder zu Hause war.
KEINE E-MAIL VOM SOZIALARBEITER. Unter anderem das erweckt in mir Zweifel und dass man in keinerlei Unterlagen, Gesetzestexten oder Empfehlungen lesen kann, dass es für diese Aufnahme in Wohnungen des "Geschützten Marktsegments" ZUERST eine Zustimmung des Jobcenters geben muss.
Danke
 
E

ExitUser

Gast
Das handhabt jede Stadt anders, deshalb wird dir hier wohl niemand eine allgemeingültige Hilfestellung leisten können. Noch weniger natürlich, wenn du deinen Wohnort nicht nennst.

Bezirksamt kling so nach Berlin?

Ein Geschütztes Marktsegment gibt es hier nicht. Es gibt bei einigen Wohnungsämtern Dringlichkeitslisten für Sozialwohnungen. Da stehen dann 2000 Bewerber drauf und fünf Wohnungen können vermittelt werden. In meiner Stadt gibt es nicht mal mehr Sozialwohnungen.
 

MichaelWeber

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Es ist Berlin und in berlin gibt es Wohnungen "Geschützten Marktsegments"
 
E

ExitUser

Gast
Ja klar, vielleicht ließt ja der eine oder andere Berliner mit und kann was dazu sagen.

Viel Glück bei der Wohnungssuche!
 

MichaelWeber

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Ja, Dankeschön !
Das kenne ich.
Auch das hier:
https://www.berlin.de/imperia/md/content/lageso/soziales/merkblatt_gms_barrierefrei.pdf?start&ts=1390473763&file=merkblatt_gms_barrierefrei.pdf

Ich dachte, Jemand hätte Erfahrung mit dem Ablauf, vor allem, ob es tatsächlich eine Zusage des Jobcenters für Umzug geben muss, denn eine solche Bedingung habe ich nicht finden können, sie gibt es auch nicht.
Der Sozialarbeiter sagt die Unwahrheit.
 

Sauregurke

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Ich dachte, Jemand hätte Erfahrung mit dem Ablauf, vor allem, ob es tatsächlich eine Zusage des Jobcenters für Umzug geben muss, denn eine solche Bedingung habe ich nicht finden können, sie gibt es auch nicht.
Der Sozialarbeiter sagt die Unwahrheit.
In meiner Stadt gibt es etwas in der Richtung auch, durch einen Verein getragen.
Das spielt aber keine Rolle.
Hier läuft das so: Die Benachrichtigung darüber, dass ein Bürger eine solche Wohnung braucht, kommt fast ausschliesslich vom SPD. Sozialarbeiter des Vereins begleiten den Bürger zum JC und klären die Formalitäten.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es seitens des JC keine Probleme bei der Kostenübernahme gibt. Natürlich nach den Richtlinien, die auch sonst für die KdU gelten.
Das Problem ist eher, dass es nicht genügend Wohnungen gibt.
Aus meiner Sicht brauchst du eine Begleitung zum JC. Macht das keiner vom SPD oder der zentralen Koordinierungsstelle?
 

MichaelWeber

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In meiner Stadt gibt es etwas in der Richtung auch, durch einen Verein getragen.
Das spielt aber keine Rolle.
Hier läuft das so: Die Benachrichtigung darüber, dass ein Bürger eine solche Wohnung braucht, kommt fast ausschliesslich vom SPD. Sozialarbeiter des Vereins begleiten den Bürger zum JC und klären die Formalitäten.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es seitens des JC keine Probleme bei der Kostenübernahme gibt. Natürlich nach den Richtlinien, die auch sonst für die KdU gelten.
Das Problem ist eher, dass es nicht genügend Wohnungen gibt.
Aus meiner Sicht brauchst du eine Begleitung zum JC. Macht das keiner vom SPD oder der zentralen Koordinierungsstelle?
Also der Sozialarbeiter vom SPD, der für mich zuständig ist, glaube ich, dass er nicht nur nicht hilft, sondern dass er auch die Unwahrheit sagt.
Ich glaube auch, dass die Stellungnahme des SPD für das Jobcenter deswegen dürftig ist, weil dieser Sozialarbeiter dem Arzt falsche Info weitergeleitet hat.

Der Sozialarbeiter vom SPD bestellt nur Sachen: Es sollte für eine Stellungnahme durch den SPD zuerst eine Anfrage des Jobcenters geben. Das wurde gemacht.
Jetzt verlangt er, zuerst müsse es eine Zustimmung des Jobcenters für den Umzug geben, erst dann nimmt er mich in das Segment dieser Wohnungen auf.

An die zentrale Koordinierungsstelle habe ich mich nicht gewandt, das werde ich tun.
 
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