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von Trump abgeschobener NS-Helfer bleibt straffrei

Dagegen72

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#1
https://presse-augsburg.de/presse/von-trump-abgeschobener-ns-helfer-bleibt-straffrei/295732/
Der ehemalige SS-Oberwachmann Jakiw P. wird wohl straffrei bleiben. Das berichtet der „Spiegel“. Die Staatsanwaltschaft Würzburg hatte in P.s Abwesenheit ein Verfahren gegen ihn eröffnet und 2016 eingestellt.
Nachdem P. Ende August unter großer Medienöffentlichkeit von US-Präsident Donald Trump nach Deutschland abgeschoben worden war, hatten der Zentralrat der Juden in Deutschland und andere gefordert, diese Entscheidung zu korrigieren. Das lehnt die Staatsanwaltschaft nun ab: „.....
Besatzer hatten 1943 den damals 19-jährigen P. rekrutiert. Der Bauernsohn kam zu den „Trawniki“, einer überwiegend aus Ukrainern und Volksdeutschen bestehenden Gruppe, die der SS beim Holocaust half. P. behauptet, er habe nur nachts auf Straßen und Brücken patrouilliert. Diese Version konnte lediglich in Ansätzen erschüttert werden. 1949 war der Mann in die USA ausgewandert.
 

Matze1988

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#2
Wenn der Artikel stimmt,

der Typ ist ca 94 Jahre Alt (Habs editiert), er hat so oder so keine Großen Lebenserwartungen mehr, in Europa hätte er Maximal ne Haftstrafe bekommen, aber den Alter wäre eher nen Pflegefall , als das ne Haftstrafe irgendwie sinnmacht.
 
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Couchhartzer

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#3
der Typ ist ca 104 Jahre Alt
Da er 1943 das Alter von 19 Jahren hatte, war er 1924 geboren und kann folglich nach einfachsten mathematischem Grundwissen auch noch keine 104 Jahre alt sein.

Aber davon abgesehen wurde die Entscheidung im Artikel auch mit dem Entscheidungsgrund dargelegt und das Hindernis des Strafklageverbrauches wäre wohl auch nicht zu unterschätzen gewesen.
Zumal ein neues Verfahren, so es denn zulässig noch mals eingeleitet worden wäre, wohl eher kaum noch vor dem Ableben des Täters abgeschlossen worden wäre.
Die Zeit macht nunmal leider auch bei solchen Verbrechen oft einen Strich durch die Rechnung der Verfolgung und Verurteilung, auch wenn es für noch überlebende Angehörige und Betroffene verständlich unerträglich sein dürfte.
 
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Matze1988

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#4
Da er 1943 das Alter von 19 Jahren hatte, war er 1924 geboren und kann folglich nach einfachsten mathematischem Grundwissen auch noch keine 104 Jahre alt sein.
Ja hast recht.
Ich hab da mir nen scheiss zusammen gerechnet . Er ist 94 Jahre alt , ändert trotzdem nichts daran , an meiner Aussage. Wenn ich bedenke das viele leute in den Alter, di enoch Leben meistens in Pflegeheimen sind oder Pflegebedürftig sind. Sowie natürlich gibts auch noch 100 Jährige die fahrrad fahren. Aber man kann den Zustand des Menschen, schlecht über nen Artikel feststellen.
 

Dagegen72

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#5
wenn der "bloß" pastroulliert hat, dann hat er das Ganze doch auch unterstützt meine ich. Ich habe irgendwo gelesen oder gehört, dass man sich auch an die Front hätte abkommendieren lassen können. Und die Nazis hatten zu ihrer Zeit auch null Mitleid, selbst bei 94 jährigen nicht oder bei Säuglingen.
Aber die aktuelle Rechtssprechung ist eben keine Nazi-Rechtssprechung laut unserer Verfassung, dem Grundgesetz.

Diesen Artikel gab es in der November 2018 Ausgabe vom Der Spiegel
http://www.spiegel.de/plus/ns-verbr...henker-a-00000000-0002-0001-0000-000159674217
Die geheime Lobbyarbeit von Adenauer und Brandt für inhaftierte Nazis Bislang unbekannte Akten belegen: Konrad Adenauer, Willy Brandt und weitere deutsche Spitzenpolitiker verwendeten sich für NS-Täter, die nach Kriegsende im Ausland im Gefängnis saßen. Warum? Von Felix Bohr
Am 22. Oktober gab bzw. gibt es leider immer den Gedenktag von Deportationen nach Gurs aus Baden. https://www.ekiba.de/html/content/gurs_1940_wir_gedenken.html

und kommendem 09. November 2018 wird der Reichsprogrome gedacht. https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938
 

AsbachUralt

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#6
Viele der alten Nazis wurden wieder integriert, auch aus Mangel an Fachleuten und das nicht nur in der BRD oder Österreich, sondern auch in der DDR, wo es einer sogar bis zum Minister brachte. Und einige andere wurden Abgeordnete der Volkskammer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste...eder,_die_nach_Mai_1945_politisch_tätig_waren

Bei uns fanden nach der Wende auch einige Mitarbeiter des MfS wieder gut dotierte Posten.
 

