Von ZAF gekündigt worden, jetzt Rücknahme der Kündigung ALG1 Antrag schon gestellt usw.

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EloNeu

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Hallo liebe Leute :)

Also folgende Situation spielt sich zurzeit ab, ich wurde vor kurzem von meiner ZAF nach 4 Jahren gekündigt da ein Kunde bei dem ich seit 4 Jahren tätig bin Personal abgebaut hat, nun ist es aber so das mich der Kunde doch noch gerne weiterbeschäftigen will und die ZAF gerne die Kündigung zurückziehen möchte, soweit so gut, da ich sowieso noch keine neue Anstellung in der Zeit gefunden habe passt mir das auch ganz gut.

Meine Frage ist aber nun folgende, ich habe mich bereits persönlich beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet, den ALG1 Antrag auch bereits Online ausgefüllt, kann ich einfach beim Arbeitsamt anrufen und den sachverhalt schildern das meine Kündigung zurückgenommen wurde da der Kunde mich doch weiterhin benötigt?

Wie verhält es sich mit dem Arbeitsamt wenn ich in 2-4 Monaten doch wieder gekündigt werde (denn das könnte passieren)?!
Kann ich dann ganz normal wieder mich persönlich Arbeitslos melden oder könnte es zu Problemen mit dem Arbeitsamt kommen wegen einer neuerlichen Kündigung?

Danke für eure Antworten :)
 

Kerstin_K

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Rechtlich gesehen kann die ZAF die Kündigung nicht einfach zurückziehen.
 

EloNeu

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Wenn die Kündigung zurückgezogen wurde kannst du das so der AFA mitteilen und gut ist es.

Andere Frage, wenn der Kunde dich unbedingt haben will warum stellt er dich nicht direkt ein, respektive hast du ihn darauf schon einmal angesprochen ?

Okay, und wie verhält es sich wenn ich dann wieder gekündigt werden sollte in den nächsten Monaten? Kann das Arbeitsamt mir daraus einen Strick drehen?

Das ist eine etwas komplizierte und längere Geschichte mit dem Kunden, aber es ist auch so das ich trotz ZAF sehr gutes Geld verdiene was ich natürlich ungerne aufgeben würde, zudem macht mir die Arbeit auch noch spaß und die Kollegen sind super.
 

Gaddezwerg

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Okay, und wie verhält es sich wenn ich dann wieder gekündigt werden sollte in den nächsten Monaten? Kann das Arbeitsamt mir daraus einen Strick drehen?

Eine Sperrzeitprüfung bei Kündigung tritt ja nur ein, wenn du fristlos gekündigt wurdest. Bei einer normalen betriebsbedingten Kündigung kannst du ja nichts für, das hat keine Folgen.
 

HermineL

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Das ist eine etwas komplizierte und längere Geschichte mit dem Kunden, aber es ist auch so das ich trotz ZAF sehr gutes Geld verdiene was ich natürlich ungerne aufgeben würde, zudem macht mir die Arbeit auch noch spaß und die Kollegen sind super.
Du kannst dir sicher sein das du beim Kunden direkt sehr wahrscheinlich mehr verdienen kannst. Du musst mal darüber nachdenken was der Kunde jetzt für dich an die ZAF abdrückt. Der Kunde würde sogar noch sparen und du mehr haben. Klassische Win-Win-Situation.
 

ZynHH

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Du kannst dir sicher sein das du beim Kunden direkt sehr wahrscheinlich mehr verdienen kannst. Du musst mal darüber nachdenken was der Kunde jetzt für dich an die ZAF abdrückt. Der Kunde würde sogar noch sparen und du mehr haben. Klassische Win-Win-Situation.
Naja, kommt immer drauf an, was für eine Ablöse die ZAF mit dem Entleiher für den Mitarbeiter vereinbart hat. Und wenn das in 3-4 Monaten wieder vorbei sein kann.... Bedauernswert finde ich, das so ein langjähriger Mitarbeiter gleich entlassen wird, nur weil ein Kunde keinen Einsatz mehr hat. Das zeichnet schon ein Bild von der ZAF, bzw. bestätigt, wie schlecht die Firma akquiriert.
 

karuso

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Hallo liebe Leute :)

