Von Win zu Linux (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

gizmo

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Bräuchte da mal eine Auskunft. Habe mir gestern Mint 18 installiert und läuft auch sauber.

Möchte jetzt Wine installieren, welches Wine muss ich da installieren?

Da hat bestimmt einer einen sauberen Link für mich?

Installiert sich das Wine selber oder muss ich mich da erst durch irgendwelche Befehle von Linux wühlen?

Danke im voraus
 

gizmo

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Ich habe hier eine detaillierte Anleitung gefunden. Ganz unten unter der Überschrift Emulieren von Windows-Programmen.
Dort findest Du auch den seriösen Link zu wine. :wink:
Hy, ne ganz großes Danke, ist genau das was ich gesucht habe.

Habe mir allerdings PlayOnLinux runter geladen und dann unter Terminal die noch fehlenden Programme eingegeben.

Das Ding sagt einem ja genau was man tun muss, ich hoffe das bleibt so?
--------------------

Nah ja, auf jeden Fall ist das jetzt das erste mal das ich unter Linux etwas im Netz mache.
--------------------

Was ein wenig nervt ist das, wenn man sich kümmert und im Linuxbuch liest die immer wiederkehrende Eingabe des Passwortes, kann man das abschalten, biite, bitte, bitte wo?
 

Zeitkind

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die immer wiederkehrende Eingabe des Passwortes, kann man das abschalten?
Das mußt Du schon näher beschreiben. Nutzt Du Gnome oder KDE?

Ich vermute mal, es geht um den Keyring. Vielleicht findest Du hier oder hier hilfreiche Antworten.
Im letzten Link unter der Überschrift: Auto-Login: Schlüsselbund- Passwort stört
 

Linuxfan

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Möchte jetzt Wine installieren, welches Wine muss ich da installieren?
2.0 ist die aktuelle stabile Version. Dann gibt es noch einen Entwicklerzweig wo die Versionen alle zwei Wochen aktualisiert werden. 2.4 ist da aktuell.

Erfahrungsberichte findest Du unter appdb.winehq.org - ich betreue da auch einige Anwendungen.
 

Linuxfan

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Was ein wenig nervt ist das, wenn man sich kümmert und im Linuxbuch liest die immer wiederkehrende Eingabe des Passwortes, kann man das abschalten, biite, bitte, bitte wo?
Ich nehme an, dass Linux Mint das sudo-Konzept von ubuntu geerbt hat.

Da kann man ggf. mit
eine root-Shell starten sofern sie zwingend nötig wird.

Wir gehen davon aus, dass der lokale Systemadministrator Ihnen die
Regeln erklärt hat. Normalerweise läuft es auf drei Regeln hinaus:

#1) Respektieren Sie die Privatsphäre anderer.
#2) Denken Sie nach, bevor Sie tippen.
#3) Mit großer Macht kommt große Verantwortung.
 

Solanus

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.....
Was ein wenig nervt ist das, wenn man sich kümmert und im Linuxbuch liest die immer wiederkehrende Eingabe des Passwortes, kann man das abschalten, biite, bitte, bitte wo?
Das ist ja gerade u. a. das Sicherheitskonzept von Linux, alles was das System gefährden könnte MUSS mit Passwort bestätigt werden. Im Normalbetrieb, kommt da keinerlei Abfragen.

Das System gefährden können alle Installationen und alle Änderungen an Systemdateien.

Wenn Du weißt, was Du tust, dann kannst Du auch völlig problemlos Programme als .deb installieren.

Andernfalls macht es Sinn immer die Anwendungsbibliotheken aus der Anwendungsverwaltung zu nutzen. Der Vorteil da ist zum Einen, dass Du immer auf der sicheren Seite bist, weil die Programme geprüft wurden und weil alle Bibliotheken vorhanden und automatisch mit eingespielt werden und zum Anderen, Du musst Dich nicht um Details kümmern.

Gut macht sich folgender Script:

#!/bin/sh
sudo dpkg --configure -a
sudo apt-get -f install
sudo apt-get -y --force-yes update
sudo apt-get -y --force-yes upgrade
sudo apt-get -y --force-yes dist-upgrade
sudo apt-get -y --force-yes autoremove
sudo apt-get -y --force-yes autoclean

den Du wöchentlich einmal aufrufst oder über einen cron-job automatisch starten lässt. Dann kannst Du sicher sein, dass Dein System immer auf dem aktuellen Stand ist.
 