Maneki Neko

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#8
Der widerliche Mengele bekam nie eine Strafe! Es wurde aber auch nicht groß nach ihm gesucht. https://www.deutschlandfunk.de/oliv...engele-der.700.de.html?dram:article_id=426090
Lediglich ein Leben auf der ständigen Flucht wurde ihm beschert was nichts ist im Vergleich, was er an Greueln den Menschen angetan hat.
Das verstehe ich auch nicht warum er ungeschoren davongekommen ist. Hielt sich sogar noch in Deutschland auf, bevor er sich nach Südamerika verpißt hat.

Dafür hat er auch kein Grab mehr, ist 1979 im Meer ersoffen, 1985 exhumiert von Instituten zu Instituten gewandert, jetzt liegt seine Gebeine irgendwo in einer Aservatenkammer.

vlt brennt er irgendwo in der Hölle oder schlimmeres. Zumindest hoffe ich das
 

AsbachUralt

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#9
Da haben die Amerikaner viel Schuld, denn sie hielten ihn am Anfang für tot und so kam er gar nicht auf die Fahndungsliste.
Kurze Zeit lebte er als Knecht in Bayern bis er dann nach Argentinien flüchtete. Er war sogar aus Argentinien, wo es mit Wissen des Staates ein Netzwerk der Kriegsverbrecher gab, 1956 in die Schweiz geflogeen, wo er sich mit Familienangehörigen traf. Nachdem er in Argentinien unter falscher Identität lebte, hatte er sogar 1956 bei der Deutschen Botschaft in Buenos Aires einen Deutschen Reisepass beantragt und auch bekommen, da in Deutschland kein Haftbefehl gegen ihn vorlag.
Irgendwann kam er nach Paraguay wo Diktator Alfredo Stroessner ihm die Staatsbürgerschaft gab und er deshalb nicht ausgeliefert werden durfte.
Nachdem dann der Mossad Eichmann in Argentinien entführt hatte, wurde ihm der Boden zu heiß und er kam mit einem brasilianischen Pass unter falschem Namen in Brasilien unter. Dort ertrank er durch einen Schlaganfall beim Baden 1979.
Er wurde von seiner Familie immer unterstützt, die in Günzburg Landmaschinen produzierte, aber nicht mehr existiert.

Der einzige Trost dürfte sein, dass der Verbrecher Mengele nach Eichmanns Festnahme wohl keine ruhigen Zeiten mehr hatte, da er ständig damit rechnen musste, das ihn ein Kommando des Mossad findet.

Die Siegermächte, besonders die Amerikaner hatten auch keine Skrupel, Kriegsverbrecher die ihnen nützlich sein konnten ins Land zu holen. Generell ist da ist aus heutiger Sicht und im Sinne von Gerechtigkeit viel Unglaubliches passiert.
 

Dagegen72

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#10
es kamen ja auch viele ex-Nazis wieder in hohe Ämter, das kann man jetzt in vielen phoenix dokus mitbekommen.
 

Elgaucho

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#11
Müssen Greise noch vor Gericht gezerrt werden.....?

Also wenn ich sehe ..das da ein über 90 jähriger Greis noch vor Gericht gezogen werden soll..da bekomme ich zwiespältige Gefühle. Irgendwann muß auch mal gut sein.
Auch wenn ich es nicht gerecht finde - aber ab einer bestimmten Altersgrenze sollte die Justiz Gnade vor Recht ergehen lassen. Und wenn ein so alter Mensch dann verknackt wird - wer hat denn was davon ? Ich finde das nach 50 Jahren für ein Verbrechen eine Amnestie für Menschen vor der Strafverfolgung gesetzlich verankert werden sollte. Wenn es die Justiz innerhalb eines halben Jahrhunderts nicht schafft einen zur Strecke zu bringen - dann hat sie nach diesem Zeitpunkt Ihren Anspruch auf Aufklärung und Strafverfolung definitiv verwirkt und der Beklagte genießt Amnestie vor jeglicher Strafverfolung. Das fände ich human wenn auch nicht unbedingt gerecht.
 

Couchhartzer

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#12
AW: Müssen Greise noch vor Gericht gezerrt werden.....?

Wenn es die Justiz innerhalb eines halben Jahrhunderts nicht schafft einen zur Strecke zu bringen - dann hat sie nach diesem Zeitpunkt Ihren Anspruch auf Aufklärung und Strafverfolung definitiv verwirkt und der Beklagte genießt Amnestie vor jeglicher Strafverfolung. Das fände ich human wenn auch nicht unbedingt gerecht.
Völliger Blödsinn, denn das hat sie definitiv nicht, wie auch allgemein bekannt ist.
Lies dir einfach entsprechende Vorschrift z.B. zu Mord durch.
Und was heißt denn so eine Amnestie wäre hier human?
Wo bleibt denn dabei die gerechte Humanität gegenüber den Angehörigen der Opfer?
 
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