Also folgende Situation spielt sich zurzeit ab, ich wurde vor kurzem von meiner ZAF nach 4 Jahren gekündigt da ein Kunde bei dem ich seit 4 Jahren tätig bin Personal abgebaut hat, nun ist es aber so das mich der Kunde doch noch gerne weiterbeschäftigen will und die ZAF gerne die Kündigung zurückziehen möchte

Ich würde so vorgehen dem Kundenunternehmen sagen das du vier Jahre hier gute Arbeit geleistet hast und du von der ZAF gekündigt wurdest. Entweder du wirst beim Kunden direkt eingestellt oder man macht erstmal arbeitslos. Da wäre ich mit die fertig. Wenn sie kein Bock haben sollen sie sich einen anderen dummen Sklaven suchen.
Wenn du immer dich als Leiharbeiter rumschubsen lassen willst dann kannste auch immer bei einer anderen Sklavenbuden anheuern.
 

Einfachicke

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Bedauernswert finde ich, das so ein langjähriger Mitarbeiter gleich entlassen wird, nur weil ein Kunde keinen Einsatz mehr hat. Das zeichnet schon ein Bild von der ZAF, bzw. bestätigt, wie schlecht die Firma akquiriert.

Ist es nicht eigentlich so, dass die ZAF nicht kündigen kann, bloß weil kein Einsatz ist? Es ist doch genaugenommen ihre (einzige???) Verpflichtung, dass ihr Arbeitnehmer Einsätze bekommt. Ansonsten bräuchte es doch die ZAF überhaupt nicht. Oder liege ich da vollkommen falsch?
 

karuso

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Naja, kommt immer drauf an, was für eine Ablöse die ZAF mit dem Entleiher für den Mitarbeiter vereinbart hat.

Nach 4 Jahren Beschäftigung beim Kunden kann die ZAF keine Ablöse mehr verlangen. Spätestens nach 1 Jahr ist Schluss mit Ablöse da gibt auch Urteile.Da die ZAF dich gekündigt hat könntest du sowieso ablösefrei gehen zum Kunden auch wenn die Beschäftigung bei der ZAF nur ein Monat gewesen wäre.Die Ablöse ist sozusagen ein rauskaufen aus einem ungekündigtem Arbeitsverhältnis der liegt aber bei dir nicht mehr vor daher kannst du ablosefrei zum Kunden wechseln aber erst wenn die Kündigunsfrist bei der ZAF abgelaufen ist.
 

karuso

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Ist es nicht eigentlich so, dass die ZAF nicht kündigen kann, bloß weil kein Einsatz ist? Es ist doch genaugenommen ihre (einzige???) Verpflichtung, dass ihr Arbeitnehmer Einsätze bekommt.

Ja das ist richtig du kannst darauf bestehen das nach der Probezeit bei der ZAF sie erstmal einen Folgeauftrag suchen muß und dich bis zu drei Monate auch ohne Einsatz weiterbezahlen muß.Habe ich mal irgendwo gelesen glaube ich da gibt es Urteile. Das wird aber nur gehen wenn du vor dem Arbeitsgericht innerhalb von 21 Tagen ab Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage erhebst und auf Weiterbeschäftigung klagst. Und dann muß man sehen was der Richter entscheidet. Freiwillig wird eine ZAF dich nicht ohne Einsatz weiterbeschäftigen und weiterbezahlen wollen vor allem nicht nach §615BGB und AÜG §11 Abs.4.Da haben die immer Gehörlosigkeit was das Thema angeht.
 
Zuletzt bearbeitet:

AnonNemo

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Ich würde ggü. der ZAF verschnupft reagieren, weil sie mich wegen IHREM Auftragsmangel sofort(?) entlassen hat ohne nach einem Ersatzeinsatz zu suchen.

Siehst du eine Chance direkt mit dem Kunden einen AV einzugehen?
Die Alternative: Bei der ZAF bessere Konditionen aushandeln.
Du läufst nämlich Gefahr, beim alten Kunden als kompletter Neuling eingestuft zu werden.
D. h.: Branchenzuschlag fängt bei null an. Ebenso die Höchstüberlassungsdauer :icon_kinn: hättest du da nicht schon fest eingestellt werden müssen, nach deinem 4-jährigen Einsatz?