G

Gast1

Gast
Solanus, den Befehl

sudo apt-get -y --force-yes dist-upgrade
würde ich nicht automatisiert ausführen lassen wollen. Weil ich dann von einer stabilen Linux-Version (hier: Debian Jessie) auf die nächsthöhere, nicht wirklich stabile Version (unter Debian heißt diese stets "testing") upgraden würde.

Mir ist ein stabiles, aber leicht veraltetes System lieber als ein neues, aber nicht wirklich stabiles, nicht hinreichend getestetes System.
 

flandry

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Sollte auch über SYNAPTIC gehen (nur die Installation)
 

Solanus

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Solanus, den Befehl

würde ich nicht automatisiert ausführen lassen wollen. Weil ich dann von einer stabilen Linux-Version (hier: Debian Jessie) auf die nächsthöhere, nicht wirklich stabile Version (unter Debian heißt diese stets "testing") upgraden würde.

Mir ist ein stabiles, aber leicht veraltetes System lieber als ein neues, aber nicht wirklich stabiles, nicht hinreichend getestetes System.
Einzelne Zeilen des Scriptes kann man durch voranstellen von # auskommentieren.

#sudo apt-get -y --force-yes dist-upgrade

Auf meinen Servern lasse ich den Script auch ohne diese Zeile laufen, auf meinen anderen Rechnern, setze ich diese Zeile bwusst mit ein.
 

HartzVerdient

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Möchte jetzt Wine installieren, welches Wine muss ich da installieren?
Da dir diese Frage noch niemand beantwortet hat:

Nimm das "wine", welches deine Distribution anbietet. Diese Version ist in der Regel mit dem Werkzeug und den Bibliotheken compiliert worden, womit auch dein gesamtes System gebaut wurde. Daher gibt es dann hinterher kaum Probleme mit Laufzeitsachen wie Audio, OpenGL und Co. Auch installiert sich das "wine" dann auch in die richtigen Pfade, statt jetzt einem "Play on Linux" herunterzuladen.

Linux Mint 18 wird Debian basierend sein. Daher in einem Terminal folgendes eingebpen:

sudo apt-get install wine
oder

su -c "apt-get install wine"
Es wird nach deinem "root" Passwort gefragt, dass gibst du ein und dein System wird dir die korrekte Version von "wine" installieren - und bei bedarf auch updaten.
 

gizmo

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Eine ganze Menge Info hier, mach hier mal ein Absatz.

Danke im Voraus.:icon_hug:
 

gizmo

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Ich habe hier eine detaillierte Anleitung gefunden. Ganz unten unter der Überschrift Emulieren von Windows-Programmen.
Dort findest Du auch den seriösen Link zu wine. :wink:
Das ist ja gerade u. a. das Sicherheitskonzept von Linux, alles was das System gefährden könnte MUSS mit Passwort bestätigt werden. Im Normalbetrieb, kommt da keinerlei Abfragen.

Das System gefährden können alle Installationen und alle Änderungen an Systemdateien.

Wenn Du weißt, was Du tust, dann kannst Du auch völlig problemlos Programme als .deb installieren.
Ich habe das installiert: PlayOnLinux_4.2.10.deb
PlayOnLinux hat dann nach wine gefragt.
Im Terminal eingeben und dann gings so weiter:

Nimm das "wine", welches deine Distribution anbietet. Diese Version ist in der Regel mit dem Werkzeug und den Bibliotheken compiliert worden, statt jetzt einem "Play on Linux" herunterzuladen.

Linux Mint 18 wird Debian basierend sein. Daher in einem Terminal folgendes eingebpen:

Es wird nach deinem "root" Passwort gefragt, dass gibst du ein und dein System wird dir die korrekte Version von "wine" installieren - und bei bedarf auch updaten.
Zitat:-------sudo apt-get install wine------- genau das habe ich gemacht & Passwort.

Fragen:
Denke eine *.deb ist sowas wie eine *.exe?

Was sagt diese Komandozeile aus:
#!/bin/sh
sudo dpkg --configure -a

Das mußt Du schon näher beschreiben. Nutzt Du Gnome oder KDE?
Hä, wo bekomme ich das raus, wollte Linux nur mal aufspielen und es gefällt.:welcome:

Ich vermute mal, es geht um den Keyring. Vielleicht findest Du hier oder hier hilfreiche Antworten. Im letzten Link unter der Überschrift: Auto-Login: Schlüsselbund- Passwort stört
Genau das Nervt, gerade wenn man sich kümmert und dann ausprobieren will.
Läst sich das jetzt für den Anfang abstellen?