Naja, kommt immer drauf an, was für eine Ablöse die ZAF mit dem Entleiher für den Mitarbeiter vereinbart hat.
Nach vierjährigem Einsatz ... dürfte die Ablöseforderung schwierig werden.
Sagt mein Bauchgefühl, so ohne den Vertrag zwischen ZAF und Kunden zu kennen.
~> Ich habe so einen (Blanko-)Vertrag schon mal gesehen, und dort war geregelt, dass nach sechs Monaten die Ablöse bis auf null herunter gestuft ist.
 

Otto27

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Du läufst nämlich Gefahr, beim alten Kunden als kompletter Neuling eingestuft zu werden.
D. h.: Branchenzuschlag fängt bei null an. Ebenso die Höchstüberlassungsdauer :icon_kinn: hättest du da nicht schon fest eingestellt werden müssen, nach deinem 4-jährigen Einsatz?
Also falls es Branchenzuschlag gibt, muß der bei Rüchnahme der Kündigung natürlich weiter bezahlt werden, selbst wenn du entlassen und innerhalb der nächsten 3 Monate wieder eingestellt wirst, muß der volle Branchenzuschlag weiterbezahlt werden.

Zu den 4 Jahren, also wenn es ununterbrochen war, hast evtl. wirklich die Chancen dich sogar zur Festeinstellung einzuklagen...also habe noch nie gehört, dass 4 jähriger Einsatz wo zulässig ist, kenne selbst nur Regelung bei Metall/Elektro mit maximal 18 Monate...ansonsten, 4 Jahre ist einfach auch eine Frechheit vom Arbeitgeber, war genug Zeit dich zu beurteilen, du hast deine Leistung offensichtlich gebracht, sonst wärste nicht so lange dort gewesen und ist einfach extreme Ausbeutung dir dann verdiente Festanstellung zu verweigern und dich mit ZAF-Niedrigstlohn (und Beschäftigten 2. Klasse...) abzuspeisen.
 

EloNeu

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Also falls es Branchenzuschlag gibt, muß der bei Rüchnahme der Kündigung natürlich weiter bezahlt werden, selbst wenn du entlassen und innerhalb der nächsten 3 Monate wieder eingestellt wirst, muß der volle Branchenzuschlag weiterbezahlt werden.

Ja es wird Branchenzuschlag bezahlt, der Vertrag soll nach Rücknahme auch genauso weiterlaufen wie gehabt.

Zu den 4 Jahren, also wenn es ununterbrochen war, hast evtl. wirklich die Chancen dich sogar zur Festeinstellung einzuklagen...also habe noch nie gehört, dass 4 jähriger Einsatz wo zulässig ist, kenne selbst nur Regelung bei Metall/Elektro mit maximal 18 Monate...ansonsten, 4 Jahre ist einfach auch eine Frechheit vom Arbeitgeber, war genug Zeit dich zu beurteilen, du hast deine Leistung offensichtlich gebracht, sonst wärste nicht so lange dort gewesen und ist einfach extreme Ausbeutung dir dann verdiente Festanstellung zu verweigern und dich mit ZAF-Niedrigstlohn (und Beschäftigten 2. Klasse...) abzuspeisen.

Das ist es ja auch was mich selbst enorm anko... das man 4 Jahre bei einem Kunden arbeitet und eigentlich kein Schritt weiter gekommen ist bisher, die Bezahlung ist super, da kann ich nicht meckern, aber mir fehlen halt die Vergütungen die, die Festangestellten bekommen was halt schon ein ordentliches Jahressümmchen ausmacht.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Eine Sperrzeitprüfung bei Kündigung tritt ja nur ein, wenn du fristlos gekündigt wurdest. Bei einer normalen betriebsbedingten Kündigung kannst du ja nichts für, das hat keine Folgen.
Okay gut zu wissen, möchte nicht das "Opfer" sein am Ende, dann zieh ich also erstmal meinen ALG1 Antrag und Arbeitslos meldung zurück.
 

HermineL

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dann zieh ich also erstmal meinen ALG1 Antrag und Arbeitslos meldung zurück.
Aber nicht bevor der Arbeitgeber mit dir eine vertragliche Vereinbarung dazu getroffen hat. Ohne etwas schriftliches hast du nichts in der Hand.

Auch wenn eine Kündigungsrücknahme rein rechtlich gesehen auch stillschweigend durch Rückkehr an den alten Arbeitsplatz angenommen werden kann, sollten Arbeitnehmer aus Gründen der Rechtssicherheit darauf bestehen, dass die Kündigungsrücknahme in einer vertraglichen Vereinbarung ausdrücklich festgehalten wird.
Quelle: Rücknahme der Kündigung - Hensche Arbeitsrecht
 

Kerstin_K

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Zu den 4 Jahren, also wenn es ununterbrochen war, hast evtl. wirklich die Chancen dich sogar zur Festeinstellung einzuklagen...also habe noch nie gehört, dass 4 jähriger Einsatz wo zulässig ist, kenne selbst nur Regelung bei Metall/Elektro mit maximal 18 Monate...ansonsten, 4 Jahre ist einfach auch eine Frechheit vom Arbeitgeber, war genug Zeit dich zu beurteilen, du hast deine Leistung offensichtlich gebracht, sonst wärste nicht so lange dort gewesen und ist einfach extreme Ausbeutung dir dann verdiente Festanstellung zu verweigern und dich mit ZAF-Niedrigstlohn (und Beschäftigten 2. Klasse...) abzuspeisen.
Da würde ich bei einer Einstellung beim Entleiher nichtmal mehr eine Probzeit im Vertrag akzeptieren. 4 Jahe dürfte lange genug gewesen sein, um sich von dem Qualitäten zu überzeugen.
 

SB Feind

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Wie kann man das 4 Jahre mit machen? Ich hätte mich schon längst reingeklagt nach den 1,5 Jahren. Und nach 9 Monaten hast du Anspruch auf gleiche Bezahlung wie die Festangestellten. Das bekommst ja auch nicht mal. Aber wenn du jetzt da weiter machen, willst versuch fest in das Unternehmen zu kommen und neue Probezeit solltest du nicht akzeptieren. Wenn die dann nicht mitspielen sollen die sich einen anderen suchen. das könnte aber falls das mit der Beschäftigung doch nichts wird beim Amt Probleme machen. Du hast dich anscheinend wieder arbeitend gemeldet, und die werden nachfragen warum das mit der Arbeit nicht geklappt hat und wohl auch die Zaf anfragen und die sagt dann wohl das du den Vertrag nicht annehmen wolltest.

aber mir fehlen halt die Vergütungen die, die Festangestellten bekommen was halt schon ein ordentliches Jahressümmchen ausmacht.
 

AnonNemo

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Kleiner Abstecher in die allgemeine Theorie:
Otto27 meinte:
Zu den 4 Jahren, also wenn es ununterbrochen war, [...] kenne selbst nur Regelung bei Metall/Elektro mit maximal 18 Monate
Wenn ich mich richtig erinnere kann - gerade - in der M+E die Höchstüberlassungsdauer bis zu 48 Monate (= 4 Jahre) ausgedehnt werden.

Wenn du dann noch meine (leicht versteckten) Einschränkungen und die Bemerkungen der anderen User berücksichtigst, dann ...
4 Jahre als LAN im selben M+E-Betrieb inkl. vereinbarten 48 Monate Höchstüberlassungsdauer, vielleicht mehrere Wochen in einsatzfreier Zeit und dann noch ein paar Wochen bis zur Kündigungsrücknahme in der Summe 13 [plus] Wochen seit der Abmeldung beim Kunden ... und schon ist der Branchenzuschlag futsch.

Jetzt rutsche ich ganz ins theoretische OT:
Keine Ahnung wie dem LAN mitgeteilt werden muss, ob, und wenn ja; wie lange, die Höchstüberlassungsdauer im Einsatzbetrieb geregelt ist.

D. h.:
Würde diese Regel z. B. beim Porsche angewandt, würde ich dort nicht eingesetzt werden wollen, obwohl die Arbeit und das Gehalt für einen LAN bestimmt super ausfallen!

Wenn eine Firma die Höchstüberlassungsdauer über die 9 Monate für Equal Pay ausdehnt, dann braucht sie niemanden um Auftragsspitzen abzufedern.