Das ist ja gerade u. a. das Sicherheitskonzept von Linux, alles was das System gefährden könnte MUSS mit Passwort bestätigt werden. Im Normalbetrieb, kommt da keinerlei Abfragen.
Hast schon recht, aber ersteinmal will ich Linux verstehen!

Sollte auch über SYNAPTIC gehen (nur die Installation)
SYNAPTIC, so was wie automatische*.zip Installation?

Ich nehme an, dass Linux Mint das sudo-Konzept von ubuntu geerbt hat.
Denke du meinst das damit ----- sudo dpkg.....---- ?

Da kann man ggf. mit eine root-Shell starten sofern sie zwingend nötig wird.
Denke du meinst das damit ----- sudo & Passworteingabe -------?

Zitat: Wir gehen davon aus, dass der lokale Systemadministrator Ihnen die
Regeln erklärt hat.
"der lokale Systemadministrator Ihnen die
Regeln erklärt hat"

Wo sitzt der, Scherzbold, neben mir oder versteht das mein Windows noch nicht?


Normalerweise läuft es auf drei Regeln hinaus:
#1) Respektieren Sie die Privatsphäre anderer.
#2) Denken Sie nach, bevor Sie tippen.
#3) Mit großer Macht kommt große Verantwortung.
Wie, was, wo, habe ich nirgends gelesen oder meins du das in etwa?:

https://www.google.de/imgres?imgurl...uDSAhXkDpoKHdU8B88QMwgtKBEwEQ&iact=mrc&uact=8

Gut macht sich folgender Script:

#!/bin/sh
sudo dpkg --configure -a
sudo apt-get -f install
sudo apt-get -y --force-yes update
sudo apt-get -y --force-yes upgrade
sudo apt-get -y --force-yes dist-upgrade
sudo apt-get -y --force-yes autoremove
sudo apt-get -y --force-yes autoclean

den Du wöchentlich einmal aufrufst oder über einen cron-job automatisch starten lässt. Dann kannst Du sicher sein, dass Dein System immer auf dem aktuellen Stand ist.
Was denn nun, was da rein?

Mal zum Verständnis ------- Daraus läst sich auch *.deb machen?

Wie bekomme ich die Version von Wine auf dem Rechner raus?
-------------

Denke habe alles, ganz grosses Danke und ich werde meine Win Win :glaskugel: mal weiter linuxen.
 
G

Gast1

Gast
Hi gizmo, da hast Du ja viele Fragen auf einmal.

Unabhängig von Deinen aktuellen Fragen empfehle ich Dir einen Linux-Einsteigerkurs auf

Linux-Praxis - Linux-Kurse

Schau Dir dort mal den "Linux-Grundkurs" an (entsprechender Button links oben).
 
G

Gast1

Gast
Hi gizmo,

ich beantworte mal Deine ersten beiden Fragen:

Denke eine *.deb ist sowas wie eine *.exe?
Nein, eine .deb-Datei ist eine spezielle Archivdatei, vergleichbar mit einer .zip-Datei, mit dem Unterschied, dass durch die Installation einer .deb-Datei die Linux-Paketverwaltung auf Deinem Rechner um die Dateien, die in dem .deb-Paket enthalten sind, erweitert wird.

In einer .deb-Datei können verschiedene Arten von Dateien enthalten sein, u.a. ausführbare Dateien, also Programme, die unter Windows die Dateiendung .exe haben. Aber unter Linux haben ausführbare Dateien (Programme) meistens keine Dateiendung.

Was ist eine Paketverwaltung? Eine Paketverwaltung achtet darauf, dass alle Programme, die auf einem Rechner installiert sind und Bestandteil der Paketverwaltung sind, untereinander kompatibel sind, also zueinander passen. Unter Windows gibt es eine solche dedizierte Paketverwaltung nicht; unter Windows kann man Programme installieren, ohne dass ihre so genannten Abhängigkeiten zu anderen benötigten Programmen erfüllt sind. Deswegen laufen Windows-Systeme Gefahr, dass sie irgendwann nicht mehr richtig funktionieren.

Was sagt diese Komandozeile aus:
#!/bin/sh
sudo dpkg --configure -a
Diese Zeilen können Bestandteil einer Datei sein, in der diese beiden Zeilen enthalten sind.

Die erste Zeile legt fest, dass diese Datei eine Skript-Datei ist, also Befehle enthält, die ausgeführt werden sollen. Und zwar durch die sh-Bash, das ist ein Programm, das Skriptdateien ausführt.

Eine Skriptdatei muss aber ausführbar gemacht werden, ehe man sie ausführen kann, und zwar durch den Befehl

chmod 750 <Name der Skripdatei>

Die zweite Zeile bedeutet laut der Handbuchseite des Befehls dpkg Folgendes:

Konfiguriert ein entpacktes aber noch nicht konfiguriertes Paket. Falls -a oder --pending anstelle von Paket angegeben ist, werden alle entpackten aber nicht konfigurierten Pakete konfiguriert
Hinweis: Was ist eine Handbuchseite? Eine Handbuchseite erklärt im Detail den Einsatz eines Programms. Du kannst ja mal in einem Terminal folgenden Befehl eingeben:

man dpkg

"man" ist die Abkürzung für "Manual Page". "Manual Page" bedeutet auf Deutsch "Handbuchseite".

Um eine geöffnete Handbuchseite zu beenden, drückt man die Taste "q"

Es gibt aber auch noch eine Kurzform der Handbuchseite, die man so aufrufen kann:

<Programm> --help


Also z.B.:

dpkg --help

So, das sollte erstmal von meiner Seite aus reichen. Kann ein anderer User vielleicht ein paar andere Fragen von gizmo beantworten?
 
G

Gast1

Gast
Hi gizmo,

bei Deiner dritten Frage (welche Benutzeroberfläche ist auf Deinem Linux-System installiert?) wusste ich bisher nicht so recht weiter, wie ich Dir antworten soll.

Aber gerade eben hatte ich eine Idee, wie wir das hier beantworten können, und zwar so:

Erstelle doch einen Screenshot von Deiner Benutzeroberfläche und lade den Screenshot hier hoch, dann können wir uns anschauen, was Du für eine Benutzeroberfläche hast.

Den Screenshot erzeugst Du mit der Taste "Druck". Wahrscheinlich oder vielleicht poppt dann ein Programm auf, das Dir bei der Erzeugung des Screenshots hilft, und beim Abspeichern desselbigen.

Du solltest den erzeugten Screenshot in Deinem Home-Verzeichnis ablegen, also hier:

/home/<Dein Benutzername>/

Und wenn Du das erzeugte Screenshotbild hier hochladen willst, musst Du natürlich mittels der Forensoftware zum Pfad

/home/<Dein Benutzername>/


durchbrowsen.
 

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Wie bekomme ich die Version von Wine auf dem Rechner raus?
-------------

Denke habe alles, ganz grosses Danke und ich werde meine Win Win :glaskugel: mal weiter linuxen.
In einer Konsole bzw. einem Terminal eingeben: wine --version

Nachtrag:
Sich mit der Kommandozeile (Konsole bzw. Terminal) auszukennen sei dir wärmstens ans Herz gelegt.
Eine Einführung mit nützlichen Funktionen findest du hier:
https://www.howtoforge.de/anleitung...terminal-unter-linux-mint-11-und-ubuntu-linu/

Wichtig dabei! Lasse niemals ein Terminal ungebraucht geöffnet in dem du als root angemeldet bist.

Und, auch unter Linux gibbet Spiele für etwas Entspannung nach dem Büffeln in der Konsole ;)
Online-Artikel » LinuxCommunity
 
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flandry

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AW: Von Win zu Linux: Synaptic

Synaptic installiert auf einfache Weise Pakete.
Die notwendigen Befehle für APT, Sudo usw. werden damit automatisch ausgeführt.
Gehört zum Debian-Standard und deshalb in allen Derivaten und Distributionen verfügbar sein.
Eine Distribution für ältere Rechner ist Q4OS. Q4OS - desktop operating system
Läuft auch mit 32-Bit-Rechnern. :bigsmile:
 

gizmo

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Was ein wenig nervt ist das, wenn man sich kümmert und im Linuxbuch liest die immer wiederkehrende Eingabe des Passwortes, kann man das abschalten, biite, bitte, bitte wo?
Hallo mich hat es voll erwischt.