Natürlich spielen noch einige weitere Faktoren in meinen Standpunkt hinein!
z. B. Warum werden Auftragsspitzen nicht mit Befristungen und/oder Überstundenzuschlägen angegangen?
Warum bekommen LAN für ihre Flexibilität keinen Aufschlag? Siehe dazu auch die u. g. Konventionalstrafe.

Bei meinen Neuwägen (keine Porsche!) musste ich lange Lieferzeiten akzeptieren.
Ebenso bei Handwerkern, bzw. war ein (ganz schön happiger) Notfallzuschlag zu berappen.
Als AN wollte uns der Chef (oft genug) seine Konventionalstrafe in den Nacken hängen weil wir dessen Terminplanung nicht einhalten konnten ... aber Überstundenzuschläge wollte er nicht zahlen.
~> Warum muss ich das ertragen, aber die Chefs nicht? [/Rhetorische Frage, weil das Leben eben kein Ponyhof ist ... ich weiß. Dann brauchen sich die Chefs nicht wundern, wenn ihnen auch die kalte Schulter gezeigt wird.]


SB Feind meinte:
Und nach 9 Monaten hast du Anspruch auf gleiche Bezahlung wie die Festangestellten.
Steht irgend wo, dass ihm der Branchenzuschlag, bzw. Equal Pay, verweigert wurde?

EloNeu meinte:
aber mir fehlen halt die Vergütungen die, die Festangestellten bekommen was halt schon ein ordentliches Jahressümmchen ausmacht.
Da handelt es sich um z. B. den Urlaubsgeldzuschlag, das Weihnachtsgeld und ggf. betriebliche Bonuszahlungen.
Keine Ahnung ob diese Zuschläge durch Equal Pay abgedeckt sind ... aber anscheinend nicht, weil sogar Porsche und andere tarifgebundene Firmen diese nicht zahlen.
 
E

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Also ich würde einer Rücknahme der Kündigung nicht zustimmen damit sind die Rechte des Verleihers am AN erloschen also keine Ablöse
Ich würde der Firma in der ich gearbeitet habe sagen bzw. schreiben sie sollen mal ein Angebot machen
Und das sollte dann richtig gut sein offenbar brauchen Sie dich ja
Wer so umworben wird muss doch nicht kuschen
Da würde ich den neuen Vertrag so gestaltet haben wollen wie wenn ich direkt dort gearbeitet hätte, 3 Jahre würde ich da angerechnet haben wollen aller minimum 2,5
und wenn nicht dann eben nicht, Angst vor der eigenen Courage ist einfach nicht zielführend, es geht hier auch um die eigene Wertschätzung
 

Schmerzgrenze

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Also ich würde einer Rücknahme der Kündigung nicht zustimmen damit sind die Rechte des Verleihers am AN erloschen also keine Ablöse
Ich würde der Firma in der ich gearbeitet habe sagen bzw. schreiben sie sollen mal ein Angebot machen
Wenn sich der Entlassene diese Option der Kündigungsrücknahme tatsächlich offenhalten will, würde ich die Reihenfolge umkehren.
Ich kenne jetzt nicht die Ablauffrist des Rücknahmeangebotes. Es sollte aber möglich sein, kurzfristig mit dem Entleiher zu verhandeln
um dann ggf. beim Scheitern immernoch auf das Rücknahmeangebot mit Verhandlungsspielraum zurückgreifen zu können.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn sich der Entlassene diese Option der Kündigungsrücknahme tatsächlich offenhalten will, würde ich die Reihenfolge umkehren
Da stimme ich dir uneingeschränkt zu, taktisch die bessere Version, mir zieht es, also wirklich ernsthaft, schon beim Gedanken ich wollte es so machen den Magen zusammen
Das muss natürlich jeder selber entscheiden inwieweit er sich da anpasst oder bestimmte Dinge mit sich machen lässt und mit wem er wie Geschäfte macht
Mal ganz davon abgesehen das ich wahrscheinlich, wäre ich jetzt selber betroffen da gar nicht mehr arbeiten könnte.
Da bräuchte ich schon ein sehr ausführliches Gespräch ohne Beteiligung der Zeitarbeitsfirma um das zu heilen.
 
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