Erledigt
 
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HartzVerdient

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Dann ist wieder der Schlüsselbund gekommen und trotz Eingabe dessen und oder des Benutzerpasswortes hat sich der Schreibtisch nicht wieder geöffnet.
Bei mir sind die Keys im folgenden Verzeichnis:

cd ~/gnome2/keyrings

[Alternativ]
cd ~/.local/share/keyrings

Du müsstest mal bei dir schauen, wo in deinem Homedir ein "keyrings" Verzeichnis versteckt ist und dort dessen "Inhalt" löschen.

Wenn dieser "Schlüsselbund"-Quatsch wiederkommt, erstellst du einen neuen Schlüsselbund ohne Passwort. Ich selbst habe darin eh nichts abgelegt, so dass mir diese Datei eh am "Allerwertesten" vorbei geht. Das hilft dann, dass diese Schlüsselbundfragerei nicht alle paar Sekunden aufpopt.

Du kannst das auch anders lösen. Allerdings müsste man einige Dateien im /etc Verzeichnis ändern und diese Keyring geschichte vollständig rauswerfen.

PS: Fallst du einen guten "Dateibrowser" haben möchtest... der dich u.A. an Norten Commander erinnert, dann installier dir den "mc" Midnight Commander:

apt-get install mc

Damit kannst du wesentlich effektiver arbeiten.

Alternative Vorgehensweise:

[Löschen des Passworts]
https://community.linuxmint.com/tutorial/view/916

[Den Mist aus /etc/pam entfernen]
https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?t=204731

[Alternative Methoden und Tipps (Tipp #15)]
https://sites.google.com/site/easyl...Disable-the-keyring-password-on-your-computer
 
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gizmo

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jetzt startet Linux automatisch, bräuchte vorerst aber das Windows als erstes automatisch startet.

Frage:
Wo finde ich unter Mint 18 da eine Lösung.

Terminal oder ?
 
G

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Hi gizmo,

informiere Dich mal im Netz in Verbindung mit Deiner Linux-Mint-Version über das Programm grub2, das ist unter anderem dafür da, was in Deinem Bootmenü an erster Stelle in der Liste der zu bootenden Betriebssysteme steht. Du musst die grub2-Konfiguration ändern.

Für Ubuntu gibt es entsprechende Informationsseiten im Netz, ich weiß nicht, ob das auch der Fall für Deine Mint-Version ist.
 

HartzVerdient

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jetzt startet Linux automatisch, bräuchte vorerst aber das Windows als erstes automatisch startet.
Grub2 (der Boot Loader unter Linux) hat hierzu zwei Möglichkeiten:





1) Die Saved Methode. Damit merkt er sich, welches OS du als letztes geladen hast und bootet dieses automatisch beim nächsten Mal:

Die zu editierende Datei:

/etc/default/grub
Hierzu folgendes anpassen:

GRUB_DEFAULT=saved
GRUB_SAVEDEFAULT=true
Es kann durchaus sein, dass das Eine oder Andere bereits vorhanden ist. Daher entsprechend ergänzen oder anpassen...

Danach:

sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg




2) Die Fixe Methode. Damit merkt er sich Windows für immer als erstes.

Die zu editierende Datei:

/etc/default/grub
Hierzu folgendes anpassen:

GRUB_DEFAULT="Menuentry für Windows"
Das findest du heraus, indem du folgendes machst:

less /boot/grub2/grub.cfg
Dort solange herumsuchen bis du einen "menuentry" mit deiner Windows Partition findest.

Beispiel:

menuentry "Windows 10 (loader) (on /dev/sda1)"

Dann den GRUB_DEFAULT auf GRUB_DEFAULT="Windows 10 (loader) (on /dev/sda1)" ändern.

Danach:

sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg




WARNUNG! Mach das richtig oder du zerschiesst dir deinen Boot Loader!
 

gizmo

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Zitat: /etc/default/grub

Hierzu folgendes anpassen:

Zitat: GRUB_DEFAULT=saved
GRUB_SAVEDEFAULT=true



Es kann durchaus sein, dass das Eine oder Andere bereits vorhanden ist. Daher entsprechend ergänzen oder anpassen...

-------------
Bis hier IO

Danach: sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg = gibt es nicht

Zitat: sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg
 